{"id":15548,"date":"2022-10-19T01:36:12","date_gmt":"2022-10-18T22:36:12","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/ukraine-news-am-18-oktober-bericht-uber-iranische-raketenlieferungen-an-russland\/"},"modified":"2022-10-19T01:36:12","modified_gmt":"2022-10-18T22:36:12","slug":"ukraine-news-am-18-oktober-bericht-uber-iranische-raketenlieferungen-an-russland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/ukraine-news-am-18-oktober-bericht-uber-iranische-raketenlieferungen-an-russland\/","title":{"rendered":"Ukraine-News am 18. Oktober: Bericht \u00fcber iranische Raketenlieferungen an Russland"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Hat Iran Russland die Lieferung von Boden-Boden-Raketen zugesagt? Das Pentagon kommentiert eine entsprechende Recherche zur\u00fcckhaltend. Und: Drohnenabwehr-Lieferung f\u00fcr die Ukraine \u00bbin den kommenden Tagen\u00ab. Das waren die News am 18. Oktober.  <\/p>\n<h3>Russischer Kommandeur erwartet ukrainischen Angriff auf Cherson<\/h3>\n<p><strong>21.39 Uhr: <\/strong>Der neue Oberbefehlshaber der russischen Truppen in der Ukraine, General Sergej Surowikin, erwartet einen massiven ukrainischen Angriff zur Befreiung der besetzten Stadt Cherson. \u00bbAn diesem Frontabschnitt ist die Lage schwierig\u00ab, sagte Surowikin am Dienstag nach Angaben russischer Agenturen. Er sagte, die Ukraine beschie\u00dfe Wohnh\u00e4user und die Infrastruktur der Stadt. Durch Artillerietreffer habe die Ukraine die \u00dcberg\u00e4nge \u00fcber den Fluss Dnipro unpassierbar gemacht. Das erschwere die Versorgung der Stadt.<\/p>\n<p>\u00bbWir werden bedacht und rechtzeitig handeln und schlie\u00dfen auch schwierige Entscheidungen nicht aus\u00ab, sagte der General, ohne Details zu nennen. Der Chef der russischen Besatzungsverwaltung, Wladimir Saldo, sagte, die Zivilbev\u00f6lkerung einiger Regionen auf dem n\u00f6rdlichen rechten Ufer des Dnipro solle evakuiert werden.<\/p>\n<h3>Iran weist Drohnenliefer-Vorw\u00fcrfe zur\u00fcck<\/h3>\n<p><strong>21.33 Uhr: <\/strong>Teheran ist nach eigenen Angaben bereit, im Gespr\u00e4ch mit Kiew \u00bbunbegr\u00fcndete\u00ab Vorw\u00fcrfe hinsichtlich der Lieferung von Drohnen an Moskau auszur\u00e4umen. \u00bbDer Iran ist zu Verhandlungen und Gespr\u00e4chen mit der Ukraine bereit, um diese Vorw\u00fcrfe auszur\u00e4umen\u00ab, erkl\u00e4rte ein Sprecher des iranischen Au\u00dfenministeriums am Dienstag in Teheran. \u00bbDie Behauptungen, dass die Islamische Republik Waffen, einschlie\u00dflich milit\u00e4rischer Drohnen, in den Ukraine-Krieg schickt\u00ab entspr\u00e4chen nicht der Wahrheit.<\/p>\n<p>Die russische Armee setzt bei ihren Angriffen im Nachbarland nach ukrainischen Angaben auch iranische Kamikaze-Drohnen ein. Au\u00dfenminister Dmytro Kuleba teilte am Dienstag mit, dass er Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj deshalb vorgeschlagen habe, die diplomatischen Beziehungen zu Teheran abzubrechen. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow sagte auf Nachfrage, ihm l\u00e4gen \u00bbkeine Informationen\u00ab \u00fcber den Einsatz iranischer Drohnen in der Ukraine durch die russische Armee vor.