{"id":15562,"date":"2022-10-19T16:25:58","date_gmt":"2022-10-19T13:25:58","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/ukraine-news-am-mittwoch-putin-verhangt-kriegszustand-in-annektierten-ukrainischen-gebieten\/"},"modified":"2022-10-19T16:25:58","modified_gmt":"2022-10-19T13:25:58","slug":"ukraine-news-am-mittwoch-putin-verhangt-kriegszustand-in-annektierten-ukrainischen-gebieten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/ukraine-news-am-mittwoch-putin-verhangt-kriegszustand-in-annektierten-ukrainischen-gebieten\/","title":{"rendered":"Ukraine-News am Mittwoch: Putin verh\u00e4ngt Kriegszustand in annektierten ukrainischen Gebieten"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Der russische Pr\u00e4sident erweitert die Machtbefugnisse der Besatzer in den vier k\u00fcrzlich annektierten Regionen. Und: Die Ukraine wirft Moskau eine \u00bbPropagandashow\u00ab in Cherson vor. Die News.  <\/p>\n<p><em>Dieser Artikel wird laufend aktualisiert.<\/em><\/p>\n<h3><strong>Finnland will Grenzzaun zu Russland bauen<\/strong><\/h3>\n<p><strong>15.14 Uhr:<\/strong> Finnland plant, an der Grenze zu Russland einen mehr als 130 Kilometer langen Zaun zu errichten. Alle im Parlament vertretenen Parteien h\u00e4tten daf\u00fcr ihre Unterst\u00fctzung ausgesprochen, teilte Ministerpr\u00e4sidentin Sanna Marin nach einem Treffen der Parteispitzen in Helsinki mit. \u00bbEs geht darum, sicherzustellen, dass die Grenze gut kontrolliert ist\u00ab, sagte die Regierungschefin dem Sender Yle. \u00bbUnd dass wir die Situationen, die an der Grenze entstehen k\u00f6nnten, pr\u00e4ventiv beeinflussen k\u00f6nnen.\u00ab Nach einem Vorschlag des finnischen Grenzschutzes soll der Zaun eine L\u00e4nge von 130 bis 260 Kilometern haben. Insgesamt ist die Grenze zwischen beiden Staaten mehr als 1300 Kilometer lang.<\/p>\n<h3><strong>Gr\u00fcne und FDP fordern mehr Waffen f\u00fcr die Ukraine<\/strong><\/h3>\n<p><strong>15.07 Uhr:<\/strong> Zwei Dutzend gr\u00fcne und liberale Abgeordnete verlangen nach SPIEGEL-Informationen eine deutsche F\u00fchrungsrolle bei R\u00fcstungslieferungen an die Ukraine. Die Unterstu\u0308tzung durch Waffen mache die Alliierten nicht zur Kriegspartei, hei\u00dft es in dem Appell.<\/p>\n<h3><strong>EU plant Sanktionen gegen iranisches Drohnenprogramm<\/strong><\/h3>\n<p><strong>14.53 Uhr: <\/strong>In den letzten Tagen hat Russland die Ukraine vermehrt mit von Iran gelieferten Kamikazedrohnen attackiert. Nach SPIEGEL-Informationen plant die EU, diese Waffenhilfe jetzt mit einem neuen Sanktionspaket zu bestrafen:<\/p>\n<h3><strong>Ukraine meldet weitere Raketenangriffe \u2013 auch in Kiew<\/strong><\/h3>\n<p><strong>14.30 Uhr: <\/strong>Laut der Ukraine hat Russland erneut zentrale Regionen des Landes mit Raketen angegriffen. Beschossen worden sei am Mittwochmittag unter anderem das Gebiet Winnyzja, teilten die Beh\u00f6rden mit. Details zu Sch\u00e4den und Opfern gab es zun\u00e4chst nicht. Im n\u00f6rdlich von Kiew gelegenen Gebiet Tschernihiw sollen zwei russische Raketen abgefangen worden sein. Erneut gab es zwischenzeitlich im ganzen Land Luftalarm. Bei den Angriffen auf die Energieinfrastruktur fiel in mehreren Regionen der Strom aus.