{"id":15388,"date":"2022-10-12T01:36:19","date_gmt":"2022-10-11T22:36:19","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/ukraine-news-am-dienstag-us-prasident-joe-biden-nennt-wladimir-putins-kriegsziele-irrational\/"},"modified":"2022-10-12T01:36:19","modified_gmt":"2022-10-11T22:36:19","slug":"ukraine-news-am-dienstag-us-prasident-joe-biden-nennt-wladimir-putins-kriegsziele-irrational","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/ukraine-news-am-dienstag-us-prasident-joe-biden-nennt-wladimir-putins-kriegsziele-irrational\/","title":{"rendered":"Ukraine-News am Dienstag: US-Pr\u00e4sident Joe Biden nennt Wladimir Putins Kriegsziele \u00bbirrational\u00ab"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Kremlchef Putin hat sich mit seinem Angriffskrieg gegen die Ukraine nach Ansicht von US-Pr\u00e4sident Biden \u00bberheblich verkalkuliert\u00ab. Und: Wolodymyr Selenskyj verspricht einen baldigen Wiederaufbau zerst\u00f6rter Infrastruktur. Das waren die News am 11. Oktober.  <\/p>\n<h3>Biden \u00fcber Putin: \u00bbEr hat sich einfach v\u00f6llig verrechnet.\u00ab<\/h3>\n<p><strong>23.16 Uhr: <\/strong>Kremlchef Wladimir Putin hat sich mit seinem Angriffskrieg gegen die Ukraine nach Ansicht von US-Pr\u00e4sident Joe Biden versch\u00e4tzt. \u00bbIch denke, er ist ein rationaler Akteur, der sich erheblich verkalkuliert hat\u00ab, sagte Biden laut TV-Sender CNN in einem Interview, das am Dienstagabend (Ortszeit\/Mittwoch 3.00 Uhr MESZ) ausgestrahlt werden sollte. Demnach sagte Biden, er glaube zwar, dass Putin rational handle, seine Ziele in der Ukraine aber irrational seien. \u00bbWenn man sich die Rede anh\u00f6rt, die er nach der Entscheidung (Krieg gegen die Ukraine zu f\u00fchren) hielt, sprach er von der ganzen Idee, dass er als F\u00fchrer eines Russlands gebraucht werde, das alle Russischsprachigen vereint. Ich meine, ich halte das einfach f\u00fcr irrational\u00ab, sagte Biden laut CNN.<\/p>\n<p>Weiter sagte Biden demzufolge, Putin sei f\u00e4lschlicherweise davon ausgegangen, die Ukrainer w\u00fcrden sich einer russischen Invasion unterwerfen. \u00bbIch glaube, er dachte, er w\u00fcrde mit offenen Armen empfangen werden, dass dies die Heimat von Mutter Russland in Kiew sei, und dass er dort willkommen gehei\u00dfen w\u00fcrde, und ich glaube, er hat sich einfach v\u00f6llig verrechnet\u00ab, sagte Biden.<\/p>\n<h3>Selenskyj verspricht baldigen Wiederaufbau<\/h3>\n<p><strong>21.49 Uhr: <\/strong>Nach einer zweiten Welle russischer Angriffe hat der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj seinen Landsleuten einen baldigen Wiederaufbau zerst\u00f6rter Infrastruktur versprochen. Der Beschuss am Dienstag habe die Reparatur zuvor besch\u00e4digter Objekte lediglich verz\u00f6gert, sagte Selenskyj in seiner Videoansprache in der Nacht zum Mittwoch. \u00bbWo es Verluste gab, gibt es bereits unseren Willen zum Aufbau. Wo es irgendwelche Hoffnungen des Feindes gab, wird es nur noch Ruinen der russischen Staatlichkeit geben.\u00ab<\/p>\n<p>Insgesamt habe Russland am Dienstag 28 Raketen auf sein Land abgefeuert, sagte Selenskyj. Davon habe die ukrainische Luftverteidigung 20 abgefangen. Von 15 Drohnen seien fast alle abgeschossen worden. Nach den verheerenden Angriffen vom Montag hatte Russland auch am Dienstag weitfl\u00e4chig Gebiete in der Ukraine beschossen, darunter Mykolajiw im S\u00fcden und Lwiw im Westen. In Lwiw wurden Beh\u00f6rdenangaben zufolge vier Umspannwerke v\u00f6llig zerst\u00f6rt. In gr\u00f6\u00dferen Teilen der gleichnamigen Gebietshauptstadt fiel der Strom aus.<\/p>\n<h3>USA sehen bisher keine Hinweise auf russischen Atomwaffen-Einsatz<\/h3>\n<p><strong>20.34 Uhr:<\/strong> Den USA liegen weiterhin keine Hinweise auf russische Vorbereitungen f\u00fcr einen Atomwaffen-Einsatz in der Ukraine vor. \u00bbWir sehen keine Anzeichen, nichts, was daf\u00fcr sprechen w\u00fcrde, dass Putin beschlossen h\u00e4tte, Atom- oder Massenvernichtungswaffen in der Ukraine einzusetzen\u00ab, sagte der Kommunikationsdirektor des Nationalen Sicherheitsrates im Wei\u00dfen Haus, John Kirby, am Dienstag in Washington. Man sehe auch keine Anzeichen daf\u00fcr, dass die zust\u00e4ndigen Stellen sich auf eine solche Entscheidung vorbereiteten, sagte er weiter.<\/p>\n<p>Russland hatte zuletzt vier besetzte ukrainische Gebiete v\u00f6lkerrechtswidrig annektiert und unter anderem Putin k\u00fcndigte an, man werde sie mit allen zur Verf\u00fcgung stehenden Mitteln verteidigen. Damit sch\u00fcrte der Kremlchef die Sorge, Russland k\u00f6nne auf dem Schlachtfeld taktische Atomwaffen mit eingeschr\u00e4nkter Reichweite einsetzen. Die USA warnten die russische F\u00fchrung bereits in direkten Kontakten, ein Einsatz solcher Waffen werde schwerwiegende Konsequenzen nach sich ziehen. Zugleich wollte sich das Wei\u00dfe Haus nicht \u00f6ffentlich dazu \u00e4u\u00dfern, wie diese Konsequenzen aussehen k\u00f6nnten.<\/p>\n<h3>Kiew: Leichen dutzender Zivilisten in zur\u00fcckeroberten St\u00e4dten gefunden<\/h3>\n<p><strong>20.11 Uhr:<\/strong> In zwei von der ukrainischen Armee zur\u00fcckeroberten St\u00e4dten in der ostukrainischen Region Donezk sind nach ukrainischen Angaben die Leichen dutzender Zivilisten gefunden worden. \u00bbIn den befreiten St\u00e4dten Swjatohirsk und Lyman wurden zahlreiche Massengrabst\u00e4tten entdeckt\u00ab, erkl\u00e4rte die Generalstaatsanwaltschaft am Dienstag in Kiew. In Swjatohirsk seien 34 Leichen und in Lyman 44 Leichen exhumiert worden. Einige der in Swjatohirsk exhumierten Leichen weisen den Angaben zufolge Anzeichen eines \u00bbgewaltsamen Todes\u00ab auf. Auf einem Friedhof in Lyman wurden laut der Generalstaatsanwaltschaft insgesamt mehr als hundert Gr\u00e4ber gefunden. Unter den 44 bereits exhumierten Leichen sei auch ein einj\u00e4hriges Kind, das zusammen mit seiner ganzen Familie begraben worden sei.