{"id":17030,"date":"2022-12-22T08:26:32","date_gmt":"2022-12-22T05:26:32","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-ukraine-usa-wolodymyr-selenskyj-joe-biden-olaf-scholz-katar-elon-musk-twitter\/"},"modified":"2022-12-22T08:26:32","modified_gmt":"2022-12-22T05:26:32","slug":"news-ukraine-usa-wolodymyr-selenskyj-joe-biden-olaf-scholz-katar-elon-musk-twitter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-ukraine-usa-wolodymyr-selenskyj-joe-biden-olaf-scholz-katar-elon-musk-twitter\/","title":{"rendered":"News: Ukraine, USA, Wolodymyr Selenskyj, Joe Biden, Olaf Scholz, Katar, Elon Musk, Twitter"},"content":{"rendered":"<h3><strong>Selenskyjs <\/strong>Freund und Helfer<\/h3>\n<p class=\"caps\">Der ukrainische Pr\u00e4sident <strong>Wolodymyr Selenskyj <\/strong>wurde gestern von US-Pr\u00e4sident Joe Biden mit gr\u00f6\u00dfter Herzlichkeit <strong>im Wei\u00dfen Haus empfangen<\/strong>. Sp\u00e4ter hielt Selenskyj eine Rede vor dem US-Kongress. Es war die Reise eines Mannes, der einfach mal Danke sagen und um weitere Unterst\u00fctzung bitten wollte.<\/p>\n<p>Der Trip in die US-Hauptstadt ist Selenskyjs erste Auslandsreise seit Beginn des russischen Angriffs auf sein Land. Dass diese Reise nicht ins viel n\u00e4her gelegene Br\u00fcssel, Paris oder Berlin ging, ist ein bisschen peinlich f\u00fcr uns Europ\u00e4er \u2013 aus Selenskyjs Sicht aber mehr als nachvollziehbar. Denn ohne die massive Unterst\u00fctzung der USA g\u00e4be es heute keine Regierung Selenskyj in der Ukraine. Das ganze Land w\u00e4re vermutlich besetztes russisches Territorium.<\/p>\n<p>Die <strong>Vereinigten Staaten sind mit Abstand die gr\u00f6\u00dften Unterst\u00fctzer der Ukraine<\/strong>. Rund 50 Milliarden Euro hat Washington bislang zur Verf\u00fcgung gestellt, gr\u00f6\u00dftenteils in Form von Waffenlieferungen. Viele weitere Milliarden sollen rasch folgen, sollte der US-Kongress zustimmen. Auch deshalb reiste Selenskyj <em>jetzt<\/em> nach Washington.<\/p>\n<p>Zum Vergleich: Deutschland hat seit Kriegsbeginn Hilfen im Wert von gut f\u00fcnf Milliarden Euro geleistet \u2013 inklusive aller Waffenlieferungen und sonstiger Sachleistungen. Zum Vergleich: Das entspricht gerade mal drei Prozent des im Herbst beschlossenen Hilfspakets, auch \u00bbDoppel-Wumms\u00ab genannt, mit dem die Folgen des Krieges f\u00fcr Deutschland abgefedert werden sollen.<\/p>\n<p>Dass Selenskyj auch Bundeskanzler Scholz demn\u00e4chst eine Medaille eines ukrainischen Soldaten \u00fcberreicht, der sich damit bei einem gro\u00dfen Unterst\u00fctzer bedanken wollte, wie er es gestern im Falle von Joe Biden getan hat, ist in n\u00e4herer Zukunft jedenfalls nicht zu erwarten.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Pr\u00e4sident Selenskyj vor dem US-Kongress: \u00bbDie Ukraine wird sich niemals ergeben\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Mehr Nachrichten und Hintergr\u00fcnde zum Krieg in der Ukraine finden Sie hier:<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>Wagt Putin noch einmal den Sturm auf Kiew? <\/strong>Der Kremlchef schw\u00f6rt sein Land auf einen langen Kampf ein und vergr\u00f6\u00dfert das Heer \u2013 die Ukraine h\u00e4lt sogar neue Angriffe auf ihre Hauptstadt f\u00fcr m\u00f6glich. Dabei ist fraglich, was Putin milit\u00e4risch noch erreichen kann.                                       <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Die St\u00e4rken und Schw\u00e4chen des Patriot-Systems: <\/strong>Die USA wollen das Flugabwehrsystem erstmals an die Ukraine liefern. Es geh\u00f6rt zu den leistungsst\u00e4rksten der Welt, hat aber auch ein paar Schw\u00e4chen. <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>\u00bbWir lassen uns Weihnachten nicht nehmen\u00ab: <\/strong>Ein geschm\u00fcckter Baum, der dank Muskelkraft leuchtet, Stra\u00dfenbarrikaden, die zur Deko werden: Mit kreativen Ideen ertrotzen sich die Kiewer im Krieg ein wenig Weihnachtsfreude. Und die Polizei verteilt Geschenke.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Die Psychologie des Krieges: <\/strong>Waffen aus dem Westen haben den Krieg in der Ukraine gepr\u00e4gt. Doch der wichtigste Faktor im Gefecht ist immer noch der Mensch: Wie Armeen versuchen, Soldaten zu motivieren. <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Knastschwester Eva<\/h3>\n<p>Die <strong>Justiz in Belgien<\/strong> entscheidet heute dar\u00fcber, ob die ehemalige Vizepra\u0308sidentin des Europaparlaments <strong>Eva Kaili weiter in Untersuchungshaft bleiben muss.