{"id":15787,"date":"2022-10-29T07:56:07","date_gmt":"2022-10-29T04:56:07","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-ukraine-russland-wladimir-putin-csu-martin-huber-zeitumstellung\/"},"modified":"2022-10-29T07:56:07","modified_gmt":"2022-10-29T04:56:07","slug":"news-ukraine-russland-wladimir-putin-csu-martin-huber-zeitumstellung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-ukraine-russland-wladimir-putin-csu-martin-huber-zeitumstellung\/","title":{"rendered":"News: Ukraine, Russland, Wladimir Putin, CSU, Martin Huber, Zeitumstellung"},"content":{"rendered":"<h3>Mehr Macht f\u00fcr Musk<\/h3>\n<p class=\"caps\">Ich geh\u00f6re zu den eher passiven Twitter-Nutzern: Seit 2009 dabei, aber nie wirklich begeistert, wenige Follower, wenige Tweets, ansonsten stiller Beobachter. Die Debatten, die ich da verfolge, nerven mich oft. Aber ganz ignorieren kam bisher auch nicht infrage \u2013 von Berufs wegen.<\/p>\n<p>Vielleicht ist jetzt der Zeitpunkt zum Ausstieg gekommen? Die Aufregung ist jedenfalls riesig. Elon Musk kauft Twitter, oder besser: Er muss Twitter kaufen, obwohl er gar nicht mehr wollte. <strong>Was wird nun aus der Plattform? Droht die v\u00f6llige Verrohung?<\/strong> Kann man da \u00fcberhaupt noch guten Gewissens bleiben?<\/p>\n<p>Die Konstellation ist tats\u00e4chlich heikel. Der reichste Mensch der Welt, der schon vorher mit kruden Ideen Politik und Wirtschaft in Aufruhr versetzen konnte, \u00fcbernimmt die Macht \u00fcber ein Medium mit mehr als 230 Millionen aktiven Nutzerinnen und Nutzern &#8211; \u00bbum der Menschheit zu helfen, die ich liebe\u00ab, wie er selbst sagt.<\/p>\n<p>Da ist die Frage, wie es nun mit Twitter weitergeht, nicht unberechtigt. Musk hatte seine Kaufabsichten urspr\u00fcnglich damit begr\u00fcndet, dass er f\u00fcr mehr Meinungsfreiheit und weniger Inhaltskontrolle sorgen wolle. Verbannte Nutzer wollte er wieder zur\u00fcckholen.<\/p>\n<p>Die Sorge ist gro\u00df: <strong>Mit Musk k\u00f6nnten sich Hass und Hetze \u00fcber Twitter noch freier verbreiten, als sie es bisweilen ohnehin schon tun.<\/strong> Zumal in wenigen Tagen in den USA gew\u00e4hlt wird und sich Musk zuletzt mit Donald Trumps Republikanern solidarisiert hatte. Da beruhigt es nur bedingt, wenn der Ex-Pr\u00e4sident verk\u00fcndet, zun\u00e4chst auf seiner eigenen Plattform bleiben zu wollen. Und der \u00dcberfall auf Paul Pelosi, den Mann der Repr\u00e4sentantenhaus-Vorsitzenden Nancy Pelosi, weckt schlimme Bef\u00fcrchtungen.<\/p>\n<p>Musk l\u00e4sst nun wissen, dass er keine sofortige R\u00fcckholaktion f\u00fcr gesperrte Nutzer plant. Stattdessen soll k\u00fcnftig ein Moderationsrat \u00bbmit sehr diversen Standpunkten\u00ab \u00fcber Fragen zu Inhalten oder Wiederherstellungen von Konten entscheiden.<\/p>\n<p>Das klingt nicht nur sehr vage. Bei Musk muss man auch stets damit rechnen, dass er morgen schon wieder eine andere Haltung vertritt. Tats\u00e4chlich erkl\u00e4rte er schon wenig sp\u00e4ter: Jeder, der \u00bbaus geringf\u00fcgigen und zweifelhaften Gr\u00fcnden\u00ab verbannt worden sei, werde aus dem \u00bbTwitter-Gef\u00e4ngnis befreit\u00ab. Was Musk als gerinf\u00fcgig ansieht, bleibt vorerst ein Geheimnis.