{"id":15063,"date":"2022-09-28T00:36:00","date_gmt":"2022-09-27T21:36:00","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/nord-stream-pipelines-danische-regierung-nennt-details-zu-gas-lecks\/"},"modified":"2022-09-28T00:36:00","modified_gmt":"2022-09-27T21:36:00","slug":"nord-stream-pipelines-danische-regierung-nennt-details-zu-gas-lecks","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/nord-stream-pipelines-danische-regierung-nennt-details-zu-gas-lecks\/","title":{"rendered":"Nord-Stream-Pipelines: D\u00e4nische Regierung nennt Details zu Gas-Lecks"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Die d\u00e4nische Regierung h\u00e4lt die Pipeline-Lecks in der Ostsee nicht f\u00fcr das Resultat eines Unfalls. Es seien mehrere Detonationen in bis zu 80 Metern Tiefe beobachtet worden. Schweden will \u00bbmilit\u00e4rische Ressourcen\u00ab bereithalten.  <\/p>\n<p>Die Gaslecks in den Ostsee-Pipelines Nord Stream 1 und Nord Stream 2 sind nach Angaben der d\u00e4nischen Regierung nicht auf einen Unfall zur\u00fcckzuf\u00fchren. Die Beh\u00f6rden seien zu der eindeutigen Bewertung gekommen, dass es sich um absichtliche Taten handle und nicht um ein Ungl\u00fcck, sagte Ministerpr\u00e4sidentin Mette Frederiksen am Dienstagabend. Innerhalb kurzer Zeit seien mehrere Explosionen beobachtet worden. Es gebe noch keine Informationen dazu, wer dahinterstecke.<\/p>\n<p>Zu den Vorf\u00e4llen sei es in internationalen Gew\u00e4ssern in den Ausschlie\u00dflichen Wirtschaftszonen D\u00e4nemarks und Schwedens vor der Ostsee-Insel Bornholm gekommen, sagte Frederiksen.<\/p>\n<p>Es handle sich nicht um einen Angriff auf D\u00e4nemark, sagte sie auf eine Frage, ob es sich um eine gegen ihr Land ver\u00fcbte Kriegshandlung handle.<\/p>\n<h3>Leitungen in einer Tiefe von 70 bis 80 Metern<\/h3>\n<p>Klima- und Energieminister Dan J\u00f8rgensen best\u00e4tigte vorherige Angaben von Geologen, dass es am Montag zun\u00e4chst um 2.03 Uhr eine Explosion an Nord Stream 2 s\u00fcd\u00f6stlich von Bornholm sowie um 19.03 Uhr eine weitere an Nord Stream 1 nord\u00f6stlich von der Insel entfernt gegeben habe. Die Gasleitungen l\u00e4gen in einer Wassertiefe von 70 bis 80 Metern und best\u00fcnden aus Stahl und Beton. Die Gr\u00f6\u00dfe der Lecks deute darauf hin, dass es sich nicht um ein Ungl\u00fcck etwa mit einem Schiffsanker handeln k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Nach Einsch\u00e4tzung der schwedischen Regierung sind die Lecks vermutlich auf Sabotage zur\u00fcckzuf\u00fchren. Die Informationslage sei noch unvollst\u00e4ndig, aber zwei Explosionen seien identifiziert worden, die drei Lecks verursacht h\u00e4tten, sagte Ministerpr\u00e4sidentin Magdalena Andersson am Dienstagabend auf einer Pressekonferenz in Stockholm. Basierend auf schwedischen und d\u00e4nischen Informationen komme man zu dem Schluss, dass es sich vermutlich um eine absichtliche Tat handle. \u00bbEs ist also wahrscheinlich eine Frage der Sabotage\u00ab, sagte sie.<\/p>\n<p>Man arbeite unter anderem mit Deutschland und den USA eng zusammen. Sie habe dazu am Abend mit der d\u00e4nischen Ministerpr\u00e4sidentin Mette Frederiksen, Bundeskanzler Olaf Scholz und NATO-Generalsekret\u00e4r Jens Stoltenberg dazu telefoniert. Auch die EU sei informiert worden. Um eine Attacke gegen Schweden handele es sich nicht. Schwedens Verteidigungsminister Peter Hultqvist sagte, man sei bereit, milit\u00e4rische Ressourcen nach Bedarf abzustellen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die d\u00e4nische Regierung h\u00e4lt die Pipeline-Lecks in der Ostsee nicht f\u00fcr das Resultat eines Unfalls. Es seien mehrere Detonationen in bis zu 80 Metern Tiefe beobachtet worden. 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