{"id":15843,"date":"2022-10-31T18:56:02","date_gmt":"2022-10-31T15:56:02","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/russland-ukraine-news-am-montag-kreml-sieht-grosbritannien-in-erheblichem-mase-in-die-feindseligkeiten-in-der-ukraine-verwickelt\/"},"modified":"2022-10-31T18:56:02","modified_gmt":"2022-10-31T15:56:02","slug":"russland-ukraine-news-am-montag-kreml-sieht-grosbritannien-in-erheblichem-mase-in-die-feindseligkeiten-in-der-ukraine-verwickelt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/russland-ukraine-news-am-montag-kreml-sieht-grosbritannien-in-erheblichem-mase-in-die-feindseligkeiten-in-der-ukraine-verwickelt\/","title":{"rendered":"Russland-Ukraine-News am Montag: Kreml sieht Gro\u00dfbritannien \u00bbin erheblichem Ma\u00dfe in die Feindseligkeiten in der Ukraine verwickelt\u00ab"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Moskau beschuldigt London, Kiew massiv zu unterst\u00fctzen und \u00bbentscheidend\u00ab am Angriff auf die Schwarzmeerflotte beteiligt gewesen zu sein. Und: Kiew ist weitgehend ohne Wasser, 350.000 Haushalte sind ohne Strom. Die News.  <\/p>\n<p><em>Dieser Artikel wird fortlaufend aktualisiert.<\/em><\/p>\n<h3>Russisches Milit\u00e4r best\u00e4tigt Angriffe auf ukrainische Energieanlagen<\/h3>\n<p><strong>16 Uhr:<\/strong> Russland hat die massiven Raketenangriffe auf ukrainische Energieanlagen best\u00e4tigt. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte am Montag mit, dass auch ukrainische Milit\u00e4robjekte mit Raketen von Bombern aus der Luft und von Kriegsschiffen aus beschossen worden seien. \u00bbDie Ziele der Schl\u00e4ge wurden erreicht. Alle anvisierten Objekte wurden getroffen\u00ab, sagte Ministeriumssprecher Igor Konaschenkow am Montag in Moskau. Die Ukraine hatte am Morgen wegen Dutzender russischer Raketenangriffe in zahlreichen Regionen landesweit Luftalarm ausgel\u00f6st.<\/p>\n<p>Nach Angaben Kiews schossen die Luftstreitkr\u00e4fte die Mehrheit der russischen Raketen ab. Unabh\u00e4ngig pr\u00fcfen lassen sich die Angaben nicht. Dabei sei auch das Flugabwehrsystem Iris-T aus Deutschland zum Einsatz gekommen, das zu 100 Prozent Ziele zerst\u00f6rt habe. Die Ukraine forderte erneut mehr solcher Systeme.<\/p>\n<h3>Evangelische Kirche ruft zu Waffenstillstandsgespr\u00e4chen auf<\/h3>\n<p><strong>15.20 Uhr: <\/strong>Zum Reformationstag hat die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Annette Kurschus, dazu aufgerufen, Wege zur Deeskalation im Ukrainekrieg zu suchen. \u00bbDie Alternative zum gerechten Frieden darf doch nicht endloser Krieg sein\u00ab, sagte Kurschus am Montag in ihrer Predigt in der Wittenberger Schlosskirche in Sachsen-Anhalt, wie die EKD mitteilte. Niemals d\u00fcrfe \u00bbKrieg die Politik ersetzen\u00ab.<\/p>\n<p>\u00bbVerachtet Verhandlungen nicht\u00ab, forderte Kurschus weiter. \u00bbGlaubt an die Kraft des geistesgegenw\u00e4rtigen Wortes, traut den kleinsten Schritten etwas zu.\u00ab Frieden k\u00f6nne letztlich nur durch Verhandlungen entstehen. Solche Friedensverhandlungen seien derzeit in weiter Ferne, erkl\u00e4rte Kurschus weiter. Umso n\u00f6tiger seien \u00bbGespr\u00e4che, die auf einen Waffenstillstand zielen\u00ab.