<\/p>\n<p>Auch in Kiew waren Explosionsger\u00e4usche zu h\u00f6ren. Ukrainische Flugabwehrbatterien h\u00e4tten \u00bbmehrere russische Raketen\u00ab \u00fcber Kiew abgeschossen, teilte Kiews B\u00fcrgermeister Vitali Klitschko auf Telegram mit. Der Luftalarm sei noch nicht vorbei, die Flugabwehr sei \u00bbimmer noch in Aktion\u00ab, schrieb Klitschko und forderte die Bewohner auf, in Schutzr\u00e4umen zu bleiben. Die ukrainischen Streitkr\u00e4fte berichteten, Russland habe vom Gebiet seines Verb\u00fcndeten Belarus aus Raketen und Kampfdrohnen Richtung Kiew geschossen. Angaben aus den Kriegsgebieten lassen sich nur schwer \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n<h3><strong>Putin verh\u00e4ngt Kriegszustand in annektierten ukrainischen Gebieten<\/strong><\/h3>\n<p><strong>14.05 Uhr: <\/strong>Der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin hat in den vier k\u00fcrzlich annektierten ukrainischen Gebieten den Kriegszustand verh\u00e4ngt. Ein entsprechendes Dekret habe er bereits unterschrieben, sagte Putin bei einer im Staatsfernsehen \u00fcbertragenen Ansprache im nationalen Sicherheitsrat. Die Anordnung soll demnach ab Donnerstag gelten. Damit gehen erweiterte Machtbefugnisse f\u00fcr die russischen Besatzungsverwaltungen in den Gebieten Luhansk, Donezk, Cherson und Saporischschja einher. Au\u00dferdem k\u00f6nnen Bewohner nun zur Arbeit in der R\u00fcstungsindustrie gezwungen oder an Reisen gehindert werden. M\u00f6glich sind dem Dekret zufolge jetzt auch offiziell die Einf\u00fchrung von Milit\u00e4rzensur oder das Abh\u00f6ren privater Telefongespr\u00e4che.<\/p>\n<p>Putin hatte Luhansk, Donezk, Cherson und Saporischschja Ende September nach mehreren Scheinreferenden v\u00f6lkerrechtswidrig annektieren lassen. International wird der Schritt nicht anerkannt. Vor wenigen Tagen hatte die Uno-Vollversammlung in einer Resolution mit gro\u00dfer Mehrheit Russland aufgefordert, den Anschluss der teils besetzten Regionen r\u00fcckg\u00e4ngig zu machen. Der Uno-Beschluss ist v\u00f6lkerrechtlich allerdings nicht bindend.<\/p>\n<p>Putin beschr\u00e4nkte dar\u00fcber hinaus nun per Dekret die Bewegungsfreiheit in mehreren russischen Regionen, die an die Ukraine angrenzen, sowie f\u00fcr die Krim. F\u00fcr diese russischen Regionen verordnete Putin auch eine \u00bbwirtschaftliche Mobilisierung\u00ab.<\/p>\n<p>Die Verh\u00e4ngung des Kriegsrechts begr\u00fcndete Putin damit, dass Kiew es ablehne, die Ergebnisse der im September abgehaltenen \u00bbAbstimmungen\u00ab \u00fcber einen \u00bbBeitritt zu Russland\u00ab anzuerkennen. \u00bbIm Gegenteil, der Beschuss geht weiter. Unschuldige Menschen sterben\u00ab, sagte Putin. Seiner Darstellung zufolge sind R\u00fcckeroberungsversuche der Ukraine nun Angriffe auf russisches Staatsgebiet. Kiew hat wiederholt bekr\u00e4ftigt, die besetzten Regionen wieder befreien zu wollen.<\/p>\n<h3><strong>Gruppe Wagner baut angeblich Befestigungsanlage in der Ostukraine<\/strong><\/h3>\n<p><strong>13.45 Uhr: <\/strong>Die S\u00f6ldnergruppe Wagner arbeitet eigenen Angaben zufolge an einer befestigten Verteidigungslinie in der ostukrainischen Region Luhansk. \u00bbEine Befestigungsanlage wird entlang der Kontaktlinie gebaut\u00ab, behauptete der kremlnahe Gr\u00fcnder der Gruppe, Gesch\u00e4ftsmann Jewgeni Prigoschin, auf den Online-Kan\u00e4len seiner Firma Concord. Es handele sich um eine \u00bbmehrstufige und geschichtete Verteidigung\u00ab, f\u00fcgte er hinzu \u2013 Details dazu oder Angaben, wann die Anlage fertiggestellt werden soll, nannte er aber nicht. Stattdessen prahlte Prigoschin, die Befestigung sei eigentlich gar nicht notwendig, weil \u00bbdie Anwesenheit einer Wagner-Einheit an der Front\u00ab bereits eine \u00bbun\u00fcberwindliche Mauer\u00ab sei.