{"id":16680,"date":"2022-12-07T01:05:57","date_gmt":"2022-12-06T22:05:57","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/ukraine-news-am-dienstag-polen-will-deutsches-flugabwehr-angebot-doch-annehmen\/"},"modified":"2022-12-07T01:05:57","modified_gmt":"2022-12-06T22:05:57","slug":"ukraine-news-am-dienstag-polen-will-deutsches-flugabwehr-angebot-doch-annehmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/ukraine-news-am-dienstag-polen-will-deutsches-flugabwehr-angebot-doch-annehmen\/","title":{"rendered":"Ukraine-News am Dienstag: Polen will deutsches Flugabwehr-Angebot doch annehmen"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Nach einigem Hin und Her will der polnische Verteidigungsminister die Patriot-Flugabwehrsysteme im Land stationieren lassen. Und: In der Ukraine sollen nicht notwendige Operationen ausgesetzt werden. Die News.  <\/p>\n<p><em>Dieser Artikel wird fortlaufend aktualisiert.<\/em><\/p>\n<h3><strong>Polen will deutsches Flugabwehr-Angebot nun doch akzeptieren<\/strong><\/h3>\n<p><strong>21.01 Uhr:<\/strong> Polen will die von Deutschland zur Verteidigung seines Luftraums angebotenen Patriot-Flugabwehrsysteme nun doch annehmen. Man arbeite daran, die Patriots auf polnischem Gebiet zu stationieren und sie dem polnischen Kommandosystem zu unterstellen, schrieb Verteidigungsminister Mariusz Blaszczak auf Twitter.<\/p>\n<p>Allerdings hatte Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) bereits darauf gepocht, dass die deutschen Flugabwehrsysteme Teil der integrierten Nato-Luftverteidigung sind. Davon, die Waffensysteme einem polnischen Kommando zu unterstellen, war zun\u00e4chst keine Rede gewesen.<\/p>\n<p>Vor zwei Wochen hatte Lambrecht die Verlegung der Patriots nach Polen vorgeschlagen. Blaszczak nahm das Angebot zun\u00e4chst an. Einen Tag sp\u00e4ter schlug er jedoch \u00fcberraschend vor, die deutsche Flugabwehr statt in Polen auf ukrainischem Gebiet zu stationieren. Dies hatte in Berlin f\u00fcr Verstimmung gesorgt.<\/p>\n<h3><strong>Leseempfehlung: Was steckt hinter den Drohnenangriffen auf Russland?<\/strong><\/h3>\n<p><strong>20.33 Uhr: <\/strong>Putins Milit\u00e4r erlebt eine weitere Dem\u00fctigung: Auf zwei Luftst\u00fctzpunkten weit von der Grenze zur Ukraine entfernt gibt es Explosionen. Wie hat es die ukrainische Armee geschafft, so tief im Landesinnern anzugreifen? Antworten lesen Sie hier.                                       <\/p>\n<h3>Mangelnde Gespr\u00e4chsbereitschaft: Russland und USA beschuldigen sich gegenseitig<\/h3>\n<p><strong>20.07 Uhr: <\/strong>Die Vereinigten Staaten und Russland haben sich gegenseitig vorgeworfen, nicht an Friedensgespr\u00e4chen f\u00fcr die Ukraine interessiert zu sein. Russlands Uno-Botschafter Wassilij Nebenzia sagte auf einer Sitzung des Uno-Sicherheitsrats zur humanit\u00e4ren Lage in der Ukraine, Moskau habe \u00bbdas Interesse einer bedeutenden Mehrheit\u00ab der Uno-Mitgliedstaaten an einer diplomatischen L\u00f6sung festgestellt.<\/p>\n<p>\u00bbWir reagieren darauf sehr ernsthaft. Wir bekr\u00e4ftigen unsere Bereitschaft, Verhandlungen zu f\u00fchren\u00ab, sagte er, f\u00fcgte aber hinzu, dass das Ziel darin bestehe, \u00bbdie Ursachen zu beseitigen, die uns gezwungen haben, unsere milit\u00e4rische Sonderoperation zu starten\u00ab. Urspr\u00fcnglich hatte Moskau erkl\u00e4rt, seine Mission bestehe darin, die Ukraine zu \u00bbentwaffnen\u00ab und sie zu \u00bbentnazifizieren\u00ab.