{"id":16918,"date":"2022-12-17T10:36:58","date_gmt":"2022-12-17T07:36:58","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zum-samstag-17-12\/"},"modified":"2022-12-17T10:36:58","modified_gmt":"2022-12-17T07:36:58","slug":"news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zum-samstag-17-12","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zum-samstag-17-12\/","title":{"rendered":"News zum Russland-Ukraine-Krieg: Das geschah in der Nacht zum Samstag (17.12.)"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Putins Raketen k\u00f6nnen ukrainischen Willen nicht brechen, prophezeit Wolodymyr Selenskyj. Und: Die EU belegt weitere 141 russische Personen und 49 Einrichtungen mit Verm\u00f6genssperren und Einreiseverboten. Die wichtigsten Entwicklungen.  <\/p>\n<h3>Was in den vergangenen Stunden geschah<\/h3>\n<p>Nach dem j\u00fcngsten russischen Angriff auf die ukrainische Hauptstadt stellten Techniker in Kiew einen Teil der Fernw\u00e4rme und Wasserversorgung wieder her. B\u00fcrgermeister Vitali Klitschko sagte im ukrainischen Fernsehen, dass etwa ein Drittel der Stadtbewohner mit Fernw\u00e4rme und Wasser versorgt w\u00fcrden. Bis zum Morgen sollen auch im \u00fcbrigen Teil der Stadt Heizung und Wasser wieder funktionieren. Strom h\u00e4tten zugleich etwa 40 Prozent der Einwohner. \u00bbWir verstehen, dass f\u00fcr uns die Hauptsache gerade die Wiederaufnahme der Arbeit der U-Bahn ist\u00ab, betonte der 51-J\u00e4hrige am Freitagabend.<\/p>\n<p>Bei dem russischen Raketenschlag fing die ukrainische Flugabwehr nach eigenen Angaben knapp 80 Prozent von 76 Projektilen ab. Von den 72 Marschflugk\u00f6rpern und vier Lenkraketen seien 60 abgeschossen worden. Nach Angaben der Milit\u00e4rverwaltung von Kiew zufolge galt der Hauptschlag der Hauptstadt. Von 40 Raketen seien 37 \u00fcber der Dreimillionenstadt abgefangen worden.<\/p>\n<p>Die ukrainische Regierung wirft Russland wegen dieser Angriffe auf die Energieversorgung des Landes \u00bbTerror\u00ab vor \u2013 mit dem Ziel, das Land in Dunkelheit und K\u00e4lte zu st\u00fcrzen.<\/p>\n<h3>Das sagt Kiew<\/h3>\n<p>\u00bbWas auch immer sich die Raketen-Anbeter in Moskau erhoffen, an den Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnissen in diesem Krieg wird es nichts \u00e4ndern\u00ab, sagte Selenskyj am Freitagabend in seiner t\u00e4glichen Videoansprache. Zwar habe Russland immer noch genug Raketen f\u00fcr weitere massive Angriffe. \u00bbWir aber haben genug Entschlossenheit und Selbstvertrauen, um nach diesen Schl\u00e4gen unsere eigenen auszuteilen.\u00ab<\/p>\n<p>Selenskyj hob die effektive Arbeit der ukrainischen Luftabwehr hervor, die am Vormittag einen Gro\u00dfteil der einfliegenden Marschflugk\u00f6rper und Raketen abgeschossen habe. \u00bbAber leider gab es auch Treffer\u00ab, sagte er. \u00bbTerroristen brauchen eine solche Masse an Raketenangriffen, dass zumindest ein Teil ihrer \u203aProdukte\u2039 ihre anvisierten Ziele erreicht.\u00ab Nach dem Krieg werde die Bedeutung des Wortes \u00bbTerror\u00ab vermutlich von den meisten Menschen der Welt \u00bbmit den verr\u00fcckten Aktionen Russlands\u00ab in Verbindung gebracht.