{"id":11,"date":"2020-04-21T13:12:41","date_gmt":"2020-04-21T10:12:41","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/coronavirus-news-am-dienstag-die-wichtigsten-entwicklungen-zu-sars-cov-2-und-covid-19\/"},"modified":"2020-04-21T13:12:41","modified_gmt":"2020-04-21T10:12:41","slug":"coronavirus-news-am-dienstag-die-wichtigsten-entwicklungen-zu-sars-cov-2-und-covid-19","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/coronavirus-news-am-dienstag-die-wichtigsten-entwicklungen-zu-sars-cov-2-und-covid-19\/","title":{"rendered":"Coronavirus News am Dienstag: Die wichtigsten Entwicklungen zu Sars-CoV-2 und Covid-19"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Die Ma\u00dfnahmen zur Eind\u00e4mmung des Coronavirus k\u00f6nnten f\u00fcr die schwierige Ern\u00e4hrungssituation in Westafrika verheerend sein. Das Robert Koch-Institut liefert beunruhigende Zahlen. Der \u00dcberblick.  <\/p>\n<p><em>Dieser Artikel wird laufend aktualisiert.<\/em><\/p>\n<p><em>Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren <\/em><em>Coronavirus-Newsletter<\/em><em>.<\/em><\/p>\n<h3>Frankfurts Oberb\u00fcrgermeister fordert Pflicht f\u00fcr Mundschutz<\/h3>\n<p>11.58 Uhr: &quot;Wir gehen davon aus, dass sp\u00e4testens n\u00e4chste Woche die Stadt wieder voller wird und wir deshalb um zus\u00e4tzliche Vorsichtsma\u00dfnahmen nicht herumkommen&quot;, k\u00fcndigte Frankfurts Oberb\u00fcrgermeister Peter Feldmann (SPD) an. Die ersten Erfolge im Kampf gegen das Corona-Virus d\u00fcrften jetzt nicht aufs Spiel gesetzt werden. Zuvor hatte bereits Hanau eine seit Montag geltende Maskenpflicht eingef\u00fchrt.<\/p>\n<h3>DFB ist gegen Verluste durch Corona-Krise versichert<\/h3>\n<p>11.48 Uhr: Die finanziellen Verluste f\u00fcr den Deutschen Fu\u00dfball-Bund durch die wegen der Corona-Krise ausgefallenen L\u00e4nderspiele sind nicht so hoch wie erwartet. &quot;Der DFB verf\u00fcgt \u00fcber eine Ausfallversicherung f\u00fcr seine L\u00e4nderspiele, die auch im Falle der L\u00e4nderspiele im M\u00e4rz gegen Italien und Spanien greift. Diese Versicherung setzt eine Spielabsage von dritter Seite voraus&quot;, sagte DFB-Schatzmeister Stephan Osnabr\u00fcgge dem Onlineportal &quot;Sport1&quot;.<\/p>\n<h3>D\u00e4nemark verbietet Gro\u00dfveranstaltungen bis September<\/h3>\n<p>11.40 Uhr: Skanderborg-Festival oder Hafenfest: D\u00e4nemark hat gr\u00f6\u00dfere Events \u00fcber den gesamten Sommer hin untersagt. Bis einschlie\u00dflich 1. September gilt ein Verbot f\u00fcr Veranstaltungen mit mehr als 500 Menschen.  Aktuell sind in dem Land Versammlungen von mehr als zehn Menschen untersagt. Ob es nach dem 10. Mai Lockerungen hiervon gibt, ist unklar. Der Sender TV2 hatte dies berichtet und auch der SPIEGEL hatte dies aufgegriffen.<\/p>\n<p>Die Regierung stellte jedoch klar: Das Verbot f\u00fcr Gro\u00dfveranstaltungen mit der Grenze von 500 Personen hat hierauf zun\u00e4chst &quot;keine praktische Bedeutung&quot;. Die Regierung k\u00fcndigte an, die Entwicklung der Epidemie zu verfolgen &#8211; und die Grenze, wie viele Menschen sich versammeln d\u00fcrfen, gegebenenfalls vorsichtig zu justieren.