{"id":16984,"date":"2022-12-20T08:06:27","date_gmt":"2022-12-20T05:06:27","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-dienstag-20-dezember\/"},"modified":"2022-12-20T08:06:27","modified_gmt":"2022-12-20T05:06:27","slug":"news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-dienstag-20-dezember","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-dienstag-20-dezember\/","title":{"rendered":"News zum Russland-Ukraine-Krieg: Das geschah in der Nacht zu Dienstag (20. Dezember)"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Heute ist der 300. Kriegstag. Laut Selenskyj starben bisher knapp 99.000 Soldaten Russlands. Und: Der Kremlchef spricht \u00fcber eine \u00bbextrem schwierige\u00ab Lage. Die j\u00fcngsten Entwicklungen.  <\/p>\n<h3>Was in den vergangenen Stunden geschah<\/h3>\n<p>Der j\u00fcngste russische Drohnenangriff auf die Infrastruktur der ukrainischen Hauptstadt hat die Stromversorgung in Kiew wieder stark in Mitleidenschaft gezogen. Das Stromdefizit habe sich auf 50 Prozent erh\u00f6ht, sagte B\u00fcrgermeister Vitali Klitschko am Montagabend in Kiew. Die Reparaturarbeiten an den besch\u00e4digten Leitungen und Elektrostationen dauerten an.<\/p>\n<p>Neben Strom m\u00fcssen die Bewohner von Kiew und Umgebung immer \u00f6fter auch auf das Internet verzichten. Auch in diesem Bereich sei der Zugang infolge des j\u00fcngsten russischen Angriffs auf knapp 50 Prozent gesunken, teilte der Netz-Beobachter Netblocks am Abend mit.<\/p>\n<p>Ein ranghoher US-Diplomat erkl\u00e4rte derweil, die russischen Angriffe auf die Infrastruktur in der Ukraine h\u00e4tten den Widerstandswillen der Menschen dort nicht geschw\u00e4cht. \u00bbIch glaube, diese strategische Bombenkampagne ist eindeutig gescheitert bei dem Versuch, den Willen der ukrainischen Bev\u00f6lkerung zu brechen\u00ab, sagt Geoffrey Pyatt, Staatsekret\u00e4r im US-Au\u00dfenministerium und ehemaliger US-Botschaft in der Ukraine. Er kam vor drei Tagen von einem Besuch dort wieder. Gleichzeitig sei klar, dass mehr unternommen werden m\u00fcsste, um der Regierung in Kiew bei dem Erhalt des Stromnetzes zu helfen.<\/p>\n<h3>Das sagt Kiew<\/h3>\n<p>Die russischen Streitkr\u00e4fte haben seit Beginn der Invasion der Ukraine nach den Worten von Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj schon fast 100.000 Soldaten verloren. \u00bbBisher sind es knapp 99.000 Soldaten. In wenigen Tagen erh\u00f6hen sich die Verluste der Besatzer auf 100.000\u00ab, sagte Selenskyj in seiner Videoansprache am Montagabend. Gemeint sind get\u00f6tete Soldaten. \u00bbUnd wof\u00fcr? Niemand in Moskau hat darauf eine Antwort.\u00ab <\/p>\n<p>Russland hatte das Nachbarland am 24. Februar angegriffen. Am Dienstag ist der 300. Kriegstag.<\/p>\n<p>Die Verantwortlichen in Moskau f\u00fchrten Krieg und \u00bbverschwenden Menschenleben \u2013 das Leben anderer Menschen, nicht das ihrer Angeh\u00f6rigen, nicht ihr eigenes Leben, sondern das Anderer\u00ab, sagte Selenskyj. \u00bbUnd das nur, weil eine Gruppe im Kreml Fehler nicht einzugestehen wei\u00df und schreckliche Angst vor der Realit\u00e4t hat.\u00ab Doch die Realit\u00e4t spreche f\u00fcr sich.<\/p>\n<p>Genaue Angaben zu den Verlusten der russischen und ukrainischen Streitkr\u00e4fte machen beide Seiten aus Sicherheitsgr\u00fcnden nicht. Westliche Milit\u00e4rs haben jedoch zuletzt die Zahl der get\u00f6teten und verwundeten russischen Soldaten auf weit \u00fcber 100.000 gesch\u00e4tzt. Selenskyjs Berater Mychajlo Podoljak gab vor Kurzem die Zahl der ukrainischen Gefallenen mit 13.000 an.