<\/p>\n<p>Nebenzia warf den westlichen L\u00e4ndern vor, nicht an einer diplomatischen L\u00f6sung in der Ukraine interessiert zu sein, weil sie stattdessen die Waffenlieferungen an Kiew ausweiteten. \u00bbWas Sie jetzt sehen, ist ein andauernder Krieg des Westens gegen Russland.\u00ab Das lasse dem Land keine andere Wahl, als die Ziele weiterzuverfolgen\u00ab, sagte Nebenzia.<\/p>\n<p>\u00bbPr\u00e4sident Putins eskalierende Angriffe auf die ukrainische Infrastruktur sind ein Beweis daf\u00fcr, dass er kein echtes Interesse an Verhandlungen oder sinnvoller Diplomatie hat\u00ab, sagte dagegen die stellvertretende US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Lisa Carty, vor dem 15-k\u00f6pfigen Rat. \u00bbStattdessen versucht er, den Kampfeswillen der Ukraine zu brechen\u00ab, indem er die Zivilbev\u00f6lkerung bombardiere, \u00bbbis sie sich unterwirft\u00ab, sagte sie. Russland hat beantragt, dass der Rat am Freitag erneut zusammentritt.<\/p>\n<h3><strong>Ukrainische Krankenh\u00e4user sollen planbare Operationen aussetzen<\/strong><\/h3>\n<p><strong>19.20 Uhr: <\/strong>Krankenh\u00e4user in der Ukraine sollen wegen des Strommangels im Zuge der russischen Angriffe planbare Operationen vor\u00fcbergehend aussetzen. Das teilt das Gesundheitsministerium in Kiew mit, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtete. Nicht notwendige Eingriffe sollten trotz Notstrom-Generatoren verschoben werden, bis sich die Energiesituation in der Ukraine wieder stabilisiert habe. Acht Wellen mit russischen Luftangriffen haben die kritische Infrastruktur in der Ukraine stark besch\u00e4digt und f\u00fchren zu Stromausf\u00e4llen im gesamten Land.<\/p>\n<h3><strong>Scholz dr\u00e4ngt Westbalkan-L\u00e4nder zu Umsetzung der EU-Sanktionen<\/strong><\/h3>\n<p><strong>18.18 Uhr:<\/strong> Beim Westbalkan-Gipfel in Albanien hat Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) Serbien und andere L\u00e4nder aufgerufen, die Sanktionen der Europ\u00e4ischen Union gegen Russland umzusetzen. \u00bbWir erwarten von den Beitrittsl\u00e4ndern, dass sie sich an der Sanktionspolitik der Europ\u00e4ischen Union ausrichten\u00ab, sagte Scholz zum Abschluss des Treffens in Tirana. \u00c4hnliches gelte f\u00fcr die Politik bei der Vergabe von Visa.<\/p>\n<p>Serbien gilt unter den sechs Westbalkan-L\u00e4ndern als engster Verb\u00fcndeter Russlands. Die Bundesregierung hat das Land bereits mehrfach aufgerufen, die bisher acht Sanktionspakete gegen Russland mitzutragen, welche die EU wegen des Angriffskriegs in der Ukraine verh\u00e4ngt hat. Zu seiner Haltung zu Russland befragt, entgegnete der serbische Pr\u00e4sident Aleksandar Vucic in Tirana, Serbien sei \u00bbein unabh\u00e4ngiges Land\u00ab.<\/p>\n<h3><strong>Uno: Millionen Menschen in der Ukraine vom Winter bedroht<\/strong><\/h3>\n<p><strong>17.20 Uhr:<\/strong> Vor dem erwarteten harten Winter in der Ukraine haben die Vereinten Nationen angesichts vieler Angriffe auf die Infrastruktur des Landes Alarm geschlagen. \u00bbDie Angriffe auf die Energieinfrastruktur der Ukraine, einschlie\u00dflich Kraftwerke und Heizwerke, haben Millionen Menschen den Zugang zu W\u00e4rme, Strom und Wasser verwehrt\u00ab, sagte Uno-Nothilfekoordinator Martin Griffiths vor dem Uno-Sicherheitsrat in New York. Dies f\u00fcge der humanit\u00e4ren Krise, die durch den Krieg verursacht wurde, eine weitere gef\u00e4hrliche Dimension hinzu.