{"id":15636,"date":"2022-10-22T21:26:03","date_gmt":"2022-10-22T18:26:03","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/ukraine-news-am-samstag-russland-zieht-offenbar-verteidigungslinie\/"},"modified":"2022-10-22T21:26:03","modified_gmt":"2022-10-22T18:26:03","slug":"ukraine-news-am-samstag-russland-zieht-offenbar-verteidigungslinie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/ukraine-news-am-samstag-russland-zieht-offenbar-verteidigungslinie\/","title":{"rendered":"Ukraine-News am Samstag: Russland zieht offenbar Verteidigungslinie"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">In der N\u00e4he von Luhansk gibt es schwere K\u00e4mpfe. Weiter \u00f6stlich sollen russische Besatzer eine kilometerlange Befestigung aufbauen \u2013 mithilfe von Wagner-S\u00f6ldnern. Und: Die Besatzer ziehen sich aus Cherson zur\u00fcck. Die News.  <\/p>\n<p><em>Dieser Artikel wird fortlaufend aktualisiert.<\/em><\/p>\n<h3>Russland zieht Verteidigungslinie im Osten<\/h3>\n<p><strong>18.54 Uhr:<\/strong> Russland zieht im Osten der Ukraine Medienberichten zufolge eine Verteidigungslinie. Wie CNN unter Berufung auf Satellitenbilder von Maxar Technologies berichtet            , wurde au\u00dferhalb der Stadt Hirske eine fast zwei Kilometer lange Verteidigungsanlage errichtet. Die Anlage soll aus vier Reihen Betonpyramiden und einem gro\u00dfen Graben bestehen, ukrainische Fahrzeuge und Panzer sollen dadurch daran gehindert werden, sich nach Osten zu bewegen.<\/p>\n<p>CNN berichtet weiter, dass die Gr\u00e4ben von der ber\u00fcchtigten Gruppe Wagner                                        ausgehoben worden seien, russische Medien hatten die Befestigungsanlage bereits \u00bbWagner-Linie\u00ab getauft. Das Problem der Anlage: Sie l\u00e4sst sich wohl problemlos von ukrainischen Streitkr\u00e4ften umfahren. Russischen Medienberichten zufolge plant die Gruppe Wagner deswegen einen Ausbau, laut CNN k\u00f6nnte sie mehr als 200 Kilometer lang werden. Hirske liegt rund 50 Kilometer von Bachmut entfernt, wo es schwere K\u00e4mpfe geben soll.<\/p>\n<h3>Russland meldet Tote nach Beschuss in Belgorod<\/h3>\n<p><strong>17.28 Uhr: <\/strong>Der Gouverneur der russischen Grenzregion Belgorod hat der Ukraine erneut schweren Beschuss des Gebiets vorgeworfen. Zwei Menschen seien dabei am Samstag in der Grenzstadt Schebekino get\u00f6tet worden, teilte Wjatscheslaw Gladkow mit. Elf Menschen seien verletzt worden, vier von ihnen schwer. Gladkows Angaben zufolge wurde bei dem Beschuss auch Energieinfrastruktur getroffen.<\/p>\n<p>Weitere Details zum Beschuss nannte Gladkow nicht, die Angaben lassen sich nicht unabh\u00e4ngig pr\u00fcfen. Laut Gladkow seien 15.000 Menschen zeitweilig ohne Strom, Heizung und Wasser gewesen.<\/p>\n<h3>Alle Zivilisten sollen Stadt Cherson laut Besatzungsverwaltung umgehend verlassen<\/h3>\n<p><strong>16.42 Uhr:<\/strong> Angesichts des Vormarschs der ukrainischen Streitkr\u00e4fte hat die russische Besatzungsverwaltung in Cherson alle Zivilisten zum \u00bbsofortigen\u00ab Verlassen der Stadt aufgefordert. Wegen der angespannten Lage an der Front, der erh\u00f6hten Gefahr von Bombardierungen der Stadt und der \u00bbBedrohung durch terroristische Anschl\u00e4ge\u00ab m\u00fcssten alle Zivilisten die Stadt umgehend verlassen und zur linken Seite des Flusses Dnipro \u00fcbersetzen, erkl\u00e4rte die Beh\u00f6rden bei Telegram.<\/p>\n<p>Angesichts einer erwarteten Offensive ukrainischer Truppen zur R\u00fcckeroberung der Stadt haben bereits in den vergangenen Tagen Tausende Zivilisten den Fluss in \u00f6stlicher Richtung \u00fcberquert. Auch die gesamte Zivilverwaltung m\u00fcsse noch heute auf Gebiet \u00f6stlich des Dnjepr verlegt werden, teilte die Besatzungsverwaltung mit. Moskau hat die gleichnamige s\u00fcdukrainische Region f\u00fcr annektiert erkl\u00e4rt.