{"id":17090,"date":"2022-12-24T23:18:30","date_gmt":"2022-12-24T20:18:30","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/usa-im-wintersturm-kalterekorde-drohen-an-heiligabend\/"},"modified":"2022-12-24T23:18:30","modified_gmt":"2022-12-24T20:18:30","slug":"usa-im-wintersturm-kalterekorde-drohen-an-heiligabend","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/usa-im-wintersturm-kalterekorde-drohen-an-heiligabend\/","title":{"rendered":"USA im Wintersturm: K\u00e4lterekorde drohen an Heiligabend"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Ein Wintersturm sorgt in den USA f\u00fcr Flugausf\u00e4lle, Blackouts und zahlreiche Verkehrsunf\u00e4lle. Der Wetterdienst warnt vor historisch niedrigen Temperaturen. Mindestens 17 Menschen sind bisher gestorben.  <\/p>\n<p>Weite Teile der USA erleben ein Weihnachten mit au\u00dfergew\u00f6hnlicher K\u00e4lte. Ein Wintersturm brachte nicht nur heftige Schneef\u00e4lle und Eiswinde, sondern auch Temperaturen von bis zu minus 40 Grad Celsius. F\u00fcr mehrere St\u00e4dte von Pennsylvania im Nordosten des Landes bis Georgia im S\u00fcden sagte der Wetterdienst den bislang k\u00e4ltesten Heiligabend \u00fcberhaupt voraus.<\/p>\n<p>Von der kanadischen bis zur mexikanischen Grenze und von K\u00fcste zu K\u00fcste waren nach Angaben des Wetterdienstes insgesamt rund 240 Millionen Menschen von Wetterwarnungen betroffen. Die Zahl der Toten stieg in der Nacht zum Samstag auf 17, wie der Sender NBC             unter Berufung auf \u00f6rtliche Beh\u00f6rden berichtete.<\/p>\n<h3>Zahlreiche wetterbedingte Verkehrsunf\u00e4lle<\/h3>\n<p>Die Ursache seien in fast allen F\u00e4llen wetterbedingte Verkehrsunf\u00e4lle. Auch andere Sender berichteten von einer zweistelligen Zahl an Todesopfern im Zusammenhang mit wetterbedingten Verkehrsunf\u00e4llen. Besonders stark betroffen war nach Angaben des US-Wetterdienstes die Region um die f\u00fcnf Gro\u00dfen Seen (\u00bbGreat Lakes\u00ab) im Nordosten des Landes an der Grenze zu Kanada, am Samstag verlagerte sich der Sturm in den Osten des Landes.<\/p>\n<p>Der Sturm f\u00fchrte auch zu zahlreichen Blackouts bei der Stromversorgung. Am Samstagvormittag waren zeitweise mehr als 1,6 Millionen Haushalte ohne Strom, wie die Website PowerOutag e zeigte. Vor allem an der Ostk\u00fcste kam es demnach zu Stromausf\u00e4llen. Die arktische K\u00e4ltefront brachte auch die Weihnachtspl\u00e4ne vieler Reisender durcheinander: Am Freitag waren nach Angaben der Flugdaten-Webseite FlightAware  insgesamt fast 6000 Fl\u00fcge gestrichen worden, am Samstagvormittag waren es bereits knapp 2000.<\/p>\n<h3>\u00dcberlastung der Rettungsdienste<\/h3>\n<p>New York mit seinen etwa acht Millionen Einwohnern hatte am Freitag einen seltenen Temperatursturz erlebt: Innerhalb nur weniger Stunden fiel das Thermometer von plus 11 auf minus 12 Grad. In Erie County, s\u00fcdlich der Gro\u00dfen Seen im Bundesstaat New York, waren die Rettungsdienste zeitweise \u00fcberlastet. Marc Poloncarz, der Verantwortliche aus dem Bezirk, rief auf Twitter dazu auf, nur in den \u00bbkritischsten, lebensbedrohlichsten F\u00e4llen\u00ab den Notruf zu w\u00e4hlen, um die Leitungen freizuhalten. Er forderte die Einwohner dazu auf, trotz Strom- und Heizungsausf\u00e4llen in ihren H\u00e4usern zu bleiben. Der Transport in Notunterk\u00fcnfte sei derzeit nahezu unm\u00f6glich.<\/p>\n<p>Der Wetterdienst rief Reisende am Weihnachtswochenende zu \u00e4u\u00dferster Vorsicht auf und warnte vor sogenannten Whiteout-Bedingungen, also stark eingeschr\u00e4nkter Sicht und Orientierung durch den Schnee. Reisen unter diesen Bedingungen seien \u00bbextrem gef\u00e4hrlich und zeitweise unm\u00f6glich\u00ab. Bereits wenige Minuten in der K\u00e4lte k\u00f6nnten zu Erfrierungen f\u00fchren.<\/p>\n<p>Zu landesweitem Ruhm gelangte ein Sportreporter des Lokalsenders KWWL, der bereits am Donnerstag kurzerhand als Wetterreporter f\u00fcr die Berichterstattung aus der klirrenden K\u00e4lte Iowas im Mittleren Westen abgestellt wurde. Mit jeder Live-Schalte wurde Mark Woodley m\u00fcrrischer . Auf die Frage des Moderators, wie er sich drau\u00dfen f\u00fchle, antwortete Woodley: \u00bbGenauso wie vor acht Minuten, als Du mich das schon mal gefragt hast\u00ab.<\/p>\n<p>Woodley nutzte seine Schalten den ganzen Morgen \u00fcber, um seinem Unmut Ausdruck zu verleihen: \u00bbWelchen besseren Anlass gibt es, den Sportreporter zu bitten, f\u00fcnf Stunden fr\u00fcher zu kommen, als er normalerweise aufwachen w\u00fcrde, sich in den Wind, den Schnee und die K\u00e4lte zu stellen und anderen Leuten zu sagen, dass sie nicht dasselbe tun sollen?\u00ab Er habe bis zu diesem Tag nicht einmal gewusst, dass es auch ein 3:30 Uhr am Morgen gebe.<\/p>\n<h3>Wetterexperten warnen vor \u00bbBombenzyklon\u00ab<\/h3>\n<p>US-Medien warnten unter Berufung auf Wetterexperten vor der m\u00f6glichen Entstehung eines besonderen und schweren Sturms, eines sogenannten \u00bbBombenzyklons\u00ab \u2013 ein Wetterph\u00e4nomen, bei dem der Luftdruck innerhalb kurzer Zeit extrem abf\u00e4llt und die Wucht des Sturms verst\u00e4rkt.<\/p>\n<p>In den Bundesstaaten Montana, South Dakota und Wyoming waren bereits am Vorweihnachtstag Temperaturen um minus 45 Grad Celsius gemessen worden. In Denver im US-Bundesstaat Colorado fielen die Temperaturen laut Meteorologen beim Durchzug der arktischen Kaltfront innerhalb von 24 Stunden um rund 40 Grad.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Wintersturm sorgt in den USA f\u00fcr Flugausf\u00e4lle, Blackouts und zahlreiche Verkehrsunf\u00e4lle. Der Wetterdienst warnt vor historisch niedrigen Temperaturen. Mindestens 17 Menschen sind bisher gestorben. 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