<\/p>\n<h3>Kiew will mehr als 200 iranische Drohnen abgeschossen haben<\/h3>\n<p><strong>12.54 Uhr: <\/strong>Die Ukraine hat seit Mitte September nach eigenen Angaben mehr als 200 iranische Drohnen \u00fcber dem Land abgeschossen. Seit dem \u00bbersten Abschuss einer Kamikaze-Drohne vom Typ Schahed 136 aus iranischer Produktion \u00fcber ukrainischem Territorium am 13. September in Kupjansk\u00ab habe die Flugabwehr \u00bb223 Drohnen dieses Typs zerst\u00f6rt\u00ab, teilte die ukrainische Armee am Mittwoch im Kurzbotschaftendienst Telegram mit.<\/p>\n<p>Die russische Armee setzt bei ihren Angriffen im Nachbarland nach ukrainischen Angaben auch iranische Drohnen ein. Vor allem Kamikaze-Drohnen kamen zuletzt vermehrt bei russischen Angriffen auf St\u00e4dte und auf die Energie-Infrastruktur der Ukraine zum Einsatz. Au\u00dfenminister Dmytro Kuleba teilte am Dienstag mit, dass er Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj deshalb vorgeschlagen habe, die diplomatischen Beziehungen zu Teheran abzubrechen.<\/p>\n<h3>Ukraine wirft Russland Propagandashow in Cherson vor<\/h3>\n<p><strong>12.47 Uhr:<\/strong> Die Ukraine wirft Russland vor, mit \u00bbEvakuierungen\u00ab und Warnungen vor einem Angriff der besetzten Stadt Cherson eine \u00bbPropagandashow\u00ab zu veranstalten. Pr\u00e4sidialamtschef Andrij Jermak sprach von Falschnachrichten, mit denen Russland die Einwohner ver\u00e4ngstigen wolle. \u00bbDie Russen versuchen, die Einwohner von Cherson mit Falschnachrichten \u00fcber den Beschuss der Stadt durch unsere Armee einzusch\u00fcchtern und veranstalten au\u00dferdem eine Propagandashow mit Evakuierungen\u00ab, schrieb er auf dem Kurznachrichtendienst Telegram. Das sei \u00bbeine ziemlich primitive Taktik, wenn man bedenkt, dass die ukrainischen Streitkr\u00e4fte nicht auf ukrainische St\u00e4dte schie\u00dfen, das tun ausschlie\u00dflich russische Terroristen\u00ab, schrieb Jermak weiter. \u00bbPropaganda wird nicht funktionieren.\u00ab<\/p>\n<p>Lokale von Russland eingesetzte Beh\u00f6rden hatten zuvor angek\u00fcndigt, \u00fcber einen Zeitraum von sechs Tagen bis zu 60.000 Zivilisten aus Cherson evakuieren zu wollen. Nach Berichten der russischen Nachrichtenagentur RIA Nowosti erhielten \u00f6rtliche Bewohner SMS, in denen sie dazu aufgefordert wurden, die Stadt zu verlassen, \u00bbbevor die ukrainische Armee mit der Bombardierung beginnt\u00ab.<\/p>\n<p>Unterdessen sollen ukrainische Streitkr\u00e4fte nach Angaben der russischen Besatzer mit Gegenangriffen begonnen haben. Die Ukrainer seien in Richtung der Orte Nowa Kamjanka und Beryslaw in die Offensive gegangen, schrieb der Vizechef der Chersoner Besatzungsverwaltung, Kirill Stremoussow, auf seinem Telegram-Kanal. Bislang seien aber alle Angriffe abgewehrt worden. Von ukrainischer Seite gab es zun\u00e4chst keine Angaben. Kiew erkl\u00e4rte am Vormittag nur, im Gebiet Cherson einen russischen Kampfhubschrauber vom Typ Ka-52 abgeschossen zu haben.