{"id":17670,"date":"2023-01-19T08:06:41","date_gmt":"2023-01-19T05:06:41","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-donnerstag-19-januar\/"},"modified":"2023-01-19T08:06:41","modified_gmt":"2023-01-19T05:06:41","slug":"news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-donnerstag-19-januar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-donnerstag-19-januar\/","title":{"rendered":"News zum Russland-Ukraine-Krieg: Das geschah in der Nacht zu Donnerstag (19. Januar)"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Selenskyj will die Hintergr\u00fcnde des Hubschrauberabsturzes nahe Kiew kl\u00e4ren lassen. Kommt Bewegung in die Debatte \u00fcber Panzerlieferungen an die Ukraine? Spanien will Kontakt zu Putin aufrechterhalten. Die j\u00fcngsten Entwicklungen.  <\/p>\n<h3>Das sagt Kiew<\/h3>\n<p>Nach dem Tod des ukrainischen Innenministers Denys Monastyrskyj und 13 weiterer Menschen bei einem Hubschrauber-Absturz sind die Hintergr\u00fcnde weiter unklar. Er habe den Geheimdienst mit der Aufkl\u00e4rung beauftragt, sagte Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj am Mittwochabend in seiner Videoansprache. Er versprach Aufkl\u00e4rung. <\/p>\n<p>Monastyrskyj und der ebenfalls get\u00f6tete Vize-Innenminister Jehwhenij Jenin seien keine Politiker, die \u00bbleicht ersetzt werden k\u00f6nnen\u00ab. \u00bbEs ist wirklich ein gro\u00dfer Verlust f\u00fcr den Staat.\u00ab<\/p>\n<p>Unter den Toten bei dem Absturz, der sich am Mittwochvormittag in einem Wohngebiet bei einem Kindergarten nahe der Hauptstadt Kiew ereignete, ist j\u00fcngsten Angaben zufolge auch ein Kind. Zuvor war von bis zu 18 Toten, darunter auch vier Kinder, die Rede gewesen. Die ukrainische Seite korrigierte ihre Angaben dann ohne n\u00e4here Erl\u00e4uterungen nach unten.<\/p>\n<h3>Debatte \u00fcber Panzerlieferungen an die Ukraine<\/h3>\n<p>Die USA schn\u00fcren laut Medienberichten ein neues umfangreiches Milit\u00e4rpaket f\u00fcr die Ukraine. Nach Angaben der Nachrichtenagentur AP wird es voraussichtlich einen Wert von bis zu 2,6 Milliarden Dollar haben. Zum ersten Mal k\u00f6nnten auch Stryker-Radsch\u00fctzenpanzer dabei sein, berichteten AP und Reuters. Radsch\u00fctzenpanzer werden etwa zur Aufkl\u00e4rung und zum Transport eingesetzt und sollen hohen Schutz vor Angriffen bieten.<\/p>\n<p>Die von der Ukraine gew\u00fcnschten US-Kampfpanzer M1 Abrams sollen den Angaben zufolge allerdings nicht in dem Paket enthalten sein. Grund sei die aufwendige Instandhaltung und Ausbildung an dem Kampfpanzer (mehr dazu erfahren Sie hier). Von offizieller Stelle gab es bisher keine Best\u00e4tigung daf\u00fcr.<\/p>\n<p>Medienberichten zufolge soll Bundeskanzler Olaf Scholz in einem Telefonat mit US-Pr\u00e4sident Joe Biden signalisiert haben, dass Deutschland unter Umst\u00e4nden bereit sei, die Lieferung von Leopard-Panzern an die Ukraine zu erlauben. Nach Informationen der \u00bbS\u00fcddeutschen Zeitung\u00ab und der \u00bbBild\u00ab sagte Scholz, man k\u00f6nne nur liefern, wenn die USA ihrerseits der Ukraine eigene Abrams-Kampfpanzer zur Verf\u00fcgung stellten. Biden habe sich in dem Gespr\u00e4ch am Dienstag offenbar noch nicht festgelegt. Die Bundesregierung wollte sich am Abend auf eine SPIEGEL-Anfrage zu den Berichten nicht \u00e4u\u00dfern.