<\/p>\n<p>Die ukrainische Armee hat bei einer Gegenoffensive zuletzt gro\u00dfe von Russland besetzte Gebiete zur\u00fcckerobert. In mehreren Orten wurden nach ukrainischen Angaben nach der R\u00fcckeroberung Massengr\u00e4ber und Leichen mit Folterspuren gefunden. Der Kreml bestreitet, dass russische Truppen f\u00fcr die Gr\u00e4ueltaten verantwortlich sind.<\/p>\n<h3>Russland verl\u00e4ngert Lebensmittelembargo gegen EU und weitere Staaten<\/h3>\n<p><strong>19.18 Uhr:<\/strong> Kremlchef Wladimir Putin hat das Einfuhrverbot von Lebensmitteln aus Deutschland und Dutzenden weiteren Staaten per Dekret um ein weiteres Jahr bis zum 31. Dezember 2023 verl\u00e4ngert. Das geht aus einem am Dienstag ver\u00f6ffentlichten Dokument zu \u00bbspeziellen wirtschaftlichen Ma\u00dfnahmen\u00ab hervor, mit denen die Sicherheit der Russischen F\u00f6deration garantiert werden soll.<\/p>\n<p>Das im August 2014 erstmals verh\u00e4ngte Embargo etwa f\u00fcr Milchprodukte, Fleisch, Obst und Gem\u00fcse aus der EU war eine Reaktion auf die Strafma\u00dfnahmen des Westens gegen Russland im Zuge des Ukraine-Konflikts. Putin hatte immer wieder erkl\u00e4rt, das Embargo helfe auch, die Selbstversorgung \u2013 etwa in der Milchwirtschaft \u2013 zu verbessern, um weniger abh\u00e4ngig von Importen zu sein. Das Embargo betrifft au\u00dfer der EU auch die USA, Australien, Kanada und die Ukraine. Viele Produkte aus dem Westen kommen trotz des Einfuhrverbots auf Umwegen und durch Schmuggel nach Russland. Der Schwarzmarkthandel hat die westlichen Waren noch einmal verteuert, weil inzwischen wegen der Sanktionen und Gegensanktionen auch der Luftraum gesperrt ist. Begehrt sind etwa K\u00e4se aus Frankreich und Italien, wof\u00fcr Kunden zum Beispiel in Moskau viel Geld ausgeben.<\/p>\n<p>Zur Abschreckung f\u00fcr den Schwarzmarkthandel hat Russland schon tonnenweise Lebensmittel vernichten lassen. Russische Verbraucher klagen aber \u00fcber hohe Preise und die teils minderwertige Qualit\u00e4t einheimischer Lebensmittel. Experten zufolge f\u00fchrt die Ausschaltung ausl\u00e4ndischer Konkurrenz dazu, dass sich Monopole bilden und die Preise f\u00fcr russische Lebensmittel steigen.<\/p>\n<h3>IAEA-Chef Grossi fordert AKW-Schutzzone \u2013 Putin zeigt Gespr\u00e4chsbereitschaft<\/h3>\n<p><strong>18.41 Uhr: <\/strong>Der Chef der Internationalen Atomenergiebeh\u00f6rde (IAEA), Rafael Grossi, hat bei einem Treffen mit Russlands Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin eine Schutzzone um das ukrainische Atomkraftwerk Saporischschja gefordert. \u00bbWir d\u00fcrfen keine Zeit verlieren\u00ab, sagte Grossi nach dem Gespr\u00e4ch in St. Petersburg am Dienstag laut Mitteilung. Die Lage um das von Russland besetzte AKW sei wegen der h\u00e4ufigen milit\u00e4rischen Angriffe \u00bbzunehmend gef\u00e4hrlich, instabil und herausfordernd\u00ab.<\/p>\n<p>Zur Vermeidung eines Atomunfalls hat Grossi die Einrichtung einer Waffenstillstandszone vorgeschlagen. Eine Demilitarisierung mit Truppenabz\u00fcgen ist nicht Teil des Plans. Kremlchef Putin sagte zur Begr\u00fc\u00dfung, Russland sei bereit, die \u00bbSituation\u00ab rund um das AKW Saporischschja zu besprechen. \u00bbIn jedem Fall sind wir offen f\u00fcr diesen Dialog und froh, Sie zu sehen.\u00ab<\/p>\n<p>Der IAEA-Generaldirektor traf vorige Woche den ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj in Kiew. Grossi berichtete danach jedoch von keinen Fortschritten bez\u00fcglich der Schutzzone. Die Ukraine fordert den Abzug russischer Truppen aus dem gr\u00f6\u00dften Atomkraftwerk Europas. Noch diese Woche will Grossi erneut nach Kiew reisen.<\/p>\n<h3>Kiew berichtet von weiterem erfolgreichen Gefangenenaustausch<\/h3>\n<p><strong>18.30 Uhr:<\/strong> Ungeachtet der j\u00fcngsten heftigen Angriffe Russlands auf die Ukraine ist zwischen den beiden L\u00e4ndern Angaben aus Kiew zufolge ein weiterer Gefangenenaustausch zustande gekommen. \u00bbEs ist gelungen, 32 unserer Soldaten zu befreien\u00ab, schrieb der Chef des ukrainischen Pr\u00e4sidentenb\u00fcros, Andrij Jermak, am Dienstag auf Facebook. Dazu ver\u00f6ffentlichte er ein Foto, das einige der M\u00e4nner in einem Bus zeigt. Viele von ihnen h\u00e4tten bislang als vermisst gegolten. Aus Moskau gab es zun\u00e4chst keine Informationen zu dem Austausch.<\/p>\n<p>Jermak berichtete zudem, die russischen Truppen h\u00e4tten auch die Leiche eines Israelis \u00fcbergeben, der vor dem Krieg als Trainer eines Kinder-Fu\u00dfballclubs in der westukrainischen Stadt Lwiw gearbeitet und in den vergangenen Monaten als Freiwilliger f\u00fcr seine neue Heimat gek\u00e4mpft habe. Ukrainischen Angaben zufolge sind damit seit Kriegsbeginn Ende Februar im Zuge von insgesamt 24 Gefangenenaustauschen bislang mehr als 800 ukrainische Soldaten wieder frei gekommen.<\/p>\n<h3>G7-Staaten verurteilen Angriffe in der Ukraine<\/h3>\n<p><strong>17.32 Uhr:<\/strong> Die wichtigsten westlichen Industriestaaten haben die russischen Angriffe in der Ukraine verurteilt. In einer Erkl\u00e4rung erinnerten sie daran, \u00bbdass wahllose Angriffe auf unschuldige Zivilisten ein Kriegsverbrechen darstellen\u00ab, hei\u00dft es in einer Erkl\u00e4rung der G7-Staats- und Regierungschefs. \u00bbWir werden Pr\u00e4sident Putin und die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen\u00ab, k\u00fcndigen die G7-Regierungen an. \u00bbWir bekr\u00e4ftigen, dass jeder Einsatz chemischer, biologischer oder nuklearer Waffen durch Russland schwerwiegende Konsequenzen nach sich ziehen w\u00fcrde\u00ab, hie\u00df es. An der Schalte nahm auf Einladung von Kanzler Olaf Scholz auch der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj teil.<\/p>\n<p>Die rechtswidrigen Annexion und Scheinreferenden in den besetzte Gebieten in der Ukraine w\u00fcrden niemals anerkannt. Die G7 riefen alle L\u00e4nder auf, die Verst\u00f6\u00dfe gegen das V\u00f6lkerrecht unmissverst\u00e4ndlich zur\u00fcckzuweisen und von Russland die Einstellung aller Feindseligkeiten und \u00bbden sofortigen, vollst\u00e4ndigen und bedingungslosen Abzug all seiner Truppen und milit\u00e4rischen Ausr\u00fcstung aus der Ukraine zu fordern\u00ab. Die G7 k\u00fcndigten weitere Sanktionen gegen Russland an, ohne Details zu nennen. Zugleich zeigten sich die westlichen Regierungen besorgt \u00fcber die \u00bbvors\u00e4tzliche Besch\u00e4digung\u00ab der Nord-Stream-Pipelines in internationalen Gew\u00e4ssern in der Ostsee.