{"id":17855,"date":"2023-01-27T06:35:58","date_gmt":"2023-01-27T03:35:58","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/ukraine-krieg-usa-schliesen-kampfjet-lieferungen-nicht-aus-explosionen-nahe-akw-saporischschja\/"},"modified":"2023-01-27T06:35:58","modified_gmt":"2023-01-27T03:35:58","slug":"ukraine-krieg-usa-schliesen-kampfjet-lieferungen-nicht-aus-explosionen-nahe-akw-saporischschja","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/ukraine-krieg-usa-schliesen-kampfjet-lieferungen-nicht-aus-explosionen-nahe-akw-saporischschja\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg: USA schlie\u00dfen Kampfjet-Lieferungen nicht aus, Explosionen nahe AKW Saporischschja"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Kampfflugzeuge f\u00fcr die Ukraine? Bidens Sicherheitsberater lehnt das nicht kategorisch ab. Die Uno meldet Detonationen in der N\u00e4he des besetzten AKW Saporischschja. Und: mehr Fl\u00fcchtlinge bef\u00fcrchtet. Die j\u00fcngsten Entwicklungen.  <\/p>\n<p>Die USA schlie\u00dfen die Lieferung von Kampfjets an die Ukraine nicht aus. Das sagte der stellvertretende Nationale Sicherheitsberater von US-Pr\u00e4sident Joe Biden, Jon Finer, am Donnerstag (Ortszeit) im US-Fernsehsender MSNBC.<\/p>\n<p>Auf die Frage, ob die USA die Lieferung von Kampfjets in Erw\u00e4gung ziehen, sagte Finer, man habe kein bestimmtes Waffensystem ausgeschlossen. Man werde die Unterst\u00fctzung danach ausrichten, was die Ukraine brauche. \u00bbWir werden das sehr sorgf\u00e4ltig diskutieren\u00ab, sagte Finer im Hinblick auf Anfragen der Ukraine.<\/p>\n<p>Zuvor hatte der fr\u00fchere ukrainische Botschafter in Deutschland, Andrij Melnyk, moderne Kampfjets f\u00fcr den Abwehrkampf gegen den russischen Angriffskrieg gefordert. Die Verb\u00fcndeten sollten eine starke Kampfjet-Koalition auf die Beine stellen, mit US-amerikanischen F-16 und F-35, Eurofightern und Tornados, franz\u00f6sischen Rafale und schwedischen Gripen-Jets. Melnyk ist inzwischen stellvertretender Au\u00dfenminister der Ukraine.<\/p>\n<p>Vergangene Woche hatte der niederl\u00e4ndische Au\u00dfenminister Wopke Hoekstra dem niederl\u00e4ndischen Parlament \u00fcbereinstimmenden Medienberichten zufolge gesagt, man stehe dem Thema offen gegen\u00fcber, es gebe keine Tabus. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) schloss nach der Zusage von Leopard-2-Kampfpanzern am Mittwoch eine Lieferung von Kampfjets aus.<\/p>\n<p>Medienberichten zufolge schlie\u00dft auch Frankreich eine Lieferung von Kampfjets an die Ukraine nicht aus. \u00bbWir m\u00fcssen Anfragen von Fall zu Fall untersuchen und alle T\u00fcren offen lassen\u00ab, sagte der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses der franz\u00f6sischen Nationalversammlung, Thomas Gassilloud, britischen Medienberichten zufolge am Donnerstag in London. \u00bbWir werden in den kommenden Wochen sehen, was als n\u00e4chstes passiert, denn die Dinge bewegen sich schnell\u00ab, sagte Gassilloud demnach nach Gespr\u00e4chen mit seinem britischen Kollegen Tobias Ellwood und Verteidigungsminister Ben Wallace.<\/p>\n<p>Britischen Medienberichten zufolge nannte Gassilloud als Bedingungen, dass eine Lieferung von Kampfjets die franz\u00f6sische und europ\u00e4ische Sicherheit nicht gef\u00e4hrden d\u00fcrfe und den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine nicht eskaliere.