{"id":16088,"date":"2022-11-11T08:35:56","date_gmt":"2022-11-11T05:35:56","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-freitag-11-november\/"},"modified":"2022-11-11T08:35:56","modified_gmt":"2022-11-11T05:35:56","slug":"news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-freitag-11-november","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-freitag-11-november\/","title":{"rendered":"News zum Russland-Ukraine-Krieg: Das geschah in der Nacht zu Freitag (11. November)"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">\u00bbMan wird sich ausruhen k\u00f6nnen\u00ab: Die ukrainische Armee erwartet ein Abflauen der K\u00e4mpfe im Winter. In den befreiten Gebieten beginnt die Minenr\u00e4umung. Und: Die USA liefern Luftabwehrsysteme. Das geschah in der Nacht.  <\/p>\n<h3><strong>Was in den vergangenen Stunden geschah<\/strong><\/h3>\n<p>Nach dem <strong>Abzug<\/strong> der <strong>russischen<\/strong> <strong>Truppen <\/strong>aus der Region <strong>Cherson <\/strong>sind ukrainische Soldaten am Donnerstag nach eigener Darstellung bereits in den ersten Vorort der s\u00fcdukrainischen Stadt einger\u00fcckt. Wie der ukrainische Gouverneur des Gebietes Mykolajiw, Witalij Kim, berichtete, sei der Ort Tschornobajiwka unter ukrainischer Kontrolle. N\u00e4here Angaben wollte er nicht machen: \u00bbWir schweigen weiterhin, denn all dies ist Sache des Milit\u00e4rs.\u00ab<\/p>\n<p>Der komplette russische <strong>Abzug <\/strong>aus Cherson wird ukrainischen Angaben zufolge mindestens <strong>eine Woche <\/strong>dauern. Die <strong>Regierung <\/strong>in Moskau habe <strong>40.000 Soldaten<\/strong> in der Region <strong>stationiert<\/strong>, sagte der ukrainische Verteidigungsminister <strong>Oleksij Resnikow<\/strong> der Nachrichtenagentur Reuters. Geheimdienst-Informationen zufolge halten sich dabei auch weiter Streitkr\u00e4fte in der Stadt auf. \u00bbEs ist nicht so einfach, diese Truppen aus Cherson in ein oder zwei Tagen abzuziehen\u00ab, sagte Resnikow: \u00bbDas dauert mindestens eine Woche.\u00ab<\/p>\n<h3><strong>Das sagt Kiew<\/strong><\/h3>\n<p>Die <strong>Ukraine <\/strong>erwartet ein <strong>Abflauen <\/strong>der <strong>K\u00e4mpfe <\/strong>im <strong>Winter<\/strong>. \u00bbDer Winter wird jede Aktivit\u00e4t auf dem Schlachtfeld f\u00fcr alle Beteiligten verlangsamen\u00ab, sagte Verteidigungsminister Resnikow. \u00bbDas ist f\u00fcr alle Seiten von Vorteil. Man wird sich ausruhen k\u00f6nnen.\u00ab Sein Land werde gest\u00e4rkt aus dieser Pause hervorgehen \u2013 angesichts von Tausenden von Soldaten, die gegenw\u00e4rtig in Gro\u00dfbritannien ausgebildet werden. \u00bbWir werden diese Zeit mit einem bestm\u00f6glichen Ergebnis f\u00fcr unsere Streitkr\u00e4fte nutzen\u00ab, sagt Resnikow.<\/p>\n<p>Im Zuge des fortlaufenden Abzugs russischer Truppen aus der Region Cherson haben ukrainische Truppen nach Darstellung von Pr\u00e4sident <strong>Wolodymyr Selenskyj <\/strong>bereits <strong>41 Ortschaften <\/strong>befreit. \u00bbDie Zahl der ukrainischen Flaggen, die im Rahmen der laufenden Verteidigungsoperation an ihren rechtm\u00e4\u00dfigen Platz zur\u00fcckkehren, betr\u00e4gt bereits Dutzende\u00ab, sagte er am Donnerstagabend in seiner t\u00e4glichen Videobotschaft.<\/p>\n<p>Gleichzeitig warnte er vor den Gefahren in den von den Besatzern aufgegebenen Gebieten. \u00bbDie erste und grundlegende Aufgabe ist die <strong>Minenr\u00e4umung<\/strong>\u00ab, sagte Selenskyj. Die Besatzer lie\u00dfen zudem Tausende Blindg\u00e4nger und Munition zur\u00fcck. \u00bbIch habe Sch\u00e4tzungen geh\u00f6rt, dass die R\u00e4umung der Ukraine von russischen Minen Jahrzehnte dauern wird.\u00ab Nach seinen Erkenntnissen seien noch rund <strong>170.000 Quadratkilometer<\/strong> des Landes minenverseucht.<\/p>\n<p>Selenskyj wies darauf hin, dass die aktuellen Erfolge der ukrainischen Streitkr\u00e4fte \u00bbdurch Monate brutalen Kampfes\u00ab erreicht worden seien. \u00bbEs ist nicht der Feind, der geht \u2013 es sind die Ukrainer, die die Besatzer verjagen\u00ab, sagte Selenskyj. \u00bbUnd wir m\u00fcssen den ganzen Weg gehen \u2013 auf dem Schlachtfeld und in der Diplomatie \u2013 damit \u00fcberall in unserem Land, entlang unserer gesamten international anerkannten Grenze, unsere Flaggen \u2013 ukrainische Flaggen \u2013 zu sehen sind. Und keine feindlichen Trikoloren mehr.