<\/p>\n<h3>Hilfsorganisationen warnen vor Hungersnot in Westafrika<\/h3>\n<p>10.15 Uhr: Acht regionale und internationale Organisationen mahnen: Die Ma\u00dfnahmen zur Eind\u00e4mmung des Coronavirus tr\u00e4fen mit voller Wucht auf eine bereits sehr fragile Ern\u00e4hrungssituation in Westafrika. Gerade in der Zeit des bevorstehenden muslimischen Fastenmonats Ramadan sei dies eine zus\u00e4tzliche Belastung. Die Preise f\u00fcr Lebensmittel stiegen und viele Grundnahrungsmittel seien kaum verf\u00fcgbar. Laut der westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS k\u00f6nne die Zahl der von Hunger bedrohten Menschen zwischen Juni und August deshalb von 17 Millionen auf 50 Millionen Menschen steigen.<\/p>\n<h3>Wolfgang Kubicki nennt Merkels Haltung &quot;unversch\u00e4mt&quot;<\/h3>\n<p>9.57 Uhr: Gewohnt starke Worte vom stellvertretenden FDP-Vorsitzenden Wolfgang Kubicki: Im ZDF-&quot;Morgenmagazin&quot; sagte er zur Position von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) \u00fcber weitere Lockerungen von Corona-Beschr\u00e4nkungen: &quot;Was mich st\u00f6rt und was ich unversch\u00e4mt finde, ist, dass sie als Bundeskanzlerin erkl\u00e4rt, man d\u00fcrfe keine Diskussionen dar\u00fcber f\u00fchren, inwiefern man zu Lockerungen kommt&quot;, sagte Kubicki. Diskussionen seien ein &quot;grundlegendes Recht jedes einzelnen&quot;. Au\u00dferdem liege die &quot;Kompetenz zur Anordnung oder Aufhebung von einschr\u00e4nkenden Ma\u00dfnahmen&quot; nicht beim Bund, sondern bei den L\u00e4ndern, betonte Kubicki: &quot;Das entscheiden dann im Zweifel die Landesregierungen vor Ort, nicht die Bundeskanzlerin.&quot;<\/p>\n<h3>Mehr als 14.000 Corona-F\u00e4lle in Betreuungseinrichtungen<\/h3>\n<p>9.36 Uhr: Erfasst wurden Einrichtungen wie Alten- und Pflegeheime, Schulen und Kitas, aber auch Gef\u00e4ngnisse, Obdachlosen- und Fl\u00fcchtlingsunterk\u00fcnfte: Wie NDR Info auf Grundlage von Zahlen des Robert Koch-Instituts vom Montagabend berichtete, sind in Betreuungseinrichtungen und Massenunterk\u00fcnften bislang mehr als 14.000 Corona-F\u00e4lle aufgetreten. Die Zahlen d\u00fcrften allerdings erheblich h\u00f6her liegen, da bei 41 Prozent aller Meldungen Angaben dazu fehlten, in welchen Einrichtungen die Infektionen aufgetreten sind.<\/p>\n<p>Nur 83.000 der insgesamt 142.000 offiziellen Meldungen enthielten Informationen dar\u00fcber, ob die Coronaf\u00e4lle den Gesundheitsbereich, Betreuungseinrichtungen oder die Lebensmittelherstellung betreffen. Diese Bereiche sind laut Infektionsschutzgesetz relevant f\u00fcr das Infektionsgeschehen und m\u00fcssen deshalb gemeldet werden.<\/p>\n<p>Die Berichte \u00fcber Infektionen in Alten- und Pflegeheimen hatten sich in den vergangenen Wochen geh\u00e4uft. Allein in Niedersachsen wurde das Virus in rund 80 dieser Einrichtungen nachgewiesen, hatte das Gesundheitsministerium in Hannover am Wochenende mitgeteilt. Die Gewerkschaft Verdi kritisierte, vielerorts fehle es in Alten- und Pflegeheimen noch an Schutzkleidung.