<\/p>\n<h3>Nato will R\u00fcstungsproduktion ankurbeln<\/h3>\n<p><strong>16.50 Uhr: <\/strong>Die Nato-Staaten wollen wegen des anhaltenden Krieges in der Ukraine die Produktionskapazit\u00e4ten f\u00fcr Munition und Ausr\u00fcstung erh\u00f6hen. \u00bbJe l\u00e4nger sich dieser Krieg hinzieht, desto wichtiger ist es, dass wir dann auch in der Lage sind, Vorr\u00e4te wieder aufzuf\u00fcllen\u00ab, sagte Generalsekret\u00e4r Jens Stoltenberg in Br\u00fcssel. Beim Treffen der Verteidigungsminister der 30 Nato-Staaten sollten im Laufe der Woche entsprechende Beschl\u00fcsse getroffen werden. Diese w\u00fcrden langfristige Nachfrage f\u00fcr die Industrie sichern, die wiederum in neue Produktionskapazit\u00e4ten investieren m\u00fcsse.<\/p>\n<p>Dadurch solle die Bereitstellung von Material an die Ukraine beschleunigt werden. Das Land brauche im Krieg gegen Russland eine \u00bbbreite Palette unterschiedlicher Systeme\u00ab. Stoltenberg nannte etwa Artillerie, gepanzerte Fahrzeuge, Luftabwehrsysteme sowie Treibstoff, Winterkleidung, Kommunikationssysteme und Ersatzteile: \u00bbSie brauchen also fast alles.\u00ab<\/p>\n<h3>Ukraine hat deutsches Luftabwehrsystem erhalten<\/h3>\n<p><strong>16.33 Uhr: <\/strong>Seit Monaten stellt die Bundesregierung der Ukraine ein modernes Luftverteidigungssystem in Aussicht. Jetzt wurde die deutsche Flugabwehrwaffe IRIS-T nach SPIEGEL-Informationen an das ukrainische Milit\u00e4r \u00fcbergeben.<\/p>\n<h3>Selenskyj verlangt Preisdeckel auf russische \u00d6l- und Erdgasexporte<\/h3>\n<p><strong>16.30 Uhr: <\/strong>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj fordert von den G7-Staaten einen Preisdeckel auf russische \u00d6l- und Erdgasexporte. Damit solle verhindert werden, dass Russland Gewinne einstreiche, schreibt Selenskyj auf Telegram             nach G7-Beratungen, zu denen er virtuell zugeschaltet war. Zudem schlie\u00dft Selenskyj Gespr\u00e4che mit dem russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin aus. Verhandlungen seien nur mit einem anderen russischen Staatschef oder in einer anderen Konstellation m\u00f6glich.<\/p>\n<h3>T\u00fcrkischer Au\u00dfenminister ruft Ukraine und Russland zu Waffenruhe auf<\/h3>\n<p><strong>16.11 Uhr: <\/strong>Der t\u00fcrkische Au\u00dfenminister Mevl\u00fct \u00c7avu\u015fo\u011flu hat Russland und die Ukraine zu einem schnellstm\u00f6glichen Waffenstillstand aufgerufen. \u00bbEine Waffenruhe muss so schnell wie m\u00f6glich erreicht werden. Je schneller, desto besser\u00ab, sagte \u00c7avu\u015fo\u011flu in einem Fernsehinterview. Beide Parteien h\u00e4tten sich seit Gespr\u00e4chen zwischen russischen und ukrainischen Unterh\u00e4ndlern im M\u00e4rz in Istanbul von der Diplomatie entfernt.<\/p>\n<h3>Nato beginnt n\u00e4chste Woche \u00dcbung zur Verteidigung des B\u00fcndnisgebiets mit Atomwaffen<\/h3>\n<p><strong>15.47 Uhr: <\/strong>Die Nato wird in der kommenden Woche ihre j\u00e4hrlichen Man\u00f6ver zur Verteidigung des B\u00fcndnisgebiets mit Atomwaffen beginnen. Die bereits lange geplante Abschreckungs\u00fcbung Steadfast Noon sei ein Routinetraining, um die Abschreckung sicher und wirksam zu halten, sagte Nato-Generalsekret\u00e4r Jens Stoltenberg w\u00e4hrend einer Pressekonferenz in Br\u00fcssel. Kern der nuklearen F\u00e4higkeiten der Nato sei es immer, den Frieden zu bewahren und Aggressionen zu verhindern.<\/p>\n<p>Die verdeckten nuklearen Drohungen von Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin im Krieg gegen die Ukraine nannte Stoltenberg \u00bbgef\u00e4hrlich und unverantwortlich\u00ab. Zugleich betonte er, dass die Nato bislang keine Ver\u00e4nderungen der russischen Nuklearstrategie gesehen habe. Die russischen Atomstreitkr\u00e4fte w\u00fcrden genau beobachtet.<\/p>\n<h3>Nato-Generalsekret\u00e4r Stoltenberg k\u00fcndigt weitere Ukraine-Hilfe an<\/h3>\n<p><strong>15.28 Uhr: <\/strong>Nato-Generalsekret\u00e4r Jens Stoltenberg hat nach massiven russischen Luftangriffen gegen die Ukraine zus\u00e4tzliche Milit\u00e4rhilfe f\u00fcr die Streitkr\u00e4fte der Regierung in Kiew angek\u00fcndigt. \u00bbWir werden unsere Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Ukraine verst\u00e4rken und aufrechterhalten, damit sie sich weiterhin verteidigen und ihr Territorium von der russischen Besatzung befreien kann\u00ab, sagte der Norweger vor einem Treffen der Verteidigungsminister der 30 Nato-Staaten in dieser Woche in Br\u00fcssel. Das Momentum liege bei der Ukraine. Diese mache weiterhin bedeutende Fortschritte.<\/p>\n<p>Die Verb\u00fcndeten seien sich in ihrer Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Souver\u00e4nit\u00e4t und Selbstverteidigung der Ukraine einig, betonte Stoltenberg. Man werde mit dem ukrainischen Verteidigungsminister Olexij Resnikow besprechen, was sein Land am dringendsten ben\u00f6tige. Er freue sich \u00fcber die j\u00fcngsten Ank\u00fcndigungen der B\u00fcndnispartner, modernere Luftabwehrsysteme und andere F\u00e4higkeiten bereitzustellen, sagte Stoltenberg. \u00bbUnd ich freue mich auf weitere Lieferungen.\u00ab<\/p>\n<h3>Russische Finanzaufsicht setzt Facebook-Mutter Meta auf Liste der \u00bbTerroristen und Extremisten\u00ab<\/h3>\n<p><strong>15.18 Uhr: <\/strong>Die russische Finanzaufsichtsbeh\u00f6rde Rosfinmonitoring hat den Facebook-Mutterkonzern Meta auf ihre Liste der \u00bbTerroristen und Extremisten\u00ab gesetzt, berichtet die Nachrichtenagentur Interfax . Ein Moskauer Gericht hatte im Juni einen Einspruch von Meta abgelehnt, nachdem das Unternehmen im M\u00e4rz wegen \u00bbextremistischer Aktivit\u00e4ten\u00ab in Russland f\u00fcr schuldig befunden worden war. Vor Gericht hatte der damalige Anwalt von Meta erkl\u00e4rt, dass das Unternehmen keine extremistischen Aktivit\u00e4ten betreibe. Zu Meta geh\u00f6ren unter anderem Facebook, Instagram und WhatsApp.