{"id":15055,"date":"2022-09-27T16:25:59","date_gmt":"2022-09-27T13:25:59","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/heizen-mit-gas-und-ol-ist-doppelt-so-teuer-wie-2020\/"},"modified":"2022-09-27T16:25:59","modified_gmt":"2022-09-27T13:25:59","slug":"heizen-mit-gas-und-ol-ist-doppelt-so-teuer-wie-2020","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/heizen-mit-gas-und-ol-ist-doppelt-so-teuer-wie-2020\/","title":{"rendered":"Heizen mit Gas und \u00d6l ist doppelt so teuer wie 2020"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Laut Heizkosten-Experten haben sich die Kosten f\u00fcr W\u00e4rme im Haus seit 2020 verdoppelt. Und das d\u00fcrfte noch nicht das Ende vom Lied sein.  <\/p>\n<p>Explodierende Heizkosten und kein Ende in Sicht: Die Kosten f\u00fcrs Heizen der eigenen Wohnung mit \u00d6l und Gas haben sich in den vergangenen zwei Jahren verdoppelt, wie aus dem aktuellen Heizspiegel der gemeinn\u00fctzigen Beratungsgesellschaft Co2online hervorgeht. Aber auch die strombetriebenen W\u00e4rmepumpen und Holzpellets verteuerten sich deutlich. Allein Fernw\u00e4rme bleibt vorerst g\u00fcnstig.<\/p>\n<p>\u00bbSolch ein starker Anstieg der Heizkosten wurde seit der ersten Ver\u00f6ffentlichung des Heizspiegels im Jahr 2005 noch nie verzeichnet\u00ab, sagte Co2online-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Tanja Loitz. \u00bbWas im Durchschnitt schon sehr viel ist, kann im Einzelfall auch noch deutlich mehr sein.\u00ab Hinzu komme: \u00bbBei vielen Haushalten werden die h\u00f6heren Kosten in diesem Jahr erst mit der Abrechnung im Jahr 2023 ankommen.\u00ab<\/p>\n<p>Den Berechnungen zufolge ist f\u00fcr eine durchschnittliche 70 Quadratmeter gro\u00dfe Wohnung mit Gasheizung f\u00fcr das Jahr 2021 mit Mehrkosten von 135 Euro zu rechnen (plus 20 Prozent im Vorjahresvergleich). F\u00fcr das laufende Jahr geht die Beratungsgesellschaft von weiteren Mehrkosten von 550 Euro aus (plus 67 Prozent).<\/p>\n<p>Wer eine \u00d6lheizung nutzt, muss demnach sogar 130 Prozent mehr zahlen: 320 Euro (plus 51 Prozent) zus\u00e4tzlich f\u00fcr das vergangene Jahr und voraussichtlich 495 Euro (plus 53 Prozent) mehr f\u00fcr 2022. Holzpellets wurden demnach 2021 um f\u00fcnf Prozent teurer und in diesem Jahr um 54 Prozent. Die Kosten f\u00fcr mit Strom betriebene W\u00e4rmepumpen erh\u00f6hten sich um 15 und 53 Prozent. Bei der Fernw\u00e4rme blieben die Steigerungen im Rahmen: 2021 waren es elf Prozent und in diesem Jahr sind es wohl acht Prozent.<\/p>\n<p>Co2online-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Loitz riet Verbraucherinnen und Verbrauchern angesichts der weiter steigenden Kosten, sich \u00bbrechtzeitig einzustellen und entsprechend zu handeln\u00ab. Durch effizientes Heizen und eine energetische Sanierung lie\u00dfen sich die Kosten senken. In einer Wohnung mit 70 Quadratmetern und Gaszentralheizung im Mehrfamilienhaus liege das Sparpotenzial im Schnitt bei 640 Euro pro Jahr. Bei einem Einfamilienhaus mit 110 Quadratmetern sei eine durchschnittliche Ersparnis von 1220 Euro m\u00f6glich. Der kostenlose Heizkosten-Rechner von Co2online zeigt m\u00f6gliche Ma\u00dfnahmen.<\/p>\n<p>Grundlage f\u00fcr den aktuellen Heizspiegel sind mehr als 190.000 Abrechnungen f\u00fcr das Jahr 2021 sowie aktuelle Preis- und Wetterdaten. Gr\u00fcnde f\u00fcr die steigenden Kosten sind nicht \u2013 wie in manchen Vorjahren -die Temperaturen, sondern die hohen Energiepreise, und bei fossilen Brennstoffen auch der CO\u2082-Preis.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Laut Heizkosten-Experten haben sich die Kosten f\u00fcr W\u00e4rme im Haus seit 2020 verdoppelt. Und das d\u00fcrfte noch nicht das Ende vom Lied sein. 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