<\/p>\n<p>Griffiths hob dabei zahlreiche Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen seit Beginn des russischen Angriffskriegs Ende Februar hervor. Die Weltgesundheitsorganisation WHO habe bislang 715 Attacken gegen Krankenh\u00e4user und \u00e4hnliche Geb\u00e4ude gez\u00e4hlt. \u00bbDiese Angriffe in der Ukraine machen mehr als 70 Prozent aller Angriffe auf die Gesundheitsinfrastruktur weltweit aus.\u00ab<\/p>\n<h3><strong>Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler aus der Ukraine sind in Deutschland oft doppelt belastet<\/strong><\/h3>\n<p><strong>16.48 Uhr: <\/strong>Viele Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler aus der Ukraine nehmen in Deutschland nachmittags zus\u00e4tzlich an ukrainischem Onlineunterricht teil \u2013 und sind damit doppelt belastet. Das berichtet der Mediendienst Integration nach Anfragen in allen Bundesl\u00e4ndern. Genaue Zahlen h\u00e4tten die L\u00e4nder demnach nicht vorlegen k\u00f6nnen, Bremen etwa gebe an, dass \u00bbein Gro\u00dfteil\u00ab der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler so verfahren w\u00fcrde. Oft sei unklar, wie lange die Familie in Deutschland bleiben werde.<\/p>\n<p>Die Auswertung betont au\u00dferdem, dass einige durch die Kriegserlebnisse traumatisiert sind. An einigen Orten w\u00fcrden au\u00dferdem noch Schulpl\u00e4tze fehlen. Seit Beginn des russischen Angriffskriegs haben Schulen hierzulande nach KMK-Zahlen 201.000 Sch\u00fcler aus der Ukraine aufgenommen.<\/p>\n<h3>Leseempfehlung: <strong>Angriff mit der Wunderdrohne \u2013 oder dem Museumsst\u00fcck?<\/strong><\/h3>\n<p><strong>16.06 Uhr:<\/strong> Die Ukraine hat russische Milit\u00e4rflugpl\u00e4tze mit Drohnen angegriffen. Russland hat offenbar ein massives Problem mit der Flugabwehr. Was bisher bekannt ist .<\/p>\n<h3><strong>Rund 20 \u00d6ltanker stauen sich offenbar in t\u00fcrkischen Gew\u00e4ssern \u2013 wegen \u00d6lpreisdeckel gegen Russland<\/strong><\/h3>\n<p><strong>15.48 Uhr:<\/strong> Die G7-Staaten wollen f\u00fcr ein Barrel russisches Roh\u00f6l nicht mehr als 60 US-Dollar zahlen \u2013 und diese Obergrenze auch international durchsetzen. Jetzt kommt es wegen der Ma\u00dfnahme offenbar zu Verz\u00f6gerungen auf den Weltmeeren.<\/p>\n<h3><strong>Unbekannter schie\u00dft auf Polizisten in S\u00fcdrussland<\/strong><\/h3>\n<p><strong>15.20 Uhr: <\/strong>Ein Unbekannter hat im s\u00fcdrussischen Gebiet Rostow-am-Don nahe der ukrainischen Grenze eine Patrouille beschossen und dabei einen Polizisten verletzt. \u00bbDas Verbrechen wurde heute gegen 12 Uhr in der Vorstadt von Nowoschachtinsk ver\u00fcbt\u00ab, teilten die Beh\u00f6rden laut der staatlichen Nachrichtenagentur Tass mit. Den Angaben zufolge war der Mann in Flecktarn gekleidet und mit einem Sturmgewehr bewaffnet. Es soll sich nach Tass-Informationen angeblich um einen Deserteur handeln, der zuvor in Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine geschickt worden war.<\/p>\n<p>N\u00e4here Angaben zur Person des T\u00e4ters gab es nicht. Nach dem Schusswechsel mit der Polizei sei er untergetaucht, hie\u00df es. Die Fahndung laufe. Die Stadtverwaltung von Nowoschachtinsk verst\u00e4rkte in dem Zusammenhang die Bewachung von Schulen und Kinderg\u00e4rten.<\/p>\n<p>Seit Beginn des Angriffskriegs gegen die Ukraine haben Russlands Beh\u00f6rden im eigenen Land einen deutlichen Anstieg von Angriffen mit Sprengs\u00e4tzen und Schusswaffen registriert. Laut einer j\u00fcngst ver\u00f6ffentlichten Statistik des russischen Innenministeriums ist die Zahl solcher Taten im Vergleich zum Vorjahr um rund 30 Prozent gestiegen.