{"id":15925,"date":"2022-11-04T08:25:58","date_gmt":"2022-11-04T05:25:58","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-freitag-4-november\/"},"modified":"2022-11-04T08:25:58","modified_gmt":"2022-11-04T05:25:58","slug":"news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-freitag-4-november","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-freitag-4-november\/","title":{"rendered":"News zum Russland-Ukraine-Krieg: Das geschah in der Nacht zu Freitag (4. November)"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Die Regierung in Kiew beklagt Deportationen und Pl\u00fcnderungen. Russische Soldaten erhalten einen Bonus. Und: dringender Appell zum Stromsparen an die Menschen in der Ukraine. Das geschah in der Nacht.  <\/p>\n<h3><strong>Was in den vergangenen Stunden geschah<\/strong><\/h3>\n<p>Die <strong>ukrainische Armee <\/strong>hat von heftigen <strong>russischen Attacken <\/strong>in einigen Regionen berichtet. \u00bbDer Gegner hat die Intensit\u00e4t der K\u00e4mpfe an einzelnen Frontabschnitten verdreifacht \u2013 bis zu 80 Angriffe t\u00e4glich\u00ab, teilte der Oberkommandierende der ukrainischen Streitkr\u00e4fte, Walerij Saluschnyj, in seinem Telegram-Kanal mit, ohne Details zu nennen. Bei einem Telefonat mit Nato-Oberbefehlshaber Christopher Cavoli habe er die Lage an der Front besprochen. \u00bbDie Situation ist angespannt, aber unter Kontrolle\u00ab, so Saluschnyj.<\/p>\n<h3><strong>Das sagt Kiew<\/strong><\/h3>\n<p>Russische Angriffe haben nach Angaben der Ukraine erneut zu <strong>Stromausf\u00e4llen <\/strong>in weiten Teilen des Landes gef\u00fchrt. Pr\u00e4sident <strong>Wolodymyr Selenskyj <\/strong>rief die Bev\u00f6lkerung angesichts der massiven russischen Attacken auf die Energie-Infrastruktur des Landes zum <strong>Durchhalten <\/strong>auf. \u00bbDen russischen <strong>Energieterror auszuhalten<\/strong>, ist jetzt unsere nationale Aufgabe\u00ab, sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache am Donnerstag. Er sprach von rund <strong>4,5 Millionen<\/strong> <strong>Menschen<\/strong>, die insbesondere in Kiew und zehn weiteren Gebieten immer wieder von Notabschaltungen betroffen seien.<\/p>\n<p>Dass Russland zuletzt verst\u00e4rkt <strong>Heizkraftwerke <\/strong>und <strong>Stromanlagen <\/strong>attackiere, sei \u00bbein Zeichen von <strong>Schw\u00e4che<\/strong>\u00ab, sagte Selenskyj. Die russische Armee k\u00f6nne auf dem Schlachtfeld keine Erfolge erzielen und versuche nun, die Ukrainer auf diesem Weg zu \u00bbbrechen\u00ab. Dies werde aber nicht gelingen.<\/p>\n<p>Der Pr\u00e4sident rief die Kommunen mit <strong>Nachdruck <\/strong>zum <strong>Stromsparen <\/strong>auf. \u00bbJetzt ist definitiv nicht die Zeit f\u00fcr helle Vitrinen, Schilder, Werbung und andere \u00e4hnliche Beleuchtung.\u00ab Zudem m\u00fcssten die Versorger den Menschen erkl\u00e4ren, wann und warum Bereiche abgeschaltet w\u00fcrden.<\/p>\n<p>\u00bbWenn jemand acht oder zehn Stunden keinen Strom hat und auf der anderen Stra\u00dfenseite alles angeschlossen ist, einschlie\u00dflich der Stra\u00dfenbeleuchtung, ist das definitiv unfair\u00ab, sagte Selenskyj.<\/p>\n<p>Die <strong>Ukraine beklagt <\/strong>zudem \u00bbmassenhafte <strong>Zwangsumsiedlungen<\/strong>\u00ab ihrer B\u00fcrger aus den von Russland besetzten Gebieten im Osten und S\u00fcden des Landes. Das Au\u00dfenministerium in Kiew erkl\u00e4rte am Donnerstag, die russische Besatzungsverwaltung habe damit begonnen, B\u00fcrger aus der Region Cherson auf die annektierte Halbinsel Krim oder nach Russland zu bringen. \u00bb\u00c4hnliche Abschiebungen werden von Russland auch in den Regionen Saporischschja, Lugansk und Donezk sowie auf der Krim vorgenommen.\u00ab Das Ministerium sprach von \u00bbPl\u00fcnderungen\u00ab durch die russischen Soldaten in den betroffenen Regionen.