<\/p>\n<h3>Deutscher Marlow leitet spezialisierte EU-Ausbildung von <strong>Ukraine<\/strong>rn<\/h3>\n<p><strong>14.50 Uhr: <\/strong>Der deutsche Generalleutnant Andreas Marlow leitet k\u00fcnftig einen Teil der milit\u00e4rischen EU-Ausbildung f\u00fcr ukrainische Soldaten. Der 59-J\u00e4hrige wurde zum 27. Oktober zum Kommandeur f\u00fcr die spezialisierte Ausbildung ernannt, wie aus dem am Montag ver\u00f6ffentlichten Amtsblatt der Europ\u00e4ischen Union hervorgeht. Der Beschluss des Politischen und Sicherheitspolitischen Komitees (PSK) wurde auf Empfehlung des Befehlshabers der EU-Mission, Vizeadmiral Herv\u00e9 Bl\u00e9jean, getroffen.<\/p>\n<p>Die auf zwei Jahre ausgelegte Mission sieht vor, dass insgesamt 15.000 ukrainische Soldatinnen und Soldaten in Deutschland und anderen EU-L\u00e4ndern ausgebildet werden. Damit soll die Ukraine im Krieg gegen Russland unterst\u00fctzt werden. Deutschland will bis zum Fr\u00fchjahr eine vollst\u00e4ndige ukrainische Brigade mit bis zu 5000 Soldaten ausbilden, wie Kanzler Olaf Scholz k\u00fcrzlich sagte. Zudem werde sich eines der beiden Hauptquartiere in Deutschland befinden.<\/p>\n<h3><strong>Norwegen erh\u00f6ht Alarmbereitschaft des Milit\u00e4rs<\/strong><\/h3>\n<p><strong>14.33 Uhr: <\/strong>Norwegen versetzt sein Milit\u00e4r ab Dienstag in eine erh\u00f6hte Alarmbereitschaft, um die Sicherheitsvorkehrungen als Reaktion auf den Krieg in der Ukraine zu verst\u00e4rken. Dies k\u00fcndigt Ministerpr\u00e4sident Jonas Gahr St\u00f6re an. \u00bbDies ist die schwerste Sicherheitslage seit mehreren Jahrzehnten\u00ab, sagt er auf einer Pressekonferenz. \u00bbEs gibt keine Anzeichen daf\u00fcr, dass Russland seine Kriegsf\u00fchrung auf andere L\u00e4nder ausweitet, aber die zunehmenden Spannungen machen uns anf\u00e4lliger f\u00fcr Bedrohungen, Geheimdienstoperationen und Beeinflussungskampagnen.\u00ab Unter anderem brach die Luftwaffe den Angaben zufolge das Training mit ihren F35-Kampfjets in den USA ab, um in Norwegen vor Ort zu sein.<\/p>\n<h3>Kreml sieht Gro\u00dfbritannien \u00bbin erheblichem Ma\u00dfe in die Feindseligkeiten in der Ukraine verwickelt\u00ab<\/h3>\n<p><strong>13.58 Uhr: <\/strong>Russland verst\u00e4rkt seine Anschuldigungen, dass Gro\u00dfbritannien entscheidend am Angriff auf die Schwarzmeerflotte in Sewastopol beteiligt gewesen sei. Das russische Au\u00dfenministerium verbreitet \u00fcber den Messengerdienst Telegram             ein Schriftst\u00fcck der russischen Botschaft in London , in dem behauptet wird, die Aktion sei \u00bbunter Anleitung von in der Ukraine stationierten britischen Spezialisten\u00ab durchgef\u00fchrt worden.<\/p>\n<p>Weiter hei\u00dft es: \u00bbDie vorgelegten Informationen machen deutlich, dass das britische Milit\u00e4r und die britischen Sonderdienste in erheblichem Ma\u00dfe in die Feindseligkeiten in der Ukraine verwickelt sind.\u00ab London habe seit 2014 an der Ausbildung und Ausr\u00fcstung der ukrainischen Armee mitgewirkt und Kiew zur \u00bbGewalt gegen den Donbass\u00ab angestiftet.