{"id":16385,"date":"2022-11-24T09:49:38","date_gmt":"2022-11-24T06:49:38","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-russland-ukraine-krieg-deutschland-frankreich-anschlage-in-israel\/"},"modified":"2022-11-24T09:49:38","modified_gmt":"2022-11-24T06:49:38","slug":"news-russland-ukraine-krieg-deutschland-frankreich-anschlage-in-israel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-russland-ukraine-krieg-deutschland-frankreich-anschlage-in-israel\/","title":{"rendered":"News: Russland-Ukraine-Krieg, Deutschland, Frankreich, Anschl\u00e4ge in Israel"},"content":{"rendered":"<h3><strong>Eine perfide Strategie<\/strong><\/h3>\n<p class=\"caps\">Ein Blick auf die Wetter-App des Telefons: f\u00fcr Kiew werden -1 Grad Celsius angezeigt (Stand gestern Abend vor Redaktionsschluss der Lage). Die Luftfeuchtigkeit betr\u00e4gt 89 Prozent, die entscheidende Angabe ist: \u00bbDurch den Wind ist es gef\u00fchlt k\u00e4lter\u00ab, n\u00e4mlich -5 Grad Celsius.<\/p>\n<p><strong>Russland bombardiert seinen Nachbarn gerade massiv, es greift gezielt die Infrastruktur des Landes an, deshalb f\u00e4llt in weiten Teilen des Landes der Strom aus.<\/strong> Es mangelt an W\u00e4rme und an Wasser. F\u00fcr das angegriffene Land ist es bereits der zweite solche Winter \u2013 mit dem Unterschied, dass Ende Februar, als der Krieg begann, die kritische Infrastruktur noch nicht derart zerst\u00f6rt war. Bei dem j\u00fcngsten Beschuss starben vier Menschen, darunter eine 17-J\u00e4hrige und ein Neugeborenes.<\/p>\n<p>Die Strategie dahinter ist kalt und klar: Der Krieg soll vor der Haust\u00fcr in den gro\u00dfen St\u00e4dten sp\u00fcrbar sein, nicht allein im weit entfernten Osten. Die St\u00e4dte sollen unbewohnbar werden, das Land soll unbewohnbar werden. Die Menschen sollen fl\u00fcchten, das ist offensichtlich die Gleichung. Migration als Waffe. Ein weiterer Versuch, die L\u00e4nder Europas ins Wanken zu bringen. Ein Europa, das, so offenbar die Erwartung oder Hoffnung, \u00fcber die Gefl\u00fcchteten ganz verunsichert wird und sich untereinander zerstreitet.<\/p>\n<p>Aber nur weil einer eine Strategie hat, muss sie ja nicht aufgehen. Die gr\u00f6\u00dfte Last der Gefl\u00fcchteten d\u00fcrften immer noch die Nachbarl\u00e4nder der Ukraine tragen. Deutschland tut auch sehr viel. Aber es kann noch mehr tun. Es muss der Ukraine helfen \u2013 und das hei\u00dft vor allem: Die Kommunen m\u00fcssen massiv unterst\u00fctzt werden. Es braucht so etwas wie einen Kommunenwumms.<\/p>\n<p>Das st\u00e4rkste Land Europas darf nicht zulassen, dass die Strategie aufgeht. Der Winter hat gerade erst begonnen.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Video zum Winterkrieg in der Ukraine: \u00bbHeute hatte ich zum ersten Mal Angst. Denn es ist kalt\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Mehr Nachrichten und Hintergr\u00fcnde zum Krieg in der Ukraine finden Sie hier:<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>Die wichtigsten Entwicklungen: <\/strong>Die j\u00fcngsten russischen Angriffe auf ukrainische Infrastruktur sorgen f\u00fcr Entsetzen. Kiew will handgetriebene Sirenen einsetzen. Und: Trotzreaktion aus Moskau. Der \u00dcberblick.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Patriots f\u00fcr Polen \u2013 wie das Flugabwehrsystem die Nato-Grenze sch\u00fctzen soll: <\/strong>Deutschland will Patriot-Raketen nach Polen verlegen. Das System soll vor russischen Angriffen und Blindg\u00e4ngern sch\u00fctzen. Aber wie viel Sicherheit bietet es wirklich?                                       <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Bereits mehr als 200.000 ukrainische Kinder an deutschen Schulen aufgenommen: <\/strong>Der Angriffskrieg der Kremltruppen wird in deutschen Klassenzimmern immer sp\u00fcrbarer: Die Zahl der ukrainischen Gefl\u00fcchteten steigt. Allein in der vergangenen Woche wurden 1820 M\u00e4dchen und Jungen neu angemeldet.