{"id":15530,"date":"2022-10-18T06:37:00","date_gmt":"2022-10-18T03:37:00","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-dienstag-18-oktober\/"},"modified":"2022-10-18T06:37:00","modified_gmt":"2022-10-18T03:37:00","slug":"news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-dienstag-18-oktober","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-dienstag-18-oktober\/","title":{"rendered":"News zum Russland-Ukraine-Krieg: Das geschah in der Nacht zu Dienstag (18. Oktober)"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Das ukrainische Milit\u00e4r soll mehr Gefangene nehmen \u2013 so will es Pr\u00e4sident Selenskyj. In Norwegen sind vier Russen wegen verd\u00e4chtiger Fotos festgesetzt worden. Wieder Drohnen \u00fcber Kiew. Das geschah in der Nacht.  <\/p>\n<h3><strong>Was in den vergangenen Stunden geschah<\/strong><\/h3>\n<p>In der ukrainischen Hauptstadt <strong>Kiew <\/strong>ist am <strong>Montagabend <\/strong>zum vierten Mal an einem Tag <strong>Luftalarm <\/strong>ausgel\u00f6st worden. Um die Millionenstadt war nach Beh\u00f6rdenangaben die Luftabwehr im Einsatz, um anfliegende <strong>Drohnen <\/strong>der <strong>russischen Streitkr\u00e4fte <\/strong>abzufangen. Ein Abschuss einer solchen Drohne wurde aus dem Ort Browary am \u00f6stlichen Stadtrand gemeldet. Bei Drohnenangriffen auf Kiew waren am Morgen vier Menschen get\u00f6tet worden.<\/p>\n<p>Abends gab es Luftalarm auch \u00fcber den s\u00fcdlichen Gebieten <strong>Mykolajiw <\/strong>und <strong>Odessa<\/strong>. In Odessa waren demnach Explosionen zu h\u00f6ren. Im zentralukrainischen Gebiet Dnipropetrowsk wurde nach Beh\u00f6rdenangaben am Tag ein Objekt der Energieversorgung getroffen. \u00bbEs brach ein Brand aus, die Sch\u00e4den sind gro\u00df\u00ab, schrieb Gouverneur Mykola Lukaschuk auf Telegram.<\/p>\n<p>In <strong>Norwegen <\/strong>sind erneut vier <strong>Russen<\/strong> <strong>festgenommen <\/strong>worden, die unerlaubt <strong>Fotos <\/strong>von verschiedenen Objekten gemacht hatten. Die drei M\u00e4nner und eine Frau seien am vergangenen Donnerstag im Norden Norwegens festgenommen worden, teilte die Polizei am Montag mit. Sie seien in einem Wagen mit russischem Kennzeichen unterwegs gewesen.<\/p>\n<p>Bei ihnen sei umfangreiches Fotomaterial beschlagnahmt worden, sagte der Polizeibeamte Gaute Rydmark dem Sender TV2. Die vier Russen h\u00e4tten aber bestritten, etwas Verbotenes getan zu haben, und sich stattdessen als einfache Touristen ausgegeben.<\/p>\n<p>Bereits in der vergangenen Woche waren in Norwegen bei unterschiedlichen Vorf\u00e4llen zwei Russen festgenommen worden, die <strong>Drohnen <\/strong>eingesetzt und teils Fotos von Bell-Hubschraubern des norwegischen Milit\u00e4rs gemacht hatten.<\/p>\n<h3><strong>Das sagt Kiew<\/strong><\/h3>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident<strong> Wolodymyr Selenskyj <\/strong>hat die Soldaten seines Landes aufgerufen,<strong> mehr russische Soldaten gefangenzunehmen<\/strong>. Diese k\u00f6nnten dann gegen ukrainische Gefangene auf russischer Seite ausgetauscht werden. \u00bbJe mehr russische H\u00e4ftlinge wir haben, desto schneller k\u00f6nnen wir unsere Helden befreien\u00ab, sagt Selenskyj. \u00bbJeder ukrainische Soldat und jeder Kommandeur an der Front sollte daran denken.