<\/p>\n<p>Weltweit verf\u00fcgen 20 L\u00e4nder \u00fcber die modernen Leopard-2-Panzer. Sie werden in Deutschland produziert; deshalb muss die Bundesregierung jede Weitergabe genehmigen \u2013 egal aus welchem Land. Die Ukraine bem\u00fcht sich seit Monaten um die Lieferung von schwereren Panzern.<\/p>\n<p>Der Leiter der M\u00fcnchner Sicherheitskonferenz, Christoph Heusgen, forderte nun eine F\u00fchrungsrolle Deutschlands bei der Lieferung von Kampfpanzern in die Ukraine. \u00bbWenn Sie f\u00fchren wollen, kann das nicht hei\u00dfen, immer nur das N\u00f6tigste als Letzter zu machen\u00ab, sagte der fr\u00fchere Top-Diplomat der Nachrichtenagentur dpa. \u00bbWir m\u00fcssen vorangehen und diese F\u00fchrung auch tats\u00e4chlich wahrnehmen.\u00ab<\/p>\n<p>Heusgen kritisierte, dass die Kampfpanzer-Lieferung verschleppt worden sei. \u00bbWenn wir sehen, welches schreckliche Leid die Russen anrichten in den besetzten Gebieten, dann besteht beim Thema Kampfpanzer auch eine moralische Verpflichtung\u00ab, sagte er. Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin r\u00fccke kein Jota von seiner Politik ab. \u00bbUnd dann muss man einfach sagen: Dieser Mann versteht leider nur die Sprache der H\u00e4rte.\u00ab<\/p>\n<p>Die Ukraine w\u00fcnsche sich diese Panzer dringend, sagte der fr\u00fchere Berater von Angela Merkel. \u00bbDa sehe ich nicht, wie wir als Deutschland sagen k\u00f6nnten: Nein, wir sehen die Sache anders, wir bremsen das Ganze aus. Ich gehe davon aus, dass Deutschland mit einem neuen Verteidigungsminister sagt: Wir werden da mitmachen im europ\u00e4ischen Verbund.\u00ab<\/p>\n<h3>Internationale Reaktionen<\/h3>\n<p>Der spanische Ministerpr\u00e4sident Pedro S\u00e1nchez hat sich f\u00fcr Verhandlungen mit Kremlchef Putin zur Beendigung des Kriegs in der Ukraine ausgesprochen. \u00bbEs ist wichtig, dass wir den Kontakt auch mit Putin aufrechterhalten\u00ab, sagte S\u00e1nchez dem US-Sender CNN am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos. \u00bbIch pl\u00e4diere zum Beispiel sehr daf\u00fcr, dass die franz\u00f6sische Regierung und die deutsche Regierung (&#8230;) hier die F\u00fchrung \u00fcbernehmen.\u00ab<\/p>\n<p>Denkbar sei eine R\u00fcckkehr zum sogenannten Normandie-Format \u2013 eine Kontaktgruppe aus Deutschland, Frankreich, Russland und der Ukraine, wie es sie vor Ausbruch des Kriegs gegeben hatte. Meist trafen sich dazu die Au\u00dfenminister der vier L\u00e4nder. Die anderen EU-Mitgliedsl\u00e4nder w\u00fcrden Paris und Berlin bei einer solchen Initiative unterst\u00fctzen, sagte S\u00e1nchez. <\/p>\n<p>Auf die Frage, ob Putin eine Gespr\u00e4chsbereitschaft des Westens als \u00bbSchw\u00e4che\u00ab auslegen k\u00f6nnte, antwortete er: \u00bbNein, das glaube ich nicht.\u00ab<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Selenskyj will die Hintergr\u00fcnde des Hubschrauberabsturzes nahe Kiew kl\u00e4ren lassen. Kommt Bewegung in die Debatte \u00fcber Panzerlieferungen an die Ukraine? Spanien will Kontakt zu Putin aufrechterhalten. Die j\u00fcngsten Entwicklungen. 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