{"id":16540,"date":"2022-11-30T23:16:59","date_gmt":"2022-11-30T20:16:59","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-des-tages-inflation-polizistenmorder-kusel-fusball-wm-in-katar\/"},"modified":"2022-11-30T23:16:59","modified_gmt":"2022-11-30T20:16:59","slug":"news-des-tages-inflation-polizistenmorder-kusel-fusball-wm-in-katar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-des-tages-inflation-polizistenmorder-kusel-fusball-wm-in-katar\/","title":{"rendered":"News des Tages: Inflation, Polizistenm\u00f6rder, Kusel, Fu\u00dfball-WM in Katar"},"content":{"rendered":"<h3>1. Inflation: Das Schlimmste ist vorbei<\/h3>\n<p class=\"caps\">Nichts elektrisiert uns Journalisten mehr als die Aussicht auf eine finstere Zukunft, schrieb ich nur leicht ironisch vor einigen Tagen, nachdem hier auf SPIEGEL.de mal wieder fast nur schlechte Nachrichten zu lesen waren. Umso bemerkenswerter finde ich die hoffnungsvolle Analyse, in der sich mein Kollege Tim Bartz heute mit dem deutschen Sorgenthema Nummer eins besch\u00e4ftigt, der Inflation. \u00bb\u00d6konomen blicken verhalten optimistisch auf die Teuerung\u00ab, schreibt Tim: \u00bbDas Schlimmste ist wohl vorbei.\u00ab                                       <\/p>\n<p>Das ist nun wirklich eine gute Nachricht.<\/p>\n<p>Tim st\u00fctzt sich auf eine Reihe positiver Indikatoren. Im Oktober sind die Erzeuger- und die Energiepreise im Vergleich zum Vormonat gefallen, zum ersten Mal seit zweieinhalb Jahren. Die j\u00fcngsten Tarifabschl\u00fcsse in der wichtigen Metallindustrie fielen eher moderat aus; die IG Metall hat mit ihrem klugen Verhalten nicht weiter an einer Lohn-Preis-Spirale gedreht. Und weil der Dollar gegen\u00fcber dem Euro wieder etwas schw\u00e4chelt, m\u00fcssen die Europ\u00e4er weniger f\u00fcr US-Waren zahlen; dadurch nimmt die sogenannte importierte Inflation ab.<\/p>\n<p>F\u00fcr eine weitere gute Wirtschaftsnachricht auf spiegel.de sorgte heute das Berliner Forschungsinstitut DIW. Laut dem heute ver\u00f6ffentlichten Konjunkturbarometer zeigt sich die deutsche Wirtschaft \u00bbwiderstandsf\u00e4higer als gedacht\u00ab. Die Wahrscheinlichkeit einer Gasmangellage habe sich verringert. Die Entlastungspakete der Bundesregierung tr\u00fcgen dazu bei, die Folgen der Krise abzufedern.<\/p>\n<p>Wird nun also alles gut? So weit w\u00fcrden wir nicht gehen, wir sind ja immer noch der SPIEGEL. Aber am Horizont leuchtet heute immerhin ein Silberstreif.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Lesen Sie hier die ganze Geschichte: Das Schlimmste ist wohl vorbei <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>2. Kusel: Lebenslang f\u00fcr den Polizistenm\u00f6rder<\/h3>\n<p>Wegen des Mordes an zwei Polizisten Ende Januar bei Kusel in Rheinland-Pfalz ist der Angeklagte Andreas S. zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Landgericht Kaiserslautern stellte heute zudem die besondere Schwere der Schuld fest. Damit gilt es als nahezu ausgeschlossen, dass der heute 39-J\u00e4hrige schon nach 15 Jahren aus dem Gef\u00e4ngnis entlassen werden k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Andreas S. hatte bei einer Kontrolle eine 24 Jahre alte Polizeianw\u00e4rterin und einen f\u00fcnf Jahre \u00e4lteren Polizeikommissar mit Kopfsch\u00fcssen get\u00f6tet. Seine Tat habe \u00bbHinrichtungscharakter\u00ab gehabt, so die Staatsanwaltschaft. Offenbar wollte S. seine Jagdwilderei vertuschen. In seinem Kastenwagen sollen 22 frisch geschossene Rehe und Hirsche gelegen haben.