<\/p>\n<h3>Luftschl\u00e4ge gegen die Ukraine: Russlands \u00bbstrategische\u00ab Ziele: Museen, Spielpl\u00e4tze, Menschen<\/h3>\n<p><strong>15.05 Uhr: <\/strong>Die j\u00fcngsten Raketenangriffe haben die zivile Infrastruktur in der Ukraine besch\u00e4digt. Moskau zielte wohl aber auch auf Kultureinrichtungen. Die Ukraine r\u00e4umt auf \u2013 und demonstriert St\u00e4rke und Zusammenhalt.<\/p>\n<h3>Linksfraktion verurteilt russische Angriffe und fordert Verhandlungen<\/h3>\n<p><strong>14.50 Uhr: <\/strong>Die Linke im Bundestag hat die seit Wochenbeginn verst\u00e4rkten russischen Raketen- und Drohnenangriffe auf die Ukraine verurteilt und die Bundesregierung aufgefordert, sich f\u00fcr Verhandlungen einzusetzen. \u00bbDiese Angriffe sind grauenvoll, die sind unentschuldbar, sie m\u00fcssen sofort enden\u00ab, sagte die Fraktionsvorsitzende Amira Mohamed Ali vor einer Fraktionssitzung in Berlin.<\/p>\n<p>Alle diplomatischen Kan\u00e4le m\u00fcssten ge\u00f6ffnet und bedient werden, um einen m\u00f6glichst baldigen Waffenstillstand zu verhandeln. Es reiche nicht zu behaupten, man k\u00f6nne mit Russland nicht verhandeln. \u00bbEs m\u00fcssen Wege gefunden werden zur Entspannung, denn das Sterben muss sofort enden.\u00ab Verhandlungen bedeuteten nicht, Russlands v\u00f6lkerrechtswidrige Annexion in Ordnung zu finden. Au\u00dfenministerin Annalena Baerbock (Gr\u00fcne) m\u00fcsse als Chefdiplomatin Deutschlands die Verantwortung \u00fcbernehmen.<\/p>\n<h3>Ukraine wirft Russland Entf\u00fchrung von stellvertretendem AKW-Leiter vor<\/h3>\n<p><strong>14.25 Uhr: <\/strong>Die Ukraine wirft Russland vor, den stellvertretenden Leiter des Atomkraftwerks Saporischschja entf\u00fchrt zu haben. Valeriy Martynyuk sei am Montag von russischen Streitkr\u00e4ften entf\u00fchrt worden und werde an einem unbekannten Ort festgehalten, schreibt AKW-Betreiber Energoatom bei Telegram . Energoatom appellierte an den Chef der Internationale Atomenergieorganisation IAEA, Raphael Grossi, und die Weltgemeinschaft, alle Ma\u00dfnahmen zu ergreifen, um Martynyuk zu befreien. Grossi trifft sich Angaben von Montag zufolge heute mit Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin.<\/p>\n<p>Ende September war bereits der Leiter des AKW, Ihor Muraschow, verschwunden. Die Ukraine sprach von einer Entf\u00fchrung, Russland von einer vor\u00fcbergehenden Festnahme. Am 4. Oktober war Muraschow wieder auf freien Fu\u00df gekommen.<\/p>\n<h3>USA sagt Ukraine Lieferung von Luftabwehrsystem zu \u2013 Moskau droht<\/h3>\n<p><strong>14.10 Uhr: <\/strong>Nach der Zusage der USA, der Ukraine ein modernes Flugabwehrsystem zu liefern, droht Moskau mit einer Verl\u00e4ngerung des Kriegs. Die Waffenlieferung verl\u00e4ngere den Konflikt nur, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. Die Ukraine werde noch mehr Schmerz sp\u00fcren. Die Lieferungen \u00e4nderten nichts an den Zielen Moskaus.<\/p>\n<h3>Putins desolate Armee: Wie ein russischer Deserteur den Krieg beschreibt<\/h3>\n<p><strong>14.00 Uhr: <\/strong>Schlecht ausger\u00fcstet, schlecht informiert. Bereit, sich selbst zu verletzen, um das Schlachtfeld zu verlassen. Der Bericht eines russischen Deserteurs \u00fcber die ersten Kriegsmonate offenbart einen Blick auf den desolaten Zustand der russischen Armee. H\u00f6ren Sie hier unseren Podcast SPIEGEL Daily. <\/p>\n<h3>Kreml: Putin trifft Erdo\u011fan am Donnerstag<\/h3>\n<p><strong>13.32 Uhr: <\/strong>Der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin trifft sich am Donnerstag mit dem t\u00fcrkischen Pr\u00e4sidenten Recep Tayyip Erdo\u011fan, um \u00fcber die Ukraine und die bilateralen Beziehungen zu sprechen. Das teilt der Kreml mit. Das Treffen werde in der kasachischen Hauptstadt Astana stattfinden, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. Peskow hatte zuvor gegen\u00fcber Reportern erkl\u00e4rt, es sei \u00bbm\u00f6glich\u00ab, dass die beiden Staatsoberh\u00e4upter einen Vorschlag zur Aufnahme von Gespr\u00e4chen zwischen Russland und dem Westen \u00fcber den Frieden in der Ukraine er\u00f6rtern w\u00fcrden.<\/p>\n<h3>Ukraine erwirkt nach eigenen Angaben R\u00fcckf\u00fchrung von 62 get\u00f6teten Soldaten<\/h3>\n<p><strong>13.26 Uhr: <\/strong>Die Ukraine hat nach eigenen Angaben die R\u00fcckf\u00fchrung der Leichen von 62 get\u00f6teten ukrainischen Soldaten von Russland erwirkt. \u00bb62 gefallene Helden wurden nach Hause zur\u00fcckgebracht\u00ab, erkl\u00e4rte das f\u00fcr Gebiete unter separatistischer Kontrolle zust\u00e4ndige ukrainische Ministerium. Darunter sollen auch die sterblichen \u00dcberreste der beim Bombardement der Haftanstalt von Oleniwka Get\u00f6teten sein. Die Verhandlungen seien schwierig gewesen, hei\u00dft es weiter.<\/p>\n<p>Russland und die Ukraine hatten sich im Juli gegenseitig f\u00fcr die Bombenangriffe auf das russisch kontrollierte Gef\u00e4ngnis von Oleniwka verantwortlich gemacht. In dem Gef\u00e4ngnis in der seither von Moskau annektierten Donezk-Region sitzen gefangengenommene Soldaten ein.<\/p>\n<h3>G20-Gipfel: Russland zeigt sich offen f\u00fcr Treffen zwischen Putin und Biden<\/h3>\n<p><strong>12.58 Uhr: <\/strong>Die russische F\u00fchrung ist nach eigenen Angaben offen f\u00fcr ein Treffen zwischen Wladimir Putin und US-Pr\u00e4sident Joe Biden. Russland w\u00fcrde eine solche Begegnung bei dem bevorstehenden G20-Gipfel nicht ablehnen und den Vorschlag pr\u00fcfen, sollte es einen von den USA erhalten, sagte der russische Au\u00dfenminister Sergej Lawrow laut Nachrichtenagentur Reuters und russischen Staatsmedien.