{"id":16449,"date":"2022-11-27T04:57:34","date_gmt":"2022-11-27T01:57:34","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/ukraine-news-am-samstag-scholz-halt-russischen-misserfolg-in-der-ukraine-fur-moglich\/"},"modified":"2022-11-27T04:57:34","modified_gmt":"2022-11-27T01:57:34","slug":"ukraine-news-am-samstag-scholz-halt-russischen-misserfolg-in-der-ukraine-fur-moglich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/ukraine-news-am-samstag-scholz-halt-russischen-misserfolg-in-der-ukraine-fur-moglich\/","title":{"rendered":"Ukraine-News am Samstag: Scholz h\u00e4lt russischen Misserfolg in der Ukraine f\u00fcr m\u00f6glich"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Der Bundeskanzler sagt, \u00bbdass Russland diesen Krieg nicht nur nicht gewinnen darf, sondern auch nicht gewinnen wird\u00ab. Und: Ukrainischer Botschafter begr\u00fc\u00dft vom Bundestag geplante Resolution zu Holodomor. Das waren die News am 26. November.  <\/p>\n<h3><strong>Ukrainischer Botschafter begr\u00fc\u00dft vom Bundestag geplante Resolution zu Holodomor<\/strong><\/h3>\n<p><strong>21:24 Uhr: <\/strong>Der neue ukrainische Botschafter in Deutschland, Oleksii Makeiev, hat die vom Bundestag geplante Resolution zu der von der Sowjetf\u00fchrung verursachten riesigen Hungersnot (Holodomor) in der Ukraine vor 90 Jahren begr\u00fc\u00dft. Es gehe um die Anerkennung der Wahrheit, sagte Makeiev dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). \u00bbDer Wahrheit, die man jahrzehntelang zu vertuschen versuchte. Und der Wahrheit, die nie verj\u00e4hren kann.\u00ab<\/p>\n<p>Die Resolution, die am Mittwoch im Bundestag behandelt werden soll, sieht laut Entwurf eine Anerkennung des Holodomor als V\u00f6lkermord vor. Sie wird gemeinsam von den Regierungsparteien SPD, Gr\u00fcne und FDP sowie der CDU\/CSU-Fraktion getragen.<\/p>\n<p>Der ukrainische Begriff Holodomor bedeutet T\u00f6tung durch Hunger und bezieht sich auf die Jahre 1932 und 1933. Damals hatte der sowjetische Machthaber Josef Stalin durch eine Zwangskollektivierung der Landwirtschaft eine gro\u00dfe Hungersnot ausgel\u00f6st, an der allein in der Ukraine mehrere Millionen Menschen starben.<\/p>\n<p>Die Anerkennung des Holodomors als V\u00f6lkermord werde Millionen von Menschen Gerechtigkeit zur\u00fcckgeben und die Wahrheit \u00fcber die Verbrechen Stalins und der Sowjetf\u00fchrung verankern, erkl\u00e4rte der Botschafter. Diese Anerkennung durch den Bundestag sei auch \u00bbf\u00fcr das Verst\u00e4ndnis und die Verarbeitung des historischen Kontexts der heutigen russischen genozidalen Kriegsf\u00fchrung extrem wichtig\u00ab, f\u00fcgte der ukrainische Diplomat hinzu.<\/p>\n<p>Inmitten des russischen Angriffskriegs gedachte die Ukraine am Samstag der Hungersnot. Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj verwies auf die j\u00fcngsten Zerst\u00f6rungen der ukrainischen Energieinfrastruktur durch die russische Angriffe: \u00bbEinst wollten sie uns durch Hunger zerst\u00f6ren, nun durch Dunkelheit und K\u00e4lte\u00ab, sagte er in einem Video.