{"id":15702,"date":"2022-10-25T18:16:15","date_gmt":"2022-10-25T15:16:15","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/ukraine-news-am-dienstag-mutmaslicher-russischer-spion-in-norwegen-festgenommen\/"},"modified":"2022-10-25T18:16:15","modified_gmt":"2022-10-25T15:16:15","slug":"ukraine-news-am-dienstag-mutmaslicher-russischer-spion-in-norwegen-festgenommen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/ukraine-news-am-dienstag-mutmaslicher-russischer-spion-in-norwegen-festgenommen\/","title":{"rendered":"Ukraine-News am Dienstag: Mutma\u00dflicher russischer Spion in Norwegen festgenommen"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Unter falscher Identit\u00e4t soll ein Mann in Troms\u00f6 gelebt haben, wom\u00f6glich spionierte er f\u00fcr Moskau. Die Ukraine wirft Russland geheime Arbeiten im AKW Saporischschja vor. Und: Steinmeier im Luftschutzbunker. Die News.  <\/p>\n<p><em>Dieser Artikel wird fortlaufend aktualisiert<\/em><\/p>\n<h3><strong>Luftalarm zwingt Steinmeier in Korjukiwka eineinhalb Stunden in Schutzkeller<\/strong><\/h3>\n<p><strong>16.15 Uhr: <\/strong>Wegen eines Luftalarms hat Bundespr\u00e4sident Frank-Walter Steinmeier in der nordukrainischen Stadt Korjukiwka Gespr\u00e4che in einem Schutzraum gef\u00fchrt. \u00bbWir haben die ersten anderthalb Stunden im Luftschutzkeller verbracht\u00ab, sagte Steinmeier in der ukrainischen Hauptstadt Kiew. Er sprach dort mit Menschen, die drei Wochen im Keller leben mussten, die sich laut den Berichten den russischen Panzern allein mit erhobenen H\u00e4nden in den Weg stellten oder die um ihre gegen die russischen Soldaten k\u00e4mpfenden M\u00e4nner bangen. \u00bbDas Gespr\u00e4ch gerade dort zu f\u00fchren war besonders eindr\u00fccklich. Und ich glaube, das ging nicht nur mir so\u00ab, sagte Steinmeier laut der Nachrichtenagentur AFP.<\/p>\n<p>Zuvor hatte er dem ukrainischen Volk die unersch\u00fctterliche Solidarit\u00e4t Deutschlands zugesichert. \u00bbWir werden die Ukraine weiter unterst\u00fctzen: milit\u00e4risch, politisch, finanziell und humanit\u00e4r\u00ab, sagte Steinmeier bei seiner Ankunft in Kiew. \u00bbMir ist es wichtig, gerade jetzt, in der Phase der niedertr\u00e4chtigen russischen Luftangriffe im ganzen Land, ein Zeichen der Solidarit\u00e4t an die Ukrainerinnen und Ukrainer zu senden.\u00ab Er appellierte an die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger in Deutschland, nicht zu vergessen, was der Krieg f\u00fcr die Ukrainerinnen und Ukrainer bedeutet und \u00bbeinen Moment lang durch die Augen der Ukrainer\u00ab zu sehen. <\/p>\n<h3>Wegen instabiler Energiesysteme \u2013 Gefl\u00fcchtete sollen laut Kiew erst im Fr\u00fchjahr wiederkommen<\/h3>\n<p><strong>15.36 Uhr: <\/strong>Wegen der Kriegssch\u00e4den an Strom- und W\u00e4rmeversorgung                                        der Ukraine bittet die Regierung gefl\u00fcchtete Frauen und M\u00e4nner, erst im kommenden Fr\u00fchjahr zur\u00fcckzukehren. \u00bbWenn sich die M\u00f6glichkeit bietet, bleiben Sie und verbringen Sie den Winter im Ausland\u00ab, sagte Vizeregierungschefin Iryna Wereschtschuk im landesweiten Fernsehen. Die Energiesysteme seien durch die russischen Angriffe instabil .<\/p>\n<p>\u00bbSie sehen, was Russland tut, jeder sieht es. Sie selbst, Ihre Kinder, alle ihre schutzbed\u00fcrftigen Verwandten, die krank, mobilit\u00e4tseingeschr\u00e4nkt oder \u00e4lter sind\u00ab, sagte Wereschtschuk. \u00bbWir m\u00fcssen diesen Winter \u00fcberleben.