<\/p>\n<p>Das Vereinigte K\u00f6nigreich sei \u00bbzu einem der wichtigsten Zentren f\u00fcr die Massenausbildung ukrainischer Rekruten und Milit\u00e4rspezialisten\u00ab geworden. Britische Waffen w\u00fcrden von den \u00bb\u00f6rtlichen Todesschwadronen und Naziformationen f\u00fcr Massaker an der Zivilbev\u00f6lkerung und die Zerst\u00f6rung der zivilen Infrastruktur\u00ab eingesetzt. Britische S\u00f6ldner und Ex-Milit\u00e4rs seien bis in die Kommandoebene der ukrainischen Armee pr\u00e4sent, in Otschakiw gebe es einen St\u00fctzpunkt, der \u00bbzur Vorbereitung offensiver und subversiver Operationen gegen Ziele auf dem Gebiet der Russischen F\u00f6deration genutzt\u00ab werde.<\/p>\n<p>Aus diesen Gr\u00fcnden habe Russland den Getreidedeal ausgesetzt, verantwortlich daf\u00fcr (und f\u00fcr m\u00f6gliche Versorgungsengp\u00e4sse in Entwicklungsl\u00e4ndern) seien aber die Ukraine und \u00bbihre westlichen Sponsoren\u00ab. Was weiter folge, m\u00fcsse noch \u00bbausgearbeitet\u00ab werden.<\/p>\n<p>Bereits am Tag der Drohnenangriffe auf die Schwarzmeerflotte in Sewastopol hatte das russische Au\u00dfenministerium Gro\u00dfbritannien der Beteiligung an den Attacken sowie der Sabotage an den Nord-Stream-Pipelines bezichtigt. London hatte das als \u00bbglatte L\u00fcge\u00ab zur\u00fcckgewiesen. Gestern beschuldigte Moskau zudem Kanada, an der Konstruktion der Drohnen beteiligt gewesen zu sein.<\/p>\n<h3>Moskau weist Berichte zur\u00fcck, es habe Liz Truss\u2019 Telefon gehackt<\/h3>\n<p><strong>13.28 Uhr:<\/strong> Der Kreml hat einen britischen Medienbericht zur\u00fcckgewiesen, nach dem das Mobiltelefon von Liz Truss von russischen Agenten gehackt worden sei. Die \u00bbDaily Mail\u00ab hatte am Samstag berichtet, russische Spione h\u00e4tten sich Zugang zu Truss\u2019 Telefon verschafft, als sie noch Au\u00dfenministerin war.<\/p>\n<p>Auf den Bericht angesprochen, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow, dass man diese Geschichte nicht ernst nehmen sollte. \u00bbLeider gibt es in den britischen Medien wenig Material, das als seri\u00f6s wahrgenommen werden kann. Und wir behandeln solche Ver\u00f6ffentlichungen wie die Boulevardpresse\u00ab, sagte Peskow.<\/p>\n<h3><strong>T\u00fcrkei will mit Moskau \u00fcber Getreideabkommen sprechen <\/strong><\/h3>\n<p><strong>13.17 Uhr: <\/strong>Der t\u00fcrkische Verteidigungsminister Hulusi Akar will am Abend mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Schoigu wegen der Aussetzung des Getreideabkommens telefonieren. Die Getreideexporte aus der Ukraine m\u00fcssten fortgesetzt werden, sagte Akarnach Angaben seines Ministeriums. Er sei auch mit dem ukrainischen Verteidigungsminister Olexij Resnikow in Kontakt. \u00bbDie Aussetzung dieser Initiative wird niemandem etwas nutzen\u00ab, betreffe aber die ganze Menschheit, sagte Akar.<\/p>\n<h3><strong>Frachtschiffe laufen aus: Ukrainische Getreideexporte wieder aufgenommen<\/strong><\/h3>\n<p><strong>12.59 Uhr: <\/strong>Russland hat das internationale Getreideabkommen aufgek\u00fcndigt \u2013 trotzdem haben Frachtschiffe ukrainische H\u00e4fen angelaufen. Nun warnt der Kreml: Man k\u00f6nne nicht f\u00fcr die Sicherheit garantieren. Lesen Sie hier die gesamte Meldung.