{"id":16431,"date":"2022-11-26T10:16:30","date_gmt":"2022-11-26T07:16:30","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/stammzellenfleisch-aus-singapur-wie-wir-in-zukunft-essen\/"},"modified":"2022-11-26T10:16:30","modified_gmt":"2022-11-26T07:16:30","slug":"stammzellenfleisch-aus-singapur-wie-wir-in-zukunft-essen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/stammzellenfleisch-aus-singapur-wie-wir-in-zukunft-essen\/","title":{"rendered":"Stammzellenfleisch aus Singapur: Wie wir in Zukunft essen"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Eier, Huhn und Fisch aus dem Labor: Singapur ist das erste Land weltweit, in dem Fleisch aus Stammzellen vermarktet werden darf. Wird die Welt davon in Zukunft satt \u2013 und wie schmeckt das \u00fcberhaupt?  <\/p>\n<p>Stellen Sie sich kurz vor, Sie k\u00f6nnten die Welt mit Chicken-Nuggets retten. Sie m\u00fcssten die Nuggets einfach nur essen. Sie w\u00fcrden auf echtes H\u00fchnerfleisch bei\u00dfen, und doch w\u00e4re kein Tier f\u00fcr Ihre Mahlzeit gestorben. Es w\u00e4re im Labor gewachsen, aus einer einzigen H\u00fchnerzelle. Stellen Sie sich vor, es g\u00e4be auf einmal genug Fleisch aus dem Labor, um alle Menschen auf der Welt sattzukriegen. Der Hunger w\u00e4re bek\u00e4mpft. Die B\u00f6den, auf denen jetzt der Futtermais w\u00e4chst, der die H\u00fchner fett und schlachtreif macht, k\u00f6nnten umgenutzt werden. Vielleicht f\u00fcr einen gemischten Wald, der CO\u2082 aus der Luft zieht. Die Massentierhaltung, wie wir sie heute kennen, br\u00e4uchte niemand mehr.<\/p>\n<p>Sie haben nat\u00fcrlich recht. Wo die W\u00f6rter \u00bbL\u00f6sung\u00ab und \u00bbeinfach\u00ab in einem Absatz stehen, da muss man aufpassen in diesen komplizierten Krisenzeiten. Aber es gibt einen Ort, an dem an dieser Utopie gearbeitet wird. Wo man sie, und das ist ja, wenn die L\u00f6sung durch den Magen gehen soll, entscheidend \u2013 verkosten kann. Wo das Chicken-Nugget, das die Welt retten k\u00f6nnte, schon auf Tellern serviert wird. Willkommen in Singapur.<\/p>\n<p>Singapur ist das erste und bisher einzige Land der Welt, in dem im Labor gez\u00fcchtetes Fleisch vermarktet und vom sogenannten Endverbraucher konsumiert werden darf. Die Regierung hat ein Interesse daran, dass die Techniken f\u00fcr die Lebensmittel der Zukunft im eigenen Land erfunden werden. Einmal, weil es sich um ein Big Business handeln k\u00f6nnte: Investoren weltweit setzen auf den neuen Food-Sektor Milliarden US-Dollar. Alternative Proteine, einschlie\u00dflich im Labor gez\u00fcchteten Fleisches, machen heute zwei Prozent des weltweiten Fleischmarkts aus. Bis 2035 k\u00f6nnte sich ihr Anteil verf\u00fcnffachen. Sp\u00e4testens seit die Lebensmittelpreise infolge der Pandemie und des Krieges in der Ukraine derart in die H\u00f6he gehen und mit Blick auf die Hunger- und Umweltkrisen der Welt bezeichnen einige Fachleute Fleisch aus Stammzellen als eine lebensmitteltechnologische Revolution.<\/p>\n<p>Das kleine Singapur ist, au\u00dferdem, abh\u00e4ngig von Lebensmittelimporten. 90 Prozent kommen aus dem Ausland, eigene landwirtschaftliche Fl\u00e4chen gibt es fast keine. Bis 2030 will die Regierung das \u00e4ndern, f\u00f6rdert Start-ups, die an Rezepturen f\u00fcr Eier ohne Eiforschen. Intelligente Dachgartensysteme, wo die Salatk\u00f6pfe wie an einer sich selbst bew\u00e4ssernden Litfa\u00dfs\u00e4ule wachsen. Und dann eben, ganz besonders, die Stammzellentechnologie. Milch aus Stammzellen. Fisch aus Stammzellen. Fleisch aus Stammzellen.