<\/p>\n<p>Den Nebenangeklagten Florian V. sprach das Landgericht zwar der Mitt\u00e4terschaft der gewerbsm\u00e4\u00dfigen Jagdwilderei schuldig. Es sah aber von Strafe ab, da der 33-J\u00e4hrige bereits vor Prozessbeginn umfassend ausgesagt hatte. Er habe damit zur Aufkl\u00e4rung des Verbrechens beigetragen, hie\u00df es. Der Mann soll nicht geschossen haben.<\/p>\n<p>Meine Kollegin Julia J\u00fcttner hat den Prozess in den vergangenen Monaten beobachtet . Sie schreibt, dass Andreas S. schon lange vor seiner Tat dadurch aufgefallen war, dass er sein Wildfleisch damit bewarb, die Tiere durch Kopfsch\u00fcsse get\u00f6tet zu haben. So sorgte er f\u00fcr ein Maximum an verwertbarem Wildbret. \u00bbDie Metzger, die er mit Wild belieferte, kannten seine Art zu t\u00f6ten, und sie sch\u00e4tzten sie\u00ab, schreibt Julia. Auch Andreas S. schien fast ein wenig stolz darauf zu sein. Jedenfalls habe er, so Julia, zustimmend genickt, als einmal ein Kriminalhauptkommissar im Gerichtssaal sagte: \u00bbTja, Kopfschuss ist Ihre Visitenkarte.\u00ab <\/p>\n<p>Als Jagdscheinbesitzer frage ich mich allerdings, wieso Andreas S. nicht gestoppt wurde, bevor er seine Kopfsch\u00fcsse auch gegen Menschen richtete. Kein normaler J\u00e4ger k\u00e4me auf die Idee, bei frei laufendem Wild auf das Haupt zu zielen, weil die Gefahr, das Tier auf qu\u00e4lerische Weise zu verletzten, viel zu gro\u00df ist. Ein absichtlicher Kopfschuss ist daher nicht weidgerecht \u2013 und das wei\u00df auch jeder Metzger, der Wildfleisch ankauft.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Lesen Sie hier mehr: Kopfschuss im Morgengrauen <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Und: \u00bbEin Verdeckungsmord, der besonders schwer wiegt\u00ab <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>3. Katar: Das Gespenst der Fu\u00dfball-WM<\/h3>\n<p>Die Gruppenphase bei der Fu\u00dfball-WM geht dem Ende zu; morgen kommt es zum entscheidenden Spiel der Deutschen gegen Costa Rica um den Einzug ins Achtelfinale. Etwa die H\u00e4lfte der bisherigen Partien habe ich zumindest mit einem Auge mitverfolgt und war angenehm \u00fcberrascht, welch hohes Niveau auch ehemalige sogenannte Fu\u00dfball-Entwicklungsl\u00e4nder inzwischen erreicht haben, von Iran und Saudi-Arabien bis zu USA und Kanada. Ich finde, sportlich gesehen ist es bislang eine gute WM. Und heute Abend freue ich mich auf das Duell Polen gegen Argentinien, Lewandowski gegen Messi.<\/p>\n<p>Mein Kollege Christoph Scheuermann schreibt in unserer t\u00e4glichen WM-Kolumne \u00fcber das Fu\u00dfballmaskottchen La\u2019eeb:<\/p>\n<p><em>\u00bbMexiko hatte im Jahr 1986 eine gr\u00fcne Chilischote mit Sombrero namens Pique, in Frankreich 1998 war es der Hahn Footix, in Deutschland 2006 Goleo, der L\u00f6we. Seit Jahrzehnten hat jede WM ein mehr oder weniger helles Maskottchen. In Katar ist es ein fliegendes Tischtuch. Es hei\u00dft La\u2019eeb und redet, als w\u00e4re es auf einem Acid-Trip.<\/em><\/p>\n<p><em>La\u2019eeb lebt, wie er in einem Video der Fifa erkl\u00e4rt, im Mascot-Verse, einer Parallelwelt, die man durch ein blaues Portal betreten kann. Diese Parallelwelt existiere seit Anbeginn der Zeit, sagt er, es leben auch andere Maskottchen darin. Wir sehen Naranjito aus Spanien (1982), der gegen einen Hydranten stolpert, Goleo redet (flirtet?) mit einer Frau, w\u00e4hrend Gauchito aus Argentinien (1978) an einem Hydranten lehnt. Ohnehin gibt es viele Hydranten im Mascot-Verse. Vermutlich aus feuerpolizeilichen Gr\u00fcnden.