<\/p>\n<h3>US-\u00d6lmarkt beruhigt sich<\/h3>\n<p>08.55 Uhr: Nach einem historischen Absturz stabilisiert sich der US-\u00d6lmarkt offenbar wieder. Der Preis f\u00fcr Lieferungen von amerikanischem Leicht\u00f6l (WTI) im Mai lag in den fr\u00fchen Handelsstunden wieder bei etwas mehr als einem Dollar. Am Montag war der WTI-Preis erstmals in Negative gefallen &#8211; f\u00fcr Lieferungen im Mai betrug er zeitweise minus 40,32 Dollar. Der Mai-Kontrakt l\u00e4uft an diesem Dienstag aus, das hatte den Preisverfall zus\u00e4tzlich beg\u00fcnstigt.<\/p>\n<h3>Mehr als 1500 Tote in Schweden &#8211; umstrittener Sonderweg<\/h3>\n<p>08.45 Uhr: Der schwedische Sonderweg in der Bek\u00e4mpfung des Coronavirus hat offenbar einen hohen Preis. Mehr als 1500 Menschen starben der schwedischen Gesundheitsbeh\u00f6rde zufolge bislang infolge einer Infektion mit Sars-CoV-2. Das ist um ein Vielfaches mehr als in den anderen skandinavischen L\u00e4ndern. Trotzdem bleiben die Beh\u00f6rden bei der Strategie, der Bev\u00f6lkerung lediglich zu raten, Abstand zu halten. Veranstaltungen mit bis zu 50 Besuchern sind nach wie vor erlaubt.<\/p>\n<h3>Steuereinnahmen sinken im M\u00e4rz<\/h3>\n<p>08.35 Uhr: Die Coronakrise hat nun auch die Steuereinnahmen in Deutschland erfasst. Im M\u00e4rz 2020 sanken die Einnahmen im Vergleich zum Vorjahresmonat leicht um 1,8 Prozent auf 69,6 Milliarden Euro, wie das Bundesfinanzministerium mitteilte. Ein Minus gab es bei der Umsatz- sowie der K\u00f6rperschaftsteuer. Die Einnahmen aus der Luftverkehrsteuer gingen um fast 57 Prozent zur\u00fcck. Dennoch stieg das Steueraufkommen im gesamten ersten Quartal des Jahres noch um 3,5 Prozent.<\/p>\n<p>Das Finanzministerium geht davon aus, dass sich die Coronakrise wegen des Steuerrechts erst mit Verz\u00f6gerung massiv auswirken wird. &quot;Die \u00f6konomischen Auswirkungen des Mitte M\u00e4rz in Deutschland begonnenen Shutdowns werden daher erst in den folgenden Monaten das Steueraufkommen beeintr\u00e4chtigen&quot;, hei\u00dft es im Monatsbericht des Ministeriums.<\/p>\n<h3>Freizeitparks in Existenznot<\/h3>\n<p>07.25 Uhr: In der Coronakrise k\u00e4mpfen manche Freizeitparks nach Angaben ihres Verbands um ihr Bestehen. Wenn auf den ausgefallenen Saisonstart in den Osterferien auch ein Besuchsverbot in den Sommerferien folgen sollte, k\u00f6nnte das f\u00fcr rund 40 Prozent der Parks das Aus bedeuten, sagte der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Verbands Deutscher Freizeitparks und Freizeitunternehmen, J\u00fcrgen Gevers.<\/p>\n<p>Seine Mitglieder h\u00e4tten akute Probleme mit der Finanzierung. Die Sofortmittel der Regierung reichten nicht aus. Die Betreiber, in der Regel mittelst\u00e4ndische Familienunternehmen, k\u00e4men nur schwer an Kredite heran, sagte Gevers. Banken forderten eine hundertprozentige Sicherheit, die es nicht gebe.<\/p>\n<p>Gerade Parks mit Tieren k\u00f6nnten die laufenden Kosten nicht einfach senken. &quot;Auch wir sind der Meinung, Gesundheit steht \u00fcber der Wirtschaft&quot;, sagte Gevers. Doch wo ein Freizeitpark schlie\u00dfe, mache nicht so schnell ein anderer auf. Und diese Einrichtungen seien oft in strukturschw\u00e4cheren Regionen &#8211; und dort durchaus ein Jobmotor.