<\/p>\n<h3><strong>Selenskyj sagt armen L\u00e4ndern gro\u00dfe Getreidelieferungen aus Ukraine zu<\/strong><\/h3>\n<p><strong>21:20 Uhr: <\/strong>Die Ukraine will nach Angaben von Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj mit Hilfe der westlichen Industriestaaten Getreide f\u00fcr 150 Millionen Dollar an die \u00e4rmsten L\u00e4nder der Erde liefern. \u00bbErn\u00e4hrungssicherheit ist eines der Schl\u00fcsselelemente globaler Stabilit\u00e4t\u00ab, sagte der 44-J\u00e4hrige am Samstag in seiner t\u00e4glichen Videoansprache. Das Programm \u00bbGetreide aus der Ukraine\u00ab pr\u00e4sentierte er als wichtigen Schritt zur Bek\u00e4mpfung der weltweiten Lebensmittelkrise.<\/p>\n<p>Nach dem Ende der russischen Seeblockade habe die Ukraine \u00fcber ihre Schwarzmeerh\u00e4fen bereits 12 Millionen Tonnen Lebensmittel in 40 L\u00e4nder verschifft. \u00bbDavon sind mehr als 2,5 Millionen Tonnen f\u00fcr L\u00e4nder bestimmt, die nicht nur von Nahrungsmittelknappheit, sondern auch von einer schweren Krise betroffen sind\u00ab, berichtete Selenskyj. Mit der neuen Getreideexportinitiative sollen seinen Angaben nach diese Lieferungen ausgebaut werden. Laut dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten bereitet das Land 60 Getreideschiffe f\u00fcr arme L\u00e4nder vor. Finanziell unterst\u00fctzt werde Kiew dabei von mehr als 20 L\u00e4ndern, die bereits 150 Millionen Dollar f\u00fcr die Lieferungen zugesagt h\u00e4tten.<\/p>\n<h3><strong>Kuleba: Erhalten \u00fcber befreundete Staaten Waffen von Drittl\u00e4ndern<\/strong><\/h3>\n<p><strong>19:03 Uhr<\/strong>: In ihrem Kampf gegen die russischen Invasoren erh\u00e4lt die Ukraine nach den Worten ihres Au\u00dfenministers Dmytro Kuleba auch Waffen von bisher unbekannter Seite. \u00bbWir erhalten nicht nur Waffen aus den Lagern unserer engsten Freunde. Sondern diese Freunde arbeiten auch mit Drittl\u00e4ndern zusammen, um Ausr\u00fcstung von ihnen zu kaufen und an uns zu liefern\u00ab, sagte er der franz\u00f6sischen Zeitung \u00bbLe Parisien\u00ab.<\/p>\n<p>Auf die Frage, ob diese Drittl\u00e4nder damit einverstanden seien, sagte er in dem am Freitag ver\u00f6ffentlichten Interview: \u00bbDie meisten sagen \u00f6ffentlich, dass sie es nicht tun, aber es geschieht hinter den Kulissen.\u00ab<\/p>\n<h3>Scholz h\u00e4lt russischen Misserfolg in Ukraine f\u00fcr m\u00f6glich<\/h3>\n<p><strong>18.05 Uhr:<\/strong> Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) h\u00e4lt derzeit einen russischen Sieg in der Ukraine f\u00fcr unwahrscheinlich. Angesichts der Unterst\u00fctzung der angegriffenen Ukraine auch durch Deutschland stelle sich immer mehr heraus, \u00bbdass Russland diesen Krieg nicht nur nicht gewinnen darf, sondern auch nicht gewinnen wird\u00ab, sagte Scholz am Samstag beim Landesparteitag der SPD Brandenburg in Cottbus. Der Kanzler erneuerte sein Versprechen, die Ukraine so lange wie n\u00f6tig zu unterst\u00fctzen. \u00bbDas tun wir finanziell, humanit\u00e4r \u2013 und wir alle wissen: auch mit Waffenlieferungen.\u00ab<\/p>\n<p>Scholz stellte erneut die Bedeutung seines Treffens mit Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping heraus, bei dem beide vor dem Einsatz von Atomwaffen gewarnt hatten. Auch die G20-Staaten h\u00e4tten gesagt, Atomwaffen d\u00fcrften in diesem Krieg nicht eingesetzt werden. Die gro\u00dfe Mehrheit der Gruppe der f\u00fchrenden Industrie- und Schwellenl\u00e4nder hatte k\u00fcrzlich beim Gipfel in Indonesien trotz gro\u00dfer Meinungsunterschiede den russischen Krieg gegen die Ukraine aufs Sch\u00e4rfste verurteilt. Auch Russlands abweichende Haltung wurde zu Protokoll genommen.