{"id":1089,"date":"2020-07-13T07:48:08","date_gmt":"2020-07-13T04:48:08","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/russland-erneut-kraftstoffleck-in-norilsk-umweltkatastrophe-droht\/"},"modified":"2020-07-13T07:48:08","modified_gmt":"2020-07-13T04:48:08","slug":"russland-erneut-kraftstoffleck-in-norilsk-umweltkatastrophe-droht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/russland-erneut-kraftstoffleck-in-norilsk-umweltkatastrophe-droht\/","title":{"rendered":"Russland: Erneut Kraftstoffleck in Norilsk &#8211; Umweltkatastrophe droht"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/07640b8f-97fc-463f-bdf7-f2639bf862c5_w948_r1.77_fpx35.55_fpy54.95.jpg\" title=\"Giftige D\u00e4mpfe \u00fcber Fabrikanlagen in Norilsk, Russland\" alt=\"Giftige D\u00e4mpfe \u00fcber Fabrikanlagen in Norilsk, Russland\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Giftige D\u00e4mpfe \u00fcber Fabrikanlagen in Norilsk, Russland<\/p>\n<p>  Foto: STRINGER\/RUSSIA\/ REUTERS  <\/figcaption><\/figure>\n<p>In Russlands hohem Norden gibt es erneut einen Zwischenfall: In der Industrieregion Norilsk in der N\u00e4he des Nordpolarmeeres sind zum zweiten Mal in kurzer Frist gro\u00dfe Mengen Kraftstoff in die Umwelt gelangt. 44,5 Tonnen Kerosin seien am Sonntag aus einer Pipeline ausgetreten, teilte das Unternehmen Norilsktransgas mit. Es geh\u00f6rt zu dem Industriekonglomerat Nornickel, das bereits f\u00fcr einen anderen Umweltskandal verantwortlich ist: Ende Mai waren in der Region 21.000 Tonnen \u00d6l aus einem Heizkraftwerk ausgelaufen. Den Gew\u00e4ssern in der N\u00e4he des Nordpolarmeeres droht seitdem eine \u00d6lkatastrophe.<\/p>\n<p>Nach dem Vorfall am Sonntag, mehr als 100 Kilometer von Norilsk entfernt, wurde die Pipeline dem Unternehmen zufolge abgeschaltet. Es seien Ma\u00dfnahmen ergriffen worden, um den ausgelaufenen Kraftstoff f\u00fcr Flugzeuge schnell zu binden. In der N\u00e4he ist ein Landeplatz f\u00fcr Hubschrauber. F\u00fcr Menschen bestehe keine Gefahr, hie\u00df es. Die Beh\u00f6rden leiteten nach eigenen Angaben Ermittlungen ein.<\/p>\n<p>Norilsk hat knapp 200.000 Einwohner und gilt als dreckigste Stadt der Welt. Die Nachrichten der vergangenen Monate aus der Region geben auch einen Eindruck, woher dieser Ruf stammt: Nornickel musste zuletzt auch einr\u00e4umen, hochgiftige Fl\u00fcssigabf\u00e4lle mit Schwermetallen und S\u00e4ure in einen Fluss abgeleitet zu haben. Zudem brannte in der N\u00e4he von Norilsk eine M\u00fcllkippe mit Industrieabf\u00e4llen.<\/p>\n<p>Nach dem Ungl\u00fcck in dem Heizkraftwerk soll dem Nickel-Hersteller zufolge nun eine Pipeline verlegt werden, um die gebundenen Kraftstoffe abzutransportieren. Umweltsch\u00fctzer sprachen von der gr\u00f6\u00dften \u00d6lkatastrophe in der Geschichte der russischen Arktis.<\/p>\n<p>Die Bek\u00e4mpfung der Folgen des Kraftstoffaustritts im Mai wurde erschwert durch die geografischen Bedingungen &#8211; Norilsk liegt knapp 3000 Kilometer nord\u00f6stlich von Moskau und ist \u00fcber den Landweg praktisch nicht zu erreichen &#8211; und durch die Tatsache, dass Norilsk und die \u00f6rtlichen Beh\u00f6rden den Unfall zun\u00e4chst vertuschen wollten.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Giftige D\u00e4mpfe \u00fcber Fabrikanlagen in Norilsk, Russland Foto: STRINGER\/RUSSIA\/ REUTERS In Russlands hohem Norden gibt es erneut einen Zwischenfall: In der Industrieregion Norilsk in der N\u00e4he des Nordpolarmeeres<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-1089","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-nachrichten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1089","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1089"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1089\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1089"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1089"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1089"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}