<\/em><\/p>\n<p><em>La\u2019eeb erkl\u00e4rt, dass er und seine Freunde im \u00bbMaskottchen Akkreditierungs-, Wachstums- und Integrationszentrum\u00ab arbeiten, wo sie seit Jahrtausenden den Menschen dabei helfen, besser zu werden. Bessere Menschen. Ein Tischtuch und seine Kumpels.<\/em><\/p>\n<p><em>Wie viel LSD war bei der Entwicklung von La\u2019eeb im Spiel? Was will er uns sagen? Am Ende des Videos liegt er am Strand, saugt an einem Cocktailstrohhalm und erkl\u00e4rt, dass die Maskottchen den Fu\u00dfball auf die Welt gebracht haben. Nicht wir. Im Netz zirkuliert bereits die These, wonach La&#039;eeb im Zentrum einer Portal-Ufo-Alien-Verschw\u00f6rung steht. Wer wei\u00df, vielleicht kann er uns am Donnerstag gegen Costa Rica helfen.<\/em><\/p>\n<p><em>Die traurige Wahrheit ist, dass La\u2019eeb l\u00fcgt. Ich habe recherchiert, woher er wirklich stammt: aus einer Stofftierfabrik in Dongguan, S\u00fcdchina.\u00ab<\/em><\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Lesen Sie hier mehr: Die bizarre Geschichte des Gespensts von Katar<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Nachrichten und Hintergr\u00fcnde zum Krieg in der Ukraine:<\/h3>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>Explosion in ukrainischer Botschaft \u2013 ein Mitarbeiter verletzt: <\/strong>In der ukrainischen Vertretung in Madrid hat ein Mitarbeiter Berichten zufolge bei einer \u00bbVerpuffung\u00ab Verletzungen erlitten. Grund war offenbar eine Briefbombe.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>\u00bbDieses Ger\u00e4t hat sich sehr gut bew\u00e4hrt\u00ab: <\/strong>Im Sommer \u00fcbergab Deutschland der Ukraine MARS-II-Raketenwerfer an die Ukraine. Aufnahmen zeigen nun eine der Waffen im Kriegseinsatz.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>So unterscheiden Sie Krieg und Kriegsspiel: <\/strong>Immer wieder kursieren im Netz Szenen, die angeblich den Ukrainekrieg dokumentieren, in Wahrheit aber aus Videospielen stammen. Ein bekannter Hersteller setzt dem nun ein Aufkl\u00e4rungsvideo entgegen.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Was heute sonst noch wichtig ist<\/h3>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>Baerbock warnt T\u00fcrkei vor Bodenoffensive in Nordsyrien: <\/strong>Die T\u00fcrkei macht Kurden f\u00fcr einen Anschlag in Istanbul verantwortlich \u2013 Staatschef Erdo\u011fan droht deshalb mit einer Bodenoffensive in Nordsyrien. Au\u00dfenministerin Baerbock dr\u00e4ngt den Nato-Partner zur Zur\u00fcckhaltung.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>So will die Ampelkoalition \u00bbhelfende H\u00e4nde und kluge K\u00f6pfe\u00ab gewinnen: <\/strong>Mit einer neuen Strategie zur Anwerbung von Fachkr\u00e4ften aus dem Ausland will die Regierung den Engpass auf dem Arbeitsmarkt eind\u00e4mmen. Ein \u00dcberblick \u00fcber die wichtigsten Eckpunkte der geplanten \u00c4nderungen.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Russische und chinesische Kampfflugzeuge fliegen gemeinsame Patrouillen: <\/strong>Chinesische Bomber und russische SU-35-Kampfjets haben laut s\u00fcdkoreanischen Angaben eine Pufferzone au\u00dferhalb des Luftraums des Landes durchflogen. Seoul schickte daraufhin eigene Flugzeuge in die Luft.