{"id":15510,"date":"2022-10-17T09:36:49","date_gmt":"2022-10-17T06:36:49","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/ukraine-news-am-montag-kiew-meldet-erneut-schwere-angriffe-auch-kamikazedrohnen-im-einsatz\/"},"modified":"2022-10-17T09:36:49","modified_gmt":"2022-10-17T06:36:49","slug":"ukraine-news-am-montag-kiew-meldet-erneut-schwere-angriffe-auch-kamikazedrohnen-im-einsatz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/ukraine-news-am-montag-kiew-meldet-erneut-schwere-angriffe-auch-kamikazedrohnen-im-einsatz\/","title":{"rendered":"Ukraine-News am Montag: Kiew meldet erneut schwere Angriffe \u2013 auch Kamikazedrohnen im Einsatz"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Eine Woche nach den schweren Angriffen steht die ukrainische Hauptstadt Kiew erneut unter Beschuss. Und: Das Rote Kreuz kontert Kritik von Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj. Die News.  <\/p>\n<h3>Kiew meldet weitere Explosionen<\/h3>\n<p><strong>08.17 Uhr: <\/strong>Der Beschuss von Kiew geht offenbar weiter: Kiews B\u00fcrgermeister Vitali Klitschko teilte mit, dass das Viertel Schewtschenko von zwei weiteren Explosionen ersch\u00fcttert worden sei. Bereits zuvor waren aus der ukrainischen Hauptstadt Luftangriffe gemeldet worden.<\/p>\n<h3>Gouverneur meldet Gro\u00dfbrand an Energieanlage in Region Dnipropetrowsk<\/h3>\n<p><strong>7.58 Uhr: <\/strong>In einer Energieanlage in der Region Dnipropetrowsk ist dem dortigen Gouverneur zufolge ein gro\u00dfes Feuer ausgebrochen. In der Nacht sei dort eine Rakete eingeschlagen, teilt Valetyn Resnitschenko per Kurznachrichtendienst Telegram mit. \u00bbDrei feindliche Raketen wurden von unseren Luftverteidigungskr\u00e4ften zerst\u00f6rt\u00ab, schreibt der Gouverneur. \u00bbEine Rakete hat eine Energieinfrastrukturanlage getroffen. Es gibt ein gro\u00dfes Feuer. Alle Dienste auf dem Gel\u00e4nde arbeiten.\u00ab<\/p>\n<h3>Fernw\u00e4rmewerk war offenbar Ziel russischer Angriffe auf Kiew<\/h3>\n<p><strong>7.45 Uhr: <\/strong>SPIEGEL-Korrespondent Christian Esch hat die Angriffe auf Kiew am Morgen miterlebt. Demnach waren um 6.45 Uhr Ortszeit mehrere Explosionen im Stadtzentrum zu h\u00f6ren. Einer der ersten Einschl\u00e4ge traf ein Geb\u00e4ude in der N\u00e4he des Hauptbahnhofes, dessen oberstes Stockwerk brannte, berichtet Esch.<\/p>\n<p>Ziel der Attacken war offensichtlich das benachbarte Fernw\u00e4rmewerk, das schon vor einer Woche Ziel von Luftangriffen gewesen ist. Die Angriffe heute wurden offenbar mit Drohnen durchgef\u00fchrt \u2013 nicht wie vergangenen Montag mit Raketen.<\/p>\n<p>Es handelt sich um iranische Kamikazedrohnen, wie ein Foto zeigt, dass die Kiewer Stadtverwaltung verbreitete. Im Gegensatz zu den schweren Angriffen auf die Hauptstadt vor genau einer Woche ging der Berufsverkehr laut SPIEGEL-Korrespondent Esch an diesem Montag weiter. Auch Passanten zeigten sich weitgehend unbeeindruckt. Das unterscheidet die Angriffe heute von denen vergangene Woche.