{"id":16082,"date":"2022-11-11T02:17:42","date_gmt":"2022-11-10T23:17:42","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/elon-musk-schliest-twitter-pleite-nicht-aus\/"},"modified":"2022-11-11T02:17:42","modified_gmt":"2022-11-10T23:17:42","slug":"elon-musk-schliest-twitter-pleite-nicht-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/elon-musk-schliest-twitter-pleite-nicht-aus\/","title":{"rendered":"Elon Musk schlie\u00dft Twitter-Pleite nicht aus"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Twitter-Eigent\u00fcmer Elon Musk stimmt die \u00fcbrig gebliebenen Mitarbeiter auf schwere Zeiten ein: Dem Unternehmen k\u00f6nnten offenbar Milliardenverluste drohen. Sogar die Zahlungsunf\u00e4higkeit sei 2023 im Bereich des M\u00f6glichen.  <\/p>\n<p>Der neue Twitter-Eigent\u00fcmer Elon Musk hat Medienberichten zufolge vor Mitarbeitern eine Zahlungsunf\u00e4higkeit des Kurznachrichtendienstes 2023 nicht ausgeschlossen. Twitter k\u00f6nne im kommenden Jahr einen negativen Cash-Flow von mehreren Milliarden Dollar aufweisen, berichtete die Nachrichtenseite The Information am Donnerstag. Sollte der Konzern nicht mehr Geld einnehmen als er ausgebe \u00bbist eine Pleite nicht ausgeschlossen\u00ab, hie\u00df es weiter. Auch eine Mitarbeiterin des Branchen-Newsletters Platformer zitierte auf Twitter eine entsprechende Aussage von Musk.<\/p>\n<p>Eine Stellungnahme des Tesla-Chefs selbst lag zun\u00e4chst nicht vor. Die Nachrichtenagentur Reuters erfuhr von einem Insider, dass er ein Treffen mit der Belegschaft abhielt. Musk hatte Twitter Ende Oktober f\u00fcr 44 Milliarden Dollar \u00fcbernommen. Er setzte unmittelbar darauf den bisherigen Chef Parag Agrawal und andere hochrangige Manager vor die T\u00fcr. <\/p>\n<p>Au\u00dferdem feuerte er rund die H\u00e4lfte der zuvor etwa 7000 Besch\u00e4ftigten. Jetzt sagte er den Berichten zufolge, dass die Firma zum Teil immer noch zu viele Besch\u00e4ftigte habe.<\/p>\n<p>Twitter schrieb bereits vor der \u00dcbernahme zuletzt rote Zahlen. Nach dem Deal beklagte Musk einen Umsatzeinbruch, weil einige gro\u00dfe Werbekunden Anzeigen auf der Plattform ausgesetzt hatten. Sie sorgen sich, dass ihre Werbung neben anst\u00f6\u00dfigen Tweets auftauchen k\u00f6nnte, wenn Musk wie angek\u00fcndigt die Inhalteregeln lockern sollte.<\/p>\n<p>Auf Twitter lastet zudem der Kredit von rund 13 Milliarden Dollar, den Musk f\u00fcr den Kauf aufnahm. Medienberichten zufolge kostet die Bedienung dieser Schulden rund eine Milliarde Dollar im Jahr. Der Tech-Milliard\u00e4r will die Werbe-Erl\u00f6se, die bisher 90 Prozent der Einnahmen ausmachen, durch ein Abo-Gesch\u00e4ft erg\u00e4nzen. Der Start seines neuen Abos mit Verifizierung-H\u00e4kchen sorgte zun\u00e4chst einmal f\u00fcr Chaos, weil einige Nutzer Prominente und Unternehmen mit t\u00e4uschend echt aussehenden Fake-Accounts imitierten.<\/p>\n<h3>Musk verordnet B\u00fcrozeiten \u2013 zwei weitere Topleute gehen<\/h3>\n<p>Zuvor hatte Musk die Besch\u00e4ftigten bereits in einer E-Mail vor schwierigen Zeiten gewarnt. Die wirtschaftliche Lage sei \u00bbschlimm\u00ab, besonders f\u00fcr ein Unternehmen, das von Werbeeinnahmen abh\u00e4nge. In dem Memo k\u00fcndigte Musk auch neue Richtlinien in Sachen Homeoffice an \u2013 k\u00fcnftig ist Heimarbeit demnach nur noch mit seiner ausdr\u00fccklichen pers\u00f6nlichen Erlaubnis zul\u00e4ssig. <\/p>\n<p>Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter m\u00fcssen laut dem Memo, aus dem US-Medien \u00fcbereinstimmend zitierten, mindestens 40 Stunden pro Woche im B\u00fcro erscheinen. Vor der \u00dcbernahme durften Twitters Besch\u00e4ftigte von \u00fcberall aus arbeiten. Musk gilt als ausgesprochener Gegner des Homeoffice-Trends. Dies hatte er bereits bei seinem Elektroautokonzern Tesla deutlich gemacht.<\/p>\n<p>Medienberichten zufolge verlie\u00dfen am Donnerstag zwei weitere Manager in Schl\u00fcsselpositionen die Firma: der f\u00fcr das Herausfiltern anst\u00f6\u00dfiger Inhalte verantwortliche Yoel Roth und Robin Wheeler, die erst seit kurzem f\u00fcr die Beziehungen zu Werbekunden zust\u00e4ndig war.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Twitter-Eigent\u00fcmer Elon Musk stimmt die \u00fcbrig gebliebenen Mitarbeiter auf schwere Zeiten ein: Dem Unternehmen k\u00f6nnten offenbar Milliardenverluste drohen. Sogar die Zahlungsunf\u00e4higkeit sei 2023 im Bereich des M\u00f6glichen. 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