<\/p>\n<p>Angesichts der fortw\u00e4hrenden russischen Angriffe auf das Energienetz und die dadurch bedingten Stromausf\u00e4lle braucht die Ukraine f\u00fcr diesen Winter noch rund 17.000 industrielle oder gr\u00f6\u00dfere Stromgeneratoren. Diese Zahl nannte Ministerpr\u00e4sident Denys Schmyhal am Freitag bei einer Regierungssitzung, wie die Staatsagentur Unian berichtete. \u00bbBisher haben kleine und mittlere Unternehmen bereits rund 500.000 kleinere Generatoren importiert\u00ab, sagte er. \u00bbAber um durch den Winter zu kommen, brauchen wir noch rund 17.000 gr\u00f6\u00dfere oder industrielle Generatoranlagen.\u00ab<\/p>\n<h3>Das sagt die EU<\/h3>\n<p>Der EU-Au\u00dfenbeauftragte Josep Borrell verurteilte die neuen massiven Raketenangriffe Russlands auf die Ukraine als barbarische Kriegsverbrechen. \u00bbDiese grausamen, menschenverachtenden Angriffe zielen darauf ab, das menschliche Leid zu erh\u00f6hen\u00ab, sagte er am Freitag. Der Bev\u00f6lkerung, aber auch Krankenh\u00e4user, Rettungsdienste und andere unverzichtbare Dienste sollten durch sie die Versorgung mit Elektrizit\u00e4t, W\u00e4rme und Wasser verlieren. \u00bbDiese Bombardierungen stellen Kriegsverbrechen dar und sind barbarisch\u00ab, sagte Borrell.<\/p>\n<p>Weiter ist das neunte EU-Paket mit Sanktionen gegen Russland wegen des Kriegs gegen die Ukraine in Kraft. Wie aus den am Freitagabend im EU-Amtsblatt ver\u00f6ffentlichen Rechtstexten hervorgeht, belegt die EU weitere 141 Personen und 49 Einrichtungen mit Verm\u00f6genssperren und Einreiseverboten. Unter ihnen sind etwa mehrere stellvertretende russische Ministerpr\u00e4sidenten, Minister sowie Unternehmen aus der R\u00fcstungs- und Automobilindustrie.<\/p>\n<p>Selenskyj begr\u00fc\u00dfte die neuen Sanktionen gegen Moskau. Dieses Paket sei das neunte, \u00bbaber offensichtlich nicht das letzte\u00ab, sagte er am Abend, wenige Stunden nach dem j\u00fcngsten russischen Raketenangriff auf das Energienetz seines Landes. \u00bbDenn es ist offensichtlich, dass der Druck erh\u00f6ht werden muss.\u00ab<\/p>\n<h3>Auf russischer Seite<\/h3>\n<p>Bei einem Artilleriebeschuss der ukrainischen Streitkr\u00e4fte auf die russische kontrollierte Region Luhansk im Osten der Ukraine sind nach Angaben der \u00f6rtlichen Beh\u00f6rden mindestens elf Menschen ums Leben gekommen. Weitere 20 Menschen seien bei dem Angriff auf die Ortschaft Lantratowka verletzt worden, das Schicksal von 20 weiteren Personen sei ungewiss, berichtete die russische Staatsagentur Tass unter Berufung auf regionale Beh\u00f6rden. Am Freitag war auch die benachbarte Region Donezk unter ukrainischen Artilleriebeschuss geraten. Dabei kam ein Mensch ums Leben, f\u00fcnf weitere Personen wurden verletzt.<\/p>\n<p>Die von Moskau unterst\u00fctzten abtr\u00fcnnigen Regionen Donezk und Luhansk im Donbass hatten sich vor Jahren f\u00fcr unabh\u00e4ngig von Kiew erkl\u00e4rt. Inzwischen hat Russland die Regionen zusammen mit den anderen besetzten Teilen der Ukraine v\u00f6lkerrechtswidrig in sein Staatsgebiet integriert. Die Ukraine will diese Gebiete \u2013 und die bereits 2014 von Moskau annektierte Schwarzmeer-Halbinsel Krim \u2013 wieder befreien.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Putins Raketen k\u00f6nnen ukrainischen Willen nicht brechen, prophezeit Wolodymyr Selenskyj. Und: Die EU belegt weitere 141 russische Personen und 49 Einrichtungen mit Verm\u00f6genssperren und Einreiseverboten. Die wichtigsten Entwicklungen. 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