\u00ab<\/p>\n<h3><strong>Internationale Reaktionen<\/strong><\/h3>\n<p>Die <strong>USA<\/strong> liefern der Ukraine im Zuge neuer <strong>Milit\u00e4rhilfen <\/strong>im Umfang von <strong>400 Millionen Dollar <\/strong>(rund 398 Millionen Euro) erstmals das mobile <strong>Luftabwehrsystem Avenger<\/strong>. Das US-Verteidigungsministerium k\u00fcndigte am Donnerstag die Lieferung von vier Avenger-Systemen und dazugeh\u00f6rigen Raketen vom Typ Stinger an.<\/p>\n<p>Die USA liefern Kiew au\u00dferdem Raketen f\u00fcr die Luftabwehrsysteme vom Typ Hawk, die Spanien der Ukraine zugesagt hat, Munition f\u00fcr Raketenwerfer vom Typ Himars, Artilleriemunition, Granatwerfer und mehr als 20 Millionen Schuss Munition f\u00fcr kleinere Waffen.<\/p>\n<p>Eine Pentagon-Sprecherin sagte, angesichts von Russlands \u00bbbrutalen Luftangriffen auf zivile und kritische Infrastruktur in der Ukraine\u00ab seien zus\u00e4tzliche Luftabwehrf\u00e4higkeiten von gr\u00f6\u00dfter Bedeutung. Mit dem neuen Hilfspaket steigen die US-Milit\u00e4rhilfen f\u00fcr die Ukraine seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen das Land Ende Februar auf mehr als 18,6 Milliarden Dollar.<\/p>\n<p>Bundesfinanzminister <strong>Christian Lindner<\/strong> (FDP) rechnet in der Folge der <strong>Zwischenwahlen <\/strong>in den USA nicht mit einer <strong>Einschr\u00e4nkung <\/strong>der Hilfen f\u00fcr die <strong>Ukraine<\/strong>. In der ZDF-Sendung \u00bbmaybrit illner\u00ab sagte Lindner, er habe \u00bbkeine Anzeichen, dass die Vereinigten Staaten ihre Politik in Bezug auf die Ukraine ver\u00e4ndern\u00ab. Er sei im regelm\u00e4\u00dfigen Austausch mit seiner US-Amtskollegin. Die USA s\u00e4hen \u00bbdie besondere Bedeutung dieses Krieges in geopolitischer Hinsicht\u00ab. Da gehe es vor allem um <strong>Mitmenschlichkeit<\/strong>, aber eben auch um die europ\u00e4ische <strong>Sicherheitsarchitektur <\/strong>und die Werte der liberalen Demokratien.<\/p>\n<h3><strong>Wirtschaftliche Konsequenzen<\/strong><\/h3>\n<p>Die deutsche <strong>Wirtschaft <\/strong>will als Lehre aus dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine k\u00fcnftig <strong>einseitige Abh\u00e4ngigkeiten vermeiden<\/strong>. Das sagte Industriepr\u00e4sident Siegfried Russwurm vor einer Asien-Pazifik-Konferenz am Sonntag und Montag in Singapur, zu der auch Wirtschaftsminister Robert Habeck (Gr\u00fcne) und Kanzler Olaf Scholz (SPD) erwartet werden.<\/p>\n<p>\u00bbDie Diversifizierung von Lieferketten und Bezugsquellen sowie die Rolle der Wirtschaft bei der Bew\u00e4ltigung der Klimakrise stehen im Mittelpunkt der Debatten auf der Asien-Pazifik-Konferenz\u00ab, so Russwurm. \u00bbEine diversifizierte Wirtschaft reduziert das Risiko f\u00fcr Unternehmen und Volkswirtschaften insbesondere in Krisensituationen. Diskussionen zum Umgang mit wirtschaftlichen Abh\u00e4ngigkeiten und zum Aufbau von Resilienz bleiben notwendig \u2013 vor allem, aber nicht nur hinsichtlich <strong>China<\/strong>.\u00ab<\/p>\n<h3><strong>Was heute passiert<\/strong><\/h3>\n<ul>\n<li>\n<p>Die <strong>Europ\u00e4ische Kommission <\/strong>pr\u00e4sentiert am Vormittag ihre <strong>Vorhersagen <\/strong>zu <strong>wirtschaftlichen Entwicklungen <\/strong>in der <strong>EU.<\/strong> Es wird erwartet, dass die Br\u00fcsseler Beh\u00f6rde ihre Prognose vom Sommer weiter nach unten korrigiert. Insbesondere die Energiekrise in Folge des russischen Krieges gegen die Ukraine macht Unternehmen und Verbrauchern zu schaffen. EU-Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni hatte Anfang der Woche gesagt, dass er einen wirtschaftlichen Abschwung zumindest in den Wintermonaten erwarte.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00bbMan wird sich ausruhen k\u00f6nnen\u00ab: Die ukrainische Armee erwartet ein Abflauen der K\u00e4mpfe im Winter. In den befreiten Gebieten beginnt die Minenr\u00e4umung. Und: Die USA liefern Luftabwehrsysteme. 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