<\/p>\n<h3>Selenskyj: \u00bbJede russische Rakete ist ein Argument f\u00fcr mehr Waffen\u00ab<\/h3>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj nannte nicht explizit Kampfflugzeuge, bekr\u00e4ftigte aber den Bedarf seines Landes an weiteren Waffenlieferungen \u00fcber die nun zugesagten Kampfpanzer hinaus. \u00bbDie russische Aggression kann nur mit ad\u00e4quaten Waffen gestoppt werden. Der Terrorstaat wird es anders nicht verstehen\u00ab, sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache am Donnerstag.<\/p>\n<p>Die j\u00fcngste russische Angriffswelle wenige Stunden zuvor habe das noch einmal gezeigt, betonte er. \u00bbJede russische Rakete gegen unsere St\u00e4dte, jede von den Terroristen eingesetzte iranische Drohne ist ein Argument f\u00fcr mehr Waffen.\u00ab<\/p>\n<h3>Uno-Atomaufseher: \u00bbAcht starke Detonationen\u00ab<\/h3>\n<p>Die Atomaufsichtsbeh\u00f6rde der Vereinten Nationen meldete am Donnerstag mehrere starke Explosionen in der N\u00e4he des von Russland besetzten ukrainischen Atomkraftwerks Saporischschja und forderte erneut eine Sicherheitszone um die Anlage.<\/p>\n<p>\u00bbGestern waren gegen 10 Uhr Ortszeit acht starke Detonationen zu h\u00f6ren und heute gab es wieder welche\u00ab, sagte IAEA-Chef Rafael Grossi in einer Erkl\u00e4rung.<\/p>\n<p>Rosenergoatom, der Betreiber der russischen Kernkraftwerke, nannte die \u00c4u\u00dferungen von Grossi der russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge unbegr\u00fcndet und eine Provokation.<\/p>\n<h3>Uno-Fl\u00fcchtlingskommissar: \u00bbSeien Sie bereit\u00ab<\/h3>\n<p>Nach Ansicht von Uno-Fl\u00fcchtlingskommissar Filippo Grandi muss sich Europa angesichts des zunehmenden Drucks der russischen Armee im Osten der Ukraine wieder auf mehr Fl\u00fcchtlinge aus dem Kriegsland einstellen. \u00bbJede Versch\u00e4rfung des Krieges bedeutet das Risiko neuer Fl\u00fcchtlingsbewegungen\u00ab, sagte der Chef des Uno-Fl\u00fcchtlingshilfswerk (UNHCR) am Donnerstag in Kiew der Nachrichtenagentur AFP. \u00bbWir m\u00fcssen uns darauf vorbereiten.\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbJedes Mal, wenn die K\u00e4mpfe sich versch\u00e4rfen, wollen die Menschen sich nat\u00fcrlich in Sicherheit bringen\u00ab, sagte Grandi. Dies sei auch schon so gewesen, als sich die K\u00e4mpfe um Mariupol und Cherson verst\u00e4rkt hatten.<\/p>\n<p>Angesichts der jetzigen Entwicklung im Osten der Ukraine appellierte der UNHCR-Chef an die Regierung in Kiew und auch an die Nachbarl\u00e4nder: \u00bbSeien Sie bereit, bereiten Sie sich auf alle Eventualit\u00e4ten vor.\u00ab<\/p>\n<p>Das ukrainische Verteidigungsministerium hatte am Mittwoch erkl\u00e4rt, dass Russland den milit\u00e4rischen Druck im Kampf um die Stadt Bachmut in der ostukrainischen Donezk-Region nochmals erh\u00f6ht habe. Moskau schicke eine gro\u00dfe Anzahl von Soldaten sowie viel milit\u00e4rische Ausr\u00fcstung und Waffen in den Kampf. Die ukrainischen Truppen mussten sich bereits aus dem zuvor heftig umk\u00e4mpften Ort Soledar zur\u00fcckziehen, der etwa 15 Kilometer nord\u00f6stlich von Bachmut liegt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kampfflugzeuge f\u00fcr die Ukraine? Bidens Sicherheitsberater lehnt das nicht kategorisch ab. 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