{"id":15077,"date":"2022-09-28T15:06:38","date_gmt":"2022-09-28T12:06:38","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/russland-ukraine-news-separatisten-chefs-von-luhansk-und-cherson-bitten-putin-um-annexion\/"},"modified":"2022-09-28T15:06:38","modified_gmt":"2022-09-28T12:06:38","slug":"russland-ukraine-news-separatisten-chefs-von-luhansk-und-cherson-bitten-putin-um-annexion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/russland-ukraine-news-separatisten-chefs-von-luhansk-und-cherson-bitten-putin-um-annexion\/","title":{"rendered":"Russland-Ukraine-News: Separatisten-Chefs von Luhansk und Cherson bitten Putin um Annexion"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Russland will nach den eilig einberufenen Pseudoreferenden keine Zeit verlieren. Und: Der Kreml sagt, er wolle den Krieg so lange fortsetzen, bis die gesamte Region Donezk kontrolliert werde. Die News.  <\/p>\n<p><em>Dieser Artikel wird fortlaufend aktualisiert.<\/em><\/p>\n<h3>Russisches Verteidigungsministerium erkl\u00e4rt ukrainische Offensive auf Lyman in der Region Donezk f\u00fcr gescheitert<\/h3>\n<p><strong>13.59 Uhr: <\/strong>Das russische Verteidigungsministerium hat erkl\u00e4rt, eine ukrainische Offensive auf die von Russland gehaltene Stadt Lyman in der Region Donezk sei gescheitert. Dabei seien 70 ukrainische Soldaten get\u00f6tet worden.<\/p>\n<p>Lyman, das vor dem Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine am 24. Februar rund 20.000 Einwohner hatte, steht seit der blitzartigen Gegenoffensive der Ukraine Anfang des Monats im Zentrum der K\u00e4mpfe. In den letzten Tagen nahmen sowohl ukrainische als auch russische Beobachter an, dass die Kiewer Streitkr\u00e4fte kurz davor seien, die Stadt einzukesseln.<\/p>\n<p>Berichte \u00fcber den Ausgang von Kampfhandlungen lassen sich nur schwer unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen. <\/p>\n<h3>Russisches Parlament entscheidet Anfang der Woche \u00fcber Annexionen<\/h3>\n<p><strong>13.45 Uhr:<\/strong> Nach den Scheinreferenden in vier besetzten Gebieten in der Ost- und S\u00fcdukraine zeichnet sich der weitere Fahrplan f\u00fcr die geplante v\u00f6lkerrechtswidrige Annexion durch Russland ab. Die beiden russischen Parlamentskammern wollen am Montag und Dienstag \u00fcber die Annexionen entscheiden.<\/p>\n<p>Die Duma habe ihren Terminkalender ge\u00e4ndert und komme an beiden Tagen zu Plenarsitzungen zusammen, sagte Parlamentschef Wjatscheslaw Wolodin nach Angaben der Staatsagentur Tass. Zuvor hatte bereits die Vorsitzende des F\u00f6derationsrats, Valentina Matwijenko, erkl\u00e4rt, das Oberhaus des Parlaments k\u00f6nnte in seiner regul\u00e4ren Sitzung am Dienstag \u00fcber den Beitritt der besetzten ukrainischen Gebiete zu Russland entscheiden.<\/p>\n<p>Bisher war in Medien spekuliert worden, Pr\u00e4sident Wladimir Putin k\u00f6nnte schon an diesem Freitag in einer Rede vor beiden Parlamentskammern die Annexion der Gebiete Donezk, Luhansk, Saporischschja und Cherson formell bekannt geben.<\/p>\n<h3>Italiens Gasspeicher zu 90 Prozent gef\u00fcllt<\/h3>\n<p><strong>13.26 Uhr:<\/strong> Zur Vorbereitung auf den anstehenden Winter hat Italien seine Gasspeicher zur 90 Prozent gef\u00fcllt. Das teilte der Minister f\u00fcr den \u00f6kologischen Wandel, Roberto Cingolani, mit. Das Land hatte diesen F\u00fcllstand als Ziel vor Ende des Herbstes ausgegeben und nun fr\u00fcher als gedacht erreicht. \u00bbDer Wert erm\u00f6glicht uns, nun ein noch ehrgeizigeres Ziel anzustreben\u00ab, sagte Cingolani laut einer Mitteilung, \u00bbn\u00e4mlich einen Speicherf\u00fcllstand von 92 bis 93 Prozent\u00ab. Dadurch k\u00f6nnte Italien im Winter noch flexibler sein, sollten dann Spitzen im Verbrauch registriert werden.<\/p>\n<p>Italien hatte vor Ausbruch des Krieges in der Ukraine rund 40 Prozent seines Erdgases aus Russland erhalten. In den Monaten danach suchte Rom nach Alternativen und schloss Deals mit Lieferanten etwa in Afrika und im Mittleren Osten ab. Aktuell bekomme das Mittelmeerland noch 25 Prozent seines Gases von Moskau. Bis zum Jahr 2024 will Italien, wo die H\u00e4lfte des Stromes durch Gasverbrennung produziert wird, komplett unabh\u00e4ngig sein von Lieferungen aus Russland.<\/p>\n<h3>Inspektion von Pipeline-Lecks wohl erst in ein bis zwei Wochen<\/h3>\n<p><strong>13.21 Uhr: <\/strong>Die Untersuchung der Lecks an den Ostsee-Pipelines Nord Stream 1 und 2 wird nach Angaben der d\u00e4nischen Regierung voraussichtlich erst in ein bis zwei Wochen m\u00f6glich sein. Der d\u00e4nische Verteidigungsminister Morten Bodskov sagte am Mittwoch, der in den Leitungen herrschende Druck und die Menge des austretenden Gases w\u00fcrden eine Inspektion verhindern. <\/p>\n<p>Es k\u00f6nne \u00bbohne Weiteres ein bis zwei Wochen dauern\u00ab, bis man sich den Lecks gefahrlos n\u00e4hern k\u00f6nne, sagte Bodskov am Rande eines Treffens mit NATO-Generalsekret\u00e4r Jens Stoltenberg in Br\u00fcssel. Die Explosion sei \u00bbsehr gro\u00df\u00ab gewesen, \u00bbdeswegen wird Zeit gebraucht, bevor wir uns dorthin begeben k\u00f6nnen\u00ab.<\/p>\n<h3>Lecks bei Nord Stream \u2013 Kreml bestreitet Pipelinesabotage durch Russland<\/h3>\n<p><strong>13.16 Uhr:<\/strong> Wie kam es zu den Lecks an den Pipelines? Russland weist Vermutungen, f\u00fcr eine Sabotage verantwortlich zu sein, als \u00bbdumm und absurd\u00ab zur\u00fcck. Eine Inspektion der Sch\u00e4den ist wohl erst in ein bis zwei Wochen m\u00f6glich. Lesen Sie hier die gesamte Meldung.<\/p>\n<h3>Willk\u00fcr statt Solidarit\u00e4t \u2013 warum Estland immer mehr ukrainische Gefl\u00fcchtete zur\u00fcck nach Russland schickt<\/h3>\n<p><strong>13.11 Uhr: <\/strong>Sie fliehen aus dem Kriegsgebiet \u00fcber Russland in Richtung EU: Doch Estland weist immer mehr Ukrainer an der Grenze ab, wie SPIEGEL-Recherchen zeigen. Menschenrechtsaktivisten sprechen von Grundrechtsverletzungen. Lesen Sie hier den gesamten Bericht. <\/p>\n<h3>Separatisten-Chefs in Luhansk und Cherson bitten Putin um Annexion<\/h3>\n<p><strong>12.15 Uhr: <\/strong>Die Anf\u00fchrer der Separatisten in den ukrainischen Regionen Luhansk und Cherson haben Kremlchef Wladimir Putin um die Annexion dieser Regionen durch Russland gebeten. \u00bbIch bitte Sie, die Frage eines Anschlusses der Volksrepublik Luhansk an Russland als Mitglied der Russischen F\u00f6deration zu pr\u00fcfen\u00ab, erkl\u00e4rte der Separatisten-Anf\u00fchrer in Luhansk, Leonid Pasetschnik, in einer im Onlinedienst Telegram ver\u00f6ffentlichten Botschaft. \u00c4hnlich \u00e4u\u00dferte sich der Separatisten-Chef in Cherson, Wladimir Saldo. In einem auf seinem Telegram-Account ver\u00f6ffentlichten Brief erkl\u00e4rte er, die Einwohnerinnen und Einwohner h\u00e4tten \u00bbeine historische Entscheidung\u00ab zugunsten Russlands getroffen.