<\/p>\n<h3><strong>Deutschland schickt f\u00fcnf weitere Bergepanzer in die Ukraine<\/strong><\/h3>\n<p><strong>20.34 Uhr: <\/strong>Zur Abwehr der russischen Invasion hat Deutschland den ukrainischen Streitkr\u00e4ften f\u00fcnf Bergepanzer und sieben Br\u00fcckenlegesysteme \u00fcbergeben. Das geht aus der Liste der milit\u00e4rischen Unterst\u00fctzung hervor, die die Bundesregierung in Berlin jeweils am Dienstag aktualisiert. Damit habe die Ukraine insgesamt zehn Bergepanzer bekommen. Mit den Br\u00fcckenlegesystemen lassen sich \u00dcberquerungen von Fl\u00fcssen und B\u00e4chen konstruieren.<\/p>\n<p>Mit Blick auf den bevorstehenden Winter wurden 116.000 K\u00e4lteschutzjacken, 80.000 K\u00e4lteschutzhosen und 240.000 Winterm\u00fctzen \u00fcbergeben. Auch 183 Stromgeneratoren, 100 Zelte sowie 167.000 Schuss Handwaffenmunition geh\u00f6ren zu der Unterst\u00fctzung aus Deutschland.<\/p>\n<h3>Bericht \u00fcber iranische Raketenlieferungen an Russland<\/h3>\n<p><strong>19.39 Uhr: <\/strong>Neben weiteren Drohnen will der Iran einem Bericht zufolge Russland auch Boden-Boden-Raketen liefern. Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf mehrere iranische Beamte und Diplomaten berichtete, sei eine Einigung dar\u00fcber bei einem Moskau-Besuch des Ersten Vizepr\u00e4sidenten Mohammad Mokhber am 6. Oktober erzielt worden. Moskau habe bei dem Treffen um weitere Drohnen sowie Raketen von verbesserter Genauigkeit gebeten, insbesondere um solche der Fateh- und Zolfaghar-Familie.<\/p>\n<p>Reuters zitierte zudem einen westlichen Offiziellen mit der Aussage, es gebe eine Vereinbarung zwischen dem Iran und Russland, ballistische Boden-Boden-Kurzstreckenraketen zu liefern, einschlie\u00dflich der Zolfaghar.<\/p>\n<p>Das Pentagon \u00e4u\u00dferte sich zur\u00fcckhaltend zu dem Reuters-Bericht. \u00bbIch habe derzeit keine Informationen, die das best\u00e4tigen k\u00f6nnen\u00ab, sagte Sprecher Patrick Ryder auf einer Pressekonferenz.<\/p>\n<h3>Nato will Ukraine Systeme zur Drohnenabwehr liefern<\/h3>\n<p><strong>18.25 Uhr: <\/strong>Nato-Generalsekret\u00e4r Jens Stoltenberg hat erkl\u00e4rt, das B\u00fcndnis werde der Ukraine \u00bbin den kommenden Tagen\u00ab Systeme zur Drohnenabwehr liefern. Damit solle das Land bei der Verteidigung gegen Drohnen aus iranischer Produktion unterst\u00fctzt werden, mit denen Russland kritische Infrastruktur in der Ukraine angreife.<\/p>\n<h3>Fahrt durch die Ostukraine: In der befreiten Zone<\/h3>\n<p><strong>17.57 Uhr: <\/strong>Ukrainische Truppen haben in den vergangenen Wochen Tausende Quadratkilometer im Osten des Landes zur\u00fcckerobert. Doch auch ohne die Russen bleibt der Krieg dort allgegenw\u00e4rtig. Eine Fahrt durch das Gebiet.                                       <\/p>\n<h3>Russland: Strategische Bomber absolvieren zw\u00f6lfst\u00fcndigen Flug<\/h3>\n<p><strong>17.35 Uhr: <\/strong>Russland hat nach eigenen Angaben strategische Bomber, die Atomwaffen transportieren k\u00f6nnen, einen Flug \u00fcber neutrale Gebiete des Pazifik, des Beringmeers und das Ochotskisches Meers absolvieren lassen. Die Fl\u00fcge der Bomber vom Typ Tu-95MS h\u00e4tten zw\u00f6lf Stunden gedauert, berichtet die russische Agentur Interfax             unter Verweis auf das Verteidigungsministerium. Die Fl\u00fcge seien \u00bbin strikter \u00dcbereinstimmung mit den internationalen Regeln f\u00fcr die Nutzung des Luftraums durchgef\u00fchrt\u00ab worden, hei\u00dft es.