{"id":15763,"date":"2022-10-28T06:36:33","date_gmt":"2022-10-28T03:36:33","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-freitag-28-oktober\/"},"modified":"2022-10-28T06:36:33","modified_gmt":"2022-10-28T03:36:33","slug":"news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-freitag-28-oktober","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-freitag-28-oktober\/","title":{"rendered":"News zum Russland-Ukraine-Krieg: Das geschah in der Nacht zu Freitag (28. Oktober)"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Tschetschenenf\u00fchrer Ramsan Kadyrow best\u00e4tigt viele Todesopfer in seinen Einheiten. Kiew vergleicht das russische Vorgehen mit der Nazizeit. Und: IAEA-Mission in der Ukraine wird konkreter. Das geschah in der Nacht.  <\/p>\n<h3><strong>Was in den vergangenen Stunden geschah<\/strong><\/h3>\n<p>In einem ungew\u00f6hnlichen Schritt hat der ber\u00fcchtigte <strong>Tschetschenenf\u00fchrer Ramsan Kadyrow <\/strong>einger\u00e4umt, dass <strong>23<\/strong> <strong>Soldaten <\/strong>seiner Einheiten bei einem ukrainischen Angriff im von Russland besetzten Gebiet Cherson <strong>get\u00f6tet <\/strong>wurden. <strong>58 K\u00e4mpfer <\/strong>wurde seinen Angaben zufolge <strong>verletzt<\/strong>. \u00dcblicherweise halten sich die prorussischen Einheiten mit konkreten Angaben zu Verlusten sehr zur\u00fcck.<\/p>\n<p>\u00bbJa, unsere Verluste in den Morgenstunden dieses Tages waren gro\u00df\u00ab, schrieb Kadyrow bei Telegram unter anderem. Danach folgten Durchhalteparolen des Anf\u00fchrers, der als Vertrauter des russischen Pr\u00e4sidenten gilt. Wegen des brutalen und r\u00fccksichtlosen Vorgehens seiner Einheiten hat Kadyrow auch den wenig schmeichelhaften Spitznamen \u00bbPutins Bluthund\u00ab erhalten.<\/p>\n<h3><strong>Das sagt Kiew<\/strong><\/h3>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident <strong>Wolodymyr Selenskyj <\/strong>hat den Kampf seines Landes gegen Russland mit dem <strong>Widerstand <\/strong>gegen die <strong>Nazis <\/strong>im Zweiten Weltkrieg verglichen. \u00bbDie Form des B\u00f6sen hat sich gewandelt, aber das Wesen ist unver\u00e4ndert\u00ab, sagte Selenskyj in einer in der Nacht zum Freitag in Kiew verbreiteten Videobotschaft. Russland sei vom Nachbarn zum Aggressor und zum Terroristen geworden &#8211; und habe sich Kriegsverbrechen schuldig gemacht.<\/p>\n<p>Neben einer abgeschossenen Kampfdrohne stehend sagte Selenskyj, es w\u00fcrden immer wieder friedliche St\u00e4dte mit Bomben und Raketen beschossen. Allein innerhalb der vergangenen zwei Tage habe es <strong>30 russische Angriffe<\/strong> mit iranischen Drohnen gegeben, von den<strong> 23 abgeschossen<\/strong> worden seien. Russland vermine oder besetze Kraftwerke, stehle Getreide, um den Planeten mit Hunger zu bedrohen. Es verschleppe Menschen, darunter Kinder.<\/p>\n<p>Mit Blick auf den Zweiten Weltkrieg und den Kampf der Ukrainer gegen die Nazis sagte Selenskyj, dass sich das \u00bbB\u00f6se nach 80 Jahren wieder aus der Asche\u00ab erhoben habe. Er beklagte, dass der Aggressor Russland seit Beginn des Krieges am 24. Februar <strong>4500 Raketen <\/strong>auf die Ukraine abgeschossen und insgesamt <strong>8000 Luftangriffe<\/strong> geflogen habe.<\/p>\n<p>Selenskyj betonte, dass der <strong>ukrainische Widerstand <\/strong>stark sei. Das Land werde sich nicht brechen lassen: \u00bbDie Nationalhymne des Feindes in unserem Land zu h\u00f6ren, macht uns mehr Angst als die Raketen des Feindes an unserem Himmel. Wir haben keine Angst vor der Dunkelheit.\u00ab<\/p>\n<p>Der Staatschef zeigte sich zuversichtlich, dass der Eindringling kapitulieren und in die Flucht geschlagen werde. Russland werde auch Reparationen zahlen; und die besetzten Gebiete Cherson, Luhansk, Donezk und die Schwarzmeer-Halbinsel Krim w\u00fcrden wieder frei sein.