<\/p>\n<h3>Frankreich will mehr Geld f\u00fcr Getreide aus Ukraine an Sudan und Jemen bereitstellen<\/h3>\n<p><strong>17.06 Uhr:<\/strong> Der franz\u00f6sische Pr\u00e4sident Emmanuel Macron will sechs Millionen Euro zus\u00e4tzlich f\u00fcr Getreidelieferungen aus der Ukraine in den Jemen und den Sudan im Rahmen des Weltern\u00e4hrungsprogramms bereitstellen. \u00bbDie schw\u00e4chsten L\u00e4nder d\u00fcrfen nicht den Preis f\u00fcr einen Krieg zahlen, den sie nicht gewollt haben\u00ab, sagte Macron am Samstag in einer Videobotschaft auf Twitter. Anlass war der Holodomor, die Hungersnot, die der damalige Sowjetdiktator Josef Stalin in den Jahren 1932\/33 gezielt in der Ukraine herbeigef\u00fchrt hatte. Bis zu vier Millionen Menschen starben damals.<\/p>\n<p>Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine versch\u00e4rfe die Destabilisierung von Lieferketten und drohe der Welt mit einer Nahrungsmittelkrise, so Macron. Frankreich habe sich wie die Ukraine f\u00fcr Solidarit\u00e4t entschieden.<\/p>\n<h3><strong>Polen und Litauen wollen Ukraine zum Sieg verhelfen<\/strong><\/h3>\n<p><strong>16.24 Uhr:<\/strong> Die Regierungschefs von Polen und Litauen haben bei einem Solidarit\u00e4tstreffen mit ihrem ukrainischen Kollegen Denys Schmyhal in Kiew erneut ihre Unterst\u00fctzung f\u00fcr den Kampf der Ukraine gegen den russischen Angriffskrieg beteuert. \u00bbDieser Krieg kann nur ein Ergebnis haben: Entweder gewinnt die Ukraine oder ganz Europa verliert\u00ab, sagte Polens Ministerpr\u00e4sident Mateusz Morawiecki laut der polnischen Nachrichtenagentur PAP. Litauens Regierungschefin Ingrida Simonyte schrieb nach dem Treffen auf Twitter: \u00bbUnsere Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Ukraine muss und wird weitergehen bis zu ihrem und unserem Sieg.\u00ab<\/p>\n<p>Anlass des Besuchs der Regierungschefs der beiden EU- und Nato-L\u00e4nder mit dem ukrainischen Ministerpr\u00e4sidenten Schmyhal war ein Treffen des sogenannten Lublin-Dreiecks zum offiziellen Gedenken an die verheerende Hungersnot Holodomor vor 90 Jahren. Das Lublin-Dreieck ist ein 2020 in der polnischen Stadt Lublin unterzeichnetes informelles politisches B\u00fcndnis der drei Staaten, um die West-Ann\u00e4herung der Ukraine zu f\u00f6rdern. Am Samstag unterzeichneten die drei Regierungschefs in Kiew eine Vereinbarung, die diese Zusammenarbeit weiter vertiefen soll.<\/p>\n<h3>Ukraine und Russland tauschen erneut Gefangene aus<\/h3>\n<p><strong>15:02 Uhr:<\/strong> Zum dritten Mal innerhalb einer Woche haben Russland und die Ukraine Kriegsgefangene ausgetauscht. \u00bbUns ist es gelungen, zw\u00f6lf unserer Leute zu befreien\u00ab, teilte der Chef des ukrainischen Pr\u00e4sidentenb\u00fcros, Andrij Jermak, am Samstag auf seinem Telegram-Kanal             mit. Das Verteidigungsministerium in Moskau best\u00e4tigte den Austausch von neun Soldaten russischer Staatsangeh\u00f6rigkeit.<\/p>\n<p>Die Bereitschaft Moskaus zu derartigen Austauschen erkl\u00e4rt die US-Denkfabrik Institute for the Study of the War damit, dass der Kreml die zunehmende Unzufriedenheit der Bev\u00f6lkerung \u00fcber die Mobilmachung eind\u00e4mmen wolle. Viele Russen f\u00fcrchten um Angeh\u00f6rige.