<\/p>\n<h3>Kreml h\u00e4lt Schwarzmeer-Getreidehandel f\u00fcr \u00bbkaum durchf\u00fchrbar\u00ab und lehnt einen Kommentar zur Wiederaufnahme ab<\/h3>\n<p><strong>12.31 Uhr: <\/strong>Moskau hat erkl\u00e4rt, das Abkommen \u00fcber ukrainische Getreideexporte \u00fcber das Schwarze Meer sei ohne russische Beteiligung \u00bbkaum noch durchf\u00fchrbar\u00ab. Russland k\u00f6nne nicht mehr die Sicherheit solcher Transporte garantieren. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow beschuldigte zudem die Ukraine, das von der T\u00fcrkei vermittelte Abkommen zu untergraben. Auf die Frage, unter welchen Umst\u00e4nden Russland wieder teilnehmen k\u00f6nnte, wollte er nicht antworten.<\/p>\n<h3><strong>Ukrainisches und tschechisches Kabinett tagen gemeinsam in Kiew<\/strong><\/h3>\n<p><strong>12.19 Uhr: <\/strong>Trotz der neuen russischen Raketenangriffe ist Tschechiens Ministerpr\u00e4sident Petr Fiala mit sieben Ministern nach Kiew gereist. Dort stand eine gemeinsame Sitzung mit dem ukrainischen Kabinett auf dem Programm \u2013 eine Premiere seit Beginn des russischen Angriffskriegs vor mehr als acht Monaten. Tschechien hat noch bis zum Jahresende in der EU die Pr\u00e4sidentschaft inne.<\/p>\n<p>Unter der liberalkonservativen Regierung hat das EU- und Nato-Land in diesem Jahr bereits R\u00fcstungsg\u00fcter im Wert von umgerechnet mehr als 1,9 Milliarden Euro an die Ukraine geliefert. Am Sonntag waren Zehntausende in Prag auf der Stra\u00dfe, um Solidarit\u00e4t mit der Ukraine zu bekunden und die Politik ihrer Regierung zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<h3><strong>EKD-Ratsvorsitzende ruft in Wittenberg zu Friedensgespr\u00e4chen auf<\/strong><\/h3>\n<p><strong>12.15 Uhr: <\/strong>In ihrer Predigt am Reformationstag in der Schlosskirche Wittenberg hat die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Pr\u00e4ses Annette Kurschus, zu Friedensgespr\u00e4chen aufgerufen. Sie ermutigte die Menschen, der Kraft des Wortes im Ukrainekrieg mehr zuzutrauen. \u00bbDie Alternative zum gerechten Frieden darf doch nicht endloser Krieg sein. Niemals darf Krieg die Politik ersetzen\u00ab, sagte sie laut Mitteilung w\u00e4hrend eines Festgottesdienstes am Ursprungsort der Reformation. \u00bbDarum: Verachtet Verhandlungen nicht. Glaubt an die Kraft des geistesgegenw\u00e4rtigen Wortes. Traut den kleinsten Schritten etwas zu.\u00ab<\/p>\n<h3>Ukraine schoss offenbar 44 von 50 Raketen ab, berichtet die Luftwaffe<\/h3>\n<p><strong>11.58 Uhr: <\/strong>Bei den Angriffen der russischen Truppen auf verschiedene ukrainische St\u00e4dte wurden offenbar mehr als 50 Marschflugk\u00f6rper abgefeuert. 44 von ihnen seien von der Luftabwehr abgefangen und zerst\u00f6rt worden, berichtet die Luftwaffe der ukrainischen Streitkr\u00e4fte auf Telegram .<\/p>\n<p>Angaben der Kriegsparteien lassen sich nicht unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n<h3>Abgeschossene russische Rakete in Moldau eingeschlagen<\/h3>\n<p><strong>11.17 Uhr: <\/strong>Beim morgendlichen Angriff Russlands auf die Ukraine wurde offenbar auch die benachbarte Republik Moldau getroffen. Das Moldauer Innenministerium teilte auf seiner Internetseite mit , dass eine von der ukrainischen Flugabwehr abgeschossene Rakete am n\u00f6rdlichen Ende der Ortschaft Naslavcea an der Grenze zur Ukraine niedergegangen sei. Es sei niemand verletzt worden, aber die Fenster mehrerer H\u00e4user in Naslavcea wurden zerst\u00f6rt.