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Twitter-\u00dcbernahme: Wie gef\u00e4hrlich ist Elon Musk?                                       <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Verwirrung, Verunsicherung, Vorwand<\/h3>\n<p>Fast t\u00e4glich waren in dieser Woche Warnungen aus Moskau zu h\u00f6ren, vom Verteidigungsminister, vom Generalstabschef, vom Pr\u00e4sidenten selbst: Die Ukraine wolle eine sogenannte schmutzige Bombe z\u00fcnden und anschlie\u00dfend Russland daf\u00fcr verantwortlich machen.<\/p>\n<p>In Kiew und den westlichen Hauptst\u00e4dten w\u00e4gt man seitdem hin und her: <strong>Was bezweckt der Kreml mit diesen Warnungen?<\/strong><\/p>\n<p>Geht es Putin darum, seine Gegner zu verwirren, zu verunsichern, einzusch\u00fcchtern? Oder konstruiert Moskaus Machthaber <strong>einen Vorwand, um selbst die nukleare Eskalation seines Krieges vorzubereiten?<\/strong><\/p>\n<p>Mein Kollege Christoph Scheuermann hat f\u00fcr die neue SPIEGEL-Ausgabe mit dem amerikanisch-niederl\u00e4ndischen Konfliktforscher Hein Goemans \u00fcber diese Fragen gesprochen. <strong>\u00bbDie Debatte dient Putin vor allem dazu, in Westeuropa weiter Angst vor dem Einsatz russischer Atomwaffen zu sch\u00fcren\u00ab<\/strong>, glaubt Goemans. Diesem Versuch m\u00fcssten die Unterst\u00fctzer der Ukraine vor allem Ent- und Geschlossenheit entgegensetzen.<\/p>\n<p>Goemans entwirft ein Szenario: \u00bbMal angenommen, Putin setzt eine Atomwaffe nicht direkt auf dem Schlachtfeld ein, sondern testet sie lediglich, vielleicht sogar in der N\u00e4he der ukrainischen Grenze. Dann kommt es darauf an, wie der Westen sich verh\u00e4lt.\u00ab Ziel eines solchen Tests w\u00e4re f\u00fcr Putin, die Solidarit\u00e4t des Westens mit der Ukraine zu testen und f\u00fcr weitere Verunsicherung zu sorgen.<\/p>\n<p>\u00bbIch f\u00fcrchte, ihm stehen leider noch eine Menge Optionen zur Verf\u00fcgung\u00ab, lautet Goemans bitteres Fazit.<\/p>\n<p>Das komplette Interview mit Hein Goemans lesen Sie hier:<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Konfliktforscher \u00fcber Atomdrohungen: \u00bbPutin hat leider noch viele Optionen\u00ab <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Mehr Nachrichten und Hintergr\u00fcnde zum Krieg in der Ukraine finden Sie hier:<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>\u00bbDas k\u00f6nnte Putins Stalingrad werden\u00ab: <\/strong>Der Kampf um die Gro\u00dfstadt Cherson im S\u00fcden der Ukraine wird f\u00fcr Moskaus Truppen zur Belastungsprobe. Der Fluss Dnjepr liegt bereits in Reichweite des ukrainischen Milit\u00e4rs. Kommt es dort zum H\u00e4userkampf? <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Putins Poker mit der Bombe: <\/strong>Die Drohung des Kreml mit Kernwaffen verf\u00e4ngt. In Berlin machen Ger\u00fcchte \u00fcber russische Funkspr\u00fcche die Runde. Und der Kanzler signalisiert dem Kriegstreiber, dass er sich einsch\u00fcchtern l\u00e4sst. \u00dcber die R\u00fcckkehr der deutschen Angst. Die SPIEGEL-Titelstory. <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Allein in der toten Stadt: <\/strong>Seine Eltern und Schwestern wurden get\u00f6tet, er allein \u00fcberlebte: SPIEGEL-Autorin Alexandra Rojkov traf den 17-j\u00e4hrigen Kolja, der in Mariupol seine gesamte Familie verlor. Hier erz\u00e4hlt sie seine Geschichte.