<\/p>\n<p>In Kurzform geht die Laboridee so: Tieren werden per Biopsie Stammzellen entnommen, die in fl\u00fcssigem Stickstoff gefroren und so mehrere Jahre haltbar gemacht werden. Um Fleisch zu produzieren, werden diese Zellen in einem Bioreaktor vermehrt. Die Technologie ist noch nicht massentauglich, aber theoretisch k\u00f6nnte man aus einer einzigen Entnahme von Zellen Hunderte Tonnen Fleisch produzieren.<\/p>\n<p>Das amerikanische Silicon-Valley-Start-up Eat Just ist mit einem Labor nach Singapur umgezogen. Es arbeitet an H\u00e4hnchenfleisch, will es in den n\u00e4chsten Jahren in die Superm\u00e4rkte bringen. Donnerstags l\u00e4dt das Unternehmen eine Gruppe ausgew\u00e4hlter Testpersonen ins schicke Marriott Hotel mitten in Singapur ein. Anfang November sitzen an einem langen Tisch, um die Zukunft serviert zu bekommen: Investoren, Lebensmitteltechnologinnen, Unternehmerinnen und ich.<\/p>\n<h3>Das Dinner<\/h3>\n<p>Beim Dinner wird der Raum abgedunkelt, an die W\u00e4nde projiziert l\u00e4uft ein Film \u00fcber die Klimakrise, kaputte B\u00f6den, hungernde Bev\u00f6lkerungen, steigende Meeresspiegel. Sogar die ersten drei G\u00e4nge des Men\u00fcs, die alle vegan sind, haben Namen wie Weltuntergangsfilme. \u00bbForest Floor\u00ab, \u00bbFields of Corn\u00ab, \u00bbFlooded Future\u00ab.<\/p>\n<p>Wir erfahren, wie Menschen \u00fcber Jahrtausende V\u00f6gel hochz\u00fcchteten bis zu dem H\u00e4hnchen, wie wir es heute kennen: eine der wichtigsten Proteinquellen der Weltbev\u00f6lkerung. 23 Milliarden H\u00fchner gibt es             auf der Erde. Um sie zu m\u00e4sten, zu schlachten, zu k\u00fchlen, zu gefrieren, zu transportieren, erz\u00e4hlt uns die Stimme im Video, werden gro\u00dfe Mengen Energie und Fl\u00e4chen verbraucht, die Klimakrise angefacht. Alles weil der Mensch, obwohl es heute oft nicht mehr sein m\u00fcsste, weiterhin zu viel Fleisch essen will.<\/p>\n<p>Endlich wird der Gang hereingetragen, das Chicken-Nugget aus dem Labor, f\u00fcr das alle an diesem Abend gekommen sind. Die Kellnerin reicht uns die Teller, stellt vor:<\/p>\n<p><em>Maple Waffle, Crispy Cultivated Chicken Bite, Hot Sauce<\/em><\/p>\n<p><em>Ein frittiertes St\u00fcck Laborh\u00e4hnchen<\/em> <em>auf einer Waffel, mit einem Tupfen brauner So\u00dfe, garniert mit rosa Bl\u00fcten<\/em><\/p>\n<p>Die Technik des Essens hatte schon oft in der Geschichte der Menschheit das Zeug, Kultur zu ver\u00e4ndern und das Leben von vielen. Obst g\u00e4ren. Brot backen. Salz jodieren. Feuer machen. Tiere z\u00fcchten. Die Sache ist: Damit ein neues Nahrungsmittel, das in der Theorie Sinn ergibt, in der Praxis \u00fcberzeugt, muss es erschwinglich, in gro\u00dfen Mengen verf\u00fcgbar sein. Und vor allem: Es muss schmecken.<\/p>\n<p>Der Geschmack.<\/p>\n<p>Das Messer f\u00e4hrt durch die Panade, dann durch das Fleisch. Mein erster Gedanke: Es wirkt weicher als normales H\u00e4hnchenfleisch, fast l\u00e4sst es sich mit der Gabel durchdr\u00fccken. Ich kratze etwas Panade ab, um das Fleisch zu sehen. Sieht heller aus als gew\u00f6hnliches H\u00e4hnchen, fast wei\u00dflich-grau. Erster Biss: Weich, ich kaue auf wenig Substanz, etwas faserig, erinnert mich an Tofu. Bisschen w\u00e4ssrig. Aber: Schmeckt definitiv nach Huhn, riecht auch danach.<\/p>\n<p>Der Tischnachbar sagt: Da ist noch Luft nach oben. Die Tischnachbarin sagt: Wenn sie die Wahl h\u00e4tte, w\u00fcrde sie ein Sojaschnitzel einem Stammzellenfleischschnitzel vorziehen. Das schmecke ihr besser. Ich frage mich: So, wie Chicken-Nuggets normalerweise konsumiert werden, schnell, viele, mit den H\u00e4nden \u2013 w\u00fcrde man an der Imbissbude den Unterschied wirklich rausschmecken? Ich schreibe auf den Notizzettel: f\u00fcnf von zehn Punkten. Das reicht nicht, alle am Tisch sind sich einig. Innovation muss knallen. Laborfleisch muss besser sein als das Billigh\u00e4hnchen einer Fast-Food-Kette.