<\/p>\n<p>Zuvor habe es einen Drohnenangriff auf den zehn Kilometer vom Naslavcea-Staudamm entfernten Dnestrovsc-Staudamm auf ukrainischem Gebiet gegeben. Dieser habe nicht dem Staudamm gegolten, sondern den Stromtransformatoren daneben. Es bestehe keine Gefahr einer \u00dcberschwemmung.<\/p>\n<h3>In Kiew sind 80 Prozent der Anwohner ohne Wasserversorgung, 350.000 Haushalte ohne Strom<\/h3>\n<p><strong>11.02 Uhr: <\/strong>Nach den russischen Angriffen vom Morgen sind die meisten Kiewer Haushalte von der Wasserversorgung abgeschnitten. Das teilte B\u00fcrgermeister Vitali Klitschko \u00fcber den Messenger-Dienst Telegram mit . \u00bbF\u00fcr den Fall der F\u00e4lle sollten Sie sich in den n\u00e4chstgelegenen Trinkhallen und Verkaufsstellen mit Wasser eindecken\u00ab, schreibt Klitschko. Zudem seien 350.000 Haushalte ohne Strom.<\/p>\n<h3><strong>Polen will Truppenst\u00e4rke verdoppeln und auch B\u00fcrger milit\u00e4risch trainieren<\/strong><\/h3>\n<p><strong>10.48 Uhr: <\/strong>In Polen w\u00e4chst die Angst vor einer Ausweitung des russischen Angriffskriegs gegen das Nachbarland Ukraine. Das EU- und Nato-Land Polen r\u00fcstet massiv gegen eine Bedrohung durch Moskau auf. Es hat zuletzt mit den USA und S\u00fcdkorea Milliardendeals \u00fcber die Lieferung neuer Panzer, Haubitzen und Kampfflugzeuge abgeschlossen. Die Truppenst\u00e4rke der Streitkr\u00e4fte soll verdoppelt werden. Polen hat rund 38 Millionen Einwohner, aktuell gibt es 110.000 Soldatinnen und Soldaten, hinzu kommen 30.000 Mitglieder des freiwilligen Heimatschutzes WOT. In den kommenden Jahren sollen es 250.000 Berufssoldaten und 50.000 Heimatsch\u00fctzer werden.<\/p>\n<p> \u00bbDas polnische Milit\u00e4r muss zahlenst\u00e4rker werden, um einen Aggressor wirklich abzuschrecken\u00ab, sagt Verteidigungsminister Mariusz Blaszczak gegen\u00fcber der Nachrichtenagentur dpa. Polen hat einen freiwilligen Grundwehrdienst eingef\u00fchrt \u2013 die Wehrpflicht wurde vor vielen Jahren abgeschafft. Au\u00dferdem bietet die Armee den B\u00fcrgern ein eint\u00e4giges Training an und will damit auch f\u00fcr die Streitkr\u00e4fte zu werben. Aber nicht nur: \u00bbWir wollen Voraussetzungen daf\u00fcr schaffen, dass m\u00f6glichst viele Menschen im Umgang mit Waffen, in Erster Hilfe und in \u00dcberlebensfertigkeiten geschult werden, also zum Beispiel in der F\u00e4higkeit, ein Feuer zu machen oder Wasser aufzubereiten\u00ab, sagt Blaszczak.<\/p>\n<h3>Russlands Angriffe trafen in Charkiw \u00f6ffentlichen Nahverkehr und Wasserversorgung<\/h3>\n<p><strong>10.27 Uhr: <\/strong>Die russischen Attacken vom Morgen haben in Charkiw offenbar das Stromnetz und die Wasserversorgung getroffen. U-Bahnen, Oberleitungsbusse und Stra\u00dfenbahnen fielen aus, wie Ihor Terekhov, der B\u00fcrgermeister von Charkiw, auf der Nachrichten-App Telegram mitteilte. Eine U-Bahnlinie sei inzwischen wieder in Betrieb, ansonsten werde Schienenersatzverkehr mit Bussen eingesetzt.