<\/p>\n<h3>Ukraine: Offenbar 1,5 Millionen weitere Haushalte ohne Strom<\/h3>\n<p><strong>13.47 Uhr:<\/strong> Die Ukraine hat angesichts massiver russischer Raketenangriffe auf die Energieinfrastruktur des Landes vor einer humanit\u00e4ren Katastrophe gewarnt. \u00bbDer Aggressor h\u00f6rt nicht auf, unser Land zu terrorisieren\u00ab, teilte Pr\u00e4sident Selenskyj in Kiew mit. Nach Angaben der Pr\u00e4sidialverwaltung waren im Land rund 1,5 Millionen Kunden des Energieversorgers Ukrenergo ohne Strom. Selenskyjs Berater Mychajlo Podoljak sagte, Russland versuche, Ukrainer zu einer neuen massenhaften Flucht nach Europa zu dr\u00e4ngen.<\/p>\n<p>\u00bbDer einzige Weg, eine humanit\u00e4re Katastrophe zu stoppen, ist die schnelle Lieferung von Flugabwehrsystemen und zus\u00e4tzlichen Raketen\u00ab, sagte Podoljak. Bef\u00fcrchtet wird, dass die Menschen wegen K\u00e4lte und Dunkelheit infolge der fehlenden Energie noch schwerer als ohnehin schon in Not geraten und die Flucht ergreifen.<\/p>\n<p>Nach Darstellung von Selenskyj hatte Russland am Samstag erneut 36 Raketen auf die Ukraine abgefeuert. Die meisten seien von der Luftverteidigung abgeschossen worden. Trotzdem schlugen russische Raketen in teils wichtige Energieanlagen ein, wie ein von Selenskyj ver\u00f6ffentlichtes Foto zeigte.<\/p>\n<h3>Ukrainischer Stromnetzbetreiber: Ausma\u00df der Sch\u00e4den wie bei Raketenschl\u00e4gen um den 10. Oktober<\/h3>\n<p><strong>13.41 Uhr: <\/strong>Das Ausma\u00df der Raketenangriffe am heutigen Samstag soll dem Betreiber des ukrainischen Stromnetzes Ukrenergo zufolge vergleichbar mit den Sch\u00e4den nach den Raketenschl\u00e4gen zwischen dem 10. und 12. Oktober sein. Das teilt Ukrenergo via Telegram  mit. Reparaturteams sollten losgeschickt werden, sobald die Rettungseins\u00e4tze beendet seien. Moskau hatte mehrere Regionen der Ukraine am 10. Oktober mit zahlreichen Raketen attackiert. Davon betroffen waren auch einige Kraftwerke.<\/p>\n<h3>Scholz warnt vor neuer Blockade der Getreidelieferungen aus Ukraine<\/h3>\n<p><strong>13.15 Uhr: <\/strong>Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat vor einer neuen Blockade der Getreidelieferungen aus der Ukraine durch Russland gewarnt. Zusammen mit Uno-Generalsekret\u00e4r Ant\u00f3nio Guterres und vielen anderen habe man daf\u00fcr gek\u00e4mpft, dass die Getreideexporte \u00fcber die Eisenbahn, die Donau, \u00bbaber ganz bestimmt auch \u00fcber den Seeweg\u00ab, m\u00f6glich seien, sagte Scholz bei einem Landesparteitag der bayerischen SPD in M\u00fcnchen. \u00bbGut, dass das jetzt gelungen ist. Und es darf dieser Weg nicht wieder versperrt werden\u00ab, f\u00fcgte er hinzu. Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine habe Auswirkungen auf die ganze Welt, \u00bbeine gro\u00dfe Hungerkatastrophe ist m\u00f6glich\u00ab.<\/p>\n<h3>Scholz: Russland \u00bbkein verl\u00e4sslicher Partner\u00ab mehr bei Gaslieferungen<\/h3>\n<p><strong>12.40 Uhr: <\/strong>Russland ist nach den Worten von Bundeskanzler Olaf Scholz beim Thema Gaslieferung kein verl\u00e4sslicher Partner mehr. Dass es keine russischen Lieferungen gebe, liege nicht an Sanktionen wegen des Krieges in der Ukraine, sagt er beim Landesparteitag der bayerischen SPD in M\u00fcnchen. Es habe keine Sanktionierung von Gaslieferungen gegeben. \u00bbWas passiert ist, ist, dass Russland seine vertraglichen Verpflichtungen zur Lieferung von Gas nicht mehr erf\u00fcllt\u00ab, sagte Scholz. Russland f\u00fchre kein Gas mehr nach Deutschland und in viele L\u00e4nder Europas aus: \u00bbDas ist kein verl\u00e4sslicher Partner in dieser Frage mehr.