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3><strong>Frankreichs sehr deutsche Woche<\/strong><\/h3>\n<p>In Frankreich ist die deutsche Woche ausgebrochen \u2013 und das ist als eine gute Nachricht zu verstehen. Denn zuletzt herrschte zwischen Berlin und Paris dicke Luft. Ein traditionelles deutsch-franz\u00f6sisches Ministertreffen fand nicht statt, und bis heute ist unklar, ob es tats\u00e4chlich verschoben oder von Paris abgesagt wurde \u2013 wegen mangelnder Ideen und Engagement aus Berlin . Dann informierten die Deutschen ihre EU-Partner nicht vorab \u00fcber den 200 Milliarden schweren \u00bbDoppelwumms\u00ab, nicht einmal die Franzosen \u2013 die unfreundlichen Akte h\u00e4uften sich.<\/p>\n<p>Und jetzt das: Montag war Au\u00dfenministerin Annalena Baerbock zu einer Hilfskonferenz f\u00fcr das von Russland bedrohte Moldau in Paris, erhielt aber noch einen Termin im \u00c9lys\u00e9e; Dienstag traf Wirtschaftsminister Robert Habeck seinen franz\u00f6sischen Amtskollegen Bruno Le Maire, man beschloss, enger in der Industriepolitik zusammenzuarbeiten \u2013 Habeck wurde ebenfalls von Pr\u00e4sident Emmanuel Macron empfangen. Zwischendurch schaute auch noch die saarl\u00e4ndische Ministerpr\u00e4sidentin Anke Rehlinger vorbei. <strong>Und heute reist Finanzminister Christian Lindner in die franz\u00f6sische Hauptstadt.<\/strong> Ob auch er wie seine beiden Kabinettskollegen einen Termin bei Macron bekommt, ist nicht bekannt.<\/p>\n<p><strong>Sind das Versuche, die Stimmung wieder aufzuhellen?<\/strong> \u00bbBemerkenswert ist, dass zwei Gr\u00fcne, Baerbock und Habeck, diese Woche der Vers\u00f6hnung eingel\u00e4utet haben und sogar jeweils im \u00c9lys\u00e9e von Emmanuel Macron zum Gespr\u00e4ch empfangen wurden. Das ist keine Selbstverst\u00e4ndlichkeit\u00ab, sagt unsere Frankreich-Korrespondentin Britta Sandberg.<\/p>\n<p>Olaf Scholz hat sich diese Woche \u00fcbrigens nicht in Paris angemeldet. Daf\u00fcr bekommt er Ende der Woche Besuch aus Paris \u2013 von der franz\u00f6sischen Premierministerin \u00c9lisabeth Borne.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Deutsch-franz\u00f6sisches Verh\u00e4ltnis: Misstrauen statt Freundschaft <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Eine neue Welle der Gewalt in Israel?<\/h3>\n<p>Ruhig war es auch in den vergangenen Monaten in Israel und den Pal\u00e4stinensergebieten nicht. Da waren die vielen t\u00f6dlichen Angriffe von Pal\u00e4stinensern auf j\u00fcdische Israelis Anfang des Jahres, Messerangriffe, Schie\u00dfereien, Autos, die in Menschen fuhren. Es folgte die Operation \u00bbWellenbrecher\u00ab, Razzien der israelischen Armee im Westjordanland, 140 Pal\u00e4stinenser wurden dabei get\u00f6tet.<\/p>\n<p>Aber das, was gestern in Jerusalem passierte, unterscheidet sich von alledem: Es gab zwei Explosionen an Bushaltestellen in Jerusalem, ein 16-J\u00e4hriger starb, 20 Personen wurden verletzt. Es scheint keine spontane, sondern eine geplante Aktion gewesen zu sein, minuti\u00f6s geplant. Es handelte sich offenbar um Bomben, die mit N\u00e4geln gef\u00fcllt waren. <strong>Ein Angriff, der das Land mitten in einer Regierungsbildung trifft \u2013 mit dem alten und neuen Premierminister Benjamin Netanyahu.<\/strong><\/p>\n<p>Dieses Mal will er, muss er es mit den Rechtsextremisten von der Wahlliste \u00bbReligi\u00f6ser Zionismus\u00ab  versuchen, einer rassistischen, islamo- und homophoben Partei, die \u00bbilloyale\u00ab B\u00fcrger aus dem Land werfen will. Aber es geht Netanyahu um den Machterhalt und seine Zukunft als freier Mann \u2013 Netanyahus neue Partner sollen ihm dabei helfen, dass der Prozess gegen ihn eingestellt wird. Netanyahu ist wegen mutma\u00dflicher Korruption in drei F\u00e4llen angeklagt.<\/p>\n<p>Mein Kollege Richard C. Schneider, der f\u00fcr uns aus dem Land berichtet, f\u00fchlt sich an die Neunzigerjahre erinnert. \u00bbEs war ebenfalls eine Zeit vieler Attentate der Hamas. Damals trat Regierungschef Shimon Peres erneut an, doch sein konservativer Herausforderer wurde mit jedem Anschlag st\u00e4rker.