{"id":16960,"date":"2022-12-19T07:07:03","date_gmt":"2022-12-19T04:07:03","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-montag-19-dezember\/"},"modified":"2022-12-19T07:07:03","modified_gmt":"2022-12-19T04:07:03","slug":"news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-montag-19-dezember","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-montag-19-dezember\/","title":{"rendered":"News zum Russland-Ukraine-Krieg: Das geschah in der Nacht zu Montag (19. Dezember)"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Die ukrainische Hauptstadt wird erneut angegriffen. Russische Soldaten sollen an einer Milit\u00e4r\u00fcbung in Belarus teilnehmen. Und: Putin trifft heute Machthaber Lukaschenko in Minsk. Die j\u00fcngsten Entwicklungen.  <\/p>\n<h3>Was in den vergangenen Stunden geschah<\/h3>\n<p>In der ukrainischen Hauptstadt waren am fr\u00fchen Montagmorgen mehrere Explosionen zu h\u00f6ren. Das berichteten Augenzeugen aus Kiew. Details \u00fcber m\u00f6gliche Opfer oder Sch\u00e4den sind noch nicht bekannt.<\/p>\n<p>Der Gouverneur der Region Kiew, Oleksiy Kuleba, sprach von einem Drohnenangriff. Es war nicht sofort klar, ob es sich bei den Explosionen um Einschl\u00e4ge handelte \u2013 oder um Luftabwehrsysteme, die die Drohnen zerst\u00f6rten.<\/p>\n<p>Von der Milit\u00e4rverwaltung in Kiew hie\u00df es via Telegram, im Luftraum \u00fcber der Stadt seien in den fr\u00fchen Morgenstunden neun Drohnen abgeschossen worden. \u00bbDer Luftalarm \u00fcber Kiew dauert an.\u00ab<\/p>\n<h3>Das sagt Kiew<\/h3>\n<p>Die ukrainische Milit\u00e4rf\u00fchrung bef\u00fcrchtet neue russische Raketenangriffe zum Jahreswechsel. Wie Armeesprecher Juri Ignat am Sonntag erkl\u00e4rte, werde nicht ausgeschlossen, dass der Gegner zum Jahresende auf diese Art \u00bbgratuliere\u00ab. \u00bbSie haben einen klaren Plan, in dem sie priorit\u00e4re Ziele festgeschrieben haben.\u00ab Dabei solle der Ukraine m\u00f6glichst gro\u00dfer Schaden zugef\u00fcgt werden.<\/p>\n<p>Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj hat bedauert, dass der Fu\u00dfball-Weltverband Fifa eine Bitte um eine Friedensbotschaft vor dem Finale der WM in Katar abgelehnt hat. \u00bbDennoch: Obwohl die Fifa verhinderte, dass dieser Aufruf vor dem Endspiel in Katar im Stadion gezeigt wurde, vernahm die Welt unsere Botschaft\u00ab, sagte Selenskyj am Sonntagabend in seiner t\u00e4glichen Videobotschaft. Der Weltverband hatte dementiert, eine Anfrage aus der Ukraine erhalten zu haben.<\/p>\n<p>Selenskyj erkl\u00e4rte auch, dass die Ukraine auf alle denkbaren Szenarien an den Grenzen zu Russland und Belarus vorbereitet sei. Der Schutz der Grenzen sei vorrangig, sagte er. Derzeit wird \u00fcber eine neue russische Offensive spekuliert, die m\u00f6glicherweise von Belarus ausgehen k\u00f6nnte. Am Montag reist Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin nach Belarus, um Machthaber Alexander Lukaschenko zu treffen.<\/p>\n<p>Die ukrainischen Streitkr\u00e4fte halten derweil die Stadt Bachmut im Osten des Landes: Auch das sagte Selenskyj w\u00e4hrend seiner Rede. In der Stadt im Donbass hatte es heftigste Gefechte gegeben.<\/p>\n<p>In seiner n\u00e4chtlichen Videoansprache verk\u00fcndete Selenskyj, dass weitere drei Millionen Menschen in der Ukraine wieder Zugang zu Strom h\u00e4tten. \u00bbPlus sechs Millionen gestern. Das hei\u00dft, nach den Terroranschl\u00e4gen am Freitag haben wir bereits Ergebnisse f\u00fcr neun Millionen unserer Leute\u00ab, sagte Selenskyj.<\/p>\n<p>Das russische Milit\u00e4r greift seit einigen Wochen gezielt das energetische Versorgungsnetz der Ukraine mit Raketen und Marschflugk\u00f6rpern an. Als Folge bricht in der Ukraine die Versorgung mit Strom, Wasser und Fernw\u00e4rme immer wieder zusammen. Damit soll vor allem die Zivilbev\u00f6lkerung in diesem Winter unter Druck gesetzt werden. Zuletzt startete Russland am Freitag einen Gro\u00dfangriff mit \u00fcber 70 Projektilen, die unter anderem f\u00fcr schwere Sch\u00e4den in Kiew sorgten.