<\/p>\n<p>Was ist mit den anderen Punkten \u2013 Preis, Verf\u00fcgbarkeit, Zulassung? Ab ins Labor.<\/p>\n<h3>Im Labor<\/h3>\n<p>Serene Chng streift sich den wei\u00dfen Kittel \u00fcber. Sie ist Biologin, arbeitet f\u00fcr Shiok Meats, ein Unternehmen aus Singapur, das Meerestiere aus Stammzellen auf dem Markt bringen will. Ihre Aufgabe ist es, sich auf die Suche zu machen nach den fittesten dieser Zellen, jenen, die sich am besten vermehren.<\/p>\n<p>Chng f\u00fchrt uns durch Labor eins, wo Hummern, Garnelen und Tintenfischen Stammzellen entnommen und dann untersucht werden.\u00bbHier finden wir heraus, was die Zellen gern essen. Wie oft wir sie f\u00fcttern m\u00fcssen\u00ab, sagt Chng und meint die N\u00e4hrl\u00f6sungen, mit Kohlenhydraten, Aminos\u00e4uren, Mineralien<em>,<\/em>die das Blut ersetzen, das im tierischen Organismus Zellen wachsen l\u00e4sst. \u00bbWas Sie hier sehen, ist nur der Anfang einer Revolution.\u00ab<\/p>\n<p>Sie f\u00fchrt vorbei an Mikroskopen, UV-Lampen, Zentrifugen, Stoffwechselanalyseger\u00e4ten. Die Technologie hinter dem Stammzellenfleisch ist dem Entwicklungsprozess bestimmter Medikamente und Impfstoffe entlehnt. Der Coronaimpfstoff von AstraZeneca etwa entsteht in einem \u00e4hnlichen Verfahren.<\/p>\n<p>Chngs Kollege \u00f6ffnet den Deckel des Kryotanks, der Stammzellenbank. Stickstoff dampft aus dem Beh\u00e4lter nach oben. Drinnen sind die potentesten Stammzellen auf minus 80 Grad tiefgefroren gelagert. Aus einer dieser Zellen kann beliebig viel Tintenfischfleisch wachsen, sagt die Biologin Chng. Das passiert nebenan, in gro\u00dfen Bioreaktoren aus Edelstahl. Hier gedeihen die Zellen. Ich hatte mir vorgestellt, dass in diesen Maschinen ganze Tintenfische und Hummer wachsen. Aber das stimmt nicht: Es werden ausschlie\u00dflich Muskel- und Fettzellen vermehrt. Diese wachsen wie eine Art Suppe, die immer dicker wird, bis die Konsistenz Hackfleisch gleicht. Nach etwa sechs bis acht Wochen ist die Zellsuppe reif und wird in einem Verfahren, das mir Shiok Meats nicht verraten mag, angereichert mit Pflanzenfasern und zu einer Fleischpaste verarbeitet, aus der dann die Lebensmittel gemacht werden. Das fertige Produkt, etwa das Chicken-Nugget, besteht also nicht zu hundert Prozent aus Fleisch.<\/p>\n<p>Ich habe Fragen. <em>Ist Laborfleisch Fleisch? <\/em><\/p>\n<p>Die Gr\u00fcnderin von Shiok Meats, Sandhya Sriram, Stammzellforscherin, antwortet: \u00bbJa. Das ist zu hundert Prozent Fleisch. Stellen Sie es sich so vor, wie wenn man Gem\u00fcse statt in der Natur in einem Gew\u00e4chshaus z\u00fcchtet. Das Ergebnis ist dasselbe, aber der Weg dahin ist nicht der nat\u00fcrliche, sondern ein technologischer.\u00ab<\/p>\n<p><em>K\u00f6nnen Vegetarier das essen?<\/em><\/p>\n<p>Sriram: \u00bbGerade Vegetarier, die f\u00fcrs Tierwohl und wegen der Klimakrise auf Fleisch verzichten, sind sehr interessiert an Laborfleisch. An Fleisch ohne Grausamkeiten.\u00ab<\/p>\n<p><em>Warum noch eine Fleischalternative \u2013 es gibt doch schon Burger aus Soja, Mungobohnen, Kichererbsen?<\/em><\/p>\n<p>Sriram: \u00bbDie Hoffnung, dass sich ein Gro\u00dfteil der Menschen bald vegetarisch ern\u00e4hrt, ist naiv. Der Fleischkonsum steigt. Die Weltbev\u00f6lkerung w\u00e4chst. Unser Ansatz ist: Lasst den Leuten ihr Fleisch und ihren Fisch, aber macht es zukunftstauglich.