{"id":15949,"date":"2022-11-05T09:46:21","date_gmt":"2022-11-05T06:46:21","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-samstag-5-november\/"},"modified":"2022-11-05T09:46:21","modified_gmt":"2022-11-05T06:46:21","slug":"news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-samstag-5-november","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-samstag-5-november\/","title":{"rendered":"News zum Russland-Ukraine-Krieg: Das geschah in der Nacht zu Samstag (5. November)"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Oleksij Makejew sieht \u00bbGrund zur Hoffnung\u00ab, dass Berlin die gew\u00fcnschten Panzer liefert. Und Selenskyj warnt, Moskau wolle alle in die Irre f\u00fchren. Der Stand am Morgen.  <\/p>\n<h3><strong>Das sagt Kiew<\/strong><\/h3>\n<p>Der <strong>neue ukrainische Botschafter <\/strong>in Berlin,<strong> Oleksij Makejew<\/strong>, rechnet mit der Lieferung von Kampfpanzern aus Deutschland. \u00bbWir haben <strong>Grund zur Hoffnung<\/strong>, dass die Entscheidung f\u00e4llt, <strong>Leopard 2 aus Deutschland<\/strong> direkt in die Ukraine zu liefern\u00ab, sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Hierzu gebe es Gespr\u00e4che mit der Bundesregierung.<\/p>\n<p>\u00bbWir brauchen diese Kampfpanzer\u00ab, betonte Makejew, der seit Ende Oktober Botschafter in Deutschland ist. Es sei an der \u00bbZeit, mit dem Gerede aufzuh\u00f6ren, man wolle Russland nicht provozieren. Was soll denn noch passieren? Wie viele Butschas, Mariupols oder Isjums \u2013 Orte der Vergewaltigung und der Massengr\u00e4ber \u2013 soll es noch geben?\u00ab<\/p>\n<p>Deutschland habe \u00bb<strong>F\u00fchrung gezeigt<\/strong>\u00ab mit der Lieferung des <strong>Raketenabwehrsystems Iris-T<\/strong>, sagte der Diplomat weiter, der seit Ende Oktober Botschafter in Deutschland ist. \u00bbUnd diese F\u00fchrungsrolle erwarten wir bei weiteren Waffensystemen.\u00ab In einem Interview mit den ARD-Tagesthemen sagte Makejew zudem am Freitag, er sp\u00fcre jeden Tag, dass Deutschland hilfsbereit sei.<\/p>\n<p>Makejew sprach sich auch daf\u00fcr aus, Menschen aus Russland nicht mehr nach Deutschland zu lassen. \u00bbAndere L\u00e4nder <strong>verwehren Russen die Einreise<\/strong>. Ich appelliere an die<br \/>Bundesregierung, das auch so zu machen\u00ab, sagte er. Er sprach in diesem Zusammenhang von einem \u00bbernsten Sicherheitsrisiko\u00ab. \u00bbDie Russen, die nach Deutschland kommen, tun dies nicht aus Protest gegen den Krieg\u00ab, sagte der Diplomat. \u00bbSie wollen nur nicht im Krieg sterben.\u00ab<\/p>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident <strong>Wolodymyr Selenskyj <\/strong>sieht unterdessen <strong>keine Bereitschaft bei Moskau zu Verhandlungen<\/strong> \u00fcber ein m\u00f6gliches Ende des Angriffskrieges gegen sein Land. Russland schicke Zehn- oder Hunderttausende Menschen f\u00fcr den Kampf; wer verhandeln wolle, lasse die Menschen aber nicht im \u00bbFleischwolf\u00ab sterben, sagte Selenskyj am Freitagabend in seiner t\u00e4glichen Videobotschaft. F\u00fcr einen \u00bbfairen und gerechten Frieden\u00ab m\u00fcsse Russland die <strong>Grenzen der Ukraine<\/strong> und ihre territoriale Unversehrtheit nach Uno-Recht respektieren.<\/p>\n<p>Der ukrainische Staatschef warf Russland vor, mit den j\u00fcngst auch gegen\u00fcber ausl\u00e4ndischen Gespr\u00e4chspartnern angebotenen <strong>Verhandlungen <\/strong>\u00fcber ein Ende des Konflikts <strong>alle in die Irre zu f\u00fchren<\/strong>. Zwar habe Moskau die Mobilmachung f\u00fcr beendet erkl\u00e4rt. \u00bbAber in Wahrheit sammelt Russland in seinen Regionen und auf unseren Gebieten, die besetzt sind, weiter Leute ein, um sie sterben zu lassen\u00ab, sagte er.<\/p>\n<p>Die schwersten K\u00e4mpfe sind laut Selenskyj derzeit im Donbass um die St\u00e4dte Bachmut und Soledar im Gebiet Donezk.<\/p>\n<h3>Das sagt Moskau<\/h3>\n<p>In der von russischen Truppen besetzten ukrainischen Stadt <strong>Cherson <\/strong>forderten die Beh\u00f6rden die Menschen erneut mit Nachdruck zur Flucht auf. Kremlchef <strong>Wladimir Putin<\/strong> sagte in Moskau, die Evakuierung der Stadt Cherson sei notwendig, damit die Menschen nicht durch Kampfhandlungen gef\u00e4hrdet w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Nach offiziellen Angaben sollen bereits 80.000 Menschen das Gebiet Cherson verlassen haben. Die <strong>Ukraine spricht von Verschleppung <\/strong>der Menschen. In den umk\u00e4mpften Teilen der Region sollen noch weiter 170.000 Menschen ausharren, die bisher nicht fliehen wollten oder konnten. Nach nicht \u00fcberpr\u00fcfbaren Angaben des russischen Verteidigungsministeriums werden weiter rund 5000 Menschen t\u00e4glich \u00fcber den Fluss Dnipro in Booten und \u00fcber eine Pontonbr\u00fccke gebracht. Die \u00bbEvakuierung\u00ab soll am Samstag fortgesetzt werden. Die ukrainische Armee f\u00fchrt seit Wochen eine Offensive zur Befreiung der Region. (Lesen Sie hier mehr                                        zum Stand in Cherson.)<\/p>\n<h3>Internationale Reaktionen<\/h3>\n<p>Der <strong>Nationale Sicherheitsberater<\/strong> von US-Pr\u00e4sident Joe Biden, <strong>Jake Sullivan<\/strong>, ist unangek\u00fcndigt <strong>nach Kiew gereist<\/strong>. Bei politischen Gespr\u00e4chen sicherte er Kiew \u00bbdie unersch\u00fctterliche Unterst\u00fctzung\u00ab seines Landes zu, wie eine Sprecherin mitteilte. Demnach bekr\u00e4ftigte er auch die Bereitschaft zu weiterer wirtschaftlicher und humanit\u00e4rer Hilfe. Dabei sei auch \u00fcber ein neues von den USA am Freitag bereitgestelltes <strong>milit\u00e4risches Hilfspaket im Wert von 400 Millionen US-Dollar<\/strong> f\u00fcr die Ukraine gesprochen worden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Oleksij Makejew sieht \u00bbGrund zur Hoffnung\u00ab, dass Berlin die gew\u00fcnschten Panzer liefert. Und Selenskyj warnt, Moskau wolle alle in die Irre f\u00fchren. Der Stand am Morgen. 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