<\/p>\n<h3>Russische Logistikprobleme versch\u00e4rfen sich laut britischem Geheimdienst<\/h3>\n<p><strong>7.17 Uhr: <\/strong>Die Zerst\u00f6rung der Krim-Br\u00fccke hat die Versorgungsprobleme der russischen Armee im S\u00fcden der Ukraine offenbar weiter versch\u00e4rft. Das teilte das britische Verteidigungsministerium unter Berufung auf eigene Geheimdienstinformationen mit. Demnach ist die Br\u00fccke inzwischen teilweise wieder f\u00fcr Verkehr ge\u00f6ffnet, jedoch gebe es eine lange Schlange mit wartenden Lastwagen in der N\u00e4he der Br\u00fccke.<\/p>\n<p>Die Briten gehen davon aus, dass Russland die Ausf\u00e4lle der Transporte \u00fcber die Krim mit verst\u00e4rkten Lieferungen \u00fcber die schwer zerst\u00f6rte Stadt Mariupol zu kompensieren versuchen k\u00f6nnte.<\/p>\n<h3>Beschuss in Regionen Charkiw, Donezk und Cherson dauert an<\/h3>\n<p><strong>6.42 Uhr: <\/strong>Nach Angaben des Generalstabs der ukrainischen Streitkr\u00e4fte aus der Nacht zum Montag beschie\u00dfen russische Streitkr\u00e4fte weiterhin ukrainische Stellungen an mehreren Fronten, darunter St\u00e4dte in den Regionen Charkiw, Donezk und Cherson.<\/p>\n<p>Die schwersten K\u00e4mpfe f\u00e4nden n\u00f6rdlich von Bachmut statt, schreibt der ukrainische Milit\u00e4rexperte Oleh Schdanow im Internet. Die ukrainischen Streitkr\u00e4fte h\u00e4tten in den vergangenen 24 Stunden russische Vorst\u00f6\u00dfe auf die St\u00e4dte Torske und Sprine zur\u00fcckgeschlagen. \u00bb(Die Russen) haben beschlossen, durch Torske und Sprine zu ziehen.\u00ab Die Frontlinie verschiebe sich st\u00e4ndig. \u00bbUnser Kommando verlegt Verst\u00e4rkungen dorthin, M\u00e4nner und Artillerie, um der russischen \u00dcberlegenheit in diesen Gebieten zu begegnen.\u00ab<\/p>\n<p>Russland hatte am Sonntagnachmittag angegeben, bei Beschuss in der Region Charkiw drei Haubitzen aus US-amerikanischer Produktion zerst\u00f6rt zu haben. Unabh\u00e4ngig best\u00e4tigen lassen sich die Angaben nicht.<\/p>\n<h3>Rotes Kreuz weist ukrainische Kritik zur\u00fcck<\/h3>\n<p><strong>6.27 Uhr: <\/strong>Das Rote Kreuz hat Kritik des ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj zur\u00fcckgewiesen, wonach die Hilfsorganisation sich nicht ausreichend um ukrainische Kriegsgefangene k\u00fcmmere. Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) habe moralische Verpflichtungen, hatte Selenskyj vergangene Woche gesagt und umgehende Besuche verlangt.<\/p>\n<p>\u00bbEs hilft weder den Kriegsgefangenen noch ihren Familien, wenn dem IKRK die Schuld daf\u00fcr gegeben wird, dass ihm der uneingeschr\u00e4nkte und sofortige Zugang verweigert wird\u00ab, teilte nun das IKRK am Sonntagabend mit. Elf Mitarbeiter, darunter ein Arzt, st\u00fcnden in der von Russland besetzten Region Donezk f\u00fcr solche Besuche bereit, h\u00e4tten aber bislang keine Erlaubnis erhalten.<\/p>\n<p>Diese m\u00fcsse von den beteiligten Staaten kommen. Sie seien nach den Genfer Konventionen verpflichtet, dem IKRK Zugang zu gew\u00e4hren. \u00bbKriegsgefangene und ihre Familien verdienen diesen Hoffnungsschimmer und die Menschlichkeit in den Qualen eines bewaffneten Konflikts\u00ab, teilte das IKRK mit.<\/p>\n<p>Das IKRK verlange seit fast acht Monaten vergeblich, s\u00e4mtliche Orte, an denen Kriegsgefangene interniert seien \u2013 darunter das Gefangenenlager Oleniwka \u2013 ungehindert und regelm\u00e4\u00dfig besuchen zu k\u00f6nnen. In dem Lager waren im Juli bei einer Explosion Dutzende Gefangene get\u00f6tet worden.