{"id":15234,"date":"2022-10-05T08:36:09","date_gmt":"2022-10-05T05:36:09","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-wladimir-putin-ukraine-russland-olaf-scholz-spanien-iran-liz-truss\/"},"modified":"2022-10-05T08:36:09","modified_gmt":"2022-10-05T05:36:09","slug":"news-wladimir-putin-ukraine-russland-olaf-scholz-spanien-iran-liz-truss","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-wladimir-putin-ukraine-russland-olaf-scholz-spanien-iran-liz-truss\/","title":{"rendered":"News: Wladimir Putin, Ukraine, Russland, Olaf Scholz, Spanien, Iran, Liz Truss"},"content":{"rendered":"<h3>Die ukrainische Armee dr\u00e4ngt die Russen zur\u00fcck<\/h3>\n<p class=\"caps\">Die <strong>Situation der russischen Truppen im Osten und S\u00fcden der Ukraine ist prek\u00e4r<\/strong>. Erst wenige Tage ist die offizielle \u00bbAnnexion\u00ab von vier ukrainischen Gebieten her, die Russland damals schon nur teilweise kontrollierte. Wie annektiert man, was man gar nicht kontrolliert? Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte nun: Wo die <strong>Grenzen der annektierten Gebiete <\/strong>genau verliefen, werde man im Gespr\u00e4ch mit der lokalen Bev\u00f6lkerung kl\u00e4ren. Eine <strong>bezeichnende Aussage<\/strong>.<\/p>\n<p>Es ist selten ein gutes Zeichen, wenn ein Staat nicht wei\u00df, wo seine Grenze verl\u00e4uft. Und nat\u00fcrlich entscheidet sich das alles auch keineswegs in einem Gespr\u00e4ch, sondern im Gefecht mit der ukrainischen Armee \u2013 die dr\u00e4ngt die russischen Truppen nach den <strong>Gel\u00e4ndegewinnen <\/strong>im <strong>Donbass <\/strong>nun auch bei <strong>Cherson <\/strong>im S\u00fcden deutlich zur\u00fcck. Jeden Tag machen die Ukrainer neue Gewinne, bisher haben es die Russen nicht geschafft, die Front zu stabilisieren. Ihre Einheiten sind offenbar ausgelaugt und demoralisiert, daran hat auch die Mobilmachung nichts ge\u00e4ndert.<\/p>\n<p>Die <strong>milit\u00e4rischen Misserfolge<\/strong> in den angeblich annektierten Gebieten sind f\u00fcr den Kreml aber mehr als eine <strong>Peinlichkeit<\/strong>. Sie demonstrieren, dass die angebliche \u00dcberlegenheit der russischen Armee, an die auch im Westen trotz aller Beweise des Gegenteils immer noch viele glauben, eine Illusion war. Das bringt auch im Moskauer Machtapparat einiges durcheinander. Hardliner, Milit\u00e4rblogger und S\u00f6ldnerf\u00fchrer kritisieren ungewohnt offen die Kriegsf\u00fchrung. Wenn auch nicht den Staatschef <strong>Wladimir Putin<\/strong>, aber daf\u00fcr seinen wichtigsten General Alexander Lapin. Und damit indirekt eben doch Putin. Die Warlords Jewgeni Prigoschin, Gr\u00fcnder der S\u00f6ldnertruppe Wagner, und der tschetschenische Machthaber Ramsan Kadyrow treten immer selbstbewusster auf.<\/p>\n<p>Mehr Nachrichten und Hintergr\u00fcnde zum Krieg in der Ukraine finden Sie hier:<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>Das geschah in der Nacht:<\/strong> Ukrainische Truppen berichten von Gebietsgewinnen im S\u00fcden des Landes. Die USA liefern Waffen f\u00fcr 625 Millionen Dollar. Und: Kiews Notenbank braucht einen neuen Chef. Der \u00dcberblick.