<\/p>\n<p>Das Ministerium machte keine Angaben zur Flugroute. Dass die Fl\u00fcge \u00fcber das Ochotskische Meer und das Beringmeer f\u00fchrten, l\u00e4sst aber darauf schlie\u00dfen, dass die Maschinen in der N\u00e4he Japans und der USA gewesen sein k\u00f6nnten. Die Nato f\u00fchrt in dieser Woche \u00dcbungen f\u00fcr das Szenario eines Atomkriegs durch und hatte erkl\u00e4rt, man gehe davon aus, dass Russland eigene \u00dcbungen abhalten werde.<\/p>\n<h3>Nach mutma\u00dflicher Sabotage: EU-Kommission will Infrastruktur sch\u00fctzen<\/h3>\n<p><strong>17.07 Uhr: <\/strong>Besonders wichtige Infrastruktur wie Gasleitungen oder Verkehrswege muss nach dem Willen der EU-Kommission besser gesch\u00fctzt werden. \u00bbAngesichts sich schnell entwickelnder Bedrohungen \u2013 Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine, die Sabotage von Nord Stream und des deutschen Schienennetzes \u2013 ist klar, dass wir unsere Arbeit zum Schutz unserer Infrastruktur beschleunigen m\u00fcssen\u00ab, sagte EU-Innenkommissarin Ylva Johansson in Stra\u00dfburg. Ihre Beh\u00f6rde legte Empfehlungen an die EU-Staaten vor, die die Bereiche Energie, digitale Infrastruktur, Verkehr und Weltraum hervorheben.<\/p>\n<p>Besonders wichtig sei der Schutz grenz\u00fcberschreitender Infrastruktur und Dienste, die Auswirkungen auf mehrere EU-Staaten h\u00e4tten, teilt die EU-Kommission mit . Es sei im Interesse aller L\u00e4nder, diese Bereiche zu identifizieren und gemeinsam zu sch\u00fctzen. Zudem sollten die EU-Staaten auf Grundlage gemeinsamer Standards Stresstests der kritischen Infrastruktur durchf\u00fchren. Auch m\u00fcsse es eine engere Zusammenarbeit etwa mit Nachbarl\u00e4ndern und der Nato geben. Bei der Koordinierung all dessen soll der EU-Kommission eine st\u00e4rkere Rolle als bislang zukommen, hei\u00dft es in den unverbindlichen Empfehlungen der Beh\u00f6rde, mit denen sich nun die EU-Staaten befassen.<\/p>\n<h3>Uno macht Russland f\u00fcr die \u00bb\u00fcberwiegende Mehrheit\u00ab m\u00f6glicher Kriegsverbrechen in der Ukraine verantwortlich<\/h3>\n<p><strong>16.40 Uhr: <\/strong>Eine Kommission der Vereinten Nationen macht Russland f\u00fcr die \u00bb\u00fcberwiegende Mehrheit\u00ab der Menschenrechtsverletzungen in den ersten Kriegswochen verantwortlich, darunter auch Angriffe auf Zivilisten, also m\u00f6gliche Kriegsverbrechen.<\/p>\n<p>Der Bericht befasst sich mit den Ereignissen in den nordukrainischen Regionen Kiew, Tschernihiw, Charkiw und Sumy Ende Februar und im M\u00e4rz 2022. Russische Streitkr\u00e4fte h\u00e4tten hier wahllos Gebiete beschossen und Zivilisten angegriffen, die versucht hatten zu fliehen, hei\u00dft es in dem Uno-Bericht. Die Kommission stellte \u00bbin einigen F\u00e4llen\u00ab auch Verst\u00f6\u00dfe der Ukraine gegen das V\u00f6lkerrecht fest, in zwei F\u00e4llen handele es sich wom\u00f6glich um Kriegsverbrechen.<\/p>\n<p>Moskau bestreitet, absichtlich Zivilisten ins Visier genommen zu haben. Kiew hat erkl\u00e4rt, dass es \u00dcbergriffe durch seine eigenen Streitkr\u00e4fte bestrafen wird, glaubt aber, dass die Zahl solcher Vorf\u00e4lle gering ist.<\/p>\n<h3>Litauen kauft weitere 300 gepanzerte US-Milit\u00e4rfahrzeuge<\/h3>\n<p><strong>16.33 Uhr: <\/strong>Litauen r\u00fcstet vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine weiter auf: Das baltische EU- und Nato-Land wird 300 zus\u00e4tzliche gepanzerte Milit\u00e4rfahrzeuge aus den USA erwerben. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Vilnius mit. Geliefert werden die gel\u00e4ndeg\u00e4ngigen leichten Einsatzfahrzeuge vom Typ \u00bbJLTV\u00ab (Joint Light Tactical Vehicle) des US-Herstellers Oshkosh. Zum Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht. Die ersten Fahrzeuge sollen 2023 in Litauen eintreffen. Das Land grenzt an die russische Ostsee-Exklave Kaliningrad und an Russlands Verb\u00fcndeten Belarus.<\/p>\n<h3>Wegen defektem Triebwerk: Russischer Kampfjet st\u00fcrzt in Wohngebiet nahe Ukraine<\/h3>\n<p><strong>16.12 Uhr: <\/strong>Ein russisches Milit\u00e4rflugzeug ist in der russischen Stadt Jejsk bei einem Hochhaus abgest\u00fcrzt. Mindestens 13 Menschen kamen ums Leben. Der Kampfjet soll sich auf einem \u00dcbungsflug befunden haben.<\/p>\n<h3>U<strong>kraine<\/strong> bittet Israel um Flugabwehrsysteme<\/h3>\n<p><strong>15.31 Uhr:<\/strong> Die Ukraine bittet Israel um milit\u00e4rische Hilfe und die umgehende Lieferung von Flugabwehrsystemen. Ein entsprechendes Ersuchen werde an die israelische Regierung geschickt, sagte der ukrainische Au\u00dfenminister Dmytro Kuleba. Israels Raketenabwehr gilt als eine der besten der Welt, bisher weigert sich das Land jedoch, Waffen an die Ukraine zu liefern. Hintergrund sind Kontakte zu Moskau, die Israel nicht verlieren will.<\/p>\n<p>Die Beziehungen zwischen Israel und Russland leiden jedoch unter der offensichtlichen Kooperation zwischen Moskau und Teheran  \u2013 etwa bei den im Ukrainekrieg eingesetzten iranischen Shahed-Drohnen. Iran und Israel sind Erzfeinde \u2013 das spricht f\u00fcr die Ukraine: Kuleba sagte, dass er seinem Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj vorschlage, die diplomatischen Beziehungen zu Iran wegen der Drohnenlieferungen an Moskau abzubrechen.<\/p>\n<h3>Estnisches Parlament stuft russisches Regime als terroristisches Regime ein<\/h3>\n<p><strong>14.54 Uhr:<\/strong> Das estnische Parlament hat Russland als Terror unterst\u00fctzenden Staat eingestuft. \u00bbDer Riigikogu erkl\u00e4rt das russische Regime zu einem terroristischen Regime und die Russische F\u00f6deration zu einem Staat, der den Terrorismus unterst\u00fctzt, deren Aktionen gemeinsam angegangen werden m\u00fcssen\u00ab, hie\u00df in der einstimmig bei drei Enthaltungen angenommenen Entschlie\u00dfung.<\/p>\n<p>Die Abgeordneten des baltischen EU- und Nato-Landes forderten darin die internationale Gemeinschaft zu \u00e4hnlichen Entschlie\u00dfungen auf. Die Einstufung hat vor allem symbolischen Charakter . Vor Estlands Parlament hatten bereits die Volksvertretungen der beiden anderen baltischen Staaten Lettland und Litauen vergleichbar formulierte Erkl\u00e4rungen verabschiedet.