<\/strong> Kaili wird vorgeworfen, vom Scheichtum Katar s\u00e4ckeweise Geld erhalten zu haben, um im Gegenzug eine wohlwollende Politik gegen\u00fcber der Golf-Autokratie zu bef\u00f6rdern und Lobbyarbeit zu betreiben.<\/p>\n<p>Am 9. Dezember wurden Kaili und ihr Lebensgef\u00e4hrte Francesco Giorgi, der im EU-Parlament f\u00fcr einen Abgeordneten arbeitete, in Br\u00fcssel festgenommen. In der Wohnung der beiden stie\u00dfen die Ermittler auf 150.000 Euro, und fanden weitere 750.000 Euro bei Kailis Vater in einem Br\u00fcsseler Hotel. Alles in Koffern und T\u00fcten verpackt.<\/p>\n<p>Aktuell gibt es <strong>Ger\u00fcchte, Kaili habe ein Teilgest\u00e4ndnis abgelegt<\/strong>. Ihr griechischer Anwalt betont jedoch, seine Mandantin habe \u00bbvon der Existenz dieses Geldes nichts gewusst\u00ab und sei \u00bbunschuldig\u00ab. Nur ihr Lebensgef\u00e4hrte k\u00f6nne \u00bbAntworten zur Existenz dieses Geldes\u00ab geben.<\/p>\n<p>Dieser wiederum soll laut \u00bbLe Soir\u00ab inzwischen gestanden haben, Teil einer Organisation gewesen zu sein, die von Katar und von Marokko genutzt worden sei, um sich in europ\u00e4ische Angelegenheiten einzumischen. Zugleich soll er weitere Namen von Mitgliedern dieser \u00bbOrganisation\u00ab genannt haben.<\/p>\n<p>Seine Freundin Eva ist offenbar nicht darunter. Das nennt man vermutlich Liebe. Seltsam ist nur, warum Kaili die ganzen Geldt\u00fcten bei sich zu Hause nicht stutzig gemacht haben. Und warum sie in den Monaten vor der Verhaftung tats\u00e4chlich wie eine Sprechpuppe der katarischen Propagandaabteilung unterwegs gewesen ist.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Korruption im EU-Parlament: Wer bekam die T\u00fcten voller Bargeld? <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Ein Herz f\u00fcr Twitter<\/h3>\n<p>Vor ein paar Tagen hatte <strong>Elon Musk<\/strong> auf <strong>Twitter <\/strong>eine Umfrage gestartet, ob er weiter Chef der Plattform bleiben solle. Das Ergebnis: Eine Mehrheit der teilnehmenden Userinnen und User wollte ihn loswerden. Vielleicht hat das Ergebnis Musk kurz die Sprache verschlagen, es dauerte jedenfalls, bis eine Reaktion kam. <strong>\u00bbIch werde als CEO zur\u00fccktreten,<\/strong> sobald ich jemanden finde, der dumm genug ist, den Job zu \u00fcbernehmen\u00ab, schrieb er gestern auf Twitter.<\/p>\n<p>Besser als ein neuer Chef, der ja zwangsl\u00e4ufig Musks Pudel w\u00e4re, w\u00e4re indes ein neuer Besitzer. Vielleicht merkt Musk in diesen Tagen ja umso deutlicher, dass er sich mit dem Kauf der Plattform keinen Gefallen getan hat und das Spielzeug wieder loswerden sollte.<\/p>\n<p>Die 44 Milliarden, die er selbst gezahlt hat, wird er sicher nicht mehr bekommen. Aber vielleicht w\u00e4re es f\u00fcr ihn trotzdem reizvoll, den Schaden wenigstens zu minimieren.<\/p>\n<p>Vielleicht findet sich eine Art <strong>Crowdfunding-Ownership oder ein Kollektiv von Leuten<\/strong>, die nicht prim\u00e4r Gewinne absch\u00f6pfen, sondern die Plattform aus idealistischen Motiven weiterleben lassen wollen. Denn es ist doch so: Elon Musk mag mit seinen erratischen, rechtspopulistischen Man\u00f6vern vielen Usern einen Schrecken eingejagt haben. Manche sind bereits abgehauen, andere warten noch ab. Zugleich aber machte die <strong>Teilzerst\u00f6rung der Plattform<\/strong> vielen deutlich, <strong>wie wertvoll und erhaltenswert sie eigentlich ist.<\/strong> Als Informationsquelle, aber auch als Ort des demokratischen Dialogs, sofern es Regeln und Etiketten gibt, deren Einhaltung tats\u00e4chlich \u00fcberwacht werden \u2013 gern auch noch st\u00e4rker als in der Zeit vor Elon Musk.<\/p>\n<p>All das w\u00e4re ja nach wie vor denkbar. Und daher auch m\u00f6glich.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Musks R\u00fccktrittspl\u00e4ne bei Twitter: Erst der Abriss, dann die Show <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Hier geht&#039;s zum aktuellen Tagesquiz<\/h3>\n<p>Die Startfrage heute: Was steckte unter anderem in den aus den USA nach Deutschland verschickten CARE-Paketen 1947?