<\/p>\n<h3>Kreml will Krieg so lange fortsetzen, bis Russland die gesamte Region Donezk kontrolliert<\/h3>\n<p><strong>11.51 Uhr: <\/strong>Der Kreml hat erkl\u00e4rt, die \u00bbspezielle Milit\u00e4roperation\u00ab so lange dauern werde, bis Russland die vollst\u00e4ndige Kontrolle \u00fcber die ostukrainische Region Donezk \u00fcbernommen habe. In einem Telefongespr\u00e4ch mit Reportern sagte Kreml-Sprecher Dmitrij Peskow, dass die milit\u00e4rische Kampagne in der Ukraine \u00bbmindestens\u00ab bis zur \u00bbBefreiung\u00ab der \u00bbDonezker Volksrepublik\u00ab fortgesetzt werde, womit die von Russland eingesetzte Verwaltung der Region gemeint ist.<\/p>\n<p>\u00bbSie wissen ja, dass nicht das gesamte Territorium der Donezker Volksrepublik befreit ist\u00ab, sagte Peskow der russischen Nachrichtenagentur Interfax zufolge. \u00bbDeshalb, als ein Minimum, m\u00fcssen wir das gesamte Gebiet der Donezker Volksrepublik befreien.\u00ab Das russische Verteidigungsministerium hatte einger\u00e4umt, dort viel langsamer voranzukommen als geplant.<\/p>\n<h3>Russen \u00fcber Mobilmachung: \u00bbSie holen dich, sagen, \u203animm zu essen und warme Kleidung mit\u2039, und bringen dich zum Bus\u00ab<\/h3>\n<p><strong>11.26 Uhr: <\/strong>In Russland herrschen Chaos und Willk\u00fcr bei der Einberufung von Reservisten f\u00fcr den Ukrainekrieg. Dem SPIEGEL erz\u00e4hlen sieben Russinnen und Russen von ihren \u00c4ngsten \u2013 und dar\u00fcber, wie sie sich vor den Beh\u00f6rden verstecken. Lesen Sie hier den gesamten Bericht .<\/p>\n<h3>Putin lobt russische Atomindustrie f\u00fcr Beitrag zur Aufr\u00fcstung<\/h3>\n<p><strong>10.58 Uhr:<\/strong> Inmitten der j\u00fcngsten Atomdrohungen Russlands gegen den Westen hat Kremlchef Wladimir Putin den Beitrag der russischen Nuklearindustrie zur Aufr\u00fcstung gelobt. \u00bbIch m\u00f6chte besonders Ihren gewichtigen Beitrag zur Entwicklung der neuesten, beispiellosen Waffentypen hervorheben, die das nukleare Gleichgewicht und die Verteidigungsf\u00e4higkeit unseres Staates zuverl\u00e4ssig gew\u00e4hrleisten\u00ab, schrieb Putin in einem vom Kreml ver\u00f6ffentlichten Gl\u00fcckwunschtelegramm zum russischen Tag der Arbeiter der Atomindustrie.<\/p>\n<p>Um weiter an der Spitze zu bleiben, m\u00fcssten der breite Einsatz von Spitzentechnologien, der Ausbau der Grundlagenforschung und die Ausbildung von hoch qualifiziertem Personal Priorit\u00e4t haben, betonte Putin. Die Besch\u00e4ftigten in der Atomindustrie arbeiteten in einem Schl\u00fcsselbereich der russischen Wirtschaft. Von ihnen h\u00e4nge in hohem Ma\u00dfe die St\u00e4rkung des Industrie-, Energie- und Verteidigungspotenzials des Landes ab.<\/p>\n<h3>Nato bezeichnet Lecks in Nord Stream als \u00bbSabotage\u00ab<\/h3>\n<p><strong>10.43 Uhr: <\/strong>NATO-Generalsekret\u00e4r Jens Stoltenberg hat die Lecks in den Nord-Stream-Pipelines auf Sabotageakte zur\u00fcckgef\u00fchrt und erkl\u00e4rt, er habe mit dem d\u00e4nischen Verteidigungsminister \u00fcber den Schutz kritischer Infrastrukturen in NATO-L\u00e4ndern gesprochen. \u00bbHabe die Sabotage an den NordStream-Pipelines mit Verteidigungsminister Morten B\u00f8dskov besprochen\u00ab, teilte er auf Twitter mit            . \u00bbWir haben den Schutz kritischer Infrastrukturen in NATO-L\u00e4ndern angesprochen.\u00ab<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Russland will nach den eilig einberufenen Pseudoreferenden keine Zeit verlieren. 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