<\/p>\n<h3><strong>Satellitenbild der Woche: Russen verstecken das zerst\u00f6rte Theater von Mariupol<\/strong><\/h3>\n<p><strong>15.10 Uhr:<\/strong> Der Angriff auf das Theater der ukrainischen Stadt Mariupol im M\u00e4rz sorgte weltweit f\u00fcr Entsetzen, mehrere Hundert Menschen kamen ums Leben. Satellitenbilder zeigen nun, wie die russischen Besatzer die Ruine abschirmen.<\/p>\n<h3>Leseempfehlung: <strong>Wie Sp\u00e4her die Nachschublinien der Russen auskundschaften<\/strong><\/h3>\n<p><strong>14.55 Uhr: <\/strong>Charkiw und Cherson haben die Ukrainer zur\u00fcckerobert \u2013 und jetzt sto\u00dfen sie weiter vor. Sie wollen die Versorgung der Russen in den Donbass kappen. Ukrainische Sp\u00e4her haben dabei eine wichtige Funktion . <em>Aus der Ostukraine berichten Alexander Sarovic und Emre Caylak (Fotos):<\/em><\/p>\n<h3>Putin beruft nach Drohnenangriffen Sicherheitsrat ein<\/h3>\n<p><strong>14.14 Uhr:<\/strong> Der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin hat wegen mutma\u00dflichen Drohnenangriffen auf Milit\u00e4rst\u00fctzpunkte in Russland den Sicherheitsrat seines Landes einberufen. Das teilte der Kreml mit. Hochrangige Vertreter der Sicherheitsbeh\u00f6rden berieten demnach mit Pr\u00e4sident Putin in einem Videogespr\u00e4ch dar\u00fcber, wie die \u00bbinnere Sicherheit\u00ab des Landes gew\u00e4hrleistet werden k\u00f6nne. Details wurden nicht bekannt.<\/p>\n<p>Moskau macht die Ukraine f\u00fcr die Explosionen auf den Flugpl\u00e4tzen verantwortlich. Putins Sprecher Dmitri Peskow wiederholte das den Berichten zufolge und warf Kiew \u00bbTerrorismus\u00ab vor. Gleichzeitig hatte Russland selbst am Montag die Ukraine massiv mit Raketen angegriffen und dabei Infrastruktur und H\u00e4user zerst\u00f6rt. Zwei Menschen starben. Am Dienstag hatte laut einem russischen Beamten angeblich erneut eine Drohne einen Flugplatz in der an die Ukraine grenzenden russischen Region Kursk angegriffen <em>(siehe Eintrag von 8.47 Uhr).<\/em><\/p>\n<h3><strong>Leseempfehlung: \u00bbDas Risiko eines Tankerungl\u00fccks ist so gro\u00df wie lange nicht\u00ab<\/strong><\/h3>\n<p><strong>13.45 Uhr: <\/strong>Mit einer \u00bbSchattenflotte\u00ab aus alten Tankern will Russland den \u00d6lpreisdeckel des Westens umgehen. Das k\u00f6nnte gef\u00e4hrlich werden, sagt der Experte Adnan Vatansever. Im Interview  warnt er vor weiteren Risiken.<\/p>\n<h3>Russland und Ukraine tauschen Kriegsgefangene aus<\/h3>\n<p><strong>13.36 Uhr:<\/strong> Zwischen Russland und der Ukraine hat es nach \u00fcbereinstimmenden Angaben beider Kriegsparteien wieder einen gr\u00f6\u00dferen Gefangenaustausch gegeben. 60 russische Soldaten seien aus dem von Kiew kontrollierten Gebiet zur\u00fcckgebracht worden, hie\u00df es vom russischen Verteidigungsministerium. Die M\u00e4nner w\u00fcrden medizinisch versorgt und seien mit Transportflugzeugen des Milit\u00e4rs nach Moskau ausgeflogen worden.<\/p>\n<p>Kiew best\u00e4tigte den Austausch. \u00bbSymbolisch. Am Tag der Streitkr\u00e4fte kehren 60 K\u00e4mpfer zur\u00fcck\u00ab, schrieb der Chef des Pr\u00e4sidentenb\u00fcros in Kiew, Andrij Jermak, im Nachrichtenkanal Telegram. Es handle sich um 58 M\u00e4nner und zwei Frauen von Nationalgarde und Grenztruppen der Ukraine. Den Angaben zufolge sind unter den nun zur\u00fcckgekehrten ukrainischen K\u00e4mpfern auch Personen, die zu den Verteidigern Mariupols und des Asow-Stahlwerks geh\u00f6rten. \u00bbManche sind verwundet, und werden in der Ukraine die notwendige Hilfe bekommen\u00ab, schrieb Jermak.