\u00ab<\/p>\n<p>Angesichts der geh\u00e4uften russischen Luftangriffe bat <strong>Selenskyj <\/strong>die <strong>Staatengemeinschaft<\/strong> um mehr und bessere <strong>Waffen <\/strong>zur <strong>Luftabwehr<\/strong>. \u00bbWenn wir \u00fcber Luftabwehr reden, dann reden wir \u00fcber reale Menschenleben\u00ab, sagte er. \u00bbDas ist nicht nur im Interesse der Ukraine. Je geringer die terroristischen M\u00f6glichkeiten Russlands sind, desto schneller endet dieser Krieg.\u00ab Die russischen Streitkr\u00e4fte griffen am Montag vor allem mit Kampfdrohnen iranischer Bauart an. Die Ukraine habe seit Sonntagabend 37 solcher Drohnen und mehrere Marschflugk\u00f6rper abgefangen, sagte Selenskyj.<\/p>\n<p>F\u00fcr die ukrainische <strong>Pr\u00e4sidentengattin Olena Selenska <\/strong>war immer klar, dass ihr Mann Wolodymyr in dem russischen Angriffskrieg <strong>auf seinem Posten <\/strong>bleibt. \u00bbIch wusste von Anfang an, dass er Kiew nicht verlassen wird\u00ab, sagte Selenska der \u00bbBild\u00ab-Zeitung: \u00bbWenn ein Land im Krieg ohne F\u00fchrung bleibt, dann wird es ersch\u00fcttert.\u00ab<\/p>\n<p>Selenskyj hatte trotz wohlgemeinter Ratschl\u00e4ge seine Hauptstadt nach Kriegsbeginn am 24. Februar nicht verlassen. Damals wie heute trachteten russische Spezialkr\u00e4fte ihm nach dem Leben, sagte Selenska. \u00bbIch versuche, nicht dar\u00fcber nachzudenken.\u00ab Sie selbst sehe ihren Mann \u00bbmanchmal bei der Arbeit im B\u00fcro\u00ab. Aber die Familie sei \u00bbim Alltag getrennt\u00ab. Auch Tochter Oleksandra (18) und Sohn Kyrylo (9) s\u00e4hen ihren Vater nur selten. Mehr dazu erfahren Sie hier.<\/p>\n<h3><strong>Das sagt Moskau<\/strong><\/h3>\n<p>Die <strong>russische Hauptstadt <\/strong>hat nach Beh\u00f6rdenangaben die Ziele der von Pr\u00e4sident <strong>Wladimir Putin <\/strong>angeordneten <strong>Teilmobilmachung erreicht <\/strong>und die Einberufungen beendet. Das teilte der Milit\u00e4rkommissar der Stadt, Maxim Loktjew, russischen Agenturen zufolge mit. Er machte keine Angaben dar\u00fcber, wie viele M\u00e4nner in Moskau seit dem 21. September eingezogen wurden. Freiwillige k\u00f6nnten sich weiter zum Dienst in der Armee melden.<\/p>\n<p>Beim <strong>Absturz <\/strong>eines russischen <strong>Kampfjets <\/strong>\u00fcber der russischen Stadt <strong>Jejsk <\/strong>am Asowschen Meer hat es am Montag <strong>Tote <\/strong>und <strong>Verletzte <\/strong>gegeben. Der Kampfbomber vom Typ Suchoj Su-34 fiel kurz nach dem Start direkt neben ein achtst\u00f6ckiges Wohnhaus, das zum Teil in Brand gesetzt wurde. Nach Angaben des regionalen Zivilschutzes vom Abend wurden mindestens sechs Menschen get\u00f6tet und 25 verletzt. Bei sechs Menschen war der Verbleib unklar. Den Angaben zufolge wurden 72 Wohnungen besch\u00e4digt.<\/p>\n<p>Das Verteidigungsministerium in Moskau best\u00e4tigte den Absturz. Beim Start von einem nahen Fliegerhorst habe eines von zwei Triebwerken Feuer gefangen, hie\u00df es. Die zwei Personen aus dem Cockpit h\u00e4tten sich mit Fallschirmen gerettet.<\/p>\n<p>F\u00fcr einen gemeinsamen <strong>Milit\u00e4rverbund <\/strong>von <strong>Belarus <\/strong>und <strong>Russland <\/strong>sollen nach Angaben von Minsk bis zu <strong>9000 russische Soldaten <\/strong>und rund <strong>170<\/strong> <strong>Panzer <\/strong>in Belarus stationiert werden. Neben dieser \u00bbGesamtzahl\u00ab russischer Soldaten werde Russland auch \u00bbetwa 170 Panzer, bis zu 200 gepanzerte Fahrzeuge und bis zu 100 Waffen und M\u00f6rser mit einem Kaliber \u00fcber 100 Millimeter\u00ab nach Belarus entsenden, teilte der Berater des belarussischen Verteidigungsministeriums f\u00fcr internationale milit\u00e4rische Zusammenarbeit, Valeri Rewenko, auf Telegram mit.