{"id":15352,"date":"2022-10-10T11:56:30","date_gmt":"2022-10-10T08:56:30","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/ukraine-krieg-kiew-und-weitere-stadte-unter-russischem-beschuss\/"},"modified":"2022-10-10T11:56:30","modified_gmt":"2022-10-10T08:56:30","slug":"ukraine-krieg-kiew-und-weitere-stadte-unter-russischem-beschuss","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/ukraine-krieg-kiew-und-weitere-stadte-unter-russischem-beschuss\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg: Kiew und weitere St\u00e4dte unter russischem Beschuss"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Nach schweren Explosionen gilt in vielen Landesteilen der Ukraine weiter Luftalarm. Die Lage ist un\u00fcbersichtlich. Beh\u00f6rden melden Tote und Verletzte.  <\/p>\n<p>Bei den russischen Raketenangriffen auf die ukrainische Hauptstadt Kiew hat es Beh\u00f6rdenangaben nach mindestens f\u00fcnf Tote und zw\u00f6lf Verletzte gegeben. \u00bbZum jetzigen Zeitpunkt ist der Tod von f\u00fcnf und die Verletzung von zw\u00f6lf Kiewern best\u00e4tigt\u00ab, teilte der Berater des Innenministeriums, Anton Geraschtschenko, auf seinem Telegram-Kanal mit. Es sei auch ein Kinderspielplatz getroffen worden. B\u00fcrgermeister Witali Klitschko forderte die Menschen auf, Schutz zu suchen.<\/p>\n<p>Russland versuche, die Ukraine zu zerst\u00f6ren, teilte der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj mit. In mehreren St\u00e4dten seien Menschen Ziele gewesen, die gerade unterwegs zur Arbeit gewesen seien. \u00bbLeider gibt es Tote und Verletzte\u00ab, sagte Selenskyj.<\/p>\n<p>Auch in anderen Teilen der Ukraine wurden Raketenangriffe gemeldet. In fast allen Landesteilen galt Luftalarm. \u00bbEin massiver Raketenangriff auf das Gebiet, es gibt Tote und Verletzte\u00ab, teilte etwa der Milit\u00e4rgouverneur der Region Dnipropetrowsk um die Industriestadt Dnipro, Walentyn Resnitschenko, auf seinem Telegram-Kanal mit. Getroffen wurden Berichten zufolge nicht nur die Gebietshauptstadt Dnipro, sondern auch die St\u00e4dte Nikopol und Marhanez, die dem Atomkraftwerk Saporischschja gegen\u00fcber am anderen Ufer des Flusses Dnipro liegen.<\/p>\n<h3>Offenbar vier Tote in Slowjansk<\/h3>\n<p>In der Gro\u00dfstadt Saporischschja war nach den n\u00e4chtlichen Raketenangriffen am Morgen ebenfalls Luftalarm ausgel\u00f6st worden. \u00dcber schwere Einschl\u00e4ge berichten auch die Beh\u00f6rden der westukrainischen Gro\u00dfstadt Lwiw sowie aus Chmelnyzkyj und Schytomyr.<\/p>\n<p>Vier Tote gab es Beh\u00f6rdenangaben zufolge durch einen Raketenangriff in der ostukrainischen Gro\u00dfstadt Slowjansk im Gebiet Donezk. Der Einschlag sei im Stadzentrum erfolgt, teilte B\u00fcrgermeister Wadym Ljach mit.<\/p>\n<p>In der Hauptstadt Kiew gelte der Luftalarm weiter, sagte B\u00fcrgermeister Klitschko. Die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger sollten unbedingt in Bunkern bleiben, betonte er. Das Stadtzentrum solle gemieden werden. \u00bbDie Stra\u00dfen im Zentrum sind gesperrt von Sicherheitskr\u00e4ften, Rettungsdienste sind im Einsatz\u00ab, sagte Klitschko. Auch der ukrainische Gouverneur Resnitschenko des Gebiets Dnipropetrowsk rief die Bewohnerinnen und Bewohner dazu auf, in den Bombenschutzkellern zu bleiben.<\/p>\n<h3>Russland hatte zuvor Vergeltung f\u00fcr Explosion auf Krim-Br\u00fccke angedroht<\/h3>\n<p>In Kiew seien Ziele im Zentrum getroffen worden, zum Teil auch \u00bbkritische Infrastruktur\u00ab, teilte Klitschko weiter mit. Augenzeugen berichteten, dass auch nach den ersten Einschl\u00e4gen am Morgen weiter Explosionen zu h\u00f6ren waren, von drei bis vier Einschl\u00e4gen war die Rede. Die genaue Zahl war unklar. Auf Fotos und Videos, die in sozialen Netzwerken geteilt wurden, waren Rauchwolken zu sehen. Einsatzkr\u00e4fte versorgten demnach Verletzte und l\u00f6schten brennende Autos.<\/p>\n<p>Zuvor hatte der Vizechef des russischen Sicherheitsrats, Dmitrij Medwedew, der Ukraine Vergeltung f\u00fcr die Explosion auf der f\u00fcr Russland strategisch wichtigen Krim-Br\u00fccke                                        am Samstag angedroht. Kremlchef Wladimir Putin hatte am Sonntag von einem \u00bbTerroranschlag\u00ab auf die Br\u00fccke gesprochen und \u2013 wie Medien in Kiew \u2013 den ukrainischen Geheimdienst SBU verantwortlich gemacht. Best\u00e4tigt hatte der SBU eine Beteiligung aber nicht.<\/p>\n<p>Die SBU-Zentrale liegt im Stadtzentrum in Kiew. Moskau hatte wiederholt gedroht, Kommandostellen in der ukrainischen Hauptstadt ins Visier zu nehmen, wenn der Beschuss russischen Gebiets nicht aufh\u00f6re. Kiew ist seit Beginn des russischen Angriffskriegs bereits mehrfach von russischen Raketen getroffen worden. Es war der schwerste Vorfall dieser Art und der erste Angriff auf die Stadt seit Monaten.<\/p>\n<p>Medwedew hatte am Sonntag gesagt: \u00bbAlle Berichte und Schlussfolgerungen sind gemacht. Russlands Antwort auf dieses Verbrechen kann nur die direkte Vernichtung der Terroristen sein.\u00ab Er \u00e4u\u00dferte sich in einem Interview der kremlnahen Journalistin Nadana Friedrichson. \u00bbDarauf warten die B\u00fcrger Russlands\u00ab, meinte er vor einer geplanten Sitzung des Sicherheitsrats an diesem Montag, die Putin leiten wird.<\/p>\n<p>Am Samstagmorgen hatte eine Explosion die 19 Kilometer lange Br\u00fccke ersch\u00fcttert, die Russland und die 2014 von Moskau annektierte Schwarzmeer-Halbinsel Krim verbindet. Dabei wurde rund siebeneinhalb Monate nach Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine das f\u00fcr Russland strategisch und symbolisch wichtige Bauwerk schwer besch\u00e4digt. Offiziellen Angaben aus Moskau zufolge starben drei Menschen.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Mehr zu den aktuellen Entwicklungen in der Ukraine lesen Sie im SPIEGEL-Live-Update zum Krieg in der Ukraine<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach schweren Explosionen gilt in vielen Landesteilen der Ukraine weiter Luftalarm. Die Lage ist un\u00fcbersichtlich. Beh\u00f6rden melden Tote und Verletzte. 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