<\/p>\n<h3>Die Ukraine wirbt mit Getreidelieferungen um Afrika<\/h3>\n<p><strong>14:52 Uhr:<\/strong> Die Regierung in Kiew hat den Start des internationalen Hilfsprogramms \u00bbGetreide aus der Ukraine\u00ab angek\u00fcndigt. \u00bbDie Ukraine war und bleibt ein Garant f\u00fcr die Weltern\u00e4hrungssicherheit\u00ab, sagte Wolodymyr Selenskyj am Samstag bei einer Pressekonferenz anl\u00e4sslich des Besuchs von Belgiens Premier Alexander de Croo.<\/p>\n<p>Das Programm sieht Nahrungsmittellieferungen an Entwicklungsl\u00e4nder vor. Laut Selenskyj geht es um bis zu 60 Schiffe, die bis Mitte n\u00e4chsten Jahres aus den ukrainischen Schwarzmeerh\u00e4fen um Odessa in L\u00e4nder wie den Sudan, den Jemen und Somalia entsandt werden sollen. Mehrere europ\u00e4ische L\u00e4nder haben zugesagt, die Lieferungen im Rahmen des Weltern\u00e4hrungsprogramms zu finanzieren.<\/p>\n<p>Bundeskanzler Olaf Scholz hatte am Samstag in einer Videobotschaft erkl\u00e4rt, Deutschland werde in Abstimmung mit dem Weltern\u00e4hrungsprogramm zus\u00e4tzliche 15 Millionen Euro f\u00fcr weitere Getreidelieferungen aus der Ukraine bereitstellen. Ein von Deutschland gesponsertes Schiff des Programms sei derzeit auf dem Weg, um ukrainisches Getreide nach \u00c4thiopien zu liefern.<\/p>\n<p>Politischer Hintergrund der Initiative ist unter anderem der Versuch, russischen Behauptungen entgegenzuwirken, wonach die reichen L\u00e4nder des Westens mit ihren Sanktionen gegen Moskau die Hungerkrise provoziert h\u00e4tten. W\u00e4hrend der Westen den russischen Angriffskrieg in der Ukraine scharf verurteilt hat, halten sich viele arme L\u00e4nder mit einer klaren Bewertung zur\u00fcck. Neben der Ukraine gilt Russland als einer der weltweit gr\u00f6\u00dften Getreidelieferanten.<\/p>\n<h3><strong>Nach Selenskyj-Kritik: Klitschko warnt vor politischem Streit<\/strong><\/h3>\n<p><strong>14.12 Uhr: <\/strong>Vitali Klitschko hat nach der Kritik von Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj, dass es gerade in der Hauptstadt Kiew mit der Wiederherstellung der Stromversorgung nur langsam vorangehe, vor politischem Streit gewarnt. \u00bbDer Schl\u00fcssel des Erfolgs der Ukraine nach dem Angriff Russlands auf unser Land ist der Zusammenhalt, sowohl national als auch international\u00ab, sagte der B\u00fcrgermeister der \u00bbBild am Sonntag\u00ab: \u00bbWir m\u00fcssen weiter gemeinsam daf\u00fcr sorgen, das Land zu verteidigen und die Infrastruktur zu sch\u00fctzen.\u00ab In Kiew werde \u00bbin Rekordtempo\u00ab an der L\u00f6sung der Probleme gearbeitet: \u00bbDie Stadt hat wieder Wasser und 95 Prozent Heizung, jetzt arbeiten wir vor allem daran, dass der Strom \u00fcberall zur\u00fcckkommt.\u00ab<\/p>\n<h3>Soldatenmutter kritisiert Putins Inszenierung<\/h3>\n<p><strong>13.30 Uhr: <\/strong>Vor mehr als neun Monaten hat Wladimir Putin mit seiner Armee die Ukraine \u00fcberfallen. Und am Sonntag wird in Russland Muttertag gefeiert. Das hat der Kremlchef zum Anlass genommen, um M\u00fctter get\u00f6teter und derzeit k\u00e4mpfender Soldaten zu treffen. So zumindest verkauften staatliche russische Medien ein Video, das zeigt, wie Putin mehr als ein Dutzend ausgew\u00e4hlter Frauen in seiner Residenz in Nowo-Ogarjowo bei Moskau empf\u00e4ngt und ihnen T\u00e4sschen reicht. Nicht eingeladen: Olga Tsukanowa.