<\/p>\n<p>Das Treffen der Staats- und Regierungschefs der zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenl\u00e4nder (G20) ist Mitte November auf der indonesischen Insel Bali geplant. Russland sei auch bereit, sich Vorschl\u00e4ge zu Friedensgespr\u00e4chen anzuh\u00f6ren, sagt der Au\u00dfenminister. Er k\u00f6nne jedoch nicht im Voraus sagen, wohin dieser Prozess f\u00fchren w\u00fcrde.<\/p>\n<h3>Nissan \u00fcbergibt alle Beteiligungen in Russland<\/h3>\n<p><strong>12.52 Uhr: <\/strong>Der japanische Autohersteller Nissan hat seine Beteiligungen in Russland f\u00fcr den symbolischen Preis von einem Rubel abgegeben. \u00bbIm Zuge der Verhandlungen ist es gelungen, ein Format zu finden, bei dem das Unternehmen seine Betriebsf\u00e4higkeit wahrt: die Kernkompetenzen, der Produktionszyklus und die Arbeitspl\u00e4tze bleiben erhalten \u2013 und das sind immerhin 2000 Mitarbeiter des Unternehmens\u00ab, sagte Industrieminister Denis Manturow laut einer Pressemitteilung seines Ministeriums. Die Anteile gehen an ein staatliches Institut. Nissan erh\u00e4lt ein sechs Jahre g\u00fcltiges R\u00fcckkaufsrecht.<\/p>\n<h3>Staatschefs von Nato-L\u00e4ndern verurteilen Raketenangriffe<\/h3>\n<p><strong>12.40 Uhr: <\/strong>Die Pr\u00e4sidenten von elf Nato-L\u00e4ndern in Mittel- und Osteuropa haben die j\u00fcngsten russischen Raketenangriffe auf die Ukraine scharf verurteilt. \u00bbIm Namen unserer Staaten fordern wir, dass Russland die Angriffe auf zivile Ziele sofort einstellt. Wir werden in unseren Bem\u00fchungen nicht nachlassen, die Verantwortlichen der heutigen Verbrechen vor Gericht zu bringen\u00ab, hie\u00df es in einer gemeinsamen Erkl\u00e4rung. Unterzeichnet wurde sie von den Staatschefs von Estland, Lettland, Litauen, Polen, Tschechien, Nordmazedonien, Montenegro, Rum\u00e4nien, Ungarn, Slowenien und der Slowakei.<\/p>\n<p>In ihrer Erkl\u00e4rung verwiesen die Staatsoberh\u00e4upter auch darauf, dass Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit keinerlei Verj\u00e4hrungsfristen und der Gerichtsbarkeit von Gerichten auf der ganzen Welt unterliegen.<\/p>\n<h3>B\u00fcrgermeister von Lwiw ruft zum Anlegen von Wasserreserven auf<\/h3>\n<p><strong>12.22 Uhr: <\/strong>Als Folge der russischen Raketenangriffe auf die Stadt Lwiw hat B\u00fcrgermeister Andriy Sadovyi den Bewohnern Lwiws geraten, einen kleinen Wasservorrat anzulegen. Ein Drittel der Stadt sei ohne Strom, schrieb Sadovyi bereits am Vormittag auf Telegram.<\/p>\n<h3>Polen zur Aufnahme weiterer Gefl\u00fcchteter bereit<\/h3>\n<p><strong>12.10 Uhr: <\/strong>Polen stellt sich auf die Aufnahme weiterer Fl\u00fcchtlinge aus dem Nachbarland ein. \u00bbWir sind jederzeit bereit, unsere Grenzen sind offen, und wir sind auch logistisch darauf vorbereitet, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen\u00ab, sagte Sozialministerin Marlena Malag dem \u00f6ffentlich-rechtlichen Sender TVP. Im Bedarfsfall w\u00fcrden Ukrainer in Polen Unterst\u00fctzung und Schutz finden, wie dies auch im Februar und den Monaten danach der Fall gewesen sei.<\/p>\n<h3>Orb\u00e1n: \u00bbHoffnung f\u00fcr den Frieden hei\u00dft Donald Trump\u00ab<\/h3>\n<p><strong>11.57 Uhr: <\/strong>Der ungarische Ministerpr\u00e4sident Viktor Orb\u00e1n hat Verhandlungen zwischen den USA und Russland \u00fcber einen Waffenstillstand in der Ukraine gefordert \u2013 und er setzt dabei auf den vor zwei Jahren abgew\u00e4hlten US-Pr\u00e4sidenten Donald Trump. \u00bbDie Feuerpause muss nicht zwischen Russland und der Ukraine zustande kommen, sondern zwischen Amerika und Russland\u00ab, sagte Orb\u00e1n bei einem \u00f6ffentlichen Interview des Magazins \u00bbCicero\u00ab in Berlin laut offizieller \u00dcbersetzung. \u00bbWer denkt, dass dieser Krieg durch russisch-ukrainische Verhandlungen abgeschlossen wird, der lebt nicht auf dieser Welt. Die Machtrealit\u00e4t ist anders.\u00ab<\/p>\n<p>Orb\u00e1n sagte zur Begr\u00fcndung, dass die Ukraine den Abwehrkampf gegen die russischen Invasoren nur f\u00fchren k\u00f6nne, weil sie von den USA milit\u00e4risch unterst\u00fctzt werde. Er machte deutlich, dass er US-Pr\u00e4sident Joe Biden nicht f\u00fcr den richtigen Verhandlungsf\u00fchrer auf amerikanischer Seite h\u00e4lt. \u00bbDas wird jetzt brutal klingen, was ich sage. Aber Hoffnung f\u00fcr den Frieden hei\u00dft Donald Trump\u00ab, sagte Orb\u00e1n laut \u00dcbersetzung.<\/p>\n<h3>F\u00fcr Ringtausch gen Ukraine: Rheinmetall liefert Panzer an Tschechien<\/h3>\n<p><strong>11.52 Uhr: <\/strong>Der R\u00fcstungskonzern Rheinmetall liefert 15 Panzer an Tschechien, damit der Nato-Staat modernen Ersatz bekommt f\u00fcr Panzer sowjetischer Bauart, die an die Ukraine abgegeben wurden. Einen entsprechenden Vertrag unterzeichneten Vertreter Deutschlands und Tschechiens in Prag, wie Rheinmetall mitteilt. Laut fr\u00fcheren staatlichen Angaben geht es um 14 Kampfpanzer vom Typ Leopard 2A4 und um einen Bergepanzer B\u00fcffel.<\/p>\n<p>Das erste Fahrzeug soll im Dezember \u00fcbergeben werden, Ende 2023 soll die Auslieferung abgeschlossen sein. Im Auftrag enthalten sind Munition sowie Dienstleistungen f\u00fcr die Ausbildung und die Ersatzteilversorgung.<\/p>\n<h3>Russischer Raketenangriff auf Lwiw trifft offenbar Stromversorgung<\/h3>\n<p><strong>11.50 Uhr:<\/strong> Ein russischer Raketenangriff auf Lwiw hat offenbar einen Stromausfall in Teilen der westukrainischen Stadt verursacht. Ein Drittel der Stadt sei ohne Strom, schreibt B\u00fcrgermeister Andriy Sadovyi bei Telegram . Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, in der Stadt seien bei den Attacken drei Explosionen zu h\u00f6ren gewesen.<\/p>\n<h3>Uno: Russische Angriffe k\u00f6nnten internationales Recht verletzt haben<\/h3>\n<p><strong>11.46 Uhr: <\/strong>Russland k\u00f6nnte mit den Angriffen auf die Ukraine vom Montag den Vereinten Nationen zufolge internationales Recht verletzt haben. \u00bbEs besorgt uns sehr, dass manche der Angriffe zivile Infrastruktur zum Ziel gehabt haben k\u00f6nnten. Dies k\u00f6nnte ein Hinweis darauf sein, dass diese Angriffe die Prinzipien der internationalen Menschenrechte verletzt haben k\u00f6nnten\u00ab, sagte eine Sprecherin des B\u00fcros des Uno-Hochkommissars f\u00fcr Menschenrechte. \u00bbWir ermahnen Russland, von einer weiteren Eskalation abzusehen und alles zu unternehmen, Opfer unter Zivilisten und Sch\u00e4den an der zivilen Infrastruktur zu vermeiden.