<\/p>\n<h3>Spahn gegen Gesetz zur Patienten-Priorisierung<\/h3>\n<p>07.05 Uhr: Falls die Zahl schwer kranker Corona-Patienten in Deutschland so stark steigen sollte, dass Ressourcen wie Beatmungsger\u00e4te knapp werden, welche Patienten sollten bevorzugt behandelt werden? Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat sich in dieser Frage gegen ein gesetzlich festgelegtes Verteilungssystem ausgesprochen. &quot;Gesetzgeberischer Handlungsbedarf zu diesen medizinischen Fragen besteht nicht&quot;, hei\u00dft es in einer Antwort seines Ministeriums auf eine Anfrage der Gr\u00fcnen, die dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) vorliegt. Das Ministerium verweist auf die gemeinsame Empfehlung mehrerer \u00e4rztlicher Fachgesellschaften und eine Stellungnahme des Deutschen Ethikrates.<\/p>\n<p>Die Gr\u00fcnen reagierten emp\u00f6rt. Die Antwort mache sie fassungslos, sagte ihre Sprecherin f\u00fcr Behindertenpolitik, Corinna R\u00fcffer, dem RND. &quot;Wenn sich \u00c4rztinnen und \u00c4rzte bei Triage-Entscheidungen an die Empfehlungen der Fachgesellschaften und des Ethikrat hielten, h\u00e4tten viele behinderte Menschen so gut wie keine Chance auf eine lebenserhaltende Behandlung&quot;, sagte sie.<\/p>\n<p>Der Vorsitzende der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, sagte dagegen, es sei offenkundig, dass es Regelungsbedarf bei der Triage-Diskussion gebe. Denn die Richtlinien des Deutschen Ethikrats und der medizinischen Fachgesellschaften widerspr\u00e4chen sich in einem entscheidenden Punkt: Die Fachgesellschaften schrieben den \u00c4rzten das Recht zu, bei einem Intensivpatienten die Therapie einzustellen, um einen anderen Patienten mit h\u00f6herer Erfolgsaussicht zu versorgen, sagte Brysch. Ein solches Vorgehen halte der Ethikrat dagegen f\u00fcr rechtswidrig. Deshalb m\u00fcsse der Bundestag jetzt kl\u00e4ren, was Vorrang haben soll.<\/p>\n<h3>Trump: Genug Testkapazit\u00e4ten f\u00fcr Lockerung<\/h3>\n<p>06.40 Uhr: US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat Kritik wegen mangelnder Testm\u00f6glichkeiten auf das Coronavirus zur\u00fcckgewiesen. &quot;Wir sind beim Testen in sehr guter Form, und wir werden st\u00e4ndig besser&quot;, sagte er. Trump bem\u00e4ngelte, manche Gouverneure der Bundesstaaten h\u00e4tten nicht verstanden, auf welche Testkapazit\u00e4ten in privaten Labors sie Zugriff h\u00e4tten.<\/p>\n<p>US-Vizepr\u00e4sident Mike Pence sagte, die von ihm geleitete Coronavirus-Arbeitsgruppe im Wei\u00dfen Haus habe inzwischen jeden Gouverneur auf die Kapazit\u00e4ten und die Adressen der Labors hingewiesen. &quot;Nach unseren besten Sch\u00e4tzungen verf\u00fcgen wir heute f\u00fcr jeden Bundesstaat in Amerika \u00fcber ausreichend Testkapazit\u00e4t, um in die erste Phase einzutreten.&quot;<\/p>\n<p>Die Richtlinien des Republikaners Trump sehen eine Lockerung der Schutzma\u00dfnahmen in drei Phasen f\u00fcr Bundesstaaten vor, wenn bestimmte Kriterien erf\u00fcllt werden &#8211; unter anderem sollen die Fallzahlen vor dem Eintritt in jede Phase \u00fcber 14 Tage hinweg abnehmen. \u00dcber Parteigrenzen hinweg hatten Gouverneure in den vergangenen Tagen der Trump-Regierung vorgeworfen, nicht ausreichend Tests zur Verf\u00fcgung zu stellen. Der Pr\u00e4sident will m\u00f6glichst bald die Wirtschaft wieder \u00f6ffnen &#8211; Demonstrationen seiner Fans in gut 20 Bundesstaaten k\u00f6nnten ihm dabei helfen.