\u00ab Im kommenden Fr\u00fchjahr freue sie sich aber auf viele Heimkehrer, um Zerst\u00f6rtes wieder aufzubauen und die Kinder auf ukrainische Schulen zu schicken.<\/p>\n<h3>Russisches Gericht lehnt Berufung von Basketball-Star Griner ab<\/h3>\n<p><strong>15.11 Uhr: <\/strong>Der Einspruch der US-Basketballerin Brittney Griner gegen ihre Verurteilung zu neun Jahren Haft wegen Drogenschmuggels in Russland ist abgelehnt worden. Das gab das Gericht in Krasnogorsk in der N\u00e4he von Moskau nach Griners Anh\u00f6rung bekannt. Griner beteuerte in einer Videoschalte, die Haft sei \u00bbsehr, sehr stressig und traumatisch\u00ab und bat das Gericht darum, die Strafe zu reduzieren. Das Gericht lehnte dies ab, erkl\u00e4rte aber, die Untersuchungszeit w\u00fcrde angerechnet.<\/p>\n<p>Die zweifache Olympiasiegerin ist seit Februar inhaftiert . Sie war am Moskauer Flughafen Scheremetjewo festgenommen worden, weil sie Vape-Kartuschen mit Cannabis-\u00d6l in ihrem Gep\u00e4ck mitf\u00fchrte. Das Urteil war Anfang August gef\u00e4llt worden.<\/p>\n<h3>Mutma\u00dflicher russischer Spion in Norwegen festgenommen<\/h3>\n<p><strong>14.53 Uhr:<\/strong> In Norwegen ist ein Mann festgenommen worden, der verd\u00e4chtigt wird, ein russischer Spion zu sein. Das berichtetet der norwegische Sender NRK            . Der Mann sei am Montag in Troms\u00f8 festgesetzt worden. Die Ermittler glauben, dass er sich unter falschem Namen und falscher Identit\u00e4t in Norwegen aufgehalten und f\u00fcr einen der russischen Geheimdienste gearbeitet habe.<\/p>\n<p>Die stellvertretende Leiterin des norwegischen Polizeisicherheitsdienstes, Hedvig Moe, sagte NRK, der Mann habe als \u00bbbrasilianischer Forscher\u00ab an der Arktischen Universit\u00e4t von Norwegen in Troms\u00f6 gearbeitet und werde aus dem Land ausgewiesen, \u00bbweil wir glauben, dass er eine Bedrohung f\u00fcr grundlegende nationale Interessen darstellt\u00ab. Der Sicherheitsdienst PST \u00bbist besorgt, dass er ein Netzwerk und Informationen \u00fcber Norwegens Politik in der n\u00f6rdlichen Region erworben haben k\u00f6nnte\u00ab, sagte Moe laut NRK.<\/p>\n<h3>Besetztes Gebiet Saporischschja bekommt Heimatwehr<\/h3>\n<p><strong>14.35 Uhr: <\/strong>Die russische Besatzungsmacht im S\u00fcden der Ukraine stellt wie in Cherson auch im Gebiet Saporischschja eine paramilit\u00e4rische Heimatwehr auf. Deren Einheiten sollten Stra\u00dfen, Br\u00fccken, Bahngleise, Fabriken und Infrastrukturobjekte bewachen, sagte Verwaltungschef Jewgeni Balizki. Notfalls werde die Territorialverteidigung aber auch \u00bbin der Abwehr an der Frontlinie\u00ab eingesetzt, zitierten ihn russische Agenturen.<\/p>\n<p>In der Heimatwehr seien bereits existierende Gruppen im Gebiet Saporischschja zusammengefasst worden, sagte Balizki, ohne diese zu nennen. Im benachbarten Gebiet Cherson war die Gr\u00fcndung der Territorialverteidigung am Montag bekanntgegeben worden.