\u00ab<\/p>\n<h3>Polen r\u00e4t seinen B\u00fcrgern von Reisen nach Belarus ab<\/h3>\n<p><strong>11.38 Uhr: <\/strong>Mit Blick auf wachsende Spannungen im Zusammenhang mit dem Ukrainekrieg r\u00e4t Polen seinen B\u00fcrgern von Reisen ins Nachbarland Belarus ab. Zuletzt habe es dort mehrfach Festnahmen polnischer B\u00fcrger gegeben, teilt das Au\u00dfenministerium in Warschau per Twitter mit. \u00bbWenn sich die Situation verschlimmert, die Grenzen geschlossen werden und unerwartete Situationen auftreten, k\u00f6nnte die Evakuierung schwierig werden.\u00ab Polnischen B\u00fcrgern, die sich derzeit in Belarus aufhalten, r\u00e4t das Ministerium zur Ausreise.<\/p>\n<p>Angesichts der j\u00fcngsten schweren Raketenangriffe auf ukrainische Gro\u00dfst\u00e4dte stellt sich Polen au\u00dferdem auf die Aufnahme weiterer Fl\u00fcchtlinge aus dem Nachbarland ein. \u00bbWir sind jederzeit bereit, unsere Grenzen sind offen, und wir sind auch logistisch darauf vorbereitet, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen\u00ab, sagte Sozialministerin Marlena Malag dem \u00f6ffentlich-rechtlichen Sender TVP. Im Bedarfsfall w\u00fcrden Ukrainer in Polen Unterst\u00fctzung und Schutz finden, wie dies auch im Februar und den Monaten danach der Fall gewesen sei.<\/p>\n<h3>Minsk und Moskau legen offenbar Truppen an Grenze von Belarus zusammen<\/h3>\n<p><strong>11.31 Uhr: <\/strong>Der Zusammenschluss belarussischer und russischer Truppen soll dem belarussischen Verteidigungsministerium zufolge angeblich zur Verteidigung eingesetzt werden. Das Ministerium teilt mit, die Streitkr\u00e4fte h\u00e4tten sich an den Grenzen von Belarus zusammengeschlossen. \u00bbAlle Aktivit\u00e4ten, die derzeit durchgef\u00fchrt werden, zielen darauf ab, angemessen auf Aktionen in der N\u00e4he unserer Grenzen zu reagieren\u00ab, so das Verteidigungsministerium. Worauf Belarus damit angeblich genau reagieren will, bleibt offen.<\/p>\n<p>Pr\u00e4sident Alexander Lukaschenko hatte am Montag erkl\u00e4rt, er habe den Einsatz von Truppen zusammen mit den russischen Streitkr\u00e4ften in der N\u00e4he der Ukraine angeordnet, um auf die seiner Meinung nach eindeutige Bedrohung durch Kiew und seine Unterst\u00fctzer im Westen zu reagieren.<\/p>\n<h3>Neue T\u00f6ne in der Kremlpropaganda: Die M\u00e4r vom guten Zaren<\/h3>\n<p><strong>11.16 Uhr:<\/strong> Margarita Simonjan hat ihr Land begeistert in den Krieg gehetzt. Nun gibt sich die Chefpropagandistin als Anw\u00e4ltin der kleinen Leute \u2013 und sucht Schuldige f\u00fcr das Chaos der Mobilmachung. Nur auf Putin l\u00e4sst sie nichts kommen. <\/p>\n<h3>Ukraine reduziert Stromlieferungen nach Moldau<\/h3>\n<p><strong>10.56 Uhr: <\/strong>Die Ukraine hat die Stromlieferungen in die benachbarte Republik Moldau deutlich verringert. Am fr\u00fchen Dienstag sei die Versorgung um rund 30 Prozent reduziert worden, teilt der stellvertretende Ministerpr\u00e4sident der Republik Moldau, Andrei Spinu, auf Telegram mit. \u00bbWir stehen in st\u00e4ndigem Kontakt mit der Ukraine, der Europ\u00e4ischen Union und Rum\u00e4nien auf der Suche nach einer L\u00f6sung, um die Republik mit Strom zu versorgen.\u00ab Die Ukraine hat am Montag erkl\u00e4rt, sie werde die Stromexporte in das europ\u00e4ische Netz aussetzen, nachdem ihr eigenes Netz von russischen Raketen getroffen wurde.<\/p>\n<h3>Russland \u00fcberzieht Ukraine mit neuen Raketenangriffen<\/h3>\n<p><strong>10.18 Uhr: <\/strong>Russland hat mehrere Regionen der Ukraine am Dienstag erneut mit Raketen und Kampfdrohnen beschossen. Die Beh\u00f6rden in Saporischschja im S\u00fcden der Ukraine meldeten Angriffe mit russischen Raketen. In der Umgebung der Hauptstadt Kiew und im Gebiet Chmelnyzkyj habe es Explosionen gegeben, die Luftabwehr sei zum Einsatz gekommen, teilen offizielle Stellen mit. Die Beh\u00f6rden rufen die Menschen auf, in Kellern und Bunkern Schutz zu suchen. Die Gebiete Dnipropetrowsk, Wynyzja, Mykolajiw und Riwne wurden demnach ebenfalls beschossen.<\/p>\n<p>Auch in Kiew gab es Luftalarm. Die Menschen suchten dort Schutz, wie eine Reporterin der Deutschen Presse-Agentur berichtete. Kremlnahe russische Milit\u00e4rblogger best\u00e4tigten den massiven Beschuss der Ukraine mit Raketen. Ukrainische Medien berichten, es seien 20 Raketen am Dienstagmorgen eingeschlagen. Am Montag hatten die ukrainischen Beh\u00f6rden mehr als 80 russische Angriffe gez\u00e4hlt. Viele seien durch die Luftabwehr abgewendet worden. Bei dem Beschuss starben landesweit nach vorl\u00e4ufigen Angaben 19 Menschen, mehr als 100 wurden verletzt.<\/p>\n<h3>Britischer Nachrichtendienst: Moskau geht Munition aus<\/h3>\n<p><strong>10.15 Uhr: <\/strong>Moskau geht nach Einsch\u00e4tzung britischer Geheimdienste im Ukrainekrieg zunehmend die Munition aus. \u00bbWir wissen, und das wissen auch russische Kommandeure im Krieg, dass ihnen die Ausr\u00fcstung und Munition ausgeht\u00ab, sagte der Direktor des britischen Geheimdienstes GCHQ, Jeremy Fleming einem vorab ver\u00f6ffentlichten Redemanuskript zufolge, aus dem die BBC  zitiert. Der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin mache Fehleinsch\u00e4tzungen und strategische Fehler.<\/p>\n<h3>Britischer Nachrichtendienst: Russen erkennen mittlerweile Putins Fehler<\/h3>\n<p><strong>10.01: <\/strong>Der Chef des britischen Nachrichten- und Sicherheitsdienstes Government Communications Headquarters geht davon aus, dass die russische Bev\u00f6lkerung langsam erkennt, welche Fehler beim Angriff auf die Ukraine gemacht wurden. Die Russen s\u00e4hen mittlerweile, wie sehr Pr\u00e4sident Wladimir Putin \u00bbdie Situation falsch eingesch\u00e4tzt hat\u00ab, zitieren CNN  und \u00bbNew York Times\u00ab  Jeremy Fleming.