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>\u00bbJeder, der jetzt noch in Russland lebt, ist Teil der Kriegsmaschinerie\u00ab: <\/strong>Putins Regierung wird im Fr\u00fchling zusammenbrechen, glaubt Ex-Schachweltmeister Garri Kasparow. Hier erkl\u00e4rt er warum, was er fliehende Russen unterschreiben lassen w\u00fcrde \u2013 und wie gef\u00e4hrlich China f\u00fcr Russland ist                                       .<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Die Hunde sind los: <\/strong>Russische Propagandisten haben auf Twitter einen oft albernen, aber ernst zu nehmenden Gegner: Tausende Freiwillige kontern im Namen der \u00bbNafo\u00ab Desinformation mit Hundebildern. Dabei ist ihnen fast jedes Mittel recht.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>\u00bbDer Krieg ist wie ein Jenga-Spiel\u00ab: <\/strong>Nach dem Fall der Stadt Lyman in der Region Donezk r\u00fccken die Ukrainer auch im Gebiet Cherson vor. Unter Moskaus Hardlinern macht sich gedr\u00fcckte Stimmung breit. <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Wer sich erpressen l\u00e4sst, ist erpressbar<\/h3>\n<p>Die Ereignisse bringen <strong>Putin <\/strong>in <strong>Bedr\u00e4ngnis<\/strong>. Er hat sich mit den \u00bbAnnexionen\u00ab selbst die diplomatischen <strong>Auswege verbaut<\/strong>, die Mobilisierung hat die russische Gesellschaft aufgew\u00fchlt. Und wenn sich die milit\u00e4rischen Niederlagen fortsetzen in Gebieten, die Putin zu Russland erkl\u00e4rt hat, schrumpfen f\u00fcr ihn die Optionen. Daher r\u00fchrt auch sein <strong>gef\u00e4hrliches Gerede<\/strong> \u00fcber den Einsatz von <strong>Atomwaffen<\/strong>. Bisher kokettiert Putin damit nur, seit Februar deutete er die M\u00f6glichkeit immer wieder an. Hinweise, dass er den Einsatz von Atomwaffen ernsthaft erw\u00e4gt oder dass er sie zum Einsatz verlegen l\u00e4sst, gab es bisher nie. Es ist zu hoffen, dass Putin wei\u00df, dass ein <strong>Nuklearwaffeneinsatz <\/strong>ein <strong>Zivilisationsbruch <\/strong>w\u00e4re, der ihn zum Welt-Paria machte \u2013 und dass die Risiken f\u00fcr ihn zudem unkontrollierbar w\u00e4ren.<\/p>\n<p>Muss man Putins Worte <strong>dennoch ernst nehmen<\/strong>? Unbedingt. Einem Potentaten nachzugeben, weil er mit Atomwaffen droht, w\u00e4re jedoch ein gewaltiger Fehler. Wer sich einmal nuklear erpressen l\u00e4sst, der bleibt nuklear erpressbar. Wenn ein Nuklearpotentat mit solchen Drohungen Erfolg hat, tut er es immer wieder.<\/p>\n<p>Es bleibt deshalb nur eins: <strong>wachsam bleiben<\/strong>, aber die Ukraine weiter bei ihrer Verteidigung gegen den Aggressor milit\u00e4risch unterst\u00fctzen \u2013 und Putin dazu dr\u00e4ngen, seinen Krieg zu beenden. Denn der Ausgang des Konflikts in der Ukraine wird grundlegende Folgen f\u00fcr die europ\u00e4ische Sicherheit haben: Sollte es Putin gelingen, sein erkl\u00e4rtes Ziel zu verwirklichen und die Ukraine als eigenst\u00e4ndigen Staat zu zerst\u00f6ren, w\u00e4re <strong>kein Land in Mittel- und Osteuropa mehr sicher<\/strong>. Es geht also nicht nur um die Ukraine, sondern stets auch um uns selbst. Bisher jedoch hat es Putin mit seinem Krieg nur geschafft, sein <strong>eigenes Land zu destabilisieren<\/strong>.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Putin und Hitler: Letzte Tage im Kreml<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Spanische Leoparden und deutsche Gaspreise<\/h3>\n<p>Die Frage, wie die Ukraine am besten zu unterst\u00fctzen sei, wird sicher auch bei den <strong>deutsch-spanischen Regierungskonsultationen<\/strong> zur Sprache kommen, die bis morgen in La Coru\u00f1a stattfinden: <strong>Olaf Scholz <\/strong>trifft dort auf <strong>Ministerpr\u00e4sident Pedro S\u00e1nchez<\/strong>.