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Ukraine-News am Mittwoch: