{"id":15019,"date":"2022-09-26T02:35:57","date_gmt":"2022-09-25T23:35:57","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/ukraine-russland-news-selenskyi-schliest-verhandlungen-mit-russland-wegen-annexion-aus\/"},"modified":"2022-09-26T02:35:57","modified_gmt":"2022-09-25T23:35:57","slug":"ukraine-russland-news-selenskyi-schliest-verhandlungen-mit-russland-wegen-annexion-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/ukraine-russland-news-selenskyi-schliest-verhandlungen-mit-russland-wegen-annexion-aus\/","title":{"rendered":"Ukraine-Russland-News: Selenskyi schlie\u00dft Verhandlungen mit Russland wegen Annexion aus"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Gespr\u00e4che mit Russland w\u00fcrden durch die Abstimmungen in den russisch besetzten Gebieten der Ukraine \u00bbunm\u00f6glich\u00ab gemacht, sagt Pr\u00e4sident Selenskyj. Und: Die Ukraine hat offenbar den Erhalt von Luftabwehrsystemen der USA best\u00e4tigt. Das waren die News am 25. September.  <\/p>\n<h3>Selenskyj: Annexion macht Verhandlungen mit Russland unm\u00f6glich<\/h3>\n<p><strong>20.16 Uhr: <\/strong>Eine Annexion ukrainischer Gebiete durch Russland macht Verhandlungen mit dem Kreml aus Sicht des ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj unm\u00f6glich. Die Regierung in Moskau k\u00f6nne den Abschluss der Abstimmungen und die Ergebnisse offiziell verk\u00fcnden. \u00bbDies w\u00fcrde eine Fortsetzung der diplomatischen Verhandlungen mit dem Pr\u00e4sidenten der Russischen F\u00f6deration auf jeden Fall unm\u00f6glich machen\u00ab, sagte Selenskyj dem US-Sender CBS News in einem am Sonntag ver\u00f6ffentlichten Interview laut \u00dcbersetzung. Kremlchef Wladimir Putin wisse das sehr gut.<\/p>\n<p>Seit Freitag wird in den vier russisch besetzten Gebieten Cherson, Donezk, Luhansk und Saporischschja in Scheinreferenden \u00fcber einen Beitritt zu Russland abgestimmt. Die international als Bruch des V\u00f6lkerrechts kritisierten Abstimmungen sind noch bis Dienstag angesetzt. Erwartet wird, dass Putin die Gebiete schon am Freitag in die Russische F\u00f6deration aufnehmen k\u00f6nnte.<\/p>\n<h3>Ukraine best\u00e4tigt offenbar Erhalt von US-Luftabwehrsystemen<\/h3>\n<p><strong>19.55 Uhr: <\/strong>Die Ukraine hat offenbar hoch entwickelte Luftabwehrsysteme von den USA erhalten. Das sagte der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj in einem am Sonntag ausgestrahlten Interview. Es war die erste offizielle Best\u00e4tigung, dass die Ukraine inzwischen \u00fcber das \u00bbNational Advanced Surface-to-Air Missile System\u00ab (NASAMS) verf\u00fcgt, das Kiew seit Langem gefordert hat. Die Lieferung war Ende August von Washington genehmigt worden.<\/p>\n<h3>Selenskyj: Putin blufft nicht mit Atomdrohungen<\/h3>\n<p><strong>18.36 Uhr:<\/strong> Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj hat deutlich gemacht, dass er die Atomdrohungen des russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin ernst nimmt. \u00bbVielleicht war es gestern ein Bluff. Jetzt k\u00f6nnte es Realit\u00e4t sein\u00ab, sagte Selenskyj dem US-Sender CBS News. Selenskyj verwies auf die Gefechte um das von Russland besetzte ukrainische Atomkraftwerk Saporischschja und sagte: \u00bbEr (Putin) will die ganze Welt erschrecken. Dies sind die ersten Schritte seiner nuklearen Erpressung. Ich glaube nicht, dass er blufft.