<\/p>\n<h3>Jeder zweite Logistiker verst\u00e4rkt wegen <strong>Ukrainekrieg<\/strong> IT-Sicherheit<\/h3>\n<p><strong>12.34 Uhr:<\/strong> Wegen des Ukrainekriegs hat jedes zweite Logistikunternehmen einer Umfrage zufolge seine Ma\u00dfnahmen zur IT-Sicherheit versch\u00e4rft. Von mehr als 400 befragten Logistikern h\u00e4tten 51 Prozent angegeben, die IT-Sicherheit verst\u00e4rkt zu haben, teilte der Digitalverband Bitkom mit. \u00bbLogistikunternehmen werden vermehrt zum Ziel von Cyberangriffen. Die Unternehmen ziehen ihre Sicherheitsma\u00dfnahmen hoch \u2013 und das ist richtig so\u00ab, sagte Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Bernhard Rohleder. Gleichzeitig fehlen aber bei 62 Prozent der Unternehmen Fachkr\u00e4fte f\u00fcr Cybersicherheit.<\/p>\n<h3>Ukrainischer Botschafter in Kasachstan entlassen<\/h3>\n<p><strong>11.58 Uhr:<\/strong> Der ukrainische Botschafter in der zentralasiatischen Ex-Sowjetrepublik Kasachstan muss seinen Posten wohl auf Druck Moskaus niederlegen. Petro Wrublewskyj sei von seinem Amt entlassen, teilte das ukrainische Pr\u00e4sidialamt mit. Ein expliziter Grund wurde in dem Dekret nicht genannt. Angesprochen auf Russlands Krieg gegen sein Land hatte Wrublewskyj im August einen gefallenen ukrainischen K\u00e4mpfer mit den Worten zitiert: \u00bbWir versuchen, so viele von ihnen (den Russen) zu t\u00f6ten wie m\u00f6glich. Je mehr Russen wir jetzt t\u00f6ten, desto weniger von ihnen m\u00fcssen unsere Kinder t\u00f6ten.\u00ab Moskau hatte daraufhin die Ausweisung Wrublewskyjs gefordert. Kasachstan wies das zur\u00fcck, bat aber die Ukraine, den Diplomaten, der mehr als zwei Jahre in Astana im Dienst war, zu ersetzen.<\/p>\n<h3><strong>Zivilisten d\u00fcrfen Cherson nicht mehr betreten<\/strong><\/h3>\n<p><strong>11.45 Uhr:<\/strong> Russland verwehrt Zivilisten den Zutritt zur Region Cherson f\u00fcr sieben Tage. Hintergrund seien die zu erwarteten K\u00e4mpfe im Zuge der ukrainischen Gegenoffensive, sagte der von Russland eingesetzte Verwalter Wladimir Saldo im staatlichen Fernsehen. 5000 Menschen seien bereits \u00bbin Sicherheit gebracht\u00ab worden. Staatliche russische Medien zeigten Bilder, wie Menschen mit F\u00e4hren \u00fcber den Fluss Dnipro auf die andere Seite gebracht wurden.<\/p>\n<p>Zuvor hatte Saldo angek\u00fcndigt, dass insgesamt 50.000 bis 60.000 Menschen zum linken Ufer des Dnipro oder nach Russland gebracht werden sollten. Die Kontrolle \u00fcber die Region werde man nicht abgeben, sagte er. Saldo behauptete, Russland k\u00f6nne einen erwarteten Gro\u00dfangriff abwehren. Zudem habe man gen\u00fcgend Ressourcen, um eine Gegenoffensive zu starten.<\/p>\n<h3><strong>Neue Angriffe \u2013 Wohnraum von rund 150.000 Menschen in Charkiw zerst\u00f6rt<\/strong><\/h3>\n<p><strong>11.20 Uhr:<\/strong> In der zweitgr\u00f6\u00dften ukrainischen Stadt Charkiw haben durch die monatelangen russischen Angriffe mehr als 150.000 Einwohner laut den \u00f6rtlichen Beh\u00f6rden ihre Wohnungen und H\u00e4user verloren. \u00bbViele von ihnen haben die Stadt verlassen, sind in die Westukraine oder in andere Gebiete oder ins Ausland gereist\u00ab, sagte B\u00fcrgermeister Ihor Terechow der Agentur Unian zufolge. Viele seien aber auch geblieben. \u00bbDa Charkiw vor dem Krieg als Studentenhauptstadt der Ukraine galt, stellen wir Menschen, die nirgendwo leben k\u00f6nnen, die Wohnheime zur Verf\u00fcgung und versorgen sie mit allem N\u00f6tigen.