<\/p>\n<p>Die von Moskau eingesetzten Beh\u00f6rden in Cherson hatten am Dienstag weitere \u00bbEvakuierungen\u00ab angek\u00fcndigt, nachdem in der vergangenen Woche bereits rund <strong>70.000 Zivilisten <\/strong>die Region verlassen hatten. Der von Moskau eingesetzte Gouverneur von Cherson, Wladimir Saldo, begr\u00fcndete dies mit dem Risiko \u00bbmassiver Raketenangriffe\u00ab der vorr\u00fcckenden ukrainischen Armee.<\/p>\n<p>Die Ukraine wertete dies hingegen als \u00bb<strong>Deportationen<\/strong>\u00ab ihrer B\u00fcrger durch Russland. Moskau hatte die ukrainischen Regionen Donezk, Luhansk, Cherson und Saporischschja im September annektiert.<\/p>\n<h3><strong>Das sagt Moskau<\/strong><\/h3>\n<p>Russlands <strong>Pr\u00e4sident Wladimir Putin<\/strong> hat die Auszahlung einer <strong>Einmalzahlung <\/strong>von 195.000 Rubel (<strong>3200 Euro<\/strong>) an Vertrags-<strong>Soldaten <\/strong>und <strong>Wehrpflichtige<\/strong>, die f\u00fcr den Dienst in der Ukraine einberufen wurden, angewiesen. In dem pr\u00e4sidialen Dekret hei\u00dft es, die Zahlungen dienten der \u00bbsozialen Unterst\u00fctzung\u00ab. Der Mindest-Sold f\u00fcr Vertrags-Soldaten betr\u00e4gt 160.000 Rubel (2700 Euro), drei mal soviel wie der Durchschnittslohn in Russland.<\/p>\n<h3><strong>Humanit\u00e4re Lage<\/strong><\/h3>\n<p><strong>Russlands<\/strong> schneller <strong>R\u00fcckzieher <\/strong>beim Verbot ukrainischer <strong>Getreideausfuhren <\/strong>\u00fcbers Schwarze Meer hat neue <strong>Hoffnung <\/strong>auf eine <strong>Entspannung <\/strong>der internationalen Ern\u00e4hrungslage aufkommen lassen. Am Donnerstag konnten nach t\u00fcrkischen Angaben mindestens sechs Frachter ukrainische H\u00e4fen verlassen. Das von Russland \u00fcberfallene Land ist einer der gr\u00f6\u00dften Erzeuger von Getreide \u2013 wichtig vor allem f\u00fcr Millionen Menschen in Afrika und Asien. <\/p>\n<p>Allerdings h\u00e4ngt die Zukunft der Transporte von Moskaus Verhalten ab: Russland drohte damit, bei neuen Angriffen auf seine Schwarzmeerflotte das Abkommen abermals auszusetzen.<\/p>\n<h3><strong>Internationale Reaktionen<\/strong><\/h3>\n<p><strong>US<\/strong>&#8211;<strong>Verteidigungsminister<\/strong> <strong>Lloyd Austin <\/strong>hat sich zuversichtlich gezeigt, dass die <strong>Ukrainer <\/strong>noch von russischen Truppen besetzte Gebiete auf der Westseite des Flusses Dnipro und rund um die Stadt Cherson <strong>zur\u00fcckerobern <\/strong>k\u00f6nnen. \u00bbIch glaube, dass sie dazu in der Lage sind\u00ab, sagte Austin am Donnerstag in Washington. \u00bbAm wichtigsten aber ist, dass die Ukrainer selbst glauben, dass sie dazu f\u00e4hig sind\u00ab, f\u00fcgte er hinzu.<\/p>\n<p>Die USA spielen eine zentrale Rolle bei den Waffenlieferungen und anderen Hilfen f\u00fcr die Ukraine zur Verteidigung gegen den seit Februar laufenden russischen Angriffskrieg.<\/p>\n<p>Aus westlichen Sicherheitskreisen verlautete am Donnerstag bereits, dass Russland den R\u00fcckzug aus dem s\u00fcdukrainischen <strong>Cherson <\/strong>vorbereite. Die strategisch wichtige Stadt wurde als eine der ersten von russischen Truppen besetzt und geh\u00f6rt zu den vier Gebieten, die Kremlchef Wladimir Putin j\u00fcngst v\u00f6lkerrechtswidrig zu einem Teil Russlands erkl\u00e4rt hatte.<\/p>\n<h3><strong>Was heute passiert<\/strong><\/h3>\n<ul>\n<li>\n<p>Mit Beratungen \u00fcber die Gewalt gegen Demonstranten in Iran setzen die<strong> G7-Au\u00dfenministerinnen und -Au\u00dfenminister<\/strong> am Morgen ihr zweit\u00e4giges Treffen in M\u00fcnster fort. Neben den systemkritischen Protesten in dem Land d\u00fcrften die G7-Runde um Gastgeberin Annalena Baerbock (Gr\u00fcne) auch Berichte \u00fcber m\u00f6gliche zus\u00e4tzliche <strong>Waffenlieferungen <\/strong>Teherans an <strong>Russland <\/strong>besch\u00e4ftigen.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Regierung in Kiew beklagt Deportationen und Pl\u00fcnderungen. Russische Soldaten erhalten einen Bonus. 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