<\/p>\n<h3>Kiew offenbar mit Kamikazedrohnen attackiert<\/h3>\n<p><strong>6.22 Uhr: <\/strong>In der ukrainischen Hauptstadt Kiew hat es am fr\u00fchen Morgen offenbar Angriffe mit Kamikazedrohnen gegeben. Das teilte der Chef des Pr\u00e4sidentenb\u00fcros laut der Nachrichtenagentur Reuters mit. Zuvor hatte bereits Kiews B\u00fcrgermeister Witali Klitschko im Messengerdienst Telegram von mehreren Explosionen im Viertel Schewtschenko berichtet. Laut Reuters gab es mindestens drei Explosionen. \u00dcber Sch\u00e4den und m\u00f6gliche Opfer der Angriffe gab es zun\u00e4chst keine Informationen.<\/p>\n<p>B\u00fcrgermeister Klitschko teilte mit, in der Stadt gebe es Luftalarm, die Menschen sollten Schutz suchen. Ein Brand sei in einem Geb\u00e4ude ausgebrochen, die Feuerwehr sei im Einsatz. Zudem seien mehrere Wohnh\u00e4user besch\u00e4digt worden.<\/p>\n<p>Bereits vor genau einer Woche hatte Russland mit Raketen ebenfalls zum Wochenbeginn im morgendlichen Berufsverkehr das Zentrum von Kiew beschossen. Die bislang schwersten Angriffe auf die Hauptstadt seit den fr\u00fchen Wochen des Krieges hatte Moskau als Racheakt f\u00fcr die massiven Zerst\u00f6rungen an der Krim-Br\u00fccke durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<h3>McAllister bringt Waffen-Leihe ins Spiel<\/h3>\n<p><strong>5.42 Uhr: <\/strong>Der Vorsitzende des Ausw\u00e4rtigen Ausschusses im EU-Parlament, David McAllister (CDU), begr\u00fc\u00dft die geplante europ\u00e4ische Trainingsmission f\u00fcr ukrainische Soldaten in Mitgliedsl\u00e4ndern der Europ\u00e4ischen Union. Die EU-Unterst\u00fctzungsmission sei \u00bbangesichts des anhaltenden Krieges neben der Lieferung von milit\u00e4rischem Material ein sehr wichtiger Schritt, um die Verteidigungsf\u00e4higkeit der Ukraine substanziell zu st\u00e4rken\u00ab, sagte McAllistster der \u00bbWelt\u00ab.<\/p>\n<p>Entscheidend sei, dass das Training eng mit den Nato-Verb\u00fcndeten abgestimmt werde: \u00bbDie Aktivit\u00e4ten von EU und Nato m\u00fcssen komplement\u00e4r sein.\u00ab Mit Blick auf Waffenlieferungen brachte der Ausschuss-Chef einen neuen Vorschlag ins Spiel: \u00bbZur weiteren Unterst\u00fctzung ist ein Vorschlag des Europ\u00e4ischen Parlaments, dass sich die Ukraine vor\u00fcbergehend moderne Waffen vom Westen ausleiht. Die EU k\u00f6nnte Gelder zur Verf\u00fcgung stellen, aus denen die Mietkosten bezahlt werden.\u00ab<\/p>\n<p>Der Vorschlag kommt vor dem Treffen der Au\u00dfenministerinnen und -minister der EU-Staaten an diesem Montag. Bei dem Treffen soll auch ein Ausbildungseinsatz f\u00fcr die ukrainischen Streitkr\u00e4fte sowie der Einsatz von weiteren 500 Millionen Euro f\u00fcr den Kauf von Waffen und Ausr\u00fcstung beschlossen werden. \u00dcber die Ausbildungsmission sollen ab Mitte November Trainingsprogramme f\u00fcr rund 15.000 Soldaten angeboten werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Woche nach den schweren Angriffen steht die ukrainische Hauptstadt Kiew erneut unter Beschuss. Und: Das Rote Kreuz kontert Kritik von Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj. Die News. 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