<\/p>\n<h3>Mehr als 195.000 ukrainische Kinder an deutschen Schulen<\/h3>\n<p><strong>14.20 Uhr: <\/strong>Die Zahl der ukrainischen Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler an deutschen Schulen ist auf mehr als 195.000 gestiegen. Die Bundesl\u00e4nder meldeten f\u00fcr die am Sonntag zu Ende gegangene 41. Kalenderwoche 195.015 Kinder und Jugendliche aus der Ukraine an den Schulen, wie die Kultusministerkonferenz in Berlin mitteilt. Im Vergleich zur Vorwoche stieg die Zahl damit um 1213 an. Die von der KMK angegebenen Sch\u00fclerzahlen beziehen sich auf allgemeinbildende Schulen und Berufsschulen.<\/p>\n<h3>Deutschland liefert erste Panzer in Ringtausch nach Griechenland<\/h3>\n<p><strong>13.44 Uhr:<\/strong> Im Rahmen des Ringtauschs zwischen Athen und Berlin sind die ersten sechs deutschen Sch\u00fctzenpanzer vom Typ Marder 1A3 in Griechenland angekommen. Dies teilte der griechische Generalstab mit. Die Fahrzeuge seien am Vortag geliefert worden, hie\u00df es. Insgesamt soll Griechenland 40 Marder-Sch\u00fctzenpanzer erhalten. Daf\u00fcr sollen von dort an die Ukraine 40 Sch\u00fctzenpanzer sowjetischer Bauart des Typs BMP-1 geliefert werden, die Athen einst aus DDR-Best\u00e4nden erhalten hatte. Wann und wie diese Sch\u00fctzenpanzer aus Griechenland in die Ukraine gelangen sollen, blieb zun\u00e4chst unklar.<\/p>\n<p>Die Idee des Ringtauschs war kurz nach Beginn des Ukrainekriegs entstanden. Die ukrainischen Streitkr\u00e4fte sollten dadurch so schnell wie m\u00f6glich mit sowjetischen Systemen versorgt werden, f\u00fcr die sie keine zus\u00e4tzliche Ausbildung ben\u00f6tigen. Griechenland hatte jedoch darauf bestanden, dass zuerst die deutschen Sch\u00fctzenpanzer ankommen m\u00fcssten, bevor man das eigene Ger\u00e4t in die Ukraine schicke, damit die Verteidigungskraft des Landes nicht geschw\u00e4cht werde.<\/p>\n<h3>Ukraine meldet Ankunft erster Tranche der EU-Finanzhilfen<\/h3>\n<p><strong>13.08 Uhr: <\/strong>Die Ukraine hat nach eigenen Angaben die erste Tranche des F\u00fcnf-Milliarden-Euro-Hilfspakets der EU erhalten. Premierminister Denys Schmyhal teilte bei Telegram mit , dass zwei Milliarden Euro angekommen seien. \u00bbDie zus\u00e4tzlichen Finanzmittel werden dazu beitragen, dringende Haushaltsausgaben zu decken, insbesondere im sozialen und humanit\u00e4ren Bereich\u00ab, schrieb Schmyhal.<\/p>\n<h3>Absturz des Milit\u00e4rjets nach russischen Angaben auf technisches Versagen zur\u00fcckzuf\u00fchren<\/h3>\n<p><strong>12.55 Uhr:<\/strong> Der Absturz eines russischen Milit\u00e4rjets in der Stadt Jejsk ist nach russischen Angaben auf technisches Versagen zur\u00fcckzuf\u00fchren. Wie ein Untersuchungskomitee laut der Nachrichtenagentur Tass  mitteilte, seien Regeln f\u00fcr Fl\u00fcge und deren Vorbereitung nicht beachtet worden. Die Piloten, die sich mit einem Schleudersitz haben retten k\u00f6nnen, w\u00fcrden befragt. Die Flugschreiber seien bereits geborgen.<\/p>\n<p>Am Montagabend hatte eines der Triebwerke des Flugzeugs nach dem Start Feuer gefangen und war bei einem neunst\u00f6ckigen Wohnhaus abgest\u00fcrzt, das in Flammen aufging. Nach offiziellen Angaben starben 13 Menschen, darunter drei Kinder. 