<\/p>\n<h3>Ukrainisches Atomunternehmen wirft Russland geheime Arbeiten im AKW Saporischschja vor<\/h3>\n<p><strong>14.30 Uhr:<\/strong> Das ukrainische Staatsunternehmen f\u00fcr Atomenergie, Energoatom, wirft Russland vor, einen Terroranschlag vorzubereiten, bei dem nukleares Material und radioaktive Abf\u00e4lle aus dem besetzten Atomkraftwerk Saporischschja verwendet werden sollen. Ein Hinweis daf\u00fcr sei, dass russische Einsatzkr\u00e4fte in der vergangenen Woche geheime Arbeiten in dem Kernkraftwerk durchgef\u00fchrt h\u00e4tten, schreibt Energoatom auf Facebook . Russische Offiziere gew\u00e4hrten weder ukrainischen Mitarbeitern, die das Kraftwerk betreiben, noch Beobachtern der Uno-Atomaufsichtsbeh\u00f6rde Zugang, zu der Baustelle, hei\u00dft es.<\/p>\n<p>Energoatom zufolge sollen sich in einem Lager f\u00fcr verbrauchte Brennelemente 174 Beh\u00e4lter befinden, die jeweils 24 Brennelemente enthalten. Die Zerst\u00f6rung dieser Beh\u00e4lter durch eine Explosion k\u00f6nne zu einem schweren Unfall f\u00fchren. Das Staatsunternehmen forderte die Internationale Atomenergiebeh\u00f6rde (IAEA) auf, die Vorg\u00e4nge zu untersuchen. Russland hatte zuletzt Kiew vorgeworfen, den Abwurf einer sogenannten schmutzigen Bombe zu planen. Kiew streitet das ab, die westlichen Atomm\u00e4chte Frankreich, Gro\u00dfbritannien und USA haben die russischen Vorw\u00fcrfe als \u00bbdurchschaubar falsch\u00ab zur\u00fcckgewiesen.<\/p>\n<h3>Ukrainischer Ministerpr\u00e4sident bittet um weitere deutsche Waffen<\/h3>\n<p><strong>14.10 Uhr:<\/strong> Der ukrainische Ministerpr\u00e4sident Denys Schmyhal hat die milit\u00e4rische Unterst\u00fctzung Deutschlands im Krieg gegen die russischen Angreifer zwar gelobt (<em>siehe Eintrag von 13.16 Uhr<\/em>), gleichzeitig aber um weitere Waffen gebeten \u2013 auch Panzer. Schmyhal betonte bei der Wiederaufbaukonferenz in Berlin, dass die ukrainischen Streitkr\u00e4fte mehr Waffen und Munition br\u00e4uchten, um den Krieg zu gewinnen. \u00bbWir brauchen Panzer von unseren Partnern, von allen unseren Partnern, wir brauchen gepanzerte Fahrzeuge, wir brauchen zus\u00e4tzliche Artillerie\u00ab, sagte er.<\/p>\n<h3>Moskau: Keine Hoffnung auf bessere Beziehungen mit britischem Premier Sunak<\/h3>\n<p><strong>14.00 Uhr: <\/strong>Der Kreml verbindet mit dem Amtsantritt des neuen britischen Premiers Rishi Sunak keinerlei Erwartungen auf bessere Beziehungen zwischen Russland und Gro\u00dfbritannien. Es gebe \u00bbweder die Voraussetzungen noch Gr\u00fcnde oder Hoffnung\u00ab f\u00fcr den Aufbau konstruktiverer Beziehungen in absehbarer Zeit, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow nach Angaben russischer Nachrichtenagenturen in Moskau.<\/p>\n<h3>US-Pr\u00e4sident Biden soll Strategie \u00e4ndern: Demokraten um Ocasio-Cortez verlangen Verhandlungen mit Russland<\/h3>\n<p><strong>13.55 Uhr: <\/strong>Eine Gruppe von 30 Abgeordneten der Demokratischen Partei hat US-Pr\u00e4sident Joe Biden aufgefordert, seine Strategie im Ukrainekrieg zu \u00fcberdenken. Sie verlangen in einem Brief an das Wei\u00dfe Haus , dass Biden Verhandlungen anstreben und auch direkte Gespr\u00e4che mit Russland f\u00fchren solle. Es ist das erste Mal, dass prominente Parteimitglieder wie etwa Alexandria Ocasio-Cortez, eine Leitfigur des linken Fl\u00fcgels, \u00f6ffentlich eine Kurs\u00e4nderung verlangen. Das Wei\u00dfe Haus lehnt die Forderungen ab.