\u00ab<\/p>\n<p>Das Uno-Nothilfeb\u00fcro (OCHA) in Genf hatte Anfang Oktober mitgeteilt, dass in den von der Ukraine zur\u00fcckeroberten Gebieten um Charkiw Sch\u00e4tzungen zufolge rund 140.000 Menschen auf humanit\u00e4re Hilfe angewiesen seien. Die meisten Menschen h\u00e4tten kaum Zugang zu Nahrungsmitteln, Wasser, Gas, Strom und medizinischer Versorgung. Terechow berichtete auch von neuen russischen Angriffen. \u00bbAcht Raketen wurden in verschiedene Bezirke von Charkiw gefeuert\u00ab, sagte der B\u00fcrgermeister. Unter anderem sei ein Lager mit Hilfsg\u00fctern zerst\u00f6rt worden. Angaben aus dem Kriegsgebiet lassen sich kaum unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n<p>Auch andere Orte in der Ukraine sprachen von weiteren Attacken. So seien in Kriwyj Rij im Gebiet Dnipropetrowsk zahlreiche Bereiche nach einem russischen Angriff auf die Energieinfrastruktur ohne Strom, teilten die \u00f6rtlichen Beh\u00f6rden am Mittwoch mit. Russland hatte zuletzt gezielt die Energieinfrastruktur des Nachbarlandes ins Visier genommen. In der Hauptstadt Kiew gab es hingegen erstmals seit mehr als einer Woche 24 Stunden am St\u00fcck keinen Luftalarm.<\/p>\n<h3>Russland will ukrainischen Vorsto\u00df auf AKW Saporischschja abgewehrt haben<\/h3>\n<p><strong>10.52 Uhr:<\/strong> Ukrainische Streitkr\u00e4fte sind laut der staatlich kontrollierten russischen Nachrichtenagentur RIA mit dem Versuch gescheitert, das Kernkraftwerk Saporischschja zur\u00fcckzuerobern. \u00bbDer Kampf hat mehrere Stunden gedauert, mindestens drei bis dreieinhalb Stunden\u00ab, zitierte RIA den von Russland eingesetzten Beamten Wladimir Rogow. Die russischen Truppen h\u00e4tten den Angriff abgewehrt.<\/p>\n<h3>Belarus startet Musterungen<\/h3>\n<p><strong>10.19 Uhr:<\/strong> Belarus hat nach eigenen Angaben damit begonnen, die milit\u00e4rische Tauglichkeit der B\u00fcrger zu pr\u00fcfen. Obwohl B\u00fcrger zur Musterung vorgeladen worden seien, plane das mit Russland verb\u00fcndete Land allerdings keine Mobilmachung, teilte das Verteidigungsministerium laut der Nachrichtenagentur Reuters mit. \u00bbDie milit\u00e4rischen Registrierungs- und Einberufungsaktivit\u00e4ten sind reine Routine und werden voraussichtlich bis Ende des Jahres abgeschlossen sein\u00ab, hie\u00df es demnach.<\/p>\n<p>Schon seit Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine gibt es Bef\u00fcrchtungen, dass Belarus Moskau milit\u00e4risch unterst\u00fctzen k\u00f6nnte. Zuletzt hatte Belarus im Rahmen eines \u00bbAnti-Terrorismus-Einsatzes\u00ab seine Sicherheitsbeh\u00f6rden in erh\u00f6hte Alarmbereitschaft versetzt und Tausende russische Soldaten ins Land gelassen. Lesen Sie mehr dazu hier:<\/p>\n<h3><strong>Putin soll Berlusconi 20 Flaschen Wodka zum Geburtstag geschickt haben<\/strong><\/h3>\n<p><strong>10 Uhr:<\/strong> Wird die neue Regierung in Italien eine Ann\u00e4herung an Russland anstreben? Silvio Berlusconi schwang sich bereits im Wahlkampf zum Putin-Versteher auf. Jetzt hat sich die Beziehung offenbar vertieft.<\/p>\n<h3><strong>Israel will der Ukraine laut Verteidigungsminister Gantz keine Waffen liefern<\/strong><\/h3>\n<p><strong>9.56 Uhr:<\/strong> Trotz der russischen Angriffe auf die Ukraine mit Kampfdrohnen aus Iran schlie\u00dft Israel Waffenlieferungen weiterhin aus. \u00bbIch m\u00f6chte deutlich machen, dass wir der Ukraine keine Waffen verkaufen\u00ab, sagte Verteidigungsminister Benny Gantz dem Radiosender Kol Chai am Dienstagabend. Man leiste lediglich medizinische und humanit\u00e4re Hilfe. Dies werde auch so bleiben. Gantz stellte klar: \u00bbIch bin der Verteidigungsminister und f\u00fcr den Export israelischer Waffen zust\u00e4ndig.