{"id":14805,"date":"2022-09-16T18:36:16","date_gmt":"2022-09-16T15:36:16","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/ukraine-russland-news-am-freitag-angeblich-leichen-mit-gefesselten-handen-in-isjum-gefunden\/"},"modified":"2022-09-16T18:36:16","modified_gmt":"2022-09-16T15:36:16","slug":"ukraine-russland-news-am-freitag-angeblich-leichen-mit-gefesselten-handen-in-isjum-gefunden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/ukraine-russland-news-am-freitag-angeblich-leichen-mit-gefesselten-handen-in-isjum-gefunden\/","title":{"rendered":"Ukraine-Russland-News am Freitag: Angeblich Leichen mit gefesselten H\u00e4nden in Isjum gefunden"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">In den in Isjum gefundenen Gr\u00e4bern sind laut ukrainischen Angaben auch Leichen mit auf den R\u00fccken gebundenen H\u00e4nden entdeckt worden. Und: Lambrecht rechnet mit geringeren russischen Milit\u00e4rreserven als angenommen. Die News.  <\/p>\n<p><em>Dieser Artikel wird fortlaufend aktualisiert.<\/em><\/p>\n<h3>Russland formell raus aus Europ\u00e4ischer Menschenrechtskonvention<\/h3>\n<p><strong>16.53 Uhr: <\/strong>Russland ist ab sofort nicht mehr Mitglied der Europ\u00e4ischen Menschenrechtskonvention. Der Austritt aus dem Abkommen wurde von russischer Seite bereits vor einem halben Jahr bekannt gegeben und ist formell seit Freitag g\u00fcltig, wie der Europ\u00e4ische Gerichtshof f\u00fcr Menschenrechte (EGMR) mitteilte. Der Europarat hatte das Land wegen des Kriegs gegen die Ukraine ausgeschlossen.<\/p>\n<p>Ganz zu Ende ist es aber nicht: Am Gericht seien noch 17.450 Klagen gegen Russland anh\u00e4ngig. Sie seien alle bis zum Stichtag 16. September eingereicht und m\u00fcssten deswegen vom Gericht gepr\u00fcft werden, hie\u00df es weiter. Laut Konvention sei Russland weiterhin vertraglich gebunden, die Urteile dieser verbliebenen Klagen umzusetzen. Das russische Parlament hatte Anfang Juni jedoch Gesetze erlassen, wonach die russischen Beh\u00f6rden die Urteile des EGMR nicht befolgen m\u00fcssen.<\/p>\n<h3>Gr\u00e4ber in Isjum: Angeblich Leichen mit gefesselten H\u00e4nden gefunden<\/h3>\n<p><strong>16.22 Uhr:<\/strong> Mehreren der in Isjum gefundenen Leichen waren offenbar die H\u00e4nde gebunden. Das berichtet unter anderem die Nachrichtenagentur Reuters berichtet unter Berufung auf Charkiws Regionalverwalter Oleg Synegubov. <\/p>\n<p>Die Nachrichtenagentur AFP schreibt von mindestens einer Leiche mit gefesselten H\u00e4nden. Ob es sich um einen Zivilisten oder einen Soldaten handele, konnte demnach wegen des Zustands der Leiche zun\u00e4chst nicht festgestellt werden. <\/p>\n<p>Laut der Nachrichtenagentur AP waren einigen der Leichen auch Stricke um den Hals gebunden. Das berichtet AP unter Berufung auf Oleksandr Filchakov, dem Leiter der Staatsanwaltschaft Charkiw. Demnach sei auch ein Grab mit insgesamt 17 ukrainischen Soldaten gefunden worden.<\/p>\n<p>Diese Angaben konnten nicht unabh\u00e4ngig gepr\u00fcft werden.