{"id":1219,"date":"2020-07-17T13:22:18","date_gmt":"2020-07-17T10:22:18","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/stiftung-warentest-warnt-vor-dubiosen-zinsangeboten\/"},"modified":"2020-07-17T13:22:18","modified_gmt":"2020-07-17T10:22:18","slug":"stiftung-warentest-warnt-vor-dubiosen-zinsangeboten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/stiftung-warentest-warnt-vor-dubiosen-zinsangeboten\/","title":{"rendered":"Stiftung Warentest warnt vor dubiosen Zinsangeboten"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/3fc2d0b0-7bab-4410-b32e-b84258b72048_w948_r1.77_fpx55.39_fpy44.99.jpg\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>  Foto: Eric Audras\/ imago images\/PhotoAlto  <\/figcaption><\/figure>\n<p class=\"caps\">Eine sichere Geldanlage f\u00fcr einen Zins von 5 Prozent und mehr? Und das Ganze noch abgesichert bis zu einem Betrag von 100.000 Euro durch die europ\u00e4ische Einlagensicherung? In Niedrigzinszeiten ein verlockendes Angebot. Doch Experten der Stiftung Warentest warnen in ihrer Zeitschrift &quot;Finanztest&quot; vor Sparportalen mit solchen Angeboten. Hinter solch vermeintlich attraktiven Angeboten k\u00f6nnen auch Betr\u00fcger stecken.<\/p>\n<p>In einem Fall hatte ein Anbieter online mit einem Festgeldkonto bei einer schwedischen Bank geworben: 2,68 Prozent Zinsen sollten Sparer f\u00fcr ein einj\u00e4hriges Festgeld bekommen, und die Anlagen seien durch die europaweite Einlagensicherung gesch\u00fctzt. Der Vertrag wurde aber nicht mit der Bank, sondern mit einer Schweizer Firma abgeschlossen.<\/p>\n<p>Auch in einem anderen Fall wurde mit einer sicheren Festgeldanlage geworben: Bei einer Anlagesumme von 50.000 Euro sollten Sparer 3,45 bis 4,65 Prozent Zinsen je nach Laufzeit bekommen. Dahinter verbarg sich aber kein Festgeldkonto. Vielmehr investierten die Anleger in eine Unternehmensanleihe.<\/p>\n<h3>Einlagensicherung greift oft nicht<\/h3>\n<p>Wichtig f\u00fcr Verbraucher: Auch wenn ein Angebot gut und \u00fcberzeugend klingt, sollten sie immer kritisch bleiben. Misstrauisch werden sollten Sparer, wenn im Internet eine absolute Sicherheit versprochen wird. Oft handelt es sich nicht um Festgelder, sondern um Anleihen, Nachrangdarlehen oder Direktinvestments. Solche Anlagen sind in der Regel allerdings nicht von der gesetzlichen Einlagensicherung gedeckt. Ger\u00e4t das damit verbundene Unternehmen in Schwierigkeiten, k\u00f6nnen Anleger das investierte Geld verlieren.<\/p>\n<p>Je h\u00f6her der gebotene Zins ist, desto gr\u00f6\u00dfer ist auch das Risiko. Wer gut klingende Angebote am Telefon gemacht bekommt, sollte sich auf keinen Fall unter Druck setzen lassen. &quot;Seri\u00f6se Angebote sind in der Regel l\u00e4nger erh\u00e4ltlich&quot;, schreiben die Experten in der &quot;Finanztest&quot;.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem wichtig: Sparer sollten kein Geld \u00fcberweisen, bevor ein Konto auf ihren Namen er\u00f6ffnet wurde. Dazu ist in der Regel ein direkter Kontakt zum jeweiligen Geldinstitut n\u00f6tig. Zur Kontoer\u00f6ffnung wird meist das Post-Ident- oder Video-Ident-Verfahren eingesetzt. Die Bank best\u00e4tigt die Kontoer\u00f6ffnung au\u00dferdem. Hingegen reicht es nicht aus, wenn Verbraucher eine Ausweiskopie verschicken.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Foto: Eric Audras\/ imago images\/PhotoAlto Eine sichere Geldanlage f\u00fcr einen Zins von 5 Prozent und mehr? 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