<\/p>\n<h3>Das sagt Moskau<\/h3>\n<p>Im Oktober hatte Russland Tausende Soldaten nach Belarus verlegt. Diese sollen nun an taktischen Milit\u00e4r\u00fcbungen teilnehmen: Das berichtete die russische Nachrichtenagentur Interfax am Montag unter Berufung auf das Verteidigungsministerium in Moskau. \u00bbDie endg\u00fcltige Bewertung der Kampff\u00e4higkeit und der Kampfbereitschaft der Einheiten wird vom Kommando in der letzten Phase der Koordinierung \u2013 nach Durchf\u00fchrung der taktischen Bataillons\u00fcbungen \u2013 vorgenommen.\u00ab<\/p>\n<p>Noch ist unklar, wann und wo genau die \u00dcbungen stattfinden soll.<\/p>\n<p>Das Verteidigungsministerium in Belarus hatte im Oktober mitgeteilt, dass 9000 russische Soldaten als Teil einer \u00bbregionalen Gruppe\u00ab von Streitkr\u00e4ften in das Land ziehen w\u00fcrden. Der Auftrag der Soldaten bestehe \u00bbausschlie\u00dflich darin, den Schutz und die Verteidigung der Grenze zu st\u00e4rken\u00ab. Die Aussage hatte damals Bef\u00fcrchtungen ausgel\u00f6st, belarussische Soldaten k\u00f6nnten gemeinsam mit der russischen Armee im Osten der Ukraine eingesetzt werden.<\/p>\n<h3>Internationale Reaktionen<\/h3>\n<p>Gro\u00dfbritannien will der Ukraine auch im kommenden Jahr kontinuierlich R\u00fcstungsg\u00fcter liefern. Man werde im Laufe des Jahres mehrere Hunderttausend Schuss Artilleriemunition im Wert von rund 250 Millionen Pfund (rund 286 Millionen Euro) liefern, k\u00fcndigte die britische Regierung am Sonntagabend an. Damit solle eine kontinuierliche Versorgung der Ukraine sichergestellt werden.<\/p>\n<p>Bislang hat Gro\u00dfbritannien nach eigenen Angaben der Ukraine seit Beginn des Krieges mehr als 100.000 Schuss Artilleriemunition sowie mehrere Raketensysteme und k\u00fcrzlich 125 Flugabwehrgesch\u00fctze geliefert. Die Briten sehen sich damit als f\u00fchrend in Europa an.<\/p>\n<h3>Humanit\u00e4re Folgen<\/h3>\n<p>Der Kinderschutzbund warnt vor wachsender Kinderarmut im kommenden Jahr. Diese habe sich seit Jahren bereits versch\u00e4rft und werde durch die \u00f6konomischen Folgen des Krieges in der Ukraine noch einmal schlimmer, sagte der Pr\u00e4sident des Kinderschutzbundes, Heinz Hilgers, der \u00bbStuttgarter Zeitung\u00ab und den \u00bbStuttgarter Nachrichten\u00ab.<\/p>\n<p>\u00bbDie Inflation trifft Familien, die nur wenig Geld zur Verf\u00fcgung haben, besonders hart. Die Kinderarmut wird im kommenden Jahr also noch einmal deutlich zunehmen.\u00ab Mehr dazu erfahren Sie hier.<\/p>\n<h3>Was heute passiert<\/h3>\n<ul>\n<li>\n<p>Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin wird heute in Belarus Machthaber Alexander Lukaschenko treffen. Unter anderem wollen die Langzeit-Staatschefs \u00fcber die strategische Partnerschaft der beiden L\u00e4nder sprechen, sowie \u00fcber regionale und internationalen Fragen. Putin hatte Lukaschenko zuletzt 2019 in Minsk besucht. Heute wird der Kremlchef von mehreren Regierungsmitgliedern begleitet.<\/p>\n<p>International ist Russland seit dem \u00dcberfall auf die Ukraine weitgehend isoliert \u2013 eine Ausnahme macht hier Lukaschenko. Er ist von Putin politisch und wirtschaftlich abh\u00e4ngig. Zu Beginn der Invasion hat er der russischen Armee erm\u00f6glicht, \u00fcber belarussisches Staatsgebiet auf die Ukraine vorzur\u00fccken. Der Diktator stellt auch Milit\u00e4rst\u00fctzpunkte f\u00fcr Angriffe auf die Ukraine zur Verf\u00fcgung, weist aber den Vorwurf zur\u00fcck, Kriegspartei zu sein.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>\n<p>Die Energieminister der EU-Staaten treffen sich heute ab 9 Uhr, um einen europ\u00e4ischen Gaspreisdeckel zu verabschieden. Seit Monaten wird in Br\u00fcssel \u00fcber einen solchen Mechanismus gestritten, um die wegen des Krieges stark schwankenden Gaspreise zu kontrollieren. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Gr\u00fcne) und seine Kollegen sollen nun liefern. Die Staats- und Regierungschefs hatten ihnen daf\u00fcr beim EU-Gipfel vergangene Woche das Mandat erteilt .<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die ukrainische Hauptstadt wird erneut angegriffen. Russische Soldaten sollen an einer Milit\u00e4r\u00fcbung in Belarus teilnehmen. Und: Putin trifft heute Machthaber Lukaschenko in Minsk. Die j\u00fcngsten Entwicklungen. 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