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Ukraine-News am Montag: Neue russische Luftangriffe – offenbar zwei Tote

December 05
17:16 2022

Russland attackiert die Ukraine erneut massiv mit Raketen. Dabei wurden in der Region Saporischschja offenbar zwei Menschen getötet. In mehreren Städten fiel der Strom aus, teilweise auch das Wasser. Die News.

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Neue russische Luftangriffe – offenbar zwei Tote

14.30 Uhr: Russland hat die Ukraine erneut massiv mit Raketen angegriffen. In der südukrainischen Region Saporischschja sollen Raketen in einem Dorf mehrere Häuser zerstört und mindestens zwei Menschen getötet haben. Das berichtete Kyrylo Tymoshenko, stellvertretender Leiter des Präsidialamtes, auf Telegram. Drei Menschen seien verletzt worden, darunter ein fast zwei Jahre altes Kind. Über Explosionen – teils ausgelöst durch die ukrainische Flugabwehr – wurde auch aus dem Zentrum und dem Westen des Landes berichtet.

In der nördlichen Region Sumy fiel nach einem Raketeneinschlag der Strom aus, wie ein Energieversorger mitteilte. Laut dem »Kyiv Independent« sollen auch Odessa, Mykolajiw, Schytomyr, Sumy und Krywyj Rih von Blackouts betroffen sein. In Odessa brach nach örtlichen Berichten aufgrund von Stromausfällen die Wasserversorgung zusammen.

In der gesamten Ukraine, mit Ausnahme der russisch besetzten Halbinsel Krim, gibt es wegen der Angriffe Luftalarm. Die Menschen sind dringend aufgerufen, Schutz zu suchen. »Ignorieren Sie den Alarm nicht«, schrieb der Chef des ukrainischen Präsidentenbüros, Andrij Jermak, auf Twitter.

Der Leiter der Kiewer Regionalmilitärverwaltung, Oleksiy Kuleba, schrieb auf Telegram, dass die Luftabwehr um die Hauptstadt herum aktiv sei. Raketen würden sich in die Richtung der Region bewegen, es herrsche erhöhte Gefahr. »Bleiben Sie in Unterkünften und an sicheren Orten«, schrieb Kuleba.

Laut dem »Kyiv Independent« gibt es Berichte über Explosionen in den fünf Oblasten Charkiw, Donezk, Dnjepropetrowsk, Saporischschja und Poltawa. Unabhängig bestätigen ließ sich das aber zunächst nicht. Die Journalistinnen und Journalisten der Zeitung arbeiten nach eigenen Angaben aktuell in einer U-Bahn-Station, in der sie nach Beginn des Luftalarms Zuflucht gesucht hatten.

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