<\/p>\n<h3>Fehlendes Schutzkonzept verz\u00f6gert Vergabe von Friseurterminen<\/h3>\n<p>06.01 Uhr: Nach den angek\u00fcndigten Lockerungen der Coronavirus-Ma\u00dfnahmen warten viele Friseursalons erst einmal mit der Terminvergabe. &quot;Viele Betriebe vergeben erst ab n\u00e4chster Woche Termine&quot;, sagte der Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Zentralverbands des Deutschen Friseurhandwerks, J\u00f6rg M\u00fcller, der Deutschen Presse-Agentur.<\/p>\n<p>Noch gebe es kein Hygienekonzept f\u00fcr die Branche. Vorgaben etwa dazu, wie viele Kunden sich in einem Gesch\u00e4ft aufhalten d\u00fcrfen, beeinflussten aber auch die Terminvergabe. Erst wenn das gekl\u00e4rt sei, k\u00f6nnten Salons ab dem Start am 4. Mai vern\u00fcnftig planen. M\u00fcller rechnete f\u00fcr Mitte dieser Woche mit einem entsprechenden Konzept.<\/p>\n<h3>Kinostart von &quot;Batman&quot; wird verschoben<\/h3>\n<p>04.35 Uhr: Wegen der Coronakrise soll der neue &quot;Batman&quot;-Film mit Hauptdarsteller Robert Pattinson erst im Oktober 2021 in die Kinos kommen. Das teilte das Studio Warner Bros. mit. Urspr\u00fcnglich war der Start in den USA f\u00fcr Juni n\u00e4chsten Jahres angesetzt.<\/p>\n<p>Die Dreharbeiten waren im Januar angelaufen, dann aber wegen der Coronavirus-Pandemie im M\u00e4rz gestoppt worden. In den vergangenen Wochen wurden zahlreiche Film- und TV-Produktionen auf Eis gelegt. Wegen derzeit weltweit geschlossenen Kinos werfen viele Hollywoodstudios ihre Terminpl\u00e4ne um. Auch die Filmstarts von &quot;Wonder Woman 1984&quot;, &quot;Fast &amp; Furious 9&quot; oder &quot;Ghostbusters: Legacy&quot; sind schon verschoben worden.<\/p>\n<h3>Trump macht die Grenzen f\u00fcr Einwanderer dicht<\/h3>\n<p>04.31 Uhr: US-Pr\u00e4sident Donald Trump will die Einwanderung in die USA vorl\u00e4ufig stoppen. &quot;Angesichts des Angriffs des unsichtbaren Feindes sowie der Notwendigkeit, die Arbeitspl\u00e4tze unserer gro\u00dfartigen amerikanischen B\u00fcrger zu sch\u00fctzen, werde ich eine Verf\u00fcgung unterzeichnen, um die Einwanderung in die Vereinigten Staaten vor\u00fcbergehend auszusetzen&quot;, twitterte Trump.<\/p>\n<h3>Tausende H\u00e4ftlinge in US-Gef\u00e4ngnissen infiziert<\/h3>\n<p>04.15 Uhr: In einem Gef\u00e4ngnis im US-Bundesstaat Ohio haben sich fast 2000 von rund 2500 H\u00e4ftlingen mit dem Coronavirus infiziert. Betroffen sei die Haftanstalt im Ort Marion, wo es bislang 1950 best\u00e4tigte Infektionen und einen Todesfall gegeben habe, die in Verbindung mit der Lungenkrankheit stehen. Das teilte die \u00f6rtliche Justizvollzugsbeh\u00f6rde mit.<\/p>\n<p>In einem weiteren Gef\u00e4ngnis s\u00fcdwestlich der Stadt Columbus seien von rund 2100 H\u00e4ftlingen inzwischen knapp 1200 infiziert. In der Haftanstalt Pickaway gab es demnach sieben Todesf\u00e4lle &#8211; bei sechs sei das Coronavirus nachgewiesen worden, hie\u00df es.