<\/p>\n<h3>\u00bbZ\u00ab-Symbol in Heckscheibe \u2013 4000 Euro Geldstrafe f\u00fcr Autofahrer<\/h3>\n<p><strong>13.43 Uhr: <\/strong>Ein 62-J\u00e4hriger ist vom Amtsgericht Hamburg zu einer Geldstrafe von 80 Tagess\u00e4tzen zu je 50 Euro verurteilt worden, weil er das \u00bbZ\u00ab-Symbol in der Heckscheibe seines Autos gezeigt hat. Das Gericht habe den Autofahrer wegen Billigung von Straftaten schuldig gesprochen, teilt ein Gerichtssprecher mit. Der Angeklagte habe nicht bestritten, ein wei\u00dfes DIN-A4-Blatt mit einem blauen Z an seinem Auto befestigt zu haben. \u00bbDarin liegt nach Auffassung des Gerichts \u00fcber eine Solidarisierung mit Russland hinaus ein Guthei\u00dfen des Ukrainekriegs, bei dem es sich um einen Angriffskrieg im Sinne des V\u00f6lkerstrafgesetzbuches handelt\u00ab, erkl\u00e4rte der Sprecher.<\/p>\n<p>Das \u00bbZ\u00ab stelle das Symbol der russischen Kriegf\u00fchrung dar. Der Buchstabe steht f\u00fcr die Parole \u00bbZa Pobedu\u00ab (Auf den Sieg). Das sei der Allgemeinheit aufgrund der breiten Berichterstattung in den Medien unmittelbar vor dem Tatzeitpunkt Ende M\u00e4rz allgegenw\u00e4rtig gewesen. Das Urteil ist noch nicht rechtskr\u00e4ftig.<\/p>\n<h3>Ukrainischer Regierungschef bedankt sich f\u00fcr Waffen<\/h3>\n<p><strong>13.16 Uhr:<\/strong> Bei der internationalen Wiederaufbau-Konferenz f\u00fcr die Ukraine hat der ukrainische Regierungschef Denys Schmyhal Deutschland f\u00fcr seine finanzielle Hilfe und auch seine Waffenlieferungen gedankt. Er wolle \u00bbdie gr\u00f6\u00dfte Dankbarkeit\u00ab seines Landes f\u00fcr die \u00bbunersch\u00fctterliche, sehr stabile und sehr starke Unterst\u00fctzung\u00ab Deutschlands aussprechen, sagte Schmyhal.<\/p>\n<p>Die deutschen Waffen \u00bbfunktionieren ausgezeichnet\u00ab, sagte Schmyhal weiter. Das Luftabwehrsystem Iris-T  etwa sei \u00bbdas beste System, das die ukrainischen Soldaten auf dem Schlachtfeld einsetzen\u00ab. Neun von zehn Raketen h\u00e4tten ihre Ziele erreicht. Aber auch andere Waffen und Munition aus Deutschland w\u00fcrden von der ukrainischen Armee genutzt.<\/p>\n<h3>Steinmeier in Korjukiwka in Luftschutzkeller<\/h3>\n<p><strong>12.42 Uhr: <\/strong>Bei seinem Besuch in Korjukiwka im Norden der Ukraine musste Bundespr\u00e4sident Frank-Walter Steinmeier nach SPIEGEL-Informationen wegen eines Luftalarms in einen Schutzraum. Nach seiner Ankunft in der Stadt nord\u00f6stlich von Kiew gab es den Luftalarm, ein Gespr\u00e4ch mit der Zivilbev\u00f6lkerung musste spontan in einem Luftschutzkeller stattfinden.<\/p>\n<p>Steinmeier soll im Laufe des Tages nach Kiew zur\u00fcckkehren und sich unter anderem mit dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj treffen. Inwiefern dieser Plan nun durch den Luftalarm beeinflusst wird, ist noch unklar. Steinmeier war am Morgen \u00fcberraschend in Kiew angekommen.<\/p>\n<h3>Stromabschaltungen in allen Regionen in der Ukraine<\/h3>\n<p><strong>11.47 Uhr: <\/strong>Wegen der Sch\u00e4den am Stromnetz durch russischen Beschuss ist in allen ukrainischen Regionen erneut stundenweise der Strom abgeschaltet worden . Der Energieversorger Ukrenergo begr\u00fcndete die zeitlich gestaffelten Beschr\u00e4nkungen damit, dass die Belastung der Netze verringert und die Energiesysteme stabilisiert werden sollten. Verbraucher wurden aufgerufen, besonders w\u00e4hrend der Spitzenzeiten morgens und abends Strom zu sparen. Waschmaschinen und Heizungen sollten m\u00f6glichst nur nachts laufen, unn\u00f6tige Lichtquellen abgeschaltet werden.