<\/p>\n<p>Auch bei der Wasserversorgung gebe es Probleme. \u00bbAber die Energietechniker und unsere Stadtwerke tun alles, um die Wasserversorgung der Einwohner von Charkiw so schnell wie m\u00f6glich wiederherzustellen. Gemeinsam werden wir aufstehen und siegen.\u00ab<\/p>\n<h3>Erdo\u011fan will Bem\u00fchungen um Getreidehandel fortsetzen<\/h3>\n<p><strong>10.12 Uhr:<\/strong> Die T\u00fcrkei wird ihre Bem\u00fchungen um das Schwarzmeer-Getreideexportabkommen fortsetzen, auch wenn Russland seine Teilnahme an der Initiative aussetzt. \u00bbSelbst wenn Russland sich zur\u00fcckverh\u00e4lt, weil es nicht die gleichen Vorteile erhalten hat, werden wir unsere Bem\u00fchungen im Dienste der Menschheit entschlossen fortsetzen\u00ab, sagte Staatspr\u00e4sident Recep Tayyip Erdo\u011fan in einer Rede.<\/p>\n<p>Die erste von 40 heute geplanten Schiffsinspektionen in Istanbuler Gew\u00e4ssern wurde mit einem Team aus Uno- und t\u00fcrkischen Mitgliedern durchgef\u00fchrt, anstatt wie vor der Aussetzung durch Moskau mit vier Mitgliedern, darunter Russen und Ukrainer. Das teilten die Vereinten Nationen mit.<\/p>\n<h3><strong>Rekordmenge von 354.500 Tonnen Agrarprodukten verl\u00e4sst H\u00e4fen<\/strong><\/h3>\n<p><strong>10.10 Uhr: <\/strong>Nach ukrainischen Angaben befinden sich auf den zw\u00f6lf auslaufenden Frachtschiffen 354.500 Tonnen Agrarprodukte. Das sei eine Rekordmenge, teilt die Milit\u00e4rverwaltung in der Hafenstadt Odessa mit.<\/p>\n<h3>Frankreich pr\u00fcft Landweg f\u00fcr Export von ukrainischen Lebensmitteln<\/h3>\n<p><strong>10.04 Uhr: <\/strong>Statt \u00fcber das Schwarze Meer k\u00f6nnte die Ukraine ihre Lebensmittel auf dem Landweg durch Polen oder Rum\u00e4nien exportieren. Einen entsprechenden Plan untersucht nun Frankreich. \u00bbWir pr\u00fcfen, ob der Export, wenn er nicht \u00fcber das Schwarze Meer erfolgen kann, stattdessen auf dem Landweg erfolgen kann, (&#8230;) insbesondere durch die Pr\u00fcfung von Landrouten durch Rum\u00e4nien und Polen\u00ab, sagte Landwirtschaftsminister Marc Fesneau gegen\u00fcber RMC Radio.<\/p>\n<p>\u00bbWir werden weiterhin auf ein System hinarbeiten, das uns nicht in die H\u00e4nde und den guten oder in diesem Fall den schlechten Willen von Wladimir Putin legt\u00ab, f\u00fcgte Fesneau hinzu. Gleichzeitig erkl\u00e4rte er aber, es werde durch das russische Aussetzen des Uno-Getreideabkommens keine direkten Folgen f\u00fcr die franz\u00f6sischen Verbraucher geben.<\/p>\n<h3>Zw\u00f6lf Getreidefrachter sind unterwegs \u2013 trotz Russlands Ausstieg aus dem Deal<\/h3>\n<p><strong>9.54 Uhr:<\/strong> Trotz des von Russland ausgesetzten Getreidelieferabkommens haben nach ukrainischen Angaben zw\u00f6lf Schiffe von H\u00e4fen des Landes abgelegt. Das teilt das Infrastrukturministerium in Kiew mit, Infrastrukturminister Oleksandr Kubrakov verbreitete die Information auch via Twitter . Von Russland kam bisher noch keine Reaktion.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Moskau beschuldigt London, Kiew massiv zu unterst\u00fctzen und \u00bbentscheidend\u00ab am Angriff auf die Schwarzmeerflotte beteiligt gewesen zu sein. Und: Kiew ist weitgehend ohne Wasser, 350.000 Haushalte sind ohne Strom. 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