<\/p>\n<p>Die russischen Einheiten werden demnach auf vier Truppen\u00fcbungspl\u00e4tzen im Osten und im Zentrum des Landes stationiert. Dort w\u00fcrden sie an \u00dcbungen teilnehmen, die vor allem \u00bbGefechtsschie\u00dfen und Luftabwehr\u00ab beinhalteten, erkl\u00e4rte Rewenko.<\/p>\n<p>Der belarussische Machthaber Alexander Lukaschenko hatte in der vergangenen Woche die Aufstellung eines gemeinsamen Milit\u00e4rverbundes mit Russland bekannt gegeben. Die Aussage hatte Bef\u00fcrchtungen ausgel\u00f6st, belarussische Soldaten k\u00f6nnten gemeinsam mit der russischen Armee im Osten der Ukraine eingesetzt werden.<\/p>\n<h3><strong>Humanit\u00e4re Lage<\/strong><\/h3>\n<p><strong>Russland <\/strong>und die <strong>Ukraine <\/strong>haben einen der bisher gr\u00f6\u00dften <strong>Gefangenenaustausche <\/strong>seit Kriegsbeginn durchgef\u00fchrt. Insgesamt seien <strong>218 Gefangene ausgetauscht <\/strong>worden, darunter <strong>108 ukrainische Frauen<\/strong>, teilen Beh\u00f6rden beider Seiten mit. Einige der Frauen waren nach ukrainischen Angaben seit 2019 inhaftiert, nachdem sie von russlandtreuen Kr\u00e4ften in \u00f6stlichen Regionen der Ukraine festgenommen worden waren. Russland hatte angek\u00fcndigt, die Ukraine werde 80 zivile Seeleute und 30 Milit\u00e4rangeh\u00f6rige freilassen.<\/p>\n<h3><strong>Internationale Reaktionen<\/strong><\/h3>\n<p>Die <strong>USA <\/strong>haben die j\u00fcngsten <strong>Angriffe Russlands <\/strong>auf die ukrainische Hauptstadt <strong>Kiew <\/strong>und an anderen Orten in der Ukraine <strong>scharf verurteilt<\/strong>. Sie demonstrierten aufs Neue die <strong>Brutalit\u00e4t<\/strong> des russischen Pr\u00e4sidenten, sagte die Sprecherin des Wei\u00dfen Hauses, Karine Jean-Pierre. \u00bbWir werden das ukrainische Volk weiterhin unterst\u00fctzen und daf\u00fcr sorgen, dass es das hat, was es braucht, um seinen mutigen Kampf fortzusetzen\u00ab, sagte sie. Am Freitag hatten die USA neue Milit\u00e4rhilfe mit einem Volumen von bis zu 725 Millionen Dollar (745,6 Millionen Euro) angek\u00fcndigt.<\/p>\n<p>Die USA werfen <strong>Iran <\/strong>vor, Russland <strong>Drohnen<\/strong> zu <strong>liefern<\/strong>, die bei den j\u00fcngsten Attacken zum Einsatz kamen. Jean-Pierre wiederholte am Montag, dass es \u00bbumfangreiche Beweise\u00ab f\u00fcr den Einsatz von Waffen aus Iran durch Russland gegen milit\u00e4rische und zivile Ziele gebe.<\/p>\n<p>Au\u00dfenministerin <strong>Annalena Baerbock<\/strong> hat sich f\u00fcr den Fall <strong>iranischer Drohnenlieferungen<\/strong> an Russland f\u00fcr weitere <strong>Sanktionen<\/strong> gegen die <strong>Islamische<\/strong> <strong>Republik<\/strong> ausgesprochen. Sie habe am Montag bereits im Europ\u00e4ischen Rat angek\u00fcndigt, \u00bbdass aus meiner Sicht auch mit Blick auf diese Drohnenlieferung aus Iran nach Russland eben ein weiteres Sanktionspaket gegen\u00fcber dem iranischen Regime folgen muss\u00ab, sagte die Gr\u00fcnenpolitikerin im ZDF-\u00bbheute journal\u00ab. Baerbock sagte aber auch, dass f\u00fcr ein weiteres Sanktionspaket Klarheit \u00fcber die Herkunft der von Russland eingesetzten Drohnen herrschen m\u00fcsse. \u00bbEs muss alles nat\u00fcrlich rechtlich sauber sein.\u00ab<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das ukrainische Milit\u00e4r soll mehr Gefangene nehmen \u2013 so will es Pr\u00e4sident Selenskyj. In Norwegen sind vier Russen wegen verd\u00e4chtiger Fotos festgesetzt worden. Wieder Drohnen \u00fcber Kiew. 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