<\/p>\n<p>Die Leistung des russischen Milit\u00e4rs habe tiefe Schw\u00e4chen offenbart, Putins Entscheidungsfindung sei \u00bbfehlerhaft\u00ab, seine Streitkr\u00e4fte \u00bbersch\u00f6pft\u00ab und das Vertrauen in die Mobilisierung unerfahrener Wehrpflichtiger ein Beweis f\u00fcr Putins \u00bbverzweifelte Lage\u00ab, so Fleming: \u00bbAuch die russische Bev\u00f6lkerung hat begonnen, das zu verstehen\u00ab, wird er zitiert.<\/p>\n<h3>Natalia Klitschko \u00fcber die j\u00fcngsten Angriffe auf Kiew: \u00bbRussland ist ein terroristisches Land. Das ist ein Krieg ohne Regeln\u00ab<\/h3>\n<p><strong>09.22 Uhr: <\/strong>Sie fordert Waffenlieferungen und schnelle Hilfe von der Bundesregierung: Im SPIEGEL-Interview  spricht Natalia Klitschko \u00fcber den bevorstehenden Winter, ihre Mutter und ihren Ex-Mann Vitali, den B\u00fcrgermeister von Kiew.<\/p>\n<h3>Raketenangriffe am Montag: Zahl der Toten steigt auf 19<\/h3>\n<p><strong>09.00 Uhr: <\/strong>Nach der gro\u00df angelegten russischen Angriffsserie auf St\u00e4dte in der Ukraine ist die Zahl der Todesopfer nach ukrainischen Angaben auf mindestens 19 gestiegen. Wie die Rettungsdienste des Landes mitteilen, gab es \u00fcberdies mehr als 100 Verletzte. \u00bbNach vorl\u00e4ufigen Angaben sind 19 Menschen get\u00f6tet worden und 105 weitere verletzt worden\u00ab, schreiben die Rettungsdienste bei Telegram .<\/p>\n<h3>Deutscher EU-Botschafter muss Belarus verlassen<\/h3>\n<p><strong>08.36 Uhr: <\/strong>Unter scharfer Kritik hat der deutsche EU-Botschafter in Belarus, Dirk Schuebel, seinen Posten in Minsk verlassen. Die Beh\u00f6rden unter Machthaber Alexander Lukaschenko verl\u00e4ngerten das Visum und die Akkreditierung nicht mehr, wie der Diplomat am Montagabend bei Facebook mitteilte. Der 57-J\u00e4hrige, der die Mission seit 2019 gef\u00fchrt hatte, kritisierte \u00bbeklatante Verletzungen der Menschenrechte und des internationalen Rechts\u00ab nach der Pr\u00e4sidentenwahl 2020, die gef\u00e4lscht und \u00bbvon st\u00e4ndiger Gewalt gegen unschuldige Menschen\u00ab begleitet gewesen sei.<\/p>\n<h3>Frankreich droht Belarus mit weiteren Sanktionen<\/h3>\n<p><strong>08.40 Uhr: <\/strong>Frankreich droht Belarus mit weiteren Sanktionen, sollte sich das Land verst\u00e4rkt im Ukrainekrieg engagieren. Das sagte Au\u00dfenministerin Catherine Colonna dem franz\u00f6sischen H\u00f6rfunk. Nach Angaben der ukrainischen Armee waren einige der Drohnen, die bei den russischen Luftangriffen auf die Ukraine am Montagmorgen eingesetzt wurden, von Belarus aus gestartet. Der belarussische Pr\u00e4sident Alexander Lukaschenko hatte am Montag zudem angek\u00fcndigt, Belarus werde eine gemeinsame milit\u00e4rische Einheit mit Russland aufbauen. Wie diese aussehen soll und wo sie eingesetzt werden k\u00f6nnte, ist allerdings unklar.<\/p>\n<h3>Russlands Vizeau\u00dfenminister warnt den Westen<\/h3>\n<p><strong>07.00 Uhr: <\/strong>Ein direkter Konflikt mit den USA und der Nato ist nach den Worten des russischen Vizeau\u00dfenministers Sergej Rjabkow nicht im Interesse seines Landes. Allerdings werde Russland angemessene Gegenma\u00dfnahmen ergreifen und auf das zunehmende Engagement des Westens im Ukrainekonflikt reagieren, zitiert die russische Nachrichtenagentur Ria Rjabkow. \u00bbWir warnen und hoffen, dass sie die Gefahr einer unkontrollierten Eskalation in Washington und anderen westlichen Hauptst\u00e4dten erkennen.\u00ab<\/p>\n<h3>Strack-Zimmermann fordert vor G7-Beratungen mehr Milit\u00e4rhilfe f\u00fcr Ukraine<\/h3>\n<p><strong>05.18 Uhr: <\/strong>Vor den Beratungen der G7-Staaten am Dienstag hat die FDP-Verteidigungspolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann eine Ausweitung der Waffenlieferungen an die Ukraine gefordert. \u00bbWir m\u00fcssen die Ukraine in dieser akuten Situation weiter mit milit\u00e4rischem Material unterst\u00fctzen\u00ab, sagte Strack-Zimmermann den Zeitungen der Funke Mediengruppe.<\/p>\n<p>F\u00fcr die K\u00e4mpfe im S\u00fcden des Landes ben\u00f6tige die Ukraine in erster Linie Panzer, so Strack-Zimmermann. \u00bbDer Wunsch der Ukraine liegt vor allem auf dem Kampfpanzer Leopard 2, sie w\u00e4ren aber auch f\u00fcr den Sch\u00fctzenpanzer Marder sehr dankbar\u00ab, sagte die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag. Der Marder sei demnach die unkomplizierteste und schnellste L\u00f6sung: \u00bbDie Bundeswehr k\u00f6nnte sofort 50 Marder liefern und die Ausbildung in Deutschland anbieten. Die Industrie k\u00f6nnte der Bundeswehr die Marder innerhalb eines Jahres ersetzen.\u00ab<\/p>\n<h3>USA: Russland hat Angriffe auf St\u00e4dte schon l\u00e4nger geplant<\/h3>\n<p><strong>04.34 Uhr: <\/strong>Die USA teilen die Auffassung der Ukraine, dass Russland die schweren Luftangriffe auf ukrainische St\u00e4dte bereits vor der Explosion auf der Krimbr\u00fccke geplant hat. Anschl\u00e4ge dieses Ausma\u00dfes k\u00f6nnten nicht innerhalb von ein paar Tagen ausgearbeitet werden, sagte der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates im Wei\u00dfen Haus, John Kirby, dem Sender CNN. \u00bbEs war eher schon seit geraumer Zeit geplant. Das hei\u00dft nicht, dass die Explosion auf der Krimbr\u00fccke ihre Planung beschleunigt haben k\u00f6nnte.\u00ab<\/p>\n<h3>Deutscher Brigadegeneral: Schutz der Nato-Ostflanke dient \u00bbder Abschreckung gegen Russland\u00ab<\/h3>\n<p><strong>04.30 Uhr: <\/strong>Zum besseren Schutz der Nato-Ostflanke wird die Bundeswehr die Verteidigung Litauens mit einer Kampftruppenbrigade unterst\u00fctzen. Angesichts des Sicherheits- und Schutzbed\u00fcrfnisses der \u00f6stlichen Nato-Partner sei dieses Zeichen der Solidarit\u00e4t enorm wichtig und zwingend erforderlich, sagte Brigadegeneral Christian Nawrat der Deutschen Presse-Agentur auf dem litauischen Milit\u00e4rst\u00fctzpunkt Rukla. Litauen grenzt an die russische Exklave Kaliningrad und an Russlands Verb\u00fcndeten Belarus.