\u00ab Ein Mann namens Benjamin Netanyahu. Peres bekam die Situation nicht unter Kontrolle, Netanyahu gewann die Wahl und wurde erstmals Premier.<\/p>\n<p>K\u00f6nnte nun eine \u00e4hnliche Situation drohen? Neben den Extremisten des \u00bbReligi\u00f6sen Zionismus\u00ab wirkt selbst Netanyahu gem\u00e4\u00dfigt.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Israel vor der Regierungsbildung: Wird die neue Regierung zur Gefahr f\u00fcr Justiz und Demokratie? <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Hier geht&#039;s zum aktuellen Tagesquiz<\/h3>\n<p>Die Startfrage heute: Wie hie\u00df der Vorl\u00e4ufer des Bundesnachrichtendienstes?<\/p>\n<h3>Die j\u00fcngsten Meldungen aus der Nacht<\/h3>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>Elon Musk l\u00e4sst \u00fcber \u00bbGeneralamnestie\u00ab f\u00fcr gesperrte Accounts abstimmen: <\/strong>Donald Trump ist schon freigeschaltet \u2013 bald k\u00f6nnten viele andere bisher blockierte Twitter-Konten dazukommen. Twitter-Chef Elon Musk hat ein entsprechendes Voting gestartet.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Klimaaktivisten kleben sich in Elbphilharmonie an Dirigentenpult fest: <\/strong>Die S\u00e4chsischen Staatskapelle wollte gerade ihr Konzert beginnen, da kam es in der Hamburger Elbphilharmonie zu einem Zwischenfall: Ein Mann und eine Frau nahmen das Pult des Dirigenten in Beschlag \u2013 und setzten zum Vortrag an.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Star-Designer Alessandro Michele verl\u00e4sst Gucci: <\/strong>Der Italiener hatte gro\u00dfen Anteil am j\u00fcngsten Erfolg des Unternehmens.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Die SPIEGEL+-Empfehlungen f\u00fcr heute<\/h3>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>Die vergessene Geschichte der deutschen Partisanen: <\/strong>In der Bundesrepublik galten sie lange als Verr\u00e4ter, Italien erinnert sich auch an den \u00bbBuon Tedesco\u00ab, den guten Deutschen: Wehrmachtssoldaten, die zum Widerstand \u00fcberliefen \u2013 wie Rudolf Jacobs alias \u00bbComandante Rodolfo\u00ab. <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>So wird Autofahren f\u00fcr Sie g\u00fcnstiger: <\/strong>Die meisten Kfz-Versicherungsvertr\u00e4ge laufen zum Ende des Jahres aus. H\u00f6chste Zeit f\u00fcr einen Check. Denn wer vor dem 30. November wechselt, kann im Schnitt ein Viertel der Kosten sparen. <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Huch, schon 10 nach?<\/strong> Ist notorisches Zusp\u00e4tkommen im Job blo\u00df unh\u00f6flich oder kann es die Karriere kosten? Ein Fachanwalt erkl\u00e4rt, ab wann eine K\u00fcndigung oder eine Lohnk\u00fcrzung droht und ob die Deutsche Bahn als Ausrede z\u00e4hlt. <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Hundert Grad weniger: <\/strong>Die Energiekrise erreicht auch die Bestattungsbranche: Was tun, wenn das Gas knapp wird? Eine Nachtschicht im Rhein-Taunus-Krematorium \u2013 dem gr\u00f6\u00dften Deutschlands. <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>\u00bbF\u00fcr das Gesamtpaket zahlen die Paare einen Festpreis von 1470 Euro\u00ab: <\/strong>Auf Hochzeiten h\u00e4lt Lena Nissen Reden \u00fcber Paare, die sie erst seit Kurzem kennt. Wie sie ihren Kunden dennoch nah kommt und warum die ihre Reden vor der Trauung nicht sehen d\u00fcrfen, erz\u00e4hlt sie hier. <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ich w\u00fcnsche Ihnen einen guten Start in den Tag.<\/p>\n<p><em>Ihre \u00d6zlem Top\u00e7u<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine perfide Strategie Ein Blick auf die Wetter-App des Telefons: f\u00fcr Kiew werden -1 Grad Celsius angezeigt (Stand gestern Abend vor Redaktionsschluss der Lage). 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