<\/p>\n<h3>Noch ein Herz f\u00fcr Twitter&#8230;<\/h3>\n<p><strong>\u2026 hat Ursula von der Leyen. <\/strong>In der Coronapandemie fanden EU-Gipfel nur per Videoschalte statt, Reisen in ferne L\u00e4nder waren tabu. In dieser trostlosen Zeit entdeckte die Kommissionspr\u00e4sidentin Twitter f\u00fcr sich. Pl\u00f6tzlich sprach sie bevorzugt per Video oder gern auch per Tweet zum Volk. So weit, so verst\u00e4ndlich.<\/p>\n<p>Die Sache ist nur: Kommunikationstechnisch ist von der Leyen (offenbar ganz bewusst) in der Pandemie stecken geblieben. Das schreiben meine Br\u00fcsseler Kollegen Markus Becker und Ralf Neukirch. Von der Leyen <strong>versteckt sich nach wie vor am liebsten auf Twitter, statt fragenden Journalisten direkt entgegenzutreten.<\/strong> Als sie sich der Br\u00fcsseler Presse im Zuge des Korruptionsskandals k\u00fcrzlich doch mal direkt stellen musste und die meisten Fragen wortreich nicht beantwortete, platzte manchen Journalistinnen und Journalisten genervt der Kragen.<\/p>\n<p>Von der Leyen vermeidet es systematisch, in solche Situationen zu kommen. Auch sonst ist es schwierig bis unm\u00f6glich, sich der Kommissionspr\u00e4sidentin zu n\u00e4hern. Interviews gibt sie meist nur ganzen Journalistengruppen, auf Reisen darf die Presse sie meist nur begleiten, wenn dies eine gute Inszenierung verspricht. Das kann man nat\u00fcrlich so machen. Aber es f\u00e4llt eben auch auf.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Bestechungsaff\u00e4re in Br\u00fcssel: So will das EU-Parlament seinen Ruf retten <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Die j\u00fcngsten Meldungen aus der Nacht<\/h3>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>R\u00fcstungsunternehmen wollen Puma-Panzer in zwei bis drei Wochen instand setzen: <\/strong>Nach dem Totalausfall von 18 Puma-Sch\u00fctzenpanzern wollen Rheinmetall und KMW die defekten Fahrzeuge schnell reparieren \u2013 auch auf Druck der Verteidigungsministerin.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Netanyahu bildet rechts-religi\u00f6se Regierung in Israel: <\/strong>Die R\u00fcckkehr des fr\u00fcheren Langzeit-Ministerpr\u00e4sidenten an die Macht ist damit gesichert.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Pel\u00e9s Gesundheitszustand drastisch verschlechtert: <\/strong>Das brasilianische Fu\u00dfballidol wird Weihnachten wohl im Krankenhaus verbringen.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Die SPIEGEL+-Empfehlungen f\u00fcr heute<\/h3>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>Schatten der Wirklichkeit: <\/strong>Aufr\u00fcstung, Waffenlieferungen in Kriegsgebiete, Ausstieg aus dem Atomausstieg, Kohle und Fl\u00fcssiggas statt Klimawende \u2013 hinter den Gr\u00fcnen liegt ein aberwitziges Jahr. Wo bleibt der Aufstand? <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Die Grenzen der russischen Macht: <\/strong>An den R\u00e4ndern war die Herrschaft des Zarenreichs lange instabil \u2013 wie auf der Halbinsel Kamtschatka. Dort lockten Robbenpelze und Fisch um 1900 erst Amerikaner, dann Japaner. Die Russen reagierten mit Misstrauen \u2013 und Kontrolle. <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>\u00bbBei vollen Bez\u00fcgen jahrelang zur\u00fccklehnen \u2013 das ist jetzt vorbei\u00ab: <\/strong>Ein Gericht stellt fest, dass die K\u00fcndigung unrecht war? Das war bislang f\u00fcr Betroffene ein Gl\u00fccksfall, denn es bedeutete: Sie erhalten weiterhin das volle Gehalt. Aber so einfach ist es nicht mehr, sagt Jurist Alexander Birkhahn. <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Ihr Kinderlein, kommet bitte! <\/strong>Weihnachten ist das Fest der Familie. Hart sind die Feiertage daher f\u00fcr Menschen, deren Familienplanung anders verlaufen ist als erhofft. <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ich w\u00fcnsche Ihnen einen guten Start in den Tag.<\/p>\n<p><em>Ihr Markus Feldenkirchen<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Selenskyjs Freund und Helfer Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj wurde gestern von US-Pr\u00e4sident Joe Biden mit gr\u00f6\u00dfter Herzlichkeit im Wei\u00dfen Haus empfangen. 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