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>S\u00f6ders unbekannter General<\/h3>\n<p>Markus S\u00f6der hat am Freitag vorgelegt , heute darf Friedrich Merz ran. Der CDU-Chef schaut auf dem Parteitag der kleinen Schwester in Augsburg vorbei. Und auch er wird sich wie S\u00f6der sicher ordentlich an der Ampel abarbeiten.<\/p>\n<p>Merz wird es schwer haben, seinen CSU-Kollegen noch zu toppen. Der hat die Koalition in Berlin immerhin schon als &quot;eine der schw\u00e4chsten Regierungen, die wir je in der Bundesrepublik Deutschland gehabt haben&quot; gebasht.<\/p>\n<p><strong>Dabei muss es S\u00f6der jetzt vor allem um Bayern gehen.<\/strong> In einem Jahr sind Landtagswahlen im Freistaat, in den Umfragen ist f\u00fcr CSU-Verh\u00e4ltnisse noch Luft nach oben.<\/p>\n<p>Den Wahlkampf f\u00fcr S\u00f6der muss Martin Huber organisieren. <strong>Kennen Sie nicht?<\/strong> Da sind Sie nicht allein. Huber, 44, ist zwar seit fast einem halben Jahr CSU-Generalsekret\u00e4r, nur hat das bisher kaum jemand mitbekommen.<\/p>\n<p>Sind es die noch ungekl\u00e4rten Vorw\u00fcrfe, er habe in seiner Doktorarbeit abgeschrieben, die ihn bisher zur\u00fcckhaltend auftreten lassen? Oder behagt ihm das Wadenbei\u00dfen einfach nicht, das eigentlich zum Jobprofil eines Generalsekret\u00e4rs geh\u00f6rt, der CSU allemal (S\u00f6der, Dobrindt)? Fakt ist: <strong>In den kommenden Monaten muss mehr von Huber kommen.<\/strong><\/p>\n<p>Wenn Sie den Mann n\u00e4her kennen lernen m\u00f6chten, empfehle ich Ihnen das Portr\u00e4t meiner Kollegin Sara Sievert im neuen SPIEGEL:<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>CSU-Generalsekret\u00e4r Huber: Nur dritte Wahl <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Hier geht&#039;s zum aktuellen Tagesquiz<\/h3>\n<p>Die Startfrage heute: Wie hoch ist die Frauenquote im aktuellen Bundestag?<\/p>\n<h3><strong>Denken Sie an \u2026<\/strong><\/h3>\n<p><strong>\u2026 die Zeitumstellung <\/strong>(auch wenn Smartphones und die meisten Uhren die nat\u00fcrlich von selbst erledigen). In der kommenden Nacht wird Ihnen eine Stunde geschenkt: Die Uhren werden von 3 Uhr auf 2 Uhr zur\u00fcckgestellt. Die Sommerzeit endet, es gilt wieder die Normalzeit.<\/p>\n<p>Wie immer fragt man sich aus diesem Anlass: Wollte Europa die l\u00e4stige Zeitumstellung nicht abschaffen? In der Tat, aber bisher konnten sich die EU-Staaten nicht einigen, weswegen seit Jahren nichts passiert.<\/p>\n<p>Hier in den USA, wo erst n\u00e4chste Woche an der Uhr gedreht wird, ist es \u00fcbrigens \u00e4hnlich. Der Senat hatte die Abschaffung der Zeitumstellung im M\u00e4rz dieses Jahres schon beschlossen &#8211; im Rahmen eines Gesetzes mit dem sch\u00f6nen Namen Sunshine Protection Act.Damit soll k\u00fcnftig allerdings nicht die Normalzeit, sondern die Sommerzeit (Daylight Saving Time) gelten. Bisher aber hat sich das Repr\u00e4sentantenhaus quergestellt und nicht mit dem Gesetz befasst.