\u00ab<\/p>\n<p>Putin hatte am Mittwoch die Mobilisierung von 300 000 Reservisten f\u00fcr den Angriffskrieg gegen die Ukraine angek\u00fcndigt \u2013 er sagte dabei auch: \u00bbWenn die territoriale Integrit\u00e4t unseres Landes bedroht wird, werden wir zum Schutz Russlands und unseres Volkes unbedingt alle zur Verf\u00fcgung stehenden Mittel nutzen. Das ist kein Bluff.\u00ab Beobachter sahen darin eine Drohung mit dem Einsatz von Atomwaffen.<\/p>\n<h3>Demonstration gegen Moldaus prowestliche Pr\u00e4sidentin<\/h3>\n<p><strong>18.19 Uhr:<\/strong> Mehrere Tausend Demonstranten haben in der moldauischen Hauptstadt den R\u00fccktritt der prowestlichen Regierung von Pr\u00e4sidentin Maia Sandu gefordert. Ein Reporter der Nachrichtenagentur Reuters sah Tausende Menschen, die vor dem Amtssitz des moldauisch Pr\u00e4sidentin im Zentrum von Chisinau protestierten und Parolen wie \u00bbNieder mit Maia Sandu\u00ab und \u00bbNieder mit der Regierung\u00ab skandierten.<\/p>\n<p>Sandu hat das Vorgehen Moskaus in der Ukraine wiederholt verurteilt und setzt sich f\u00fcr eine Mitgliedschaft in der Europ\u00e4ischen Union ein. Ihre Kritiker werfen ihr vor, sie h\u00e4tte mit Russland, dem Hauptlieferanten der Republik Moldau, ein besseres Gasabkommen aushandeln sollen. Am Freitag hatte die moldauische Gasbeh\u00f6rde die Preise f\u00fcr Haushalte um 27 Prozente erh\u00f6ht.<\/p>\n<h3>Warnsch\u00fcsse bei Anti-Kriegs-Protest im russischen Dagestan<\/h3>\n<p><strong>17.34 Uhr:<\/strong> Bei einem Protest gegen die Mobilmachung von Reservisten sind Polizisten laut B\u00fcrgerrechtlern in der russischen Teilrepublik Dagestan im Kaukasus mit Warnsch\u00fcssen gegen Demonstranten vorgegangen. Im Dorf Endirej blockierten Anwohner eine Stra\u00dfe, um so die von Russland Pr\u00e4sident Wladimir Putin angeordnete Teilmobilisierung zu behindern, wie die unabh\u00e4ngige Organisation OVD-Info mitteilte.<\/p>\n<p>Auf Videos ist zu sehen, wie Polizisten Gewehre in die Luft richten, dann sind Sch\u00fcsse zu h\u00f6ren. Auch Gerangel zwischen Anwohnern und Beamten ist zu sehen. Laut dagestanischen Medien war der Protest eine Reaktion darauf, dass aus dem Dorf 110 M\u00e4nner in den Krieg gegen die Ukraine gezwungen wurden.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter wurden in sozialen Netzwerken Videos geteilt, die Proteste auch in Dagestans Hauptstadt Machatschkala zeigen sollen. Auf einem ist zu sehen, wie ein Polizist einem bereits festgenommenen Mann ins Gesicht schl\u00e4gt. Ein anderer Clip zeigt, wie Frauen vor einen fahrenden Einsatzwagen rennen, um ihn aufzuhalten.<\/p>\n<h3>3000 demonstrieren f\u00fcr \u00d6ffnung von Nord Stream 2<\/h3>\n<p><strong>16.47 Uhr:<\/strong> F\u00fcr die \u00d6ffnung der deutsch-russischen Gaspipeline Nord Stream 2 und f\u00fcr bezahlbare Energie haben am Sonntag rund 3000 Menschen im vorpommerschen Lubmin demonstriert. Die Kundgebung verlief bis zum sp\u00e4ten Nachmittag friedlich und ohne Auff\u00e4lligkeiten, sagte ein Polizeisprecher. Die Veranstalter hatten rund 5000 Leute erwartet.<\/p>\n<p>Nord Stream 2 f\u00fchrt von Russland nach Mecklenburg-Vorpommern. Die Gaspipeline ist fertig gebaut, nach dem russischen Angriff auf die Ukraine hatte die Bundesregierung die Inbetriebnahme jedoch ausgeschlossen. Russland schickt \u00fcber die weitgehend parallel verlaufende Leitung Nord Stream 1 derzeit kein Gas mehr nach Deutschland und verweist auf technische Gr\u00fcnde. Die Bundesregierung h\u00e4lt diese Begr\u00fcndung f\u00fcr vorgeschoben.<\/p>\n<h3>Truss: Verb\u00fcndete der Ukraine sollten Putins \u00bbS\u00e4belrasseln\u00ab ignorieren<\/h3>\n<p><strong>16.03 Uhr:<\/strong> Die britische Premierministerin Liz Truss hat die L\u00e4nder des Westens aufgefordert, sich nicht vom russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin provozieren zu lassen. \u00bbWir sollten nicht auf sein S\u00e4belrasseln und seine leeren Drohungen h\u00f6ren\u00ab, sagte Truss dem US-Sender CNN. \u00bbStattdessen m\u00fcssen wir Russland weiterhin mit Sanktionen belegen und die Ukrainer unterst\u00fctzen.\u00ab<\/p>\n<p>Wenn Putin Erfolg h\u00e4tte, w\u00e4re das nicht nur eine schreckliche Botschaft in Europa und eine gro\u00dfe Bedrohung f\u00fcr die ukrainische Bev\u00f6lkerung selbst, sagte Truss. \u00bbEs w\u00e4re auch eine Bohaft an andere autorit\u00e4re Regime auf der ganzen Welt, dass es irgendwie akzeptabel ist, in ein souver\u00e4nes Land einzufallen.\u00ab Deshalb sei es so wichtig, dass der Westen weiterhin geschlossen handle.<\/p>\n<h3>Russische Scheinreferenden gehen trotz ukrainischem Beschuss weiter<\/h3>\n<p><strong>15.58 Uhr:<\/strong> In den von Moskau besetzten Gebieten im Osten und S\u00fcden der Ukraine ziehen die Besatzer die Scheinreferenden \u00fcber einen Beitritt der Regionen zu Russland trotz Beschuss weiter durch. Nach Angaben der Besatzungsbeh\u00f6rden starben im Gebiet Cherson am Sonntag zwei Menschen in einem Hotel bei einem ukrainischen Raketenangriff. In der Stadt Altschewsk im Gebiet Luhansk teilten die Beh\u00f6rden mit, dass in Bombenschutzkellern abgestimmt werden k\u00f6nne.<\/p>\n<p>In der Stadt Enerhodar im Gebiet Saporischschja musste ein Wahllokal wegen massiven Beschusses von ukrainischer Seite an eine andere Stelle verlegt werden, wie die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass meldete. Die international als Bruch des V\u00f6lkerrechts kritisierten Abstimmungen sind auch im Gebiet Donezk noch bis Dienstag angesetzt.<\/p>\n<h3>Serbien wird Scheinreferenden in Ukraine nicht anerkennen<\/h3>\n<p><strong>15.17 Uhr:<\/strong> Trotz der guten Beziehungen Serbiens zu Moskau wird die Regierung in Belgrad die Ergebnisse der Scheinreferenden in den von Russland besetzten Gebieten in der Ukraine nicht anerkennen. Das sagte Serbiens Au\u00dfenminister Nikola Selakovi\u0107 bei einer Pressekonferenz in Belgrad, wie serbische Medien berichteten. Eine Anerkennung dieser Scheinreferenden \u00bbw\u00fcrde v\u00f6llig gegen unsere nationalen und staatlichen Interessen, die Wahrung der Souver\u00e4nit\u00e4t und territorialen Integrit\u00e4t und die Unverletzlichkeit der Grenzen versto\u00dfen\u00ab, sagte der Minister.<\/p>\n<p>Selakovi\u0107 bezog sich damit auf die aus Belgrader Sicht vorliegende Parallele zwischen Russlands Angriff auf die Ukraine und dem Kosovo-Problem. Darauf hatte auch Serbiens Pr\u00e4sident Aleksandar Vu\u010di\u0107 zuletzt bei der Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York hingewiesen: \u00bbWas ist der Unterschied zwischen der (Souver\u00e4nit\u00e4t) der Ukraine und der Serbiens? Die Souver\u00e4nit\u00e4t und territoriale Integrit\u00e4t Serbiens wurden grob verletzt und das haben Sie, oder zumindest einige von Ihnen, legitimiert und international anerkannt\u00ab, sagte Vu\u010di\u0107.<\/p>\n<h3>Deutschland erh\u00e4lt Fl\u00fcssiggas aus den Vereinigten Arabischen Emiraten<\/h3>\n<p><strong>15:01 Uhr:<\/strong> Als Ersatz f\u00fcr ausbleibende Energielieferungen aus Russland erh\u00e4lt Deutschland Fl\u00fcssiggas (LNG) aus den Vereinigten Arabischen Emiraten. W\u00e4hrend des Besuchs von Bundeskanzler Olaf Scholz in dem Golfstaat schloss der Essener Energiekonzern RWE am Sonntag einen Vertrag \u00fcber eine erste Lieferung von 137 000 Kubikmetern LNG ab. Es soll die erste Lieferung sein, die im Dezember 2022 am neuen LNG-Terminal in Brunsb\u00fcttel (Kreis Dithmarschen) eintreffen soll. Laut RWE wurde ein Memorandum \u00fcber mehrj\u00e4hrige Lieferungen ab 2023 unterzeichnet.<\/p>\n<p>Zum Vergleich: Vor dem Angriffskrieg auf die Ukraine floss allein am 1. Februar nach Angaben des Betreibers Gas mit einer Energiemenge von circa 1,76 Milliarden Kilowattstunden durch die Pipeline Nord Stream 1. Die jetzt vereinbarte erste Lieferung von 137 000 Kubikmetern Fl\u00fcssiggas f\u00fcr RWE per Schiff aus den Vereinigten Arabischen Emiraten entspricht etwa 0,95 Milliarden Kilowattstunden.<\/p>\n<h3>Sieben Schiffe verlassen ukrainische H\u00e4fen<\/h3>\n<p><strong>14.37 Uhr:<\/strong> Sieben weitere mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen beladene Schiffe haben am Sonntag ukrainische H\u00e4fen verlassen. Das teilte das Infrastrukturministerium des Landes mit. Damit stieg die Zahl der Schiffe, die seit Anfang August Getreide und andere Erzeugnisse aus der Ukraine gebracht haben, auf 218. Damals hatten die Vereinten Nationen einen Korridor durch die Seeminenfelder vor der ukrainischen Schwarzmeerk\u00fcste erwirkt.<\/p>\n<p>Die Ukraine, ein wichtiger Agrarproduzent, hatte nach dem Einmarsch Russlands am 24. Februar bis zur Vereinbarung des Getreideabkommens nicht mehr durch das Schwarze Meer exportieren k\u00f6nnen. In einem Beitrag auf Facebook erkl\u00e4rte das Ministerium, dass damit die Gesamtmenge der durch den Korridor verschifften landwirtschaftlichen Erzeugnisse auf 4,85 Millionen Tonnen gestiegen sei.<\/p>\n<h3>Proteste gegen Teilmobilmachung in Dagestan<\/h3>\n<p><strong>14.08 Uhr: <\/strong>In Dagestan im Nordkaukasus entl\u00e4dt sich offenbar der Zorn \u00fcber die Mobilmachung. \u00dcber die Sozialen Medien werden Videos verbreitet, die eine aufgebrachte Menschenmenge auf einer Stra\u00dfe zeigen, Sch\u00fcsse sind zu h\u00f6ren. \u00bbAufgebrachte Familienangeh\u00f6rige haben die wichtigste Stra\u00dfe in die Hauptstadt des Gebiets blockiert, Polizei schie\u00dft in die Luft\u00ab, schreibt SPIEGEL-Korrespondentin Christina Hebel.<\/p>\n<p>Eines der Videos zeigt die Menschen auf der Stra\u00dfe, immer wieder fallen Sch\u00fcsse, doch die Menschen lassen sich davon nicht beeindrucken. Es sind vor allem w\u00fctende Stimme vor allem von Frauen zu h\u00f6ren. \u00bbDagestan scheint der Hotspot von Wut \u00fcber die Einberufungen zu sein\u00ab, schreibt dazu Andrew Roth            , Russland-Korrespondent des \u00bbGuardian\u00ab. \u00bbDie ethnische Minderheit in dieser Region hat schon mehr als ihren Anteil an M\u00e4nnern in den Kampf und in den Tod in der Ukraine geschickt.\u00ab<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gespr\u00e4che mit Russland w\u00fcrden durch die Abstimmungen in den russisch besetzten Gebieten der Ukraine \u00bbunm\u00f6glich\u00ab gemacht, sagt Pr\u00e4sident Selenskyj. 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