{"id":15855,"date":"2022-11-01T07:26:35","date_gmt":"2022-11-01T04:26:35","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-dienstag-1-november\/"},"modified":"2022-11-01T07:26:35","modified_gmt":"2022-11-01T04:26:35","slug":"news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-dienstag-1-november","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-dienstag-1-november\/","title":{"rendered":"News zum Russland-Ukraine-Krieg: Das geschah in der Nacht zu Dienstag (1. November)"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Laut der Ukraine holt das Iris-T-Abwehrsystem zuverl\u00e4ssig russische Raketen vom Himmel. Der Streit um Getreidetransporte geht weiter. Und: Untersuchung wegen angeblicher \u00bbschmutziger Bombe\u00ab l\u00e4uft. Das geschah in der Nacht.  <\/p>\n<h3>Das sagt Kiew<\/h3>\n<p>Nach einem Tag mit schweren russischen Raketenangriffen hat der ukrainische Pr\u00e4sident <strong>Wolodymyr Selenskyj <\/strong>die <strong>Erfolge <\/strong>der <strong>Flugabwehr <\/strong>unterstrichen. Von etwa 50 russischen Marschflugk\u00f6rpern und Raketen seien 45 abgeschossen worden, sagte Selenskyj in seiner Videobotschaft am Montagabend. Sein Land brauche <strong>weitere Waffen<\/strong> zur Abwehr der Angriffe aus der Luft, forderte er. Aber schon jetzt m\u00fcsse Russland f\u00fcr einen Treffer mehr Raketen einsetzen als fr\u00fcher.<\/p>\n<p>\u00bbDie Welt sieht, dass die einst zweitst\u00e4rkste Armee der Welt nicht einmal mehr die 22. ist, was Effektivit\u00e4t angeht\u00ab, sagte Selenskyj. \u00bbUnd wir werden alles tun, dass sie auch aus den Top 100 absteigt.\u00ab<\/p>\n<p>Die russische Armee verfolgt mit den Raketenangriffen seit Oktober eine <strong>neue Taktik <\/strong>und beschie\u00dft vor allem Anlagen der <strong>Energieversorgung<\/strong>. Am 10. und 17. Oktober und am Montag wurde erstmals seit langem auch die Hauptstadt Kiew wieder getroffen. Viele Staaten sagten der Ukraine Hilfe zur Verst\u00e4rkung der Flugabwehr zu. Aus Deutschland traf das erste von vier hochmodernen Systemen vom Typ Iris-T ein, das von den Ukrainern als sehr treffsicher gelobt wird.<\/p>\n<p>\u00bbDie heutigen Angriffe auf die Ukraine konnten nur <strong>dank der deutschen Raketenabwehr <\/strong>verhindert werden! 16 Raketen wurden durch Iris-T abgefangen!\u00ab, schrieb Ex-Boxweltmeister Wladimir Klitschko, Bruder des Kiewer B\u00fcrgermeisters Vitali Klitschko, auf Twitter.<\/p>\n<h3>Das sagt Moskau<\/h3>\n<p><strong>Russland <\/strong>beendet nach Worten von Pr\u00e4sident <strong>Wladimir Putin<\/strong> das <strong>Getreideabkommen<\/strong> <strong>nicht<\/strong>. Moskau setze dieses nur aus, sagt der russische Staatschef bei einer Pressekonferenz. Russland hatte das von den Uno und der T\u00fcrkei vermittelte Abkommen am Samstag gestoppt, das ukrainische <strong>Getreideausfuhren <\/strong>\u00fcber das <strong>Schwarze Meer <\/strong>erm\u00f6glicht. Begr\u00fcndet wurde dies mit einem Drohnenangriff auf Schiffe der russischen Schwarzmeerflotte. Die Rede ist von Schwimmdrohnen, die mit Sprengladungen versehen sind (mehr dazu erfahren Sie hier                                       ).