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Meine Lieblingsgeschichte heute: Mythos Dehydrierung<\/h3>\n<p>Auf Ern\u00e4hrungstipps gebe ich normalerweise keinen Pfifferling, mit einer Ausnahme: viel trinken! \u00bbMindestens zwei Liter Fl\u00fcssigkeit pro Tag\u00ab, predigen Expertinnen und Experten. Und so sieht man st\u00e4ndig Menschen, die in der \u00d6ffentlichkeit an gro\u00dfen Wasserflaschen nuckeln.<\/p>\n<p>Umso \u00fcberraschter war ich \u00fcber einen Artikel meiner Kollegin Julia Koch aus dem Wissenschaftsressort, wonach die eherne Zweiliter-Regel Bl\u00f6dsinn ist und die Angst vor Dehydrierung in vielen F\u00e4llen unbegr\u00fcndet. \u00bbEs gibt keine wissenschaftliche Grundlage f\u00fcr die aktuellen Empfehlungen\u00ab, sagt etwa Yosuke Yamada vom National Institute of Biomedical Innovation im Japanischen Osaka, \u00bbniemand wei\u00df, woher diese Empfehlung kommt.\u00ab Und John Speakman, Stoffwechselexperte an der schottischen Universtity of Aberdeen, sagt, eine Richtlinie f\u00fcr alle sei \u00bbschlicht verr\u00fcckt\u00ab.<\/p>\n<p>Dem Zweiliter-Schmus auf die Spur kamen die Wissenschaftler, indem sie den Wasserumsatz von mehr als 5500 Probanden aus 23 L\u00e4ndern untersuchten. Die Versuchsteilnehmer tranken jeweils ein Glas Wasser, das mit dem ungef\u00e4hrlichen Isotop Deuterium, auch als \u00bbschwerer Wasserstoff\u00ab bekannt, versetzt war. Je schneller der schwere Wasserstoff wieder aus dem Organismus verschwindet, so die Idee, desto h\u00f6her der individuelle Wasserumsatz.<\/p>\n<p>Dabei kam heraus, dass der Wasserumsatz stark vom Einzelfall abh\u00e4ngt. M\u00e4nner zwischen 20 und 30 brauchten mehr Fl\u00fcssigkeit als \u00c4ltere, Schwangere mehr als Nichtschwangere, Sportler mehr als B\u00fcrobesch\u00e4ftigte. Wer morgens gern Eier mit Speck fr\u00fchst\u00fcckt, sollte dazu etwas trinken; wer Obstjoghurt l\u00f6ffelt, muss es eher nicht.<\/p>\n<p>F\u00fcr die meisten Menschen seien eineinhalb Liter t\u00e4glich eine realistische Empfehlung, erfuhr Julia bei ihrer Recherche. Es gebe auch ein k\u00f6rpereigenes Stoppsignal, das bei \u00fcbertriebenem Wasserkonsum anspringe, wie bei einer Untersuchung in Australien herauskam. \u00bbDie Forschenden konnten nachweisen, dass Versuchspersonen nach einer bestimmten Trinkmenge das Schlucken schwerer fiel als Menschen, bei denen der Fl\u00fcssigkeitshaushalt nicht ausgeglichen war\u00ab, schreibt Julia. \u00bbDie Schluckhemmung schlug sich sogar in Hirnaktivit\u00e4ten nieder, die die Wissenschaftler mittels funktioneller Magnetresonanztomografie sichtbar machen konnten.\u00ab<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Lesen Sie hier die ganze Geschichte: Vergessen Sie die Trinktipps <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Was wir heute bei SPIEGEL+ empfehlen<\/h3>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>Schwarzer wird\u2019s nicht: <\/strong>Zum 80. Geburtstag von Alice Schwarzer zeigt die ARD einen zweiteiligen Spielfilm \u00fcber ihre Anf\u00e4nge als Publizistin und Feministin. Leider erm\u00fcdet \u00bbAlice\u00ab mit st\u00e4ndiger Heldinnenverkl\u00e4rung .