<\/p>\n<h3><strong>Das sagt Moskau<\/strong><\/h3>\n<p>Der russische Pr\u00e4sident <strong>Wladimir Putin <\/strong>hat den Westen vor einer weiteren <strong>Zuspitzung <\/strong>der <strong>Lage <\/strong>in der Ukraine gewarnt. Der Westen spiele ein \u00bbgef\u00e4hrliches, blutiges und schmutziges\u00ab Spiel, sagte Putin am Donnerstag bei einem fast vierst\u00fcndigen Auftritt bei einer Diskussionsveranstaltung in Moskau. \u00bbWir stehen an einer historischen Schwelle: Vor uns liegt das wahrscheinlich gef\u00e4hrlichste, unberechenbarste und zugleich wichtigste Jahrzehnt seit Ende des Zweiten Weltkriegs.\u00ab<\/p>\n<p>Fr\u00fcher oder sp\u00e4ter werde der <strong>Westen mit Russland <\/strong>aber <strong>\u00fcber <\/strong>eine gemeinsame <strong>Zukunft sprechen <\/strong>m\u00fcssen. Russland sei bereit zum Dialog mit der Ukraine zur Beendigung des Konflikts, Kiew wolle aber nicht an den Verhandlungstisch. Dabei k\u00f6nnte das Problem einfach gel\u00f6st werden, sagte Putin: die USA m\u00fcssten die Ukraine zu Friedensgespr\u00e4chen dr\u00e4ngen.<\/p>\n<p>Die j\u00fcngsten Entwicklungen seien unvermeidlich gewesen, so Putin. Er denke zwar st\u00e4ndig auch an die Verluste, die Russland in der Ukraine erlitten habe. Aber Russland habe seine Souver\u00e4nit\u00e4t gest\u00e4rkt und die Wirtschaft habe sich besser als gedacht gehalten. Es gebe nichts in diesem Jahr, worauf er mit Entt\u00e4uschung zur\u00fcckblicke.<\/p>\n<p>Ein Sprecher der <strong>US<\/strong>&#8211;<strong>Regierung <\/strong>erkl\u00e4rte, die Ausf\u00fchrungen Putins erhielten <strong>wenig<\/strong> <strong>Neues <\/strong>und deuteten nicht darauf hin, dass das Land seine strategischen Ziele ver\u00e4ndert habe.<\/p>\n<h3><strong>Internationale Reaktionen<\/strong><\/h3>\n<p>Die <strong>Internationale Atomenergiebeh\u00f6rde <\/strong>(IAEA) will nach den Vorw\u00fcrfen Russlands, Kiew plane im Krieg den Einsatz einer \u00bb<strong>schmutzigen<\/strong>\u00ab <strong>Bombe<\/strong>, noch in dieser Woche einer <strong>Beobachtermission <\/strong>in die Ukraine entsenden. Das sagte IAEA-Chef Rafael Grossi. Experten der Organisation w\u00fcrden in dieser Woche an zwei Standorten in der Ukraine Nachpr\u00fcfungen durchf\u00fchren, nachdem die ukrainische Regierung schriftlich um die Entsendung von Inspektorenteams gebeten habe. Der russische Pr\u00e4sident Putin hatte sich ebenfalls f\u00fcr die schnelle Entsendung einer IAEA-Beobachtermission in die Ukraine ausgesprochen.<\/p>\n<p>Ziel der Kontrollbesuche in dieser Woche ist es der IAEA zufolge, m\u00f6gliche nicht deklarierte <strong>atomare Aktivit\u00e4ten <\/strong>und Materialien im Zusammenhang mit der Entwicklung \u00bbschmutziger Bomben\u00ab aufzusp\u00fcren. Einer der beiden Standorte sei vor einem Monat inspiziert worden, wobei keine nicht-deklarierten atomaren Aktivit\u00e4ten oder Materialien entdeckt worden seien. Grossi sagte, die IAEA-Inspektoren w\u00fcrden eine unabh\u00e4ngige \u00dcberpr\u00fcfung an diesen Standorten durchf\u00fchren, um jede Abzweigung von Kernmaterial, das der Sicherungs\u00fcberwachung unterliege, jede nicht deklarierte Produktion oder Verarbeitung von Kernmaterial aufzudecken.<\/p>\n<h3><strong>Was heute passiert<\/strong><\/h3>\n<ul>\n<li>\n<p>Angesichts der Herausforderungen im Zuge des russischen Kriegs gegen die Ukraine will sich Bundespr\u00e4sident <strong>Frank-Walter Steinmeier <\/strong>an die Deutschen wenden. Bei einer Veranstaltung mit der Deutschen Nationalstiftung in Berlin (11.00 Uhr) will er mit einer <strong>Rede <\/strong>den <strong>Zusammenhalt <\/strong>der <strong>deutschen Gesellschaft <\/strong>beschw\u00f6ren &#8211; trotz der Belastungen durch hohe Energiepreise, Inflation, politische Polarisierung und Proteste. Die Rede in seinem Amtssitz Schloss Bellevue steht unter dem Motto \u00bbAlles st\u00e4rken, was uns verbindet\u00ab.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tschetschenenf\u00fchrer Ramsan Kadyrow best\u00e4tigt viele Todesopfer in seinen Einheiten. Kiew vergleicht das russische Vorgehen mit der Nazizeit. Und: IAEA-Mission in der Ukraine wird konkreter. Das geschah in der Nacht. 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