<\/p>\n<h3>Das sagt Moskau<\/h3>\n<p>Der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin hat von den Sicherheitskr\u00e4ften seines Landes mehr Einsatz in allen Bereichen gefordert. \u00bbHeute haben wir eine sich dynamisch \u00e4ndernde Lage in der Welt. Neue Risiken und Bedrohungen bringen erh\u00f6hte Anforderungen an das gesamte Sicherheitssystem Russlands\u00ab, sagte er in der Nacht zum Dienstag in einer Videoansprache. Das bedeute, dass die Sicherheitsorgane \u00bbihre Anstrengungen vor allem in den entscheidenden Richtungen verst\u00e4rken m\u00fcssen\u00ab. Anlass der Ansprache war der sogenannte Tag der Sicherheitskr\u00e4fte Russlands.<\/p>\n<p>Eine der wichtigsten Aufgaben der Sicherheitskr\u00e4fte sei der Schutz der B\u00fcrger der \u00bbneuen Regionen\u00ab Russlands. Gemeint waren damit die von Moskau v\u00f6lkerrechtswidrig annektierten Teile der Ukraine. Tats\u00e4chlich sei die Lage in den Gebieten Donezk, Luhansk, Cherson und Saporischschja \u00bbextrem schwierig\u00ab, sagte Putin. \u00bbAber die dort lebenden Menschen, alles B\u00fcrger Russlands, hoffen auf Ihren Schutz.\u00ab <\/p>\n<p>Um die Sicherheit, Rechte und Freiheiten dieser Menschen zu sch\u00fctzen, so Putin, werde Russland \u00bbneue Einheiten mit modernster Technik und Waffen ausr\u00fcsten, ebenso wie mit erfahrenem Personal\u00ab. Russland hat gro\u00dfe Teile dieser Gebiete in seinem seit Februar dauernden Angriffskrieg gegen die Ukraine gewaltsam erobert und besetzt und bem\u00fcht sich nun, sie gegen ukrainische Gegenangriffe zu verteidigen.<\/p>\n<p>Putin forderte die Sicherheitskr\u00e4fte zudem auf, energischer und entschlossener gegen die T\u00e4tigkeit ausl\u00e4ndischer Geheimdienste vorzugehen. Hier sei vor allem maximale Entschlossenheit der milit\u00e4rischen Gegenspionage gefragt. \u00bbDie Aktionen ausl\u00e4ndischer Geheimdienste sind unverz\u00fcglich zu unterdr\u00fccken\u00ab, sagte der Kremlchef. Verr\u00e4ter, Saboteure und Spione m\u00fcssten gefasst werden.<\/p>\n<p>Putin hatte am Montag zum ersten Besuch seit drei Jahren den belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko in Minsk besucht. Anschlie\u00dfend erkl\u00e4rte der Kremlchef, Russland habe \u00bbkein Interesse\u00ab daran, sich das Nachbarland Belarus einzuverleiben. \u00bbDas w\u00fcrde einfach keinen Sinn ergeben\u00ab, sagte Putin bei einer Pressekonferenz in Minsk auf die Frage eines Journalisten. <\/p>\n<h3>Internationale Reaktionen<\/h3>\n<p>Deutschland hat im Uno-Sicherheitsrat die Lieferung iranischer Waffen an Russland f\u00fcr den Angriffskrieg gegen die Ukraine scharf kritisiert. \u00bbIranische Kampfdrohnen haben Russland zus\u00e4tzliche M\u00f6glichkeiten gegeben, um zivile Infrastruktur anzugreifen und ukrainische Zivilisten zu terrorisieren\u00ab, sagte die deutsche Uno-Botschafterin Antje Leendertse am Montag in New York            . Sie sprach sich daf\u00fcr aus, dass das Generalsekretariat der Vereinten Nationen ukrainische Einladungen annehme, vor Ort Hinweise auf die Rolle Irans zu untersuchen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute ist der 300. Kriegstag. 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