\u00ab<\/p>\n<p>Der ukrainische Au\u00dfenminister Dmytro Kuleba hatte am Dienstag angek\u00fcndigt, Israel um Luftabwehrsysteme bitten zu wollen. \u00bbWenn Israels Politik wirklich darin besteht, den zerst\u00f6rerischen Aktionen Irans konsequent entgegenzutreten, dann ist es an der Zeit, dass Israel sich offen auf die Seite der Ukraine stellt\u00ab, sagte Kuleba. Durch Drohnen- sowie Raketenangriffe wurden in den vergangenen Tagen nach Angaben aus Kiew mehr als 70 Menschen get\u00f6tet. (Lesen Sie hier , welche M\u00f6glichkeiten Kiew jetzt hat.) Israel h\u00e4lt sich in Russlands seit fast acht Monaten andauerndem Angriffskrieg weitgehend zur\u00fcck, um seine Beziehungen zu Moskau nicht zu gef\u00e4hrden.<\/p>\n<h3>Ukraine zieht vor Cherson laut Russland Zehntausende Soldaten zusammen<\/h3>\n<p><strong>9.40 Uhr: <\/strong>Um das besetzte Gebiet Cherson zu befreien, hat die Ukraine nach russischen Angaben Zehntausende Soldaten zusammengezogen. Bisher sei die Lage \u00bbstabil\u00ab, eine m\u00f6gliche Offensive habe noch nicht begonnen, sagte der Vizechef der Besatzungsverwaltung, Kirill Stremoussow, der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge. Man erwarte aber einen Angriff. Von der Ukraine gab es zun\u00e4chst keine Angaben.<\/p>\n<p>Cherson fiel im M\u00e4rz als einzige ukrainische Gebietshauptstadt in russische Hand. Pr\u00e4sident Wladimir Putin verk\u00fcndete im Oktober den Anschluss des Gebiets an Russland. International wird die v\u00f6lkerrechtswidrige Annexion nicht anerkannt. Der Chef der russischen Besatzungsverwaltung von Cherson, Wladimir Saldo, k\u00fcndigte die Evakuierung von Zivilisten vom rechten Dnipro-Ufer an. Saldo sprach von \u00bbetwa 50.000 bis 60.000\u00ab Menschen, die auf das linke Ufer oder nach Russland gebracht werden sollten. Dies werde etwa sechs Tage in Anspruch nehmen. Es st\u00fcnden schon Boote bereit, sagte Saldo. Der Agentur Tass zufolge wurden die Bewohner des Gebiets bereits per SMS von den Pl\u00e4nen informiert.<\/p>\n<h3><strong>Moskau mangelt es offenbar an f\u00e4higen Nachwuchsoffizieren<\/strong><\/h3>\n<p><strong>9.39 Uhr:<\/strong> Nach Einsch\u00e4tzung britischer Geheimdienste sind Russlands Probleme an der Front auch auf einen Mangel an kompetentem F\u00fchrungspersonal zur\u00fcckzuf\u00fchren. Die Armee habe immer weniger f\u00e4hige Nachwuchsoffiziere, die neue Rekruten anleiten und f\u00fchren k\u00f6nnten, hie\u00df es im t\u00e4glichen Kurzbericht des britischen Verteidigungsministeriums. Dies verschlechtere wohl die Moral und den Zusammenhalt in den russischen Truppen. Vier von f\u00fcnf Gener\u00e4len mit direkter operativer Verantwortung f\u00fcr den im Februar von Russland begonnenen Angriffskrieg seien mittlerweile entlassen worden \u2013 ihre Nachfolger h\u00e4tten die Situation nicht verbessert, sind die Briten \u00fcberzeugt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der russische Pr\u00e4sident erweitert die Machtbefugnisse der Besatzer in den vier k\u00fcrzlich annektierten Regionen. Und: Die Ukraine wirft Moskau eine \u00bbPropagandashow\u00ab in Cherson vor. Die News. 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