{"id":14733,"date":"2022-09-13T15:07:01","date_gmt":"2022-09-13T12:07:01","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/ukraine-russen-haben-offenbar-stadt-in-luhansk-verlassen\/"},"modified":"2022-09-13T15:07:01","modified_gmt":"2022-09-13T12:07:01","slug":"ukraine-russen-haben-offenbar-stadt-in-luhansk-verlassen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/ukraine-russen-haben-offenbar-stadt-in-luhansk-verlassen\/","title":{"rendered":"Ukraine: Russen haben offenbar Stadt in Luhansk verlassen"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Die Ukraine setzt ihre Offensive gegen die russischen Invasoren im Nordosten fort. Nun sollen die Russen erste Orte im Gebiet Luhansk verlassen haben. Kiew forderte eine Intensivierung der westlichen Waffenlieferungen.  <\/p>\n<p>Die russischen Soldaten geraten angesichts der ukrainischen Gegenoffensive im Nordosten des Landes weiter unter Druck. Nach ihrer Niederlage in der Region bei Charkiw ziehen sich Russlands Truppen ukrainischen Angaben zufolge nun auch aus ersten Orten im Nachbargebiet Luhansk zur\u00fcck.<\/p>\n<p> \u00bbHeute ist (die Kleinstadt) Kreminna v\u00f6llig leer\u00ab, sagte Serhij Hajdaj, der ukrainische Milit\u00e4rgouverneur von Luhansk. \u00bbEs gibt keine Polizei, keine Kommandantur, keine Staatsanwaltschaft \u2013 es gibt niemanden mehr, sie sind alle weggelaufen.\u00ab Unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcft werden konnten diese Aussagen zun\u00e4chst nicht.<\/p>\n<p>Russische Milit\u00e4rblogger hatten allerdings bereits am Montag von der Erst\u00fcrmung der Ortschaft Bilohoriwka durch ukrainische Streitkr\u00e4fte berichtet. Bilohoriwka liegt in der N\u00e4he von Kreminna am anderen Ufer des Flusses Siwerskyj Donez.<\/p>\n<h3>Ukraine will alle besetzen Gebieten befreien<\/h3>\n<p>Angesichts ihrer anhaltenden Gegenoffensive h\u00e4lt die Ukraine am Ziel einer vollst\u00e4ndigen Befreiung der russisch besetzten Gebiete fest. Unter dem Druck der ukrainischen Truppen hatte sich Russlands Armee am vergangenen Wochenende aus dem Gebiet Charkiw zur\u00fcckziehen m\u00fcssen. Mithilfe westlicher Waffen will Kiew nun auch die besetzten Teile der angrenzenden Regionen Luhansk und Donezk zur\u00fcckerobern. Russland hatte die vollst\u00e4ndige Einnahme von Luhansk im Juli gemeldet. In Donezk halten die Ukrainer eigenen Angaben zufolge derzeit rund 40 Prozent des Gebiets.<\/p>\n<p>Die Streitkr\u00e4fte k\u00e4men im Nordwesten um die zweitgr\u00f6\u00dfte ukrainische Stadt Charkiw weiter gut voran, sagte die stellvertretende Verteidigungsministerin Hanna Maljar der Nachrichtenagentur Reuters. Dies liege daran, dass die Truppe h\u00f6chst motiviert und die Operation gut geplant sei. \u00bbDie K\u00e4mpfe dauern an\u00ab, sagte Maljar und f\u00fcgte hinzu: \u00bbDas Ziel ist, die Region Charkiw zu befreien und dar\u00fcber hinaus alle Gebiete, die von der Russischen F\u00f6deration besetzt sind.\u00ab<\/p>\n<h3>Selenskyj fordert weitere Waffenlieferungen \u2013 insbesondere von Deutschland<\/h3>\n<p>Maljar befand sich auf dem Weg nach Balaklija rund 74 Kilometer s\u00fcd\u00f6stlich von Charkiw, ein strategisch wichtiger Ort f\u00fcr den Nachschub der ukrainischen Truppen, den sie Ende vergangene Woche eingenommen haben. Laut Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj haben die ukrainischen Truppen mittlerweile ein Gebiet von 6000 Quadratkilometern zur\u00fcckerobert. In seiner n\u00e4chtlichen Videobotschaft mahnte Selenskyj, der Westen m\u00fcsse jetzt die Waffenlieferungen intensivieren. Er appellierte, \u00bbdie Zusammenarbeit zu verst\u00e4rken, um den russischen Terror zu besiegen\u00ab. Insbesondere fordert die Ukraine die Lieferung von Kampf- und Sch\u00fctzenpanzern, vor allem aus Deutschland, und nennt dabei konkret den Kampfpanzer Leopard.<\/p>\n<p>Bundeskanzler Olaf Scholz sicherte der Ukraine zwar erneut anhaltende Hilfe zu. \u00bbDie Ukraine preiszugeben, br\u00e4chte keinen Frieden, im Gegenteil\u00ab, sagte Scholz in Berlin. Allerdings lehnt Scholz die Lieferung von Kampfpanzern weiterhin ab, mit der Begr\u00fcndung, dass es keine Alleing\u00e4nge Deutschlands geben werde. Die US-Regierung signalisierte aber, der Bundesregierung bei der Lieferung von Waffen freie Hand zu lassen. \u00bbWir wissen die milit\u00e4rische Unterst\u00fctzung Deutschlands f\u00fcr die Ukraine zu sch\u00e4tzen und werden uns weiterhin eng mit Berlin abstimmen\u00ab, schrieb die US-Botschaft in Berlin auf Twitter. Aber: \u00bbDie Entscheidung \u00fcber die Art der Hilfen liegt letztlich bei jedem Land selbst.\u00ab<\/p>\n<p>US-Au\u00dfenminister Antony Blinken bescheinigte den ukrainischen Streitkr\u00e4ften bei ihrer Gegenoffensive \u00bbbedeutende Fortschritte\u00ab. \u00bbIhr Vorgehen war sehr systematisch geplant und wurde nat\u00fcrlich von den Vereinigten Staaten und vielen anderen L\u00e4ndern unterst\u00fctzt, um sicherzustellen, dass die Ukraine \u00fcber die Ausr\u00fcstung verf\u00fcgt, die sie zur Durchf\u00fchrung dieser Gegenoffensive ben\u00f6tigt\u00ab, sagte Blinken auf einer Pressekonferenz in Mexiko. Die ukrainische Offensive gegen die russischen Streitkr\u00e4fte befinde sich noch im Anfangsstadium, es seien aber bereits bedeutende Fortschritte erzielt worden. Angesichts der Verluste, die Russland erlitten habe, sollte Russland dem Ganzen jetzt ein Ende setzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Ukraine setzt ihre Offensive gegen die russischen Invasoren im Nordosten fort. Nun sollen die Russen erste Orte im Gebiet Luhansk verlassen haben. 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