{"id":14901,"date":"2022-09-20T23:05:57","date_gmt":"2022-09-20T20:05:57","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/akw-isar-2-steffi-lemke-greift-bayerische-landesregierung-an\/"},"modified":"2022-09-20T23:05:57","modified_gmt":"2022-09-20T20:05:57","slug":"akw-isar-2-steffi-lemke-greift-bayerische-landesregierung-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/akw-isar-2-steffi-lemke-greift-bayerische-landesregierung-an\/","title":{"rendered":"AKW Isar 2: Steffi Lemke greift bayerische Landesregierung an"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Wer wusste wann von dem Schaden am AKW Isar 2? Umweltministerin Steffi Lemke beklagt, keine fr\u00fcheren Hinweise aus Bayern erhalten zu haben \u2013 und \u00fcbt Kritik an Ministerpr\u00e4sident S\u00f6der.  <\/p>\n<p>Eigentlich sollte das bayerische Atomkraftwerk Isar 2 als Teil der Notfallreserve l\u00e4nger laufen. Doch wie erst jetzt bekannt wurde, m\u00fcsste dazu zuerst ein Schaden repariert werden. Nach dem Bekanntwerden des Lecks beklagt Bundesumweltministerin Steffi Lemke nun, keine fr\u00fcheren Hinweise aus Bayern erhalten zu haben \u2013 und nimmt insbesondere die Union und den bayerischen Staatsminister f\u00fcr Umwelt und Verbraucherschutz, Thorsten Glauber (Freie W\u00e4hler), ins Visier.<\/p>\n<p>Der bayerische Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der (CSU) und CDU-Chef Friedrich Merz h\u00e4tten sich ja beide den Reaktor angeschaut und mit dem Betreiber gesprochen. \u00bbIch frage mich schon, ob sie \u00fcber die Leckage nicht informiert wurden, oder ob sie das Problem in ihrer Pressekonferenz am 4. August vor dem Reaktor einfach verschwiegen haben\u00ab, sagte Lemke. \u00bbEs stellt sich auch die Frage, warum Minister Glauber, immerhin Chef der bayerischen Atomaufsicht, nicht auf das Problem hingewiesen hat. Das ist einfach unseri\u00f6s\u00ab, sagte sie weiter.<\/p>\n<p>Am Montag hatte das Bundesumweltministerium eine Mitteilung ver\u00f6ffentlicht, wonach der Betreiber des AKW Isar 2, die E.on-Tochter Preussen Elektra, das Bundesministerium in der vergangenen Woche \u00bb\u00fcber eine interne Ventilleckage\u00ab im AKW informiert habe. Die Sicherheit der Anlage sei dadurch nicht beeintr\u00e4chtigt. Das Kraftwerk k\u00f6nne auch bis zum eigentlich geplanten Betriebsende am 31. Dezember weiterlaufen, hie\u00df es.<\/p>\n<p>F\u00fcr einen Reservebetrieb \u00fcber dieses Datum hinaus, wie er der Bundesregierung im Falle einer Stromversorgungsnotlage vorschwebe, sei jedoch bereits im Oktober eine Reparatur n\u00f6tig, habe Preussen Elektra mitgeteilt. Dies w\u00fcrde den Angaben zufolge mit einem einw\u00f6chigen Stillstand des Meilers einhergehen.<\/p>\n<p>\u00bbWir sind gerade dabei, die ver\u00e4nderte Situation zu bewerten und Schlussfolgerungen zu ziehen\u00ab, erkl\u00e4rte Bundesumweltministerin Lemke. F\u00fcr einen Notfallreservebetrieb ab Januar brauche es noch \u00bbmehrere Gesetzes\u00e4nderungen\u00ab, wie die Ministerin ank\u00fcndigte. Um die Frage einer Reparatur von Isar 2 zu kl\u00e4ren, st\u00fcnden nun Gespr\u00e4che mit dem Betreiber an. \u00bbRichtig ist, dass jetzt sehr zeitnah vom Betreiber entschieden werden muss, ob er diese Reparaturen durchf\u00fchrt\u00ab, sagte Lemke.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer wusste wann von dem Schaden am AKW Isar 2? Umweltministerin Steffi Lemke beklagt, keine fr\u00fcheren Hinweise aus Bayern erhalten zu haben \u2013 und \u00fcbt Kritik an Ministerpr\u00e4sident S\u00f6der. 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