{"id":15576,"date":"2022-10-20T06:56:14","date_gmt":"2022-10-20T03:56:14","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-donnerstag-20-oktober\/"},"modified":"2022-10-20T06:56:14","modified_gmt":"2022-10-20T03:56:14","slug":"news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-donnerstag-20-oktober","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-donnerstag-20-oktober\/","title":{"rendered":"News zum Russland-Ukraine-Krieg: Das geschah in der Nacht zu Donnerstag (20. Oktober)"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Die Sch\u00e4den am ukrainischen Energienetz haben schwerwiegende Konsequenzen. Berlusconi zeigt Verst\u00e4ndnis f\u00fcr Putins Angriff. Einer Studie zufolge muss Deutschland seinen Gasverbrauch um 30 Prozent reduzieren. Das geschah in der Nacht.  <\/p>\n<h3>Das sagt Kiew<\/h3>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj hat die M\u00e4nner in den von Moskau besetzten Gebieten aufgefordert, sich auf keinen Fall in die russische Armee einberufen zu lassen. \u00bbVermeiden Sie das, wenn es irgend m\u00f6glich ist!\u00ab, sagte Selenskyj am Mittwoch in seiner abendlichen Videoansprache. Wer diese Gebiete verlassen k\u00f6nne, solle das tun. Wer eingezogen worden sei, solle die Waffen strecken und versuchen, zu den Ukrainern zu desertieren. \u00bbDas Wichtigste: Retten Sie Ihr Leben, und helfen Sie unbedingt auch anderen!\u00ab<\/p>\n<p>Zum Hintergrund: Kremlchef Wladimir Putin hat am Mittwoch den Kriegszustand \u00fcber die ukrainischen Gebiete Luhansk, Donezk, Saporischschja und Cherson ausgerufen. Russland beansprucht sie v\u00f6lkerrechtswidrig f\u00fcr sich und betrachtet die dort lebenden Ukrainer als russische Staatsb\u00fcrger. Damit w\u00e4chst die Gefahr, dass die M\u00e4nner zum Dienst in der russischen Armee gezwungen werden und gegen ihre Landsleute k\u00e4mpfen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>In der Ukraine wird am Donnerstag die Stromversorgung eingeschr\u00e4nkt. \u00bbHeute hat der Feind erneut Energie-erzeugende Anlagen zerst\u00f6rt (&#8230;). Es ist notwendig, den Stromverbrauch zu minimieren\u00ab, sagte der stellvertretende Leiter des ukrainischen Pr\u00e4sidialamts, Kyrylo Timoschenko, am Mittwoch. Zwischen 7 und 22 Uhr Ortszeit (6 bis 21 Uhr MESZ) sollten die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger m\u00f6glichst wenig Strom verbrauchen.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem werde zeitlich gestaffelt in jedem Gebiet der Strom bis zu vier Stunden lang abgeschaltet, teilte der Versorger Ukrenergo mit. Die Menschen sollten bis zum Morgen ihre Mobiltelefone und Powerbanks aufladen und au\u00dferdem Taschenlampen, Batterien und Wasser bereithalten. Grund f\u00fcr die Einschr\u00e4nkungen sei ein Strommangel im System. \u00bbWir schlie\u00dfen nicht aus, dass wir mit dem Einsetzen der K\u00e4lte \u00f6fter um Ihre Hilfe bitten werden\u00ab, hie\u00df es von Ukrenergo.<\/p>\n<p>Pr\u00e4sident Selenskyj hatte am Mittwoch mit der Regierung beraten            , wie am besten auf Ausf\u00e4lle der Energieversorgung reagiert werden k\u00f6nne. Nach offiziellen Angaben haben die russischen Raketen- und Drohnenangriffe der vergangenen zehn Tage ein Drittel der Anlagen zur Energieversorgung besch\u00e4digt.<\/p>\n<h3>Das sagt Russland<\/h3>\n<p>Die russische Besatzungsmacht im s\u00fcdukrainischen Gebiet Cherson hat nach eigenen Angaben bereits 7000 Zivilisten auf sicher von Russland kontrolliertes Territorium gebracht. Das sagte Verwaltungschef Wladimir Saldo am Mittwoch russischen Agenturmeldungen zufolge. Unabh\u00e4ngig zu \u00fcberpr\u00fcfen waren die Angaben nicht.<\/p>\n<p>Die russische Armee bef\u00fcrchtet aber einen gro\u00dfen Angriff der Ukraine, um die Stadt Cherson und das Gebiet auf dem n\u00f6rdlichen rechten Ufer des Flusses Dnipro zu befreien. Deshalb sollen Zivilisten von dort weggebracht werden. Diese Ma\u00dfnahme wird durch den von Putin verh\u00e4ngten Kriegszustand in der Region erleichtert.<\/p>\n<p>Ein anderer Sprecher der Besatzer in Cherson, Kirill Stremoussow, sagte, alle ukrainischen Angriffe am Mittwoch seien abgewehrt worden. Von ukrainischer Seite gibt es seit Tagen keine Angaben zu der angeblich geplanten Gro\u00dfoffensive.<\/p>\n<p>Russland will im Falle einer Uno-Inspektion der m\u00f6glicherweise aus Iran stammenden Drohnen die Zusammenarbeit mit Uno-Generalsekret\u00e4r Ant\u00f3nio Guterres neu bewerten. Der russische Vize-Botschafter bei den Vereinten Nationen, Dmitri Poljanskij, forderte Guterres und seine Mitarbeiter auf, \u00bbvon illegitimen Untersuchungen abzusehen\u00ab. \u00bbAndernfalls werden wir unsere Zusammenarbeit mit ihnen \u00fcberdenken m\u00fcssen, was wohl in niemandes Interesse liegt. Wir wollen das nicht tun, aber wir haben keine andere Wahl.\u00ab Weitere Details nannte Poljanskij zun\u00e4chst nicht.<\/p>\n<p>Hintergrund sind Vorw\u00fcrfe der Ukraine, das Regime in Teheran liefere sogenannte Kamikazedrohnen an Moskau, die in der Ukraine eingesetzt werden. Iran und Russland bestreiten das.<\/p>\n<p>Poljanski sagte am Mittwoch in New York, Russland setze in der Ukraine nur in Russland hergestellte Drohnen ein. \u00bbIch w\u00fcrde Ihnen empfehlen, die technologischen F\u00e4higkeiten der russischen Drohnenindustrie nicht zu untersch\u00e4tzen.\u00ab Berichte \u00fcber den Einsatz iranischer Drohnen seien \u00bbunbegr\u00fcndete Anschuldigungen und Verschw\u00f6rungstheorien\u00ab.<\/p>\n<h3>Internationale Reaktionen<\/h3>\n<p>Bundespr\u00e4sident Frank-Walter Steinmeier hat eine geplante Reise in die Ukraine kurzfristig verschoben. Daf\u00fcr ausschlaggebend waren nach dpa-Informationen Sicherheitsgr\u00fcnde. Steinmeier wollte an diesem Donnerstag in Kiew unter anderem Pr\u00e4sident Selenskyj treffen.<\/p>\n<p>Russland beschie\u00dft die Ukraine und auch die Hauptstadt Kiew seit Tagen mit Drohnen. Die offiziell nicht angek\u00fcndigte Reise Steinmeiers soll den Informationen zufolge zeitnah nachgeholt werden. Die Sprecherin des Bundespr\u00e4sidenten, Cerstin Gammelin, und der designierte ukrainische Botschafter in Deutschland, Oleksii Makeiev, schrieben wortgleich auf Twitter : \u00bbWir sind in engen und vertraulichen Planungen eines Besuches des Bundespr\u00e4sidenten in der Ukraine, der beiden Seiten wichtig ist. Morgen sind unsere beiden Pr\u00e4sidenten zum Telefonieren verabredet.\u00ab<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Sch\u00e4den am ukrainischen Energienetz haben schwerwiegende Konsequenzen. Berlusconi zeigt Verst\u00e4ndnis f\u00fcr Putins Angriff. Einer Studie zufolge muss Deutschland seinen Gasverbrauch um 30 Prozent reduzieren. 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