19 weitere Menschen wurden verletzt.<\/p>\n<h3>Kreml: Annektierte Gebiete fallen unter Schutz von Atomwaffen<\/h3>\n<p><strong>12.19 Uhr:<\/strong> Die vier annektierten ukrainischen Gebiete  Luhansk, Donezk, Saporischschja und Cherson fallen nach Darstellung Russlands unter den Schutz seiner Atomwaffen. \u00bbDiese Gebiete sind unver\u00e4u\u00dferliche Teile der Russischen F\u00f6deration\u00ab, sagt der Kremlsprecher Dmitri Peskow. \u00bbUnd f\u00fcr ihre Sicherheit ist auf dem gleichen Niveau gesorgt wie f\u00fcr das \u00fcbrige russische Territorium.\u00ab Peskow antwortet damit auf die Frage, ob die annektierten Gebiete unter dem atomaren Schutzschirm stehen. Wladimir Putin hat im September erkl\u00e4rt, Russlands territoriale Integrit\u00e4t notfalls mit Atomwaffen zu verteidigen.<\/p>\n<h3>Kreml will nichts von Einsatz iranischer Drohnen wissen<\/h3>\n<p><strong>11.55 Uhr: <\/strong>Bei den russischen Angriffen am Montag wurden nach ukrainischen Angaben auch iranische Drohnen genutzt. Das zeigten auch Videos und Bilder etwa aus Kiew, die dem iranischen Modell \u00e4hneln. Der Kreml will davon aber nichts wissen, Sprecher Dmitri Peskow sagte, dass keine Informationen \u00fcber den Einsatz der sogenannten Kamikazedrohnen vorl\u00e4gen. \u00bbEs wird russische Ausr\u00fcstung mit russischer Kennzeichnung verwendet\u00ab, sagte er. Es ist bekannt, dass Russland den iranischen Shahed-136-Drohnen eine eigene Kennung gegeben hat: Geran-2.<\/p>\n<p>Iran bestreitet die Lieferung von Drohnen  zu Kriegszwecken. F\u00fchrende europ\u00e4ische Politiker hatten nach den Angriffen erkl\u00e4rt, dass der Einsatz iranischer Drohnen eine ernsthafte Eskalation und neue Sanktionen gegen Iran bedeuten w\u00fcrden.<\/p>\n<h3>Weitere Todesopfer in Kiew<\/h3>\n<p><strong>11.43 Uhr:<\/strong> Bei den russischen Angriffen sind in Kiew nach ukrainischen Angaben mindestens drei weitere Todesopfer geborgen worden. Wie die Kiewer Staatsanwaltschaft mitteilte, wurden zwei Menschen bei einem Angriff auf eine Energieversorgungsanlage get\u00f6tet. Eine weitere Person sei verwundet worden. B\u00fcrgermeister Vitali Klitschko sprach zudem von einem weiteren Todesopfer im Zentrum der Hauptstadt. Nach den Angriffen mit iranischen Kamikazedrohnen am Montag sei die Leiche einer \u00e4lteren Frau geborgen worden.<\/p>\n<h3>Laut Selenskyj 30 Prozent der Elektrizit\u00e4tswerke zerst\u00f6rt<\/h3>\n<p><strong>11.19 Uhr: <\/strong>Bei den russischen Angriffen auf ukrainische St\u00e4dte wurden seit dem 10. Oktober nach ukrainischen Angaben 30 Prozent der ukrainischen Elektrizit\u00e4tswerke zerst\u00f6rt. Das teilte der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj bei Twitter mit. Selenskyj schrieb, dass die Angriffe massive Blackouts in der ganzen Ukraine verursacht h\u00e4tten. Es gebe \u00bbkeinen Raum mehr f\u00fcr Verhandlungen\u00ab mit Wladimir Putin.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hat Iran Russland die Lieferung von Boden-Boden-Raketen zugesagt? Das Pentagon kommentiert eine entsprechende Recherche zur\u00fcckhaltend. Und: Drohnenabwehr-Lieferung f\u00fcr die Ukraine \u00bbin den kommenden Tagen\u00ab. 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