<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Es wird eng f\u00fcr Orb\u00e1n: <\/strong>Br\u00fcssel macht Ernst: Die EU-Kommission hat den Mitgliedsl\u00e4ndern offiziell empfohlen, 7,5 Milliarden Euro von Ungarns F\u00f6rdergeldern einzufrieren. W\u00fcrde Budapests Regierungschef Orb\u00e1n aus Rache die EU lahmlegen? <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Spiel mit der Angst: <\/strong>\u00bbProtestiert hier nicht, zu eurer eigenen Sicherheit\u00ab: Rund um Irans WM-Niederlage gegen die USA gab es Drohungen gegen iranische Fans, ein Mob sch\u00fcchterte Anh\u00e4nger ein. Beobachtungen aus dem Al-Thumama-Stadion .<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Was heute weniger wichtig ist<\/h3>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>Aus dem Off: Kevin Spacey<\/strong>, 63, wird nach langer Zeit wieder eine gr\u00f6\u00dfere Rolle in einem Film \u00fcbernehmen. Allerdings nur mit seiner Stimme, er selbst wird nicht zu sehen sein. In einem Thriller spielt der \u00bbHouse of Cards\u00ab-Hauptdarsteller den Erpresser einer Politikerin, die von ihrem Peiniger per Telefon durch die Stadt gelenkt wird. Drehbuchautor und Regisseur Gene Fallaize erkl\u00e4rte in einem Interview: \u00bbSpacey ist einer der gr\u00f6\u00dften Schauspieler seiner Generation. Sein pers\u00f6nliches Leben kann ich nicht kommentieren, aber es ist f\u00fcr mich einfach eine Gelegenheit, mit einem der Gr\u00f6\u00dften zu arbeiten.\u00ab Im Oktober hatte Kevin Spacey in New York einen Prozess wegen sexueller Bel\u00e4stigung gewonnen. Doch im kommenden Jahr muss er sich vor einem britischen Gericht wegen mutma\u00dflicher sexueller \u00dcbergriffe in insgesamt zw\u00f6lf F\u00e4llen verantworten.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Tippfehler des Tages<\/strong>, inzwischen korrigiert: \u00bbNun wurde der moderne Tanz Deutschlands zum immaterielles Kulturerbe der Menschheit erkl\u00e4rt.\u00ab<\/p>\n<p><strong>Cartoon des Tages: <\/strong>Ohne mich!<\/p>\n<h3>Und heute Abend?<\/h3>\n<p>Die weltgr\u00f6\u00dfte Metalband Metallica hat f\u00fcr n\u00e4chstes Jahr ein neues Album und eine Tournee angek\u00fcndigt. Auch in Hamburg und M\u00fcnchen sind jeweils zwei Auftritte geplant, das Programm soll von Abend zu Abend wechseln. Die neue Platte wird \u00bb72 Seasons\u00ab hei\u00dfen, zw\u00f6lf Songs \u00fcber die ersten 18 Jahre im Leben eines Menschen enthalten und im kommenden April erscheinen.<\/p>\n<p>F\u00fcr mich geh\u00f6rt es zu den gr\u00f6\u00dferen Wundern der Musikgeschichte, dass es Metallica \u00fcberhaupt noch gibt. Bereits der Dokumentarfilm \u00bbSome Kind of Monster\u00ab aus dem Jahr 2004 zeichnete das Bild von K\u00fcnstlermimosen, die sich mit ihren Eitelkeiten derma\u00dfen auf den Wecker gingen, dass es den eigens verpflichteten Gruppentherapeuten zur Verzweiflung trieb. Andererseits sprach es schon damals f\u00fcr den Durchhaltewillen der Bandmitglieder, dass sie der Ver\u00f6ffentlichung des Films zustimmten.<\/p>\n<p>Als Vorgeschmack auf ihr neues Album hat Metallica nun die Single \u00bbLux \u00c6terna\u00ab samt dazugeh\u00f6rigem Video             ver\u00f6ffentlicht. Kann man h\u00f6ren, muss man aber nicht. Die spektakul\u00e4re Dokumentation von 2004 sollten Sie sich aber auf jeden Fall ansehen, egal, ob Sie Metallica nun besonders gro\u00dfartig finden oder besonders bescheuert. Sie finden den Film auf vielen Streamingportalen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. 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