<\/p>\n<p>Da <strong>Spanien <\/strong>in der Vergangenheit Berichten zufolge Interesse daran zeigte, <strong>deutsche Leopard<\/strong>&#8211;<strong>2<\/strong>&#8211;<strong>Panzer <\/strong>in die <strong>Ukraine <\/strong>zu <strong>liefern<\/strong>, wof\u00fcr es die Zustimmung Berlins br\u00e4uchte, k\u00f6nnte dieses Thema dort zur Sprache kommen. Allerdings gibt es widerspr\u00fcchliche Meldungen zur Frage, ob Berlin eine solche Lieferung in der Vergangenheit verhindern wollte, oder ob die spanischen Panzer in Wahrheit nur noch Schrottwert haben und gar nicht exportf\u00e4hig sind.<\/p>\n<p>Sicherlich wird es bei den Gespr\u00e4chen auch um die Frage gehen, wie Europa der <strong>Energiekrise <\/strong>begegnen soll \u2013 denn bei vielen europ\u00e4ischen Partnern hat der deutsche Alleingang in Sachen Gaspreisbremse f\u00fcr \u00c4rger gesorgt. Sie w\u00fcnschen sich ein gemeinsames Vorgehen. Auch eine geplante <strong>neue Gaspipeline<\/strong>, die <strong>algerisches Gas <\/strong>von Spanien aus nach Mitteleuropa transportieren soll, und die bisher von Frankreich blockiert wird, d\u00fcrfte zu den Gespr\u00e4chsthemen geh\u00f6ren.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Folge des Ukrainekriegs: EU-Kommission bef\u00fcrchtet Stromausf\u00e4lle und andere Notlagen in Europa<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Was tut die Bundesregierung f\u00fcr Irans Demonstrantinnen?<\/h3>\n<p>Seit drei Wochen ersch\u00fcttern<strong> neuartige Proteste Irans St\u00e4dte<\/strong>: Sie begannen mit der Wut \u00fcber den Tod einer jungen Frau durch Regimeschergen \u2013 und richten sich mittlerweile <strong>gegen <\/strong>die <strong>Fundamente <\/strong>des <strong>Staates <\/strong>und gegen den obersten F\u00fchrer Khamenei pers\u00f6nlich. Das Regime geht zwar brutal gegen die Proteste vor, kann sie aber offensichtlich nicht beenden. Das zeigt, wie tief die <strong>Wut <\/strong>auf das Regime bei vielen sitzt.<\/p>\n<p>Doch warum tut die Bundesregierung, warum tun die Europ\u00e4er nicht mehr, um die Demonstranten zu unterst\u00fctzen? In einem Kommentar fordert mein Kollege Maximilian Popp, dass die EU harte Sanktionen gegen das Regime ergreift: Entzug von Schengenvisa, pers\u00f6nliche Sanktionen, aber auch ein Abschiebestopp in den Iran und ein Einfrieren der Atomgespr\u00e4che mit Teheran geh\u00f6ren zu seinen Forderungen. Lesen Sie seinen Text hier:<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Die EU und die USA m\u00fcssen sich jetzt entschlossen gegen das Mullah-Regime stellen <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Hier geht&#039;s zum aktuellen Tagesquiz<\/h3>\n<p>Die Startfrage heute: Wen l\u00f6ste Winston Churchill im Mai 1940 als britischen Premierminister ab?