\u00ab<\/p>\n<h3>Japan: Atomwaffeneinsatz w\u00e4re \u00bbAkt der Feindseligkeit gegen die Menschheit\u00ab<\/h3>\n<p><strong>12.02 Uhr:<\/strong> Ein m\u00f6glicher Einsatz von Atomwaffen durch Russland w\u00e4re nach den Worten des japanischen Regierungschefs Fumio Kishida ein \u00bbAkt der Feindseligkeit gegen die Menschheit\u00ab. Die internationale Gemeinschaft werde dies \u00bbniemals zulassen\u00ab, sagte Kishida bei seinem Besuch in Australien. Das S\u00e4belrasseln von Pr\u00e4sident Wladimir Putin sei \u00bbzutiefst beunruhigend\u00ab.<\/p>\n<p>\u00bbRusslands Drohung mit dem Einsatz von Atomwaffen ist eine ernsthafte Bedrohung f\u00fcr den Frieden und die Sicherheit der internationalen Gemeinschaft und absolut inakzeptabel\u00ab, sagte der japanische Ministerpr\u00e4sident. Der seit 77 Jahren andauernde Zeitraum, in dem keine Atomwaffen eingesetzt wurden, d\u00fcrfe nicht beendet werden.<\/p>\n<h3>Scholz: Ukraine-Wiederaufbaukonferenz soll Hoffnungszeichen setzen<\/h3>\n<p><strong>11.32 Uhr: <\/strong>Kanzler Olaf Scholz (SPD) sieht im Wiederaufbau der Ukraine nach dem Ende des Angriffskriegs Russlands eine jahrzehntelange Aufgabe der Weltgemeinschaft. \u00bbDer Wiederaufbau wird eine gro\u00dfe, gro\u00dfe Aufgabe\u00ab, sagte Scholz in seinem Video-Podcast vor der f\u00fcr diesen Dienstag in Berlin geplanten internationalen Expertenkonferenz zum Wiederaufbau des Landes : \u00bbWir werden sehr viel investieren m\u00fcssen, damit das gut funktioniert.\u00ab Das k\u00f6nne die Ukraine und auch die Europ\u00e4ische Union nicht allein. \u00bbDas kann nur die ganze Weltgemeinschaft, die jetzt die Ukraine unterst\u00fctzt. Und sie muss es f\u00fcr lange Zeit tun\u00ab, so Scholz.<\/p>\n<p>Es sei \u00bbwichtig, dass wir jetzt nicht nur ganz konkret feststellen, was alles gemacht werden muss, wo \u00fcberall investiert werden muss, wie man den Wiederaufbau organisieren kann, sondern dass wir auch dar\u00fcber nachdenken, wie \u00fcber viele, viele Jahre, ja, Jahrzehnte ein solcher Wiederaufbau auch finanziert werden kann von der Weltgemeinschaft\u00ab, sagte Scholz. Deshalb habe er zusammen mit EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen als Pr\u00e4sident der G7-Gruppe der f\u00fchrenden demokratischen Wirtschaftsm\u00e4chte zu der Konferenz eingeladen. \u00bbEs geht darum, dass wir jetzt ein Zeichen der Hoffnung setzen, mitten in dem Grauen des Krieges, dass es wieder aufw\u00e4rts geht\u00ab, sagte Scholz.<\/p>\n<h3>London: Schwimmende Behelfsbr\u00fccke der Russen \u00fcber Dnipro-Fluss fertig<\/h3>\n<p><strong>11.00 Uhr: <\/strong>Russland hat nach Angaben der Briten eine schwimmende Behelfsbr\u00fccke \u00fcber den ukrainischen Dnipro-Fluss fertiggestellt, um seine Truppen versorgen zu k\u00f6nnen. Die Br\u00fccke diene als Ersatz f\u00fcr die benachbarte zerst\u00f6rte Antoniwskyj-Br\u00fccke, hei\u00dft es im t\u00e4glichen Kurzbericht des britischen Verteidigungsministeriums unter Berufung auf Geheimdienstinformationen. Die Fluss\u00fcberquerung ist von zentraler Bedeutung f\u00fcr die Versorgung russischer Truppen in der besetzten s\u00fcdukrainischen Gro\u00dfstadt Cherson.<\/p>\n<p>Die Briten gehen davon aus, dass es das erste Mal seit Jahrzehnten ist, dass Moskau auf eine solche schwimmende Br\u00fccke aus Lastk\u00e4hnen setzt. Solche provisorischen L\u00f6sungen seien h\u00f6chstwahrscheinlich zu Sowjetzeiten f\u00fcr Operationen in Europa vorgesehen gewesen. Moskau nutze sie, um dringend ben\u00f6tigten Nachschub an Material und Logistik \u00fcber den Fluss zu transportieren. Sollte die Br\u00fccke Schaden nehmen, w\u00fcrden die russischen Kr\u00e4fte sie mutma\u00dflich zu reparieren versuchen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der N\u00e4he von Luhansk gibt es schwere K\u00e4mpfe. Weiter \u00f6stlich sollen russische Besatzer eine kilometerlange Befestigung aufbauen \u2013 mithilfe von Wagner-S\u00f6ldnern. 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