{"id":15098,"date":"2022-09-29T10:06:33","date_gmt":"2022-09-29T07:06:33","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/nord-stream-schwedische-kustenwache-meldet-weiteres-leck\/"},"modified":"2022-09-29T10:06:33","modified_gmt":"2022-09-29T07:06:33","slug":"nord-stream-schwedische-kustenwache-meldet-weiteres-leck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/nord-stream-schwedische-kustenwache-meldet-weiteres-leck\/","title":{"rendered":"Nord Stream: Schwedische K\u00fcstenwache meldet weiteres Leck"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Nach der mutma\u00dflichen Sabotage an den Nord-Stream-Pipelines stehen schwierige Ermittlungen bevor. Nun haben schwedische Beh\u00f6rden bekannt gegeben, dass sie in dieser Woche ein viertes Leck entdeckt haben.  <\/p>\n<p>Die Sch\u00e4den an den Ostsee-Pipelines k\u00f6nnten gr\u00f6\u00dfer sein als zun\u00e4chst gedacht. Nach dem mutma\u00dflichen Sabotageakt an den Gasleitungen Nord Stream 1 und 2 war urspr\u00fcnglich von drei Lecks die Rede. Nun melden schwedische Beh\u00f6rde ein viertes Leck.<\/p>\n<p>\u00bbEs gibt zwei Lecks auf schwedischem Gebiet und zwei auf d\u00e4nischem\u00ab, erkl\u00e4rte ein Verantwortlicher der schwedischen K\u00fcstenwache gegen\u00fcber der Nachrichtenagentur AFP \u2013 die beiden Lecks in der schwedischen Wirtschaftszone l\u00e4gen \u00bbnahe beieinander\u00ab. Zuvor hatte bereits die schwedische Zeitung \u00bbAftonbladet\u00ab von einem vierten Leck berichtet.<\/p>\n<p>An den russischen Nord-Stream-Pipelines waren Anfang der Woche innerhalb kurzer Zeit in d\u00e4nischen und schwedischen Gew\u00e4ssern zun\u00e4chst drei Lecks entdeckt worden. Die genaue Ursache ist unklar. Westliche Sicherheitsexperten gehen aber von Sabotage aus.<\/p>\n<p>Die schwedische K\u00fcstenwache machte zun\u00e4chst keine genauen Angaben zur Lage des neu festgestellten Lecks und dazu, weshalb es erst jetzt entdeckt wurde. Beide Schadstellen in der schwedischen Wirtschaftszone bef\u00e4nden sich aber \u00bbim selben Sektor\u00ab. Schwedische Medien berichteten, dass sich das neu festgestellte Leck an der Pipeline Nord Stream 2 befinde. Die K\u00fcstenwache best\u00e4tigte diese Information jedoch zun\u00e4chst nicht. Die anderen beiden Lecks betrafen Nord Stream 1.<\/p>\n<p>Die insgesamt drei zuvor festgestellten Lecks befinden sich nahe der d\u00e4nischen Insel Bornholm in den d\u00e4nischen und schwedischen Wirtschaftszonen. Die Leitungen von Nord Stream 1 und 2 sind derzeit zwar nicht in Betrieb, aber mit Gas gef\u00fcllt.<\/p>\n<p>Die d\u00e4nische Ministerpr\u00e4sidentin Mette Frederiksen hatte als Ursache der Lecks am Dienstagabend \u00bbvors\u00e4tzliche Handlungen\u00ab genannt, keinen Unfall. Polens Regierungschef Mateusz Morawiecki sprach davon, dass es sich \u00bbwahrscheinlich um die n\u00e4chste Eskalationsstufe\u00ab im Ukrainekrieg handele.<\/p>\n<h3>Russland ruft Uno-Sicherheitsrat an<\/h3>\n<p>Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte, es sei \u00bbdumm und absurd\u00ab zu vermuten, dass Russland hinter den Lecks stecke. Die Lecks seien f\u00fcr Moskau \u00bbziemlich problematisch\u00ab, sagte er.<\/p>\n<p>Auf Anforderung Moskaus wird sich am Freitag der Uno-Sicherheitsrat mit Nord Stream befassen, wie das schwedische Au\u00dfenministerium mitteilte.<\/p>\n<p>Nach Bekanntwerden der Lecks k\u00fcndigte die Betreiberfirma Nord Stream eine Untersuchung an, um die Sch\u00e4den festzustellen und die Ursachen des Vorfalls zu kl\u00e4ren. Aus D\u00e4nemark hie\u00df es, dass bereits mehr als die H\u00e4lfte des Gases in den Pipelines ausgetreten sei. \u00bbWir erwarten, dass der Rest bis Sonntag entweicht\u00ab, sagte der Leiter der d\u00e4nischen Energieagentur, Kristoffer Bottzauw bei einer Pressekonferenz.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach der mutma\u00dflichen Sabotage an den Nord-Stream-Pipelines stehen schwierige Ermittlungen bevor. Nun haben schwedische Beh\u00f6rden bekannt gegeben, dass sie in dieser Woche ein viertes Leck entdeckt haben. 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