<\/p>\n<h3>Verliererin des Tages \u2026<\/h3>\n<p>\u2026 ist die britische Premierministerin <strong>Liz Truss<\/strong>. Die chaotische Regierungsf\u00fchrung der Politikerin, die erst seit einem Monat regiert, hat die Tory-Partei nach wenigen Tagen tief in die Krise gest\u00fcrzt. Viele ihrer Parteifreunde denken schon wieder dar\u00fcber nach, sie loszuwerden. Truss hatte zun\u00e4chst massive Steuersenkungen bekannt gegeben, die vor allem Reichen zugutegekommen w\u00e4ren und zu Einsparungen bei den \u00f6ffentlichen Ausgaben gef\u00fchrt h\u00e4tten. In Umfragen sackten die Konservativen daraufhin auf 21 Prozent ab, die Labourpartei hatte teilweise einen noch nie dagewesenen Vorsprung von um die 30 Prozentpunkten. Nun ist Truss eingeknickt, politisch ist sie schwer angeschlagen.<\/p>\n<h3>Die j\u00fcngsten Meldungen aus der Nacht<\/h3>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>S\u00fcdkorea und USA antworten mit Raketensalve auf nordkoreanischen Raketenstart: <\/strong>Nordkorea hatte eine Mittelstreckenrakete \u00fcber Japan fliegen lassen \u2013 und damit w\u00fctende Proteste ausgel\u00f6st. Nun folgt auch eine milit\u00e4rische Reaktion aus Seoul und Washington.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Herschel Walker unter Druck: <\/strong>Der Republikaner kandidiert auf Trump-Linie f\u00fcr den US-Senat \u2013 und wettert gegen Abtreibungen. Nun sprach seine Ex-Freundin \u00fcber eine abgebrochene Schwangerschaft, die er angeblich bezahlt haben soll.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Schachgro\u00dfmeister Niemann soll wohl in mehr als hundert Onlinepartien betrogen haben: <\/strong>Schachweltmeister Magnus Carlsen hatte seinem Rivalen Hans Niemann zuletzt offen illegale Methoden unterstellt. Nun kommt ein Bericht zu dem Schluss, dass der US-Spieler online wohl in gr\u00f6\u00dferem Ausma\u00df betrog.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Die SPIEGEL+-Empfehlungen f\u00fcr heute<\/h3>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>\u00d6konomische Massenvernichtungswaffe: <\/strong>Die USA profitieren vom starken Dollar und exportieren Inflation \u2013 der Rest der Welt leidet. Existenzielle Waren wie Nahrung und Energie werden global oft in der US-W\u00e4hrung gehandelt. Kann das gutgehen? <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>\u00bbSie sind wie an\u00e4sthesiert, sie sp\u00fcren keine H\u00f6hen und Tiefen\u00ab: <\/strong>Immer mehr \u00bbmutlose M\u00e4dchen\u00ab sitzen in der Sprechstunde von Kinder- und Jugendpsychiater Michael Schulte-Markwort. Was fehlt ihnen? Und wie k\u00f6nnen Eltern helfen? <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Wei\u00dfes Gold: <\/strong>Vom 16. bis zum 19. Jahrhundert machten nordafrikanische Korsaren als Piraten Jagd auf Europ\u00e4er. Rund eine Million Menschen wurden zu Sklaven \u2013 wie \u00bbDon Quijote\u00ab-Autor Miguel de Cervantes .<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>\u00bbDer Lieblingsplatz eines Hundes ist die Couch. Bei Elefanten sieht es ganz anders aus\u00ab: <\/strong>Ein amerikanischer Zoo warb auf Facebook mit seinen gl\u00fccklichen Elefanten. Tiersch\u00fctzer sehen das ganz anders und versuchen, den Tieren das Recht auf Freiheit zu erklagen. Die Chancen stehen gar nicht schlecht .<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ich w\u00fcnsche Ihnen einen guten Start in den Tag.<\/p>\n<p><em>Ihr Mathieu von Rohr<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die ukrainische Armee dr\u00e4ngt die Russen zur\u00fcck Die Situation der russischen Truppen im Osten und S\u00fcden der Ukraine ist prek\u00e4r. 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