<\/p>\n<h3>Verb\u00fcndeter Modi wirkt auf Putin ein<\/h3>\n<p><strong>15.27 Uhr: <\/strong>Indien gilt als eines der wenigen L\u00e4nder, das nach dem Angriff auf die Ukraine nicht von Wladimir Putin abr\u00fcckt                                       . Bei einem Gipfeltreffen der Shanghaier Kooperationsorganisation (SCO) in Usbekistan wirkte Premierminister Narendra Modi nun jedoch auf den Kremlchef ein. Jetzt sei nicht die Zeit f\u00fcr Krieg, die Sicherheit von Nahrungsmitteln, D\u00fcngemitteln und Brennstoffen geh\u00f6re derzeit zu den gr\u00f6\u00dften Sorgen der Welt, sagte Modi. \u00bbDie heutige Zeit ist keine Zeit des Kriegs, und ich habe mit Ihnen am Telefon dar\u00fcber gesprochen\u00ab, sagte Modi am Rande des Treffens zu Putin. Der Moskauer Machthaber reagierte fast schon ausweichend: Er wolle ja, dass der Konflikt in der Ukraine so schnell wie m\u00f6glich beendet werde, sagte Putin, um die Schuld auf die Ukraine zu schieben, die entschlossen sei, ihre Ziele auf dem Schlachtfeld zu erreichen. Die internationale Gemeinschaft ist sich hingegen einig: Russland ist der Aggressor in dem Krieg.<\/p>\n<h3>Lambrecht: \u00bbInteressant zu sehen, wie gro\u00df Russlands Reserven wirklich sind\u00ab<\/h3>\n<p><strong>15.10 Uhr: <\/strong>In Deutschland steht Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht f\u00fcr die Debatte \u00fcber Waffenlieferungen in der Kritik . Im Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters, zun\u00e4chst in englischer Sprache ver\u00f6ffentlicht, sprach sie nun \u00fcber ihre Sicht auf Wladimir Putin und die Entwicklungen des Ukrainekriegs. Demnach entspreche die Vorstellung, dass den russischen Truppen praktisch unbegrenzte milit\u00e4rische Mittel zur Verf\u00fcgung stehen, nicht der Realit\u00e4t. Es werde interessant zu sehen sein, wie gro\u00df die verbleibenden Reserven des russischen Milit\u00e4rs tats\u00e4chlich sind, sagte Lambrecht. \u00bbIch denke, dass sie deutlich geringer sind als wir zun\u00e4chst angekommen haben.\u00ab Lambrecht warnte jedoch, die russische Armee zu untersch\u00e4tzen: Russland sei weit davon entfernt, besiegt zu sein und verf\u00fcge noch \u00fcber verschiedene milit\u00e4rische Optionen. Die Verteidigungsministerin sprach von \u00bbinzwischen erheblichen Verlusten \u2013 sowohl an Truppen als auch an Ausr\u00fcstung\u00ab.<\/p>\n<h3>Putin beklagt EU-Einschr\u00e4nkungen f\u00fcr russischen D\u00fcnger<\/h3>\n<p><strong>14.57 Uhr:<\/strong> Das Getreideabkommen zwischen der Ukraine und Russland galt als wichtiger Schritt im Ukrainekrieg , um die Versorgung \u00e4rmerer L\u00e4nder etwa mit Weizen zu gew\u00e4hrleisten. Doch vor allem aus dem Kreml kommt immer wieder Kritik, denn ein Teil des Abkommens betrifft auch russische D\u00fcngemittelexporte. Beim Gipfel der Shanghaier Organisation f\u00fcr Zusammenarbeit (SCO) beklagte Wladimir Putin Einschr\u00e4nkungen der Europ\u00e4ischen Union, die zwar f\u00fcr sich selbst die Einfuhr von russischem D\u00fcngemittel zulasse, aber nicht in andere Staaten. Er forderte die bei dem Treffen vertretenen Vereinten Nationen auf, Druck auf die EU auszu\u00fcben, die im Zuge von Putins Krieg gegen die Ukraine verh\u00e4ngten Einschr\u00e4nkungen aufzuheben. Russland sei bereit, 300.000 Tonnen D\u00fcnger \u00bbkostenlos\u00ab an Entwicklungsl\u00e4nder abzugeben, sagte Putin. Diese Menge habe sich in H\u00e4fen der EU angestaut.