Nachrichten in der Welt


Nachrichten der Welt

WM 2022: Frankreich zieht durch 2:0 gegen Marokko ins Finale ein

December 15
04:05 2022

Seit 60 Jahren hat kein Fußball-Weltmeister es geschafft, den Titel erfolgreich zu verteidigen. Jetzt bekommen die Franzosen die Chance, dank eines zähen Siegs gegen Marokko.

Die französische Fußballnationalmannschaft hat zum zweiten Mal in Folge das WM-Finale erreicht. Im Halbfinale beim Turnier in Katar setzte sich der Weltmeister 2:0 (1:0) durch Tore von Theo Hernández (5. Minute) und Randal Kolo Muani (79.) durch. Jetzt brauchen die Franzosen nur noch einen Sieg für die erfolgreiche WM-Titelverteidigung, zuletzt gelang das Brasilien 1962.

Frankreichs Gegner im Finale wird Argentinien mit Superstar Lionel Messi sein. Die Partie findet am Sonntag statt (16 Uhr, TV: ARD). Marokko kann sich am Samstag (16 Uhr, TV: Magenta) noch gegen Kroatien den dritten Platz sichern.

Nur fünf Minuten dauerte es, bis der Favorit in Führung ging. Weil sich Ersatzinnenverteidiger Jawad El Yamiq mit einer Grätsche verschätzte, hatte Antoine Griezmann auf der rechten Seite Platz. Nach seinem Querpass wurde Kylian Mbappés Schuss zunächst abgeblockt, ehe Hernández im zweiten Versuch akrobatisch in die kurze Ecke traf (5.).

Das erste Gegentor im Turnier, das kein Eigentor war, steckten die Marokkaner gut weg. Nur kurz nach dem 0:1 zielte Azzedine Bounahi aus etwa 20 Metern auf die linke Ecke, Équipe-Keeper Hugo Lloris streckte sich aber und parierte den gefährlichen Schlenzer (10.).

Die Franzosen hatten die besseren Chancen. Olivier Giroud traf erst den Außenpfosten (17.) und schloss in unbedrängter Position überhastet ab (36.). Der 36-Jährige hätte im marokkanischen Strafraum noch Zeit für eine Ballannahme gehabt. Spektakulär wurde es kurz vor Halbzeit, als El Jamiq einen Fallrückzieher versuchte. Lloris und der Pfosten verhinderten den Ausgleich (44.).

Frankreich übersteht Druckphase, dann sticht Kolo Muani

Nach der Halbzeitpause geriet Frankreich in große Bedrängnis. Marokko kombinierte gut, überspielte mit dem richtigen Timing die französische Abwehr und kam immer wieder in den Strafraum. Einen konkreten Abschluss gab es zunächst aber nicht, immer wieder brachten die Franzosen noch einen Fuß dazwischen.

Auf der anderen Seite riskierte Frankreich wenig, die meisten Angriffe liefen in Unterzahl. Die beste Chance hatte Youssouf Fofana (74.). Für Marokko verpasste Abderrazak Hamdallah im Dribbling den richtigen Moment für den Abschluss (76.).

Dann kam die 79. Minute: Mbappé schloss auf engem Raum aus rechter Positon ab, der Ball wurde zum zweiten Pfosten abgefälscht. Dort stand Kolo Muani genau richtig. Den Querschläger schob der Eintracht-Frankfurt-Profi 42 Sekunden nach seiner Einwechslung zum 2:0 ein.

Die große Chance zum späten marokkanischen Ehrentreffer vereitelte Jules Koundé auf der Linie (90.+4).

Neueste Beiträge

19:46 Insel für nationale Sicherheit: Trump droht Gegnern seiner Grönland-Pläne mit Strafzöllen

0 comment Read Full Article