<\/p>\n<p>Nach dem mutma\u00dflichen Angriff erwartet die russische Armee nach eigenen Angaben \u00bb<strong>Zusagen<\/strong>\u00ab von der <strong>Ukraine<\/strong>, den f\u00fcr Getreideexporte vorgesehenen Korridor \u00bbnicht f\u00fcr milit\u00e4rische Zwecke zu nutzen\u00ab. Die Sicherheit \u00bbvon irgendetwas in diesem Gebiet\u00ab k\u00f6nne nicht gew\u00e4hrleistet werden, solange die Ukraine diesbez\u00fcglich \u00bbkeine zus\u00e4tzlichen Verpflichtungen\u00ab eingehe, teilte das russische Verteidigungsministerium auf Telegram mit.<\/p>\n<p>Das <strong>Ministerium <\/strong>rief die <strong>Uno <\/strong>als <strong>Garanten <\/strong>des im Juli unterzeichneten Getreideabkommens dazu auf, mitzuhelfen, \u00bbGarantien von der Ukraine zu erhalten, den humanit\u00e4ren Korridor und die f\u00fcr den Export von Agrarprodukten ausgewiesenen ukrainischen H\u00e4fen nicht f\u00fcr feindliche Handlungen gegen Russland zu nutzen\u00ab.<\/p>\n<h3>Humanit\u00e4re Lage<\/h3>\n<p>Das <strong>Uno<\/strong>&#8211;<strong>B\u00fcro <\/strong>f\u00fcr humanit\u00e4re Hilfe (Ocha) hat <strong>russische Vorw\u00fcrfe zur\u00fcckgewiesen<\/strong>, wonach ein mit ukrainischem Getreide beladenes <strong>ziviles Frachtschiff <\/strong>in einen Drohnenangriff auf Russland <strong>verwickelt <\/strong>gewesen sein k\u00f6nnte. Zum Zeitpunkt des Angriffs h\u00e4tten sich keine derartigen Schiffe in der \u00bbSicherheitszone\u00ab des Getreidekorridors im Schwarzen Meer befunden, teilte Ocha-Chef Martin Griffiths am Montag dem Sicherheitsrat in New York mit.<\/p>\n<p>Der Korridor sei \u00bb<strong>nur <\/strong>eine <strong>Linie <\/strong>auf einer <strong>Karte<\/strong>\u00ab, er biete \u00bbweder Deckung noch Schutz f\u00fcr offensive oder defensive milit\u00e4rische Aktionen\u00ab, betonte Griffiths.<\/p>\n<p>Russland erkl\u00e4rte, eine der Drohnen k\u00f6nnte \u00bbvon einem der zivilen Schiffe aus gestartet worden sein, die von Kiew oder seinen westlichen Auftraggebern f\u00fcr den Export landwirtschaftlicher Erzeugnisse aus den ukrainischen H\u00e4fen gechartert wurden\u00ab.<\/p>\n<h3>Internationale Reaktionen<\/h3>\n<p><strong>Bundeskanzler Olaf Scholz <\/strong>hat dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Selenskyj w\u00e4hrend eines Telefonats am Montag <strong>weitere <\/strong>umfassende <strong>Hilfe <\/strong>zugesagt. Deutschland werde nicht nachlassen, die Ukraine politisch, finanziell und humanit\u00e4r sowie in der Verteidigung ihrer Souver\u00e4nit\u00e4t und territorialen Integrit\u00e4t konkret zu unterst\u00fctzen, einschlie\u00dflich bei Waffenlieferungen, sagte der Bundeskanzler laut einer Pressemitteilung von Regierungssprecher Steffen Hebestreit. Der Bundeskanzler verurteilte demnach auch den anhaltenden gezielten Beschuss ziviler Infrastruktur in der Ukraine durch die russischen Streitkr\u00e4fte.<\/p>\n<p>Scholz wies der Mitteilung zufolge die von <strong>Russland <\/strong>erhobenen <strong>Anschuldigungen<\/strong>, dass Ukraine den Einsatz einer \u00bb<strong>schmutzigen Bombe<\/strong>\u00ab vorbereite, als haltlos zur\u00fcck. Der Bundeskanzler sei sich mit dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten einig gewesen, dass die unabh\u00e4ngigen Untersuchungen der <strong>Internationalen Atomenergieagentur<\/strong> (IAEA) hieran jeden Zweifel beseitigen w\u00fcrden, hie\u00df es weiter.<\/p>\n<p>Moskau erhebt seit Tagen die Anschuldigung, die Ukraine arbeite an einer sogenannten schmutzigen Bombe. Dabei handelt es sich um einen konventionellen Sprengk\u00f6rper, der bei seiner Explosion radioaktives, chemisches oder biologisches Material freisetzt. Die Ukraine und ihre westlichen Unterst\u00fctzer weisen die Anschuldigung vehement zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Die <strong>IAEA <\/strong>hat eigenen Angaben zufolge ihre <strong>Untersuchungen<\/strong> in der <strong>Ukraine<\/strong> bez\u00fcglich der russischen Vorw\u00fcrfe \u00fcber \u00bbschmutzige Bomben\u00ab <strong>aufgenommen<\/strong>. Inspektoren h\u00e4tten die \u00bbPr\u00fcfungsaktivit\u00e4ten\u00ab an zwei Orten in der Ukraine begonnen und w\u00fcrden diese bald abschlie\u00dfen, hie\u00df es in einer Mitteilung. IAEA-Direktor General Rafael Grossi wollte demnach die Ergebnisse er Untersuchungen noch in dieser Woche verk\u00fcnden. Die Untersuchungen folgen einer schriftlichen Anfrage aus Kiew.<\/p>\n<p>Moskau erhebt seit Tagen die Anschuldigung, die Ukraine arbeite an einer sogenannten schmutzigen Bombe. Sie soll russischen Angaben zufolge in zwei ukrainischen Einrichtungen hergestellt werden. Die Ukraine und ihre westlichen Unterst\u00fctzer weisen die Anschuldigung vehement zur\u00fcck. Kiew warnt, Russland k\u00f6nnte selbst den Einsatz einer derartigen Waffe planen.<\/p>\n<p>Bei einer schmutzigen Bombe handelt es sich um einen konventionellen Sprengk\u00f6rper, der bei seiner Explosion radioaktives, chemisches oder biologisches Material freisetzt.<\/p>\n<h3>Wirtschaftliche Konsequenzen<\/h3>\n<p>Die <strong>Deutsche Bahn <\/strong>beklagt, dass sie ihre <strong>Kapazit\u00e4ten <\/strong>f\u00fcr den <strong>Export <\/strong>ukrainischen <strong>Getreides <\/strong>wegen der EU-Grenzb\u00fcrokratie <strong>nicht <\/strong>voll <strong>aussch\u00f6pfen <\/strong>kann. \u00bbWir k\u00f6nnten noch mehr fahren, wenn die Grenzabfertigung an der EU-Au\u00dfengrenze schneller ginge\u00ab, sagte ein Unternehmenssprecher dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Speziell m\u00fcssten an den EU-Au\u00dfengrenzen die <strong>Infrastruktur <\/strong>und die <strong>Grenzprozesse <\/strong>ausgebaut und beschleunigt werden, sagte der Bahnsprecher. \u00bbUnserer Ansicht nach w\u00fcrde eine zentrale Koordination \u2013 strategisch und operativ \u2013 gr\u00f6\u00dfere Frachtmengen auf der Schiene erlauben.\u00ab Die Nachfrage nach Transportkapazit\u00e4ten sei sehr hoch, so der Sprecher weiter: \u00bbWir fahren so viel wir k\u00f6nnen.\u00ab<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Laut der Ukraine holt das Iris-T-Abwehrsystem zuverl\u00e4ssig russische Raketen vom Himmel. Der Streit um Getreidetransporte geht weiter. Und: Untersuchung wegen angeblicher \u00bbschmutziger Bombe\u00ab l\u00e4uft. Das geschah in der Nacht. 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