<\/p>\n<p>Bereits in der vergangenen Woche gab es einen umfangreichen Gefangenenaustausch. Dabei lie\u00dfen beide Kriegsparteien je 50 gefangene Soldaten der Gegenseite zur\u00fcckkehren.<\/p>\n<h3>Ungarn blockiert Finanzhilfen<\/h3>\n<p><strong>13.21 Uhr:<\/strong> EU-Finanzhilfen von bis zu 18 Milliarden Euro f\u00fcr die Ukraine k\u00f6nnen weiterhin nicht ausgezahlt werden. Der Vertreter Ungarns stimmte bei einer \u00f6ffentlichen Beratung der EU-Finanzminister in Br\u00fcssel gegen die Freigabe der Gelder, die einstimmig beschlossen werden muss. Eine eigentlich geplante Abstimmung \u00fcber das Aussetzen von Milliardenhilfen f\u00fcr Ungarn im Rechtsstaatsstreit wurde laut Diplomaten vertagt.<\/p>\n<p>\u00bbUnser Ziel bleibt es, Anfang Januar mit der Auszahlung der Hilfen f\u00fcr die Ukraine zu beginnen\u00ab, sagte der tschechische Finanzminister Zbynek Stanjura, dessen Land noch bis Jahresende den EU-L\u00e4ndern vorsitzt. Nach seinen Worten wollen die anderen 26 Mitgliedsl\u00e4nder nun eine Alternativl\u00f6sung suchen, was jedoch als kompliziert gilt. Ungarn will mit seiner Blockadehaltung laut Diplomaten verhindern, dass die anderen Mitgliedsl\u00e4nder EU-Hilfen im Umfang von insgesamt mehr als 13 Milliarden Euro f\u00fcr Budapest sperren .<\/p>\n<h3>Ukrainischer Geheimdienstchef: Russland hat noch genug Pr\u00e4zisionsraketen f\u00fcr mehrere Angriffe<\/h3>\n<p><strong>13.04 Uhr:<\/strong> Die Ukraine geht laut Geheimdienstchef Kyrylo Budanov nicht davon aus, dass Russlands Vorrat an hochpr\u00e4zisen Raketen schon jetzt ersch\u00f6pft sind. Es seien noch genug davon vorhanden, um mehrere gro\u00dfe Angriffe auf die Ukraine auszuf\u00fchren, sagte Budanov im Fernsehen.<\/p>\n<h3>Selenskyj besucht Streitkr\u00e4fte in der Ostukraine<\/h3>\n<p><strong>12.30 Uhr:<\/strong> Am Ehrentag der ukrainischen Streitkr\u00e4fte ist Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj in die N\u00e4he der Front im Osten des Landes gereist. \u00bbGerade den heutigen Tag werde ich an der Front mit unseren K\u00e4mpfern begehen\u00ab, sagte der 44-J\u00e4hrige in einer Videobotschaft. Der Staatschef stand dabei am Ortseingang der Stadt Slowjansk im Donezker Gebiet. Slowjansk ist rund 35 Kilometer von der Front entfernt. Rund 40 Kilometer s\u00fcd\u00f6stlich liegt die heftig umk\u00e4mpfte Industriestadt Bachmut.<\/p>\n<p>\u00bbWir beginnen (&#8230;) mit einem Gedenken an unsere gefallenen Helden, all jene, die ihr Leben f\u00fcr die Ukraine gegeben haben\u00ab, sagte Selenskyj bei seiner Ansprache. Der Pr\u00e4sident dankte den Soldaten f\u00fcr ihren Kampf gegen den Angreifer Russland. \u00bbWir sind stolz auf die Streitkr\u00e4fte der Ukraine.\u00ab<\/p>\n<h3><strong>Moskau h\u00e4lt schwere Raketenangriffe auf Ukraine f\u00fcr gerechtfertigt<\/strong><\/h3>\n<p><strong>11.30 Uhr:<\/strong> Russland h\u00e4lt seine schweren Raketenangriffe auf zivile Ziele in der Ukraine f\u00fcr gerechtfertigt. Verteidigungsminister Sergej Schoigu behauptete einer offiziellen Mitteilung zufolge, es handele sich um Schl\u00e4ge gegen milit\u00e4rische Ziele, darunter die milit\u00e4rische F\u00fchrung und R\u00fcstungskonzerne. Was er konkret meinte und ob es solche Schl\u00e4ge wirklich gegeben hat, ist unklar. Schoigu sagte weiter, es ginge darum, \u00bbdas Milit\u00e4rpotenzial der Ukraine zu brechen\u00ab.