{"id":1097,"date":"2020-07-13T16:25:57","date_gmt":"2020-07-13T13:25:57","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/stuttgart-polizeiprasident-lutz-sprach-laut-protokoll-nicht-von-stammbaumforschung\/"},"modified":"2020-07-13T16:25:57","modified_gmt":"2020-07-13T13:25:57","slug":"stuttgart-polizeiprasident-lutz-sprach-laut-protokoll-nicht-von-stammbaumforschung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/stuttgart-polizeiprasident-lutz-sprach-laut-protokoll-nicht-von-stammbaumforschung\/","title":{"rendered":"Stuttgart: Polizeipr\u00e4sident Lutz sprach laut Protokoll nicht von &#8220;Stammbaumforschung&#8221;"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/09362a4c-ca2b-4755-8686-273359718dc0_w948_r1.77_fpx53_fpy49.jpg\" title=\"Polizeieinsatz in Stuttgart in der Nacht zum 21. Juni\" alt=\"Polizeieinsatz in Stuttgart in der Nacht zum 21. Juni\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Polizeieinsatz in Stuttgart in der Nacht zum 21. Juni<\/p>\n<p>  Foto: Simon Adomat\/ dpa  <\/figcaption><\/figure>\n<p>Im Zuge der Aufarbeitung der Krawalle von Stuttgart hie\u00df es in einem Zeitungsartikel, der Polizeipr\u00e4sident der Stadt, Franz Lutz, habe in einer Gemeinderatssitzung davon gesprochen, &quot;Stammbaumrecherche&quot; zu betreiben. Dieser Text hatte viel Aufsehen erregt, die Polizei sah sich massiver Kritik aus der Politik und in den sozialen Medien ausgesetzt. Der Vorsitzende der Linksfraktion, Dietmar Bartsch, sprach etwa von &quot;Rassismus pur&quot;. Bereits am Wochenende dementierte die Polizei den Bericht. Nun hat sie ein Protokoll ver\u00f6ffentlicht, demzufolge der Begriff in der Sitzung nicht gefallen ist. (Lesen Sie hier das Protokoll im Wortlaut.)<\/p>\n<p>In dem Artikel, der in den &quot;Stuttgarter Nachrichten&quot; und der &quot;Stuttgarter Zeitung&quot; erschienen ist, hie\u00df es, Polizeipr\u00e4sident Lutz habe am Donnerstagabend im Gemeinderat angek\u00fcndigt, er werde erw\u00e4gen, die Stammb\u00e4ume der Tatverd\u00e4chtigen zu ver\u00f6ffentlichen. Dies habe er gesagt, nachdem die CDU einen Antrag zum aktuellen Ermittlungsstand eingefordert hatte. Bei Tatverd\u00e4chtigen mit deutschem Pass, so hie\u00df es in dem Text weiter, k\u00fcndigte er an, mithilfe der Landrats\u00e4mter deutschlandweit Stammbaumrecherche betreiben zu wollen.<\/p>\n<h3>&quot;Recherchen bundesweit bei den Standesa\u0308mtern&quot;<\/h3>\n<p>Diese Formulierung ist jedoch in diesem Wortlaut offenbar nicht gefallen. Dem Protokoll zufolge sagte Lutz stattdessen: &quot;Bei weiteren 11 deutschen Staatsangeho\u0308rigen mit Migrationshintergrund steht dieser Migrationshintergrund noch nicht gesichert fest. (&#8230;) Und das bedeutet letztendlich Recherchen bundesweit bei den Standesa\u0308mtern, um letztendlich diese Frage festzustellen.&quot; Demzufolge geht der Begriff Stammbaumforschung auf den Artikel, der in der &quot;Stuttgarter Zeitung&quot; und den &quot;Stuttgarter Nachrichten&quot; erschienen ist, zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Der Nachrichtenagentur dpa sagte eine Sprecherin der Polizei, diese elf Tatverd\u00e4chtigen h\u00e4tten sich in der Vernehmung nicht zu ihrer Herkunft \u00e4u\u00dfern wollen. Die Information flie\u00dfe in den Ermittlungsbericht ein und sei besonders f\u00fcr Pr\u00e4ventionskonzepte wichtig. Es brauche andere Konzepte f\u00fcr t\u00fcrkische Migranten aus sozialen Brennpunkten als etwa f\u00fcr Deutsche, die in einer bevorzugten Wohngegend lebten. Sonstige Informationen seien nicht bei den \u00c4mtern abgefragt worden. Auch bei anderen F\u00e4llen w\u00fcrde der Migrationshintergrund in Ermittlungen abgefragt.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Polizeieinsatz in Stuttgart in der Nacht zum 21. 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