US-Präsident pocht auf Ultimatum: Trump an Iran: “48 Stunden, bevor die Hölle über sie hereinbricht”
Politik
US-Präsident pocht auf UltimatumTrump an Iran: "48 Stunden, bevor die Hölle über sie hereinbricht"
04.04.2026, 17:40 Uhr Artikel anhören(03:05 min)00:00 / 03:05
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Trump verschärft seine Rhetorik gegenüber dem Iran. Sollte die Führung in Teheran nicht einlenken, kündigt der US-Präsident massive Konsequenzen an. Noch bis Montag habe das Ajatollah-Regime Zeit.
US-Präsident Donald Trump droht dem Iran mit schweren Angriffen, sollte die Führung in Teheran sich nicht seinem Ultimatum zur Öffnung der Straße von Hormus beugen. "Die Zeit läuft davon – 48 Stunden, bevor die Hölle über sie hereinbricht", schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. Die Bedingungen seien erfüllt, wenn der Iran einem Abkommen zustimme oder die Straße von Hormus öffne.
Trump hatte gedroht, falls der Iran die Meerenge nicht vollständig und "ohne Drohungen" für den Schiffsverkehr öffnen sollte, werde er iranische Kraftwerke zerstören lassen. Sein eigentlich am 26. März auslaufendes Ultimatum dafür verschob er vergangene Woche noch einmal.
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Bis zum 6. April (US-Ortszeit, Nacht zum 7. April deutscher Zeit) werde es keine Angriffe auf iranische Kraftwerke geben, kündigte der US-Präsident unter Verweis auf "sehr gute" Gespräche an. In den vergangenen Tagen gab es aber weiterhin heftige Angriffe beider Seiten. Der Schiffsverkehr durch die für den globalen Öl- und Gashandel wichtige Straße von Hormus liegt weiterhin weitgehend still.
Die USA und Israel hatten am 28. Februar mit Luftangriffen auf den Iran begonnen. Teheran reagiert seitdem mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel sowie auf mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Region. Am vergangenen Mittwoch stellte Trump in einer Rede an die Nation zwar ein baldiges Ende des Iran-Kriegs in Aussicht – kündigte zugleich aber neue "extrem harte" Angriffe an. Der Iran solle zurück in die "Steinzeit" bombardiert werden.
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Aktuell liefern sich die USA und der Iran nach dem ersten Abschuss eines US-Kampfjets durch die iranischen Streitkräfte einen Wettlauf bei der Suche nach einem vermissten Crewmitglied. Die Suche nach dem verschollenen Waffensystemoffizier des F-15-Kampfjets läuft noch immer, nachdem US-Spezialeinheiten laut US-Medien am Freitag eines der beiden Crewmitglieder gerettet hatten.
Für Washington ist die Suche einer Expertin zufolge eine "kritische Mission", die die Haltung der US-Bevölkerung zum Krieg maßgeblich beeinflussen könnte. Sollte der Iran das Besatzungsmitglied zuerst finden, wäre das "ein großer Gewinn" für Teheran, sagte Laurel Rapp, Direktorin des Nordamerika-Programms der Denkfabrik Chatham House, der BBC. Der Iran hätte dann "ein sehr starkes Druckmittel".