<\/p>\n<p>\u00bbWir sind uns der Bedeutung des Auftrags bewusst. Er dient der R\u00fcckversicherung unserer baltischen B\u00fcndnispartner und der Abschreckung gegen Russland\u00ab, sagte Nawrat. Deutschland stehe klar an der Seite seiner Verb\u00fcndeten. Nawrat ist Kommandeur der Panzergrenadierbrigade 41 \u00bbVorpommern\u00ab.<\/p>\n<h3>Uno-Fl\u00fcchtlingshilfswerk rechnet mit mehr Vertriebenen<\/h3>\n<p><strong>04.00 Uhr: <\/strong>Nach den zahlreichen russischen Raketenangriffen auf weite Teile der Ukraine rechnet der Chef des Uno-Fl\u00fcchtlingshilfswerks (UNHCR), Filippo Grandi, mit neuen Vertriebenen. Wenn Menschen durch die Zerst\u00f6rungen keine Bleibe, keine Heizung und Versorgung mehr h\u00e4tten, werde die Zahl derer, die andernorts Zuflucht suchen, steigen, sagte Grandi in Genf. Allerdings sei die Ukraine mit internationaler Unterst\u00fctzung heute besser als zu Kriegsbeginn vorbereitet, um in den vom Krieg weniger betroffenen Landesteilen vertriebene Landsleute aufzunehmen. Deshalb bedeute die Eskalation nicht unbedingt eine neue Welle von Fl\u00fcchtlingen in den Nachbarl\u00e4ndern.<\/p>\n<h3>Ukraine brandmarkt Russland auf Uno-Vollversammlung als \u00bbTerrorstaat\u00ab<\/h3>\n<p><strong>03.49 Uhr: <\/strong>Bei einer Dringlichkeitssitzung der Uno-Vollversammlung zur Annexion von vier ukrainischen Regionen durch Russland hat die Ukraine Russland als \u00bbTerrorstaat\u00ab gebrandmarkt. Der ukrainische Botschafter bei den Vereinten Nationen, Serhij Kyslyzja, sagte in New York City, die ganze Welt habe \u00bbwieder einmal das wahre Gesicht eines Terrorstaates gesehen, der unser Volk t\u00f6tet\u00ab. Der russische Uno-Botschafter Wassili Nebensia verteidigte indes die Annexionen.<\/p>\n<p>Nach Angaben des ukrainischen Diplomaten Kyslyzja starben bei der russischen Angriffsserie vom Montag 14 Zivilisten, 97 weitere seien verletzt worden. \u00bbDas absichtliche Zielen auf Zivilisten durch den Abschuss von Raketen ist ein Kriegsverbrechen\u00ab, sagte er.<\/p>\n<h3>Hofreiter fordert nach Raketenangriffen Panzerlieferungen an Ukraine<\/h3>\n<p><strong>02.25 Ihr: <\/strong>Nach der Serie von russischen Raketenangriffen auf ukrainische St\u00e4dte dringt der Gr\u00fcnen-Europapolitiker Anton Hofreiter auf eine Ausweitung der R\u00fcstungslieferungen an Kiew. \u00bbAngesichts der Angriffe des russischen Milit\u00e4rs auf Zivilisten und nichtmilit\u00e4rische Infrastruktur in der Ukraine m\u00fcssen Europa und Deutschland noch mehr tun\u00ab, sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe: \u00bbEs gilt zu pr\u00fcfen, ob Luftabwehrsysteme schneller geliefert werden k\u00f6nnen.\u00ab<\/p>\n<p>Au\u00dferdem m\u00fcssten \u00bbjetzt endlich Sch\u00fctzen- und Kampfpanzer auch westlicher Bauart geliefert werden\u00ab, verlangte Hofreiter. Die Bundesregierung lehnt es bisher ab, derartiges Milit\u00e4rger\u00e4t an die Ukraine zu liefern. Hofreiter forderte au\u00dferdem, die Anstrengungen zu verst\u00e4rken, um \u00bbRussland international zu isolieren\u00ab.<\/p>\n<h3>Migrationsbeauftragte fordert Vorbereitung auf neue Fluchtbewegung<\/h3>\n<p><strong>01.20 Uhr: <\/strong>Die Migrationsbeauftragte der Bundesregierung, Reem Alabali-Radovan (SPD), hat Vorbereitungen auf m\u00f6gliche neue Fluchtbewegungen aus der Ukraine gefordert. Zurzeit seien die Zahlen der neu ankommenden Gefl\u00fcchteten aus der Ukraine mit rund 150 pro Tag zwar weiter r\u00fcckl\u00e4ufig, \u00bbaber ein harter Kriegswinter kann das \u00e4ndern\u00ab, sagte Alabali-Radovan dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Eine ver\u00e4nderte Fluchtbewegung tr\u00e4fe zun\u00e4chst den direkten Nachbarn Polen und auch Tschechien, sagte sie. \u00bbWir m\u00fcssen daher in engem Austausch mit unseren Nachbarl\u00e4ndern bleiben und bereit sein zur weiteren Aufnahme von Menschen, die vor Krieg und gro\u00dfer Not aus der Ukraine fliehen.\u00ab<\/p>\n<h3>Offenbar 98 Bergleute in Krywyj Rih in Ostukraine eingeschlossen<\/h3>\n<p><strong>01.09 Uhr: <\/strong>Nach einem russischen Raketenangriff auf die ostukrainische Stadt Krywyj Rih sind nach Angaben des \u00f6rtlichen Milit\u00e4rchefs Oleksandr Wilkul noch 98 Bergleute wegen eines Stromausfalls unter Tage eingeschlossen. Die Bergarbeiter sollten noch in der Nacht zum Dienstag befreit werden, wie Wilkul nach Angaben der ukrainischen Nachrichtenagentur Ukrinform am Montagabend \u00fcber seinen Telegram-Kanal  mitteilte. Laut Wilkul waren demnach zun\u00e4chst mehr als 850 Kumpel in vier Minen eingeschlossen gewesen. Die Angaben lie\u00dfen sich nicht unabh\u00e4ngig pr\u00fcfen.<\/p>\n<h3>CDU-Au\u00dfenpolitiker Kiesewetter: \u00bbUnsere Bev\u00f6lkerung muss darauf eingestellt werden, dass dieser Krieg wom\u00f6glich noch zwei Jahre gehen kann\u00ab<\/h3>\n<p><strong>01.00 Uhr: <\/strong>Nach Ansicht des CDU-Au\u00dfenpolitikers Roderich Kiesewetter m\u00fcssen die Menschen in Deutschland dar\u00fcber aufgekl\u00e4rt werden, dass der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine noch l\u00e4ngere Zeit dauern k\u00f6nnte. \u00bbAuch unsere Bev\u00f6lkerung muss darauf eingestellt werden, dass dieser Krieg wom\u00f6glich noch zwei Jahre gehen kann und dass er sich ausweitet\u00ab, sagte Kiesewetter dem Sender Welt. Die kritische Infrastruktur sei unter Druck. \u00bbEs wird nicht nur auf ukrainischem Boden stattfinden, das ist auch ein Krieg gegen uns\u00ab, sagte Kiesewetter.<\/p>\n<p>Putin gehe es darum, Angst und Schrecken zu verbreiten. \u00bbUnd viele Bilder sehen wir ja gar nicht, weil sie so furchtbar sind. Und das ist etwas, was unserer Bev\u00f6lkerung auch immer klar sein muss: Der Krieg ist schlimmer, als manche Bilder anmuten lassen\u00ab, so Kiesewetter.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kremlchef Putin hat sich mit seinem Angriffskrieg gegen die Ukraine nach Ansicht von US-Pr\u00e4sident Biden \u00bberheblich verkalkuliert\u00ab. Und: Wolodymyr Selenskyj verspricht einen baldigen Wiederaufbau zerst\u00f6rter Infrastruktur. 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