<\/p>\n<p>In den beiden Gef\u00e4ngnissen w\u00fcrden alle Insassen getestet. Die nachweislich Infizierten w\u00fcrden in den Gef\u00e4ngnissen r\u00e4umlich von den gesunden H\u00e4ftlingen getrennt, teilte die Beh\u00f6rde mit.<\/p>\n<h3>Gewerkschaft gegen bundesweite Sonntagszustellung bei der Post<\/h3>\n<p>04.06 Uhr: Ver.di sieht keine Notwendigkeit f\u00fcr bundesweite Ausnahmeregelungen \u00fcber eine Sonntagszustellung von Paketen. Ein Sprecher des Bundesvorstands sagte, dass Kunden wegen der Corona-Kontaktbeschr\u00e4nkungen an Werktagen sehr gut erreichbar seien. Die Sonntagszustellung k\u00f6nne kein Ersatz f\u00fcr ben\u00f6tigtes Personal sein. Sollte eine Sonntagszustellung &quot;aus Gr\u00fcnden des Gesundheitsschutzes&quot; notwendig werden, &quot;so muss dies vorher mit den \u00f6rtlichen Betriebsr\u00e4ten abgestimmt werden.&quot; Die Deutsche Post hatte angef\u00fchrt, dass Deutsche derzeit so viele Pakete verschicken wie sonst nur Weihnachten.<\/p>\n<h3>Uno fordert gleichberechtigten Zugang zu Impfstoff<\/h3>\n<p>03.23 Uhr: Die Vereinten Nationen haben einen &quot;gleichberechtigten&quot; Zugang zu k\u00fcnftigen Impfstoffen gegen das Coronavirus verlangt. Eine entsprechende Resolution wurde am Montag von der Uno-Vollversammlung in New York einstimmig verabschiedet. Darin wird gefordert, dass k\u00fcnftige Medikamente sowie Impfstoffe gegen das Virus in &quot;gerechter, transparenter, gleichberechtigter und effizienter&quot; Form allen L\u00e4ndern mit entsprechendem Bedarf zur Verf\u00fcgung gestellt werden sollten. Dies gelte besonders f\u00fcr die Entwicklungsl\u00e4nder.<\/p>\n<p>An UN-Generalsekret\u00e4r Ant\u00f3nio Guterres appellierte die Vollversammlung, Vorkehrungen f\u00fcr eine faire weltweite Verteilung von Pr\u00e4ventionsmitteln, Tests sowie k\u00fcnftigen Medikamenten und Seren im Kampf gegen die Pandemie zu treffen. An Medikamenten und Impfstoffen gegen das neuartige Virus wird derzeit rund um den Globus im Hochtempo geforscht.<\/p>\n<h3>US-Finanzministerium zahlt Milliarden an Airlines aus<\/h3>\n<p>02.57 Uhr: Das US-Finanzministerium hat in der Coronakrise 2,9 Milliarden US-Dollar an Fluggesellschaften ausgezahlt. Das teilte die Beh\u00f6rde mit.<\/p>\n<p>Insgesamt sollen sogar 25 Milliarden US-Dollar an Fluggesellschaften flie\u00dfen, vorgesehen ist das Geld f\u00fcr Lohn- und Gehaltskosten. Die Unternehmen m\u00fcssen 30 Prozent des Geldes in Form von zinsg\u00fcnstigen Darlehen zur\u00fcckzahlen und zehn Prozent der Darlehenssumme als Sicherheit hinterlegen. Zu den bezuschussten Fluggesellschaften geh\u00f6ren unter anderem American Airlines, Delta Airlines und United Airlines.<\/p>\n<h3>\u00dcber 5000 H\u00e4ftlinge in Mexiko begnadigt<\/h3>\n<p>02.25 Uhr: Der mexikanische Senat hat Amnestie f\u00fcr \u00fcber 5000 Strafgefangene gew\u00e4hrt. Der Straferlass soll f\u00fcr Arme und Indigene, \u00fcber 60-J\u00e4hrige und Frauen gelten, die keine Gefahr f\u00fcr die Gesellschaft darstellen. Ausgenommen sind Drogenh\u00e4ndler, M\u00f6rder, Vergewaltiger, Geiselnehmer und Wiederholungst\u00e4ter.