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich greift Russland seit Oktober die Energieversorgung der Ukraine an und hat diese massiv besch\u00e4digt. Bei den Angriffen sterben immer wieder Menschen. Millionen Ukrainerinnen und Ukrainer haben nur noch eingeschr\u00e4nkt Zugang zur Stromversorgung. Auch die Versorgung mit Wasser und W\u00e4rme ist vielerorts schwierig.<\/p>\n<p>Zugleich warf Schoigu Kiew Angriffe auf Europas gr\u00f6\u00dftes Atomkraft Saporischschja vor, das auf ukrainischem Gebiet liegt. Die Anlage sei in den vergangenen 14 Tagen 33 Mal beschossen worden, sagte Schoigu. Kiew und Moskau beschuldigen sich gegenseitig f\u00fcr Angriffe auf das AKW, das Russland besetzt h\u00e4lt.<\/p>\n<h3>Lettland entzieht unabh\u00e4ngigem russischem Sender die Lizenz<\/h3>\n<p><strong>10.34 Uhr:<\/strong> Lettland hat dem unabh\u00e4ngigen russischen Fernsehsender Doschd, international auch TV Rain genannt, die Sendelizenz entzogen. Das hat der lettische Nationale Rat f\u00fcr elektronische Massenmedien (NEPLP) beschlossen. Der Ratsvorsitzende Ivars \u0100boli\u0146\u0161 schrieb auf Twitter, die Gesetze des Landes m\u00fcssten \u00bbvon allen respektiert werden\u00ab. Hintergrund war ein Streit \u00fcber die Ukraine-Berichterstattung des Senders. Lesen Sie hier mehr:<\/p>\n<h3><strong>US-Au\u00dfenminister Blinken warnt vor Scheinfrieden<\/strong><\/h3>\n<p><strong>9.58 Uhr:<\/strong> Russland k\u00f6nnte nach den Worten von US-Au\u00dfenminister Antony Blinken zum Schein einen Waffenstillstand anstreben. \u00bbWenn Russland mit seinem derzeitigen Versuch, das ukrainische Volk zum Aufgeben zu bringen, keinen Erfolg hat \u2013 und das wird ihnen nicht gelingen \u2013, dann kann man sich vorstellen, dass Russland eine Ausweichm\u00f6glichkeit sucht, die eine Scheinl\u00f6sung w\u00e4re\u00ab, sagt Blinken bei einer Veranstaltung der Zeitung \u00bbWall Street Journal            \u00ab.<\/p>\n<p>Blinken sagte weiter, er k\u00f6nne sich einen von Russland initiierten Waffenstillstand vorstellen \u2013 mit entsprechenden Konsequenzen: \u00bbDer Konflikt wird eingefroren, es wird nie \u00fcber das Gebiet verhandelt, das sie erobert haben und weiterhin halten\u00ab, sagte Blinken. Russland k\u00f6nnte eine solche Gelegenheit nutzen, um sich neu zu ordnen und die Ukraine sp\u00e4ter erneut anzugreifen.<\/p>\n<p>Solange Russland nicht zeige, dass es an einer sinnvollen diplomatischen L\u00f6sung interessiert sei, werde sich nichts bewegen. Blinken forderte: \u00bbWir brauchen einen gerechten und dauerhaften Frieden, keinen Scheinfrieden.\u00ab Gleichzeitig sei es das Recht der Ukraine, die Bedingungen f\u00fcr Verhandlungen festzulegen.<\/p>\n<h3><strong>London h\u00e4lt Angriffe auf russische Flugh\u00e4fen f\u00fcr schweren Schlag<\/strong><\/h3>\n<p><strong>9.40 Uhr:<\/strong> Die britischen Geheimdienste werten die j\u00fcngsten Angriffe auf zwei russische Milit\u00e4rflugh\u00e4fen als signifikanten R\u00fcckschlag f\u00fcr den Kreml. Sollte Russland die Explosionen, deren Ursache noch unklar sei, als gezielte Attacken einstufen, sei dies wohl ein schweres Versagen beim Schutz der eigenen Truppen, schrieb das britische Verteidigungsministerium auf Twitter.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach einigem Hin und Her will der polnische Verteidigungsminister die Patriot-Flugabwehrsysteme im Land stationieren lassen. Und: In der Ukraine sollen nicht notwendige Operationen ausgesetzt werden. Die News. 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