<\/p>\n<p>Die Gr\u00fcnderin des \u00bbRates der M\u00fctter und Ehefrauen\u00ab sagte dem \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunk der Niederlande, ihre Organisation habe wiederholt versucht, mit den Beh\u00f6rden Kontakt aufzunehmen, aber nie eine Antwort erhalten.<\/p>\n<p>Den offiziellen Angaben zufolge waren 17 Frauen aus verschiedenen russischen Regionen sowie aus v\u00f6lkerrechtswidrig von Moskau annektierten Gebieten der Ostukraine angereist. Oppositionelle Medien verwiesen darauf, dass vor allem Vertreterinnen kremlnaher Organisationen eingeladen worden seien. Auf Telegram verbreitete der Putin-Kritiker und ehemalige Oligarch Michail Chodorkowski ein annotiertes Bild, auf dem rund die H\u00e4lfte der Frauen entweder als mit dem russischen Machtsystem verbunden oder als Angeh\u00f6rige von Freiwilligen-K\u00e4mpfern im Donbass identifiziert wurden.<\/p>\n<p>Auch Tuskanowa beschuldigt NOS gegen\u00fcber  den Kreml, die Frauen handverlesen zu haben. Auf die Frage, ob die Beh\u00f6rden Angst vor ihnen habe, antwortete Tsukanowa: \u00bbJa, sie haben Angst. Absolut.\u00ab Frauen seien die starke Kraft in Russland. Denn: \u00bbWenn eine Mutter f\u00fcr ihren Sohn k\u00e4mpft, ist es unm\u00f6glich, sie zu stoppen.\u00ab<\/p>\n<h3>Stadt Cherson wieder an die Stromversorgung angeschlossen<\/h3>\n<p><strong>12.34 Uhr:<\/strong> Die Stadt Cherson im S\u00fcden der Ukraine hat wieder Strom. Zun\u00e4chst solle die kritische Infrastruktur wieder versorgt werden und unmittelbar danach die Haushalte, schreibt Pr\u00e4sidialberater Kyrylo Tymoschenko auf Telegram. Seit der R\u00fcckeroberung durch ukrainische Truppen am 11. November war die Stadt von der Strom- und Wasserversorgung abgeschnitten, Heizung gab es ebenfalls nicht.<\/p>\n<h3><strong>Kiew gedenkt Holodomor vor 90 Jahren: \u00bbWerden Tod erneut besiegen\u00ab<\/strong><\/h3>\n<p><strong>11.30 Uhr: <\/strong>Inmitten des seit mehr als neun Monaten dauernden Kriegs hat die Ukraine der verheerenden Hungersnot Holodomor vor 90 Jahren gedacht. \u00bbEinst wollten sie uns durch Hunger zerst\u00f6ren, nun durch Dunkelheit und K\u00e4lte\u00ab, schrieb Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj in seinem Telegram-Kanal. In den Jahren 1932\/33 hatte der damalige Sowjetdiktator Josef Stalin gezielt eine Hungersnot in der Ukraine herbeigef\u00fchrt, den sogenannten Holodomor. Bis zu vier Millionen Menschen starben.<\/p>\n<p>Ebenso wenig wie damals lie\u00dfen sich die Ukrainer heute von den Russen brechen, betonte Selenskyj. \u00bbWir werden den Tod erneut besiegen.\u00ab Der Chef des ukrainischen Pr\u00e4sidentenb\u00fcros, Andrij Jermak, schrieb: \u00bbDie Russen werden f\u00fcr alle Opfer des Holodomor bezahlen und f\u00fcr die heutigen Verbrechen zur Verantwortung gezogen werden.\u00ab<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Bundeskanzler sagt, \u00bbdass Russland diesen Krieg nicht nur nicht gewinnen darf, sondern auch nicht gewinnen wird\u00ab. Und: Ukrainischer Botschafter begr\u00fc\u00dft vom Bundestag geplante Resolution zu Holodomor. 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