<\/p>\n<p>Die Amnestie war eines der Wahlkampfversprechen von Pr\u00e4sident Andr\u00e9s Manuel L\u00f3pez Obrador. Angesichts der Coronakrise erhofft sich die Regierung von dem Schritt, eine Ausbreitung des Virus in den chronisch \u00fcberf\u00fcllten Gef\u00e4ngnissen des lateinamerikanischen Landes zu verhindern.<\/p>\n<h3>Autovermieter Hertz entl\u00e4sst 10.000 Mitarbeiter in den USA<\/h3>\n<p>01.19 Uhr: Die US-Autovermietung Hertz Global entl\u00e4sst rund 10.000 Mitarbeiter in ihrem Nordamerika-Gesch\u00e4ft. &quot;Wie der Rest des globalen Reisesektors kam auch der Einbruch durch Covid-19 bei Hertz pl\u00f6tzlich und die Umkehrung der Kundennachfrage war erheblich&quot;, sagte Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Kathryn Marinello. Damit steigt die Zahl der Arbeitslosen in den USA weiter.<\/p>\n<p>Um die Kosten infolge der wirtschaftlichen Krise zu senken, w\u00fcrden die K\u00fcndigungen zum 14. April f\u00fcr gewerkschaftslose Mitarbeiter, zum 21. f\u00fcr gewerkschaftsorganisierte Arbeiter wirksam, teilte der Autoverleiher mit. Aus einer beh\u00f6rdlichen Anmeldung geht hervor, dass f\u00fcr die Besch\u00e4ftigten eine Abfindungssumme in H\u00f6he von insgesamt 30 Millionen Dollar zur Verf\u00fcgung st\u00fcnde. Das Unternehmen hoffe, so viele ehemalige Teammitglieder wie m\u00f6glich wieder anzustellen, sobald sich die globale Reisenachfrage erhole, hie\u00df es.<\/p>\n<h3>Coronakrise dr\u00fcckt Einnahmen des Fiskus<\/h3>\n<p>00.53 Uhr: Die Folgen der Coronakrise haben die Steuereinnahmen des deutschen Fiskus im M\u00e4rz erstmals gebremst. Die Erl\u00f6se sanken binnen Jahresfrist um 1,8 Prozent auf 69,6 Milliarden Euro, wie das Bundesfinanzministerium mitteilte. Damit steht f\u00fcr das gesamte erste Quartal zwar noch ein Plus von 3,5 Prozen, &quot;aber die umf\u00e4nglichen \u00f6konomischen Auswirkungen des Mitte M\u00e4rz in Deutschland begonnenen Shutdowns werden in den folgenden Monaten das Steueraufkommen sichtbar beeintr\u00e4chtigen.&quot;<\/p>\n<p>Bereits im vergangenen Monat brachen die Einnahmen der Luftverkehrsteuer um fast 57 Prozent ein. Wegen weltweiter Reisebeschr\u00e4nkungen und schwindender Nachfrage haben Airlines den Flugbetrieb massiv reduziert.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Lohnsteuern im M\u00e4rz um knapp f\u00fcnf Prozent zulegten, sanken die K\u00f6rperschaftsteuern um 16,7 Prozent und die Umsatzsteuern um 10,8 Prozent. Die gesamten Bundessteuern lagen 8,3 Prozent unter dem Vorjahresniveau.<\/p>\n<h3>USA wollen nationale \u00d6l-Reserven auff\u00fcllen<\/h3>\n<p>00.39 Uhr: Die US-Regierung will den extrem niedrigen \u00d6lpreis nutzen, um ihre strategischen Reserven aufzuf\u00fcllen. Es sei geplant, daf\u00fcr bis zu 75 Millionen F\u00e4sser Roh\u00f6l zu kaufen, sagte US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Die US-Regierung wolle sich den &quot;Niedrigpreis-Rekord&quot; am \u00d6lmarkt zunutze machen. Dem j\u00fcngsten Jahresbericht zufolge konnte die US-\u00d6lreserve rund 700 Millionen Barrel Roh\u00f6l fassen.