\u00ab<\/p>\n<p><em>Wenn Stammzellenfleisch die L\u00f6sung so vieler Probleme sein soll \u2013 warum finde ich es nicht l\u00e4ngst im Supermarkt?<\/em><\/p>\n<p>Zwei Begriffe fallen immer wieder, wenn man sich mit den Problemen von Laborfleisch besch\u00e4ftigt. Skalierung und Preis. Auch bei Stammzellforscherin Sriram: \u00bbWir nutzen sehr teure Technologien und Ger\u00e4te der Pharmaindustrie \u2013 und stellen damit das Allerweltsprodukt Lebensmittel her.\u00abUm entsprechende Massen an Laborproteinen zu produzieren, mit denen t\u00e4glich Milliarden Menschen satt gemacht werden k\u00f6nnen, brauche es Zeit. Gr\u00f6\u00dfere, g\u00fcnstigere Bioreaktoren. Der Fortschritt passiere, aber in kleinen Schritten.<\/p>\n<p>Vor einigen Jahren, erz\u00e4hlt Sriram, lag der Preis f\u00fcr ein Kilogramm Garnelenfleisch von Shiok Meats bei 10.000 US-Dollar. Inzwischen konnte die Firma den Kilopreis auf 50 Dollar senken. Bis Fleisch aus dem Bioreaktor aber ann\u00e4hernd mit Fleisch aus der Massentierhaltung mithalten kann, werde es noch dauern. Sie glaubt, dass die Produkte in den n\u00e4chsten zehn Jahren wettbewerbsf\u00e4hig sein k\u00f6nnen. Und es muss eine entsprechende Zulassung geben. Etwa in der EU, wo der Prozess schwierig werden k\u00f6nnte, da die einzelnen Staaten dar\u00fcber abstimmen und sich viele sch\u00fctzend vor ihre traditionelle Viehwirtschaft stellen d\u00fcrften.<\/p>\n<p>Asien k\u00f6nnte, was Zulassungen f\u00fcr Laborfleisch angeht, vorangehen. Viele Staaten seien aufgeschlossener als Europa, sagt Sandhya Sriram. Was auch daran liegen k\u00f6nnte, dass Hunger und Klimakatastrophen  dort bereits ein riesiges Problem sind. Der Weltklimarat  der Vereinten Nationen ruft j\u00e4hrlich eine neue \u00bbAlarmstufe Rot\u00ab aus. Mehr als eine Milliarde Menschen in Asien hatten im Jahr 2021 unzureichend Zugang zu Essen; Bauern fahren weniger Ernten ein, Fischer kommen mit weniger Fang zur\u00fcck. Glaubt man Prognosen, wird die Bev\u00f6lkerung in der Region, in der im Moment 4,7 Milliarden leben, in den kommenden drei Jahrzehnten um 600 Millionen Menschen wachsen.<\/p>\n<p>Eine neue Technologie gegen den Hunger, die mehr Menschen mit weniger Ressourcen satt machen kann \u2013 ist da eine gute Nachricht.<\/p>\n<p>Noch einmal zur\u00fcck zum Dinner im Singapurer Hotel. Nach dem Chicken-Nugget kommt der Koch des Abends in den Raum, er hat noch etwas vorbereitet. Einen weiteren Gang. Wieder H\u00e4hnchen aus dem Labor, aber diesmal: \u00bbdie n\u00e4chste Generation\u00ab. Satay-Spie\u00dfe in Erdnussso\u00dfe.<\/p>\n<p>Wieder riecht es im Raum nach gegrilltem Huhn. Ich l\u00f6se das Fleisch von dem Holzspie\u00df, es bleibt an manchen Stellen etwas h\u00e4ngen. Diesmal ist die Textur des Fleisches fester.<\/p>\n<p>Lie\u00dfe sich die Welt mit einem Chicken-Nugget retten oder mit einem gegrillten H\u00fchnerspie\u00df? Werden Leute je ein Lebensmittel kaufen, das hergestellt wird wie ein Coronaimpfstoff? Ich wei\u00df es nicht. Ich nehme den letzten der drei Satays vom Teller. Ziehe das Huhn, gewachsen als Zellsuppe in einem Edelstahlbeh\u00e4lter, mit den Z\u00e4hnen vom Spie\u00df. Es ist getr\u00e4nkt in Marinade und Erdnussso\u00dfe. Notiere: Habe schon schlechteres H\u00e4hnchen gegessen. Sieben von zehn Punkten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eier, Huhn und Fisch aus dem Labor: Singapur ist das erste Land weltweit, in dem Fleisch aus Stammzellen vermarktet werden darf. 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