<\/p>\n<h3><strong>Ukraine<\/strong> will schnelle Reformen fortf\u00fchren<\/h3>\n<p><strong>11.33 Uhr:<\/strong> Der ukrainische Ministerpr\u00e4sident Denys Schmyhal hat Europa auf dem Weg seines Landes in die Europ\u00e4ische Union eine schnelle Fortsetzung tiefgreifender Reformen versprochen. Bis Ende des Jahres wolle sein Land das Assoziierungsabkommen umsetzen, sagte Schmyhal bei einer internationalen Expertenkonferenz zum Wiederaufbau der Ukraine in Berlin. Die ukrainische Regierung plane unter anderem, EU-Standards f\u00fcr verschiedene Industriesektoren, eine Zollreform, eine Regierungsreform und die Liberalisierung des Arbeitsrechts. All dies geschehe auch w\u00e4hrend des Krieges \u2013 die Ukraine erf\u00fclle ihre Verpflichtungen.<\/p>\n<h3>Luftalarm in Kiew<\/h3>\n<p><strong>10.42 Uhr:<\/strong> Obwohl die russischen Luftangriffe  in den vergangenen Tagen stark nachgelassen haben, gab es auch am Vormittag wieder Luftalarm in Kiew. Wie B\u00fcrgermeister Vitali Klitschko mitteilte, wurden mehrere Raketen in Richtung Kiew abgeschossen, jedoch von der Luftabwehr abgefangen. Dennoch: Der Luftalarm dauere an, schrieb Klitschko bei Telegram , \u00bbbleiben Sie in den Unterk\u00fcnften, sorgen Sie f\u00fcr Ihre Sicherheit\u00ab.<\/p>\n<p>Nach dem starken Beschuss der vergangenen Wochen liegt der zur\u00fcckgehende Umfang der Bombardements laut dem amerikanischen Institut f\u00fcr Kriegsstudien (ISW) vermutlich am Munitionsmangel. Dennoch gab es auch am Sonntag und Montag je einmal kurz Alarm.<\/p>\n<h3>Scholz will \u00bbMarshallplan\u00ab f\u00fcr die Ukraine schon jetzt<\/h3>\n<p><strong>10.31 Uhr:<\/strong> Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat sich daf\u00fcr ausgesprochen, schon vor Ende des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine einen \u00bbMarshallplan\u00ab f\u00fcr den Wiederaufbau  aufzustellen. Dies sei \u00bbeine Generationenaufgabe, mit der man jetzt beginnen m\u00fcsse\u00ab, sagte Scholz bei einer internationalen Wiederaufbaukonferenz in Berlin. Scholz versprach der Ukraine erneut Unterst\u00fctzung, solange dies notwendig sei. \u00bbIn ihrem Kampf f\u00fcr Freiheit, Unabh\u00e4ngigkeit und Souver\u00e4nit\u00e4t ist die Ukraine nicht alleine.\u00ab<\/p>\n<p>Bei der Konferenz gehe es darum, Wege f\u00fcr die Gestaltung der Zukunft des Landes zu finden, \u00bbnicht nur f\u00fcr die kommenden Monate, sondern f\u00fcr die kommenden Jahre\u00ab, sagte Scholz. Um dieser Herausforderung gerecht zu werden, m\u00fcssten private und staatliche Investoren auf der ganzen Welt zusammengebracht werden.<\/p>\n<h3>Von der Leyen: Angriffe auf zivile Infrastruktur \u00bbterroristische Handlungen\u00ab<\/h3>\n<p><strong>10.08 Uhr:<\/strong> Bei der internationalen Konferenz f\u00fcr den Wiederaufbau der Ukraine hat EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen deutliche Worte in Richtung Moskau gefunden. Die Angriffe auf zivile Infrastruktur in der Ukraine seien \u00bbterroristische Handlungen\u00ab, sagte von der Leyen. Die Ukrainerinnen und Ukrainer zeigen uns, dass sie Hoffnung und Zuversicht in die Zukunft haben und dass sie weiter daf\u00fcr k\u00e4mpfen werden. Daf\u00fcr m\u00fcsse die Ukraine jederzeit die notwendige Unterst\u00fctzung erhalten.