<\/p>\n<p>Der Preis f\u00fcr ein Barrel Roh\u00f6l (159 Liter) der amerikanischen \u00d6lsorte WTI zur Lieferung im Mai war an der US-B\u00f6rse am Montag auf unter null gesunken. Das bedeutet, dass K\u00e4ufer bei der physischen Abnahme des \u00d6ls Geld erhalten werden.<\/p>\n<p>Ausl\u00f6ser der extrem ungew\u00f6hnlichen Lage ist, dass vor allem in den USA immer noch viel \u00d6l gef\u00f6rdert wird, es zugleich aber wegen des Wirtschaftsstillstandes kaum mehr Abnehmer findet. In der Coronakrise wird deutlich weniger Benzin verbraucht und nur noch sehr wenig Kerosin.<\/p>\n<h3>Pride-Parade in New York abgesagt<\/h3>\n<p>00.27 Uhr: Erstmals in ihrer Geschichte wird die Pride-Parade in New York abgesagt. Die gro\u00dfe Party, bei der Ende Juni auf die Rechte unter anderem von Homo-, Bi- und Transsexuellen aufmerksam gemacht wird, werde dieses Jahr wegen der Coronakrise nicht stattfinden, sagte B\u00fcrgermeister Bill de Blasio. Dies sei trotz des &quot;geschichtstr\u00e4chtigen Moments&quot; zur 50. Parade in diesem Jahr n\u00f6tig.<\/p>\n<p>Die Metropole hatte schon vorher angedeutet, alle gro\u00dfen Veranstaltungen im Juni abzusagen, darunter fallen auch zahlreiche andere Paraden. Die \u00f6ffentlichen Schwimmb\u00e4der und Str\u00e4nde der Stadt w\u00fcrden in diesem Sommer wohl auch nicht aufmachen, hatte de Blasio gesagt. Die Pride-Parade geht auf die &quot;Stonewall&quot;-Aufst\u00e4nde von 1969 zur\u00fcck. Damals hatten sich Feiernde in der beliebten Homosexuellen-Bar &quot;Stonewall Inn&quot; in der Christopher Street im Greenwich Village in Manhattan gegen eine Polizei-Razzia gewehrt.<\/p>\n<h3>Union legt laut Umfrage zu, SPD verliert<\/h3>\n<p>00.10 Uhr: Die Union f\u00e4hrt in der Coronakrise weiter gute Umfragewerte ein. Im &quot;Insa-Meinungstrend&quot; im Auftrag der &quot;Bild&quot;-Zeitung gewinnen CDU und CSU gemeinsam einen Punkt dazu und kommen auf 38,5 Prozent. Die SPD verliert einen Punkt und steht mit 15 Prozent hinter den Gr\u00fcnen auf Platz drei. Diese bleiben mit 16 Prozent unver\u00e4ndert im Vergleich zur Vorwoche. Auch bei den anderen Oppositionsparteien bewegt sich in der Umfrage nichts: Die AfD liegt bei 10,5 Prozent, die Linke bei 7,5 Prozent und die FDP kommt auf 7 Prozent. Sowohl die Gro\u00dfe Koalition aus Union und SPD als auch ein schwarz-gr\u00fcnes B\u00fcndnis h\u00e4tten demnach eine Mehrheit.<\/p>\n<h3>Dr\u00e4gerwerk nimmt durch Kapitalerh\u00f6hung rund 76 Millionen Euro ein<\/h3>\n<p>00.01 Uhr: Der wegen der Coronakrise stark ausgelastete Medizintechnik-Hersteller Dr\u00e4gerwerk hat neues Kapital aufgenommen. Der Hersteller von Beatmungsmaschinen und anderen Ger\u00e4ten f\u00fcr die Intensivmedizin teilte am Montag mit, rund 76,50 Millionen Euro durch die Ausgabe von rund einer Million Vorzugsaktien erzielt zu haben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Ma\u00dfnahmen zur Eind\u00e4mmung des Coronavirus k\u00f6nnten f\u00fcr die schwierige Ern\u00e4hrungssituation in Westafrika verheerend sein. Das Robert Koch-Institut liefert beunruhigende Zahlen. Der \u00dcberblick. Dieser Artikel wird laufend aktualisiert. 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