<\/p>\n<h3>Russland veranstaltet Milit\u00e4rman\u00f6ver in der Arktis<\/h3>\n<p><strong>13.48 Uhr: <\/strong>Mitten im Ukrainekrieg hat Russland eine Milit\u00e4r\u00fcbung in der Arktis gestartet. Ziel des Man\u00f6vers \u00bbUmka-2022\u00ab sei, \u00bbdie F\u00e4higkeit und die Bereitschaft zur milit\u00e4rischen Verteidigung der russischen Arktis\u00ab zu testen, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Die \u00dcbung findet demnach in der Tschuktschensee statt \u2013 einem Teil des Arktischen Ozeans zwischen Russland und dem US-Bundesstaat Alaska. Bei der \u00dcbung seien von zwei atombetriebenen U-Booten Anti-Schiffs-Marschflugk\u00f6rper auf Ziele in 400 Kilometern Entfernung abgefeuert worden. Zudem seien von der ostsibirischen Tschuktschen-Halbinsel Raketen auf 300 Kilometer entfernte Ziele im Meer geschossen worden. Russland hatte bereits zuvor an einer Reihe von Milit\u00e4rman\u00f6vern festgehalten, obwohl der Gro\u00dfteil der russischen Landstreitkr\u00e4fte im Ukrainekrieg im Einsatz ist. Moskau betrachtet die Arktis als strategisch besonders wichtig, die milit\u00e4rische Aufr\u00fcstung dort sorgt f\u00fcr Besorgnis bei der Nato. Generalsekret\u00e4r Jens Stoltenberg teilte mit, die Nato wolle k\u00fcnftig mehr Pr\u00e4senz in der Arktis zeigen.<\/p>\n<h3>G7-Parlamentspr\u00e4sidenten sichern Ukraine weiter Solidarit\u00e4t zu<\/h3>\n<p><strong>13.37 Uhr: <\/strong>Die Parlamentspr\u00e4sidenten der G7-Staaten und des Europ\u00e4ischen Parlaments haben der Ukraine ihre andauernde Solidarit\u00e4t im Krieg gegen Russland zugesichert. \u00bbDie Menschen in der Ukraine verteidigen nicht nur ihre, sondern unser aller Demokratie. Somit ist es ein geringer Preis, den wir zahlen m\u00fcssen\u00ab, sagte Nancy Pelosi, Sprecherin des US-Repr\u00e4sentantenhauses, bei einem Treffen mit ihren Kolleginnen und Kollegen in Berlin. \u00bbNat\u00fcrlich machen uns hohe Energiepreise Sorge, aber diese Menschen riskieren ihr Leben.\u00ab Bundestagspr\u00e4sidentin B\u00e4rbel Bas (SPD) sagte, Putin f\u00fchre einen Kampf gegen alle liberalen Demokratien des Westens, dabei ruiniere er sein eigenes Land. \u00bbDiesen Kampf wird er nicht gewinnen.\u00ab<\/p>\n<p>Der Pr\u00e4sident der ukrainischen Volksvertretung, Ruslan Stefantschuk, forderte mehr Luftabwehr und schwere Waffen von den G7-Staaten. \u00bbDie Situation an der Front hat sich jetzt ver\u00e4ndert, dank unserer Armee, aber auch dank der Waffen, die wir bekommen haben\u00ab, sagte Stefantschuk. \u00bbDeshalb brauchen wir neue, moderne Waffen.\u00ab Die Ukrainerinnen und Ukrainer h\u00e4tten an der Front bewiesen, dass die Waffen helfen.<\/p>\n<h3>Russischer Generalstaatsanwalt von Luhansk offenbar bei Explosion get\u00f6tet<\/h3>\n<p><strong>13.02 Uhr:<\/strong> Im Osten der Ukraine ist Medienberichten zufolge der Generalstaatsanwalt der selbsternannten Volksrepublik Luhansk get\u00f6tet worden. Wie russische Nachrichtenagenturen berichten            , starben Sergej Gorenko und seine Stellvertreterin in ihren B\u00fcros durch eine Explosion. Die Nachrichtenagenturen zitieren sowohl Rettungskr\u00e4fte als auch lokale Beh\u00f6rden, demnach sei die Explosion durch eine Bombe ausgel\u00f6st worden. Eine Best\u00e4tigung von ukrainischer Seite gab es bisher nicht. Nach den Zur\u00fcckeroberungen in der Region Charkiw hatte es Anfang der Woche auch erste Berichte gegeben, dass sich russische Truppen aus ersten Orten in Luhansk zur\u00fcckz\u00f6gen.<\/p>\n<p>Videoaufnahmen auf Twitter  zeigen das Geb\u00e4ude der Staatsanwaltschaft in Luhansk, bei dem zwei Fenster fehlen. Die Informationen aus den Kriegsgebieten k\u00f6nnen kaum oder gar nicht \u00fcberpr\u00fcft werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den in Isjum gefundenen Gr\u00e4bern sind laut ukrainischen Angaben auch Leichen mit auf den R\u00fccken gebundenen H\u00e4nden entdeckt worden. 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