<\/p>\n<h3>Die j\u00fcngsten Meldungen aus der Nacht<\/h3>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>\u00bbKinderzimmer-Dealer\u00ab nach Anklage wieder vor Gericht: <\/strong>Seine Geschichte diente als Grundlage der Netflix-Serie \u00bbHow to Sell Drugs Online (Fast)\u00ab: 2015 war Maximilian S. verurteilt worden, weil er online fast eine Tonne Drogen verkauft hatte. Nun steht er erneut vor Gericht.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Sicherheitskr\u00e4fte in Iran schie\u00dfen erneut auf Demonstrierende: <\/strong>Die Proteste rei\u00dfen nicht ab, die Gewalt gegen Demonstrierende auch nicht. In der iranischen Stadt Sahedan haben Spezialeinheiten der Polizei auf Menschen geschossen, es soll mindestens zwei Tote geben.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Junger Zugvogel bricht wohl Weltrekord: <\/strong>Eine Pfuhlschnepfe ist ohne Pause von Alaska \u00fcber den Pazifik nach Tasmanien geflogen \u2013 und scheint einen Rekord im Non-Stop-Fliegen f\u00fcr Zugv\u00f6gel aufgestellt zu haben. Damit winkt dem Tier ein Eintrag im Guinness-Buch.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Die SPIEGEL+-Empfehlungen f\u00fcr heute<\/h3>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>100 Sekunden bis Mitternacht: <\/strong>Russland beschuldigt die Ukraine, eine \u00bbschmutzige Bombe\u00ab zu bauen. Will Putin den Westen verwirren? Oder will er sich bei letzten Verb\u00fcndeten wie China absichern? <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>\u00bbEin derart arroganter Satz&#8230;\u00ab: <\/strong>Der Kanzler verprellt die europ\u00e4ischen Partner, das Verh\u00e4ltnis zu Frankreich ist rasant abgek\u00fchlt. Nun reist Olaf Scholz nach China \u2013 und die Verb\u00fcndeten ahnen B\u00f6ses .<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Nur dritte Wahl: <\/strong>Seit mehr als sechs Monaten ist Martin Huber Generalsekret\u00e4r der Christsozialen, kaum jemand kennt ihn. Er meidet gro\u00dfe Auftritte, obwohl Bayern n\u00e4chstes Jahr einen neuen Landtag w\u00e4hlt. Kann er nicht oder will er nicht? <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>\u00bbGleichberechtigung finden immer alle ganz gut. Macht abgeben aber nicht<\/strong>\u00ab<strong>: <\/strong>Sie ist Fraktionsvorsitzende in Bayern, ihr Mann Danyal Bayaz Finanzminister in Baden-W\u00fcrttemberg, das Kind ein Jahr alt: Katharina Schulze \u00fcber starre Rollenbilder \u2013 und warum es ohne Omas auch bei ihnen nicht funktioniert .<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Wenn die eigene Wohnung krank macht: <\/strong>Es sieht alles nach einer Lungenentz\u00fcndung aus, aber sobald der Patient mit seinen Antibiotika nach Hause geht, kommen Husten und Fieber zur\u00fcck. Am Ende hilft ein Schadstoffteam bei der L\u00f6sung des R\u00e4tsels. <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ich w\u00fcnsche Ihnen ein wunderbares Wochenende.<\/p>\n<p>Herzlich,<\/p>\n<p><em>Ihr Philipp Wittrock<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mehr Macht f\u00fcr Musk Ich geh\u00f6re zu den eher passiven Twitter-Nutzern: Seit 2009 dabei, aber nie wirklich begeistert, wenige Follower, wenige Tweets, ansonsten stiller Beobachter. 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