<\/p>\n<h3>Bombe in Melitopol verletzt laut Russland f\u00fcnf Menschen<\/h3>\n<p><strong>09.50 Uhr: <\/strong>In der russisch besetzten Stadt Melitopol im S\u00fcden der Ukraine explodierte nach russischen Angaben am Dienstagmorgen eine Bombe. Der Sprengsatz in einem Auto sei an einem Gesch\u00e4ftszentrum gez\u00fcndet worden, in dem auch der \u00f6rtliche Rundfunk sitzt. F\u00fcnf Menschen, darunter Mitarbeiter des Rundfunks, seien verletzt worden, teilte die Besatzungsverwaltung mit. Sie warf der Ukraine vor, f\u00fcr den Angriff verantwortlich zu sein. Eine Best\u00e4tigung blieb zun\u00e4chst aus, es ist jedoch bekannt, dass ukrainische Kr\u00e4fte den Kampf in besetzten Gebieten mit Partisanen fortsetzen .<\/p>\n<p>Melitopol dient der Besatzung als Verwaltungssitz f\u00fcr das Gebiet Saporischschja, das Russland f\u00fcr annektiert erkl\u00e4rt hat. Die eigentliche Gebietshauptstadt Saporischschja ist weiter in ukrainischer Hand.<\/p>\n<h3>Schulze will Russland f\u00fcr Wiederaufbau in der Ukraine heranziehen<\/h3>\n<p><strong>09.39 Uhr:<\/strong> Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) hat daf\u00fcr pl\u00e4diert, Russland zu einer Beteiligung an den Kosten des Wiederaufbaus in der Ukraine  zu verpflichten. \u00bbIm Moment gibt es daf\u00fcr noch kein internationales Recht, um so etwas zu erm\u00f6glichen\u00ab, sagte sie den Sendern RTL und n-tv. \u00bbIch f\u00e4nde das sehr sinnvoll, wenn Russland auch herangezogen wird.\u00ab<\/p>\n<p>Internationale Experten beraten auf Einladung von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen in Berlin \u00fcber den Wiederaufbau der Ukraine nach einem Ende des russischen Angriffskrieges. Mit Blick auf die Konferenz sagte Schulze: \u00bbDa sind jetzt unglaubliche Summen im Gespr\u00e4ch, aber in Wirklichkeit kann ja noch niemand genau sagen, wie viel Geld gebraucht wird, weil es ja auch davon abh\u00e4ngen wird, wie viel leider noch zerst\u00f6rt wird.\u00ab<\/p>\n<h3>Russland verliert laut London viele Hubschrauber<\/h3>\n<p><strong>09.15 Uhr: <\/strong>Im Angriffskrieg gegen die Ukraine verliert Russland nach britischer Einsch\u00e4tzung besonders viele Kampfhubschrauber. Seit Beginn der Invasion im Februar gebe es mindestens 23 best\u00e4tigte Verluste des russischen Kampfhubschraubers Ka-52 (NATO-Code: Hokum-B), hie\u00df es im Geheimdienst-Update des Verteidigungsministeriums. Das entspreche mehr als einem Viertel der in Betrieb befindlichen Flotte von 90 Ka-52 und fast der H\u00e4lfte der gesamten Hubschrauberverluste Russlands in der Ukraine.<\/p>\n<p>Die russischen Kampfhelikopter w\u00fcrden vor allem von sogenannten Manpads , also tragbaren Flugabwehrsystemen, zerst\u00f6rt, hie\u00df es. Zudem h\u00e4tten sie weniger Schutz durch Kampfjets als eigentlich in der russischen Milit\u00e4rdoktrin vorgesehen sei. Russland sei nach wie vor nicht in der Lage, eine effektive Luftunterst\u00fctzung zu gew\u00e4hrleisten. Zudem gehe die Artilleriemunition zur Neige. \u00bbRussische Kommandeure greifen wahrscheinlich zunehmend auf hochriskante Kampfhubschraubermissionen als eine der wenigen verf\u00fcgbaren Optionen zur\u00fcck, um eine enge Unterst\u00fctzung der Truppen im Kampf zu erm\u00f6glichen.\u00ab<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unter falscher Identit\u00e4t soll ein Mann in Troms\u00f6 gelebt haben, wom\u00f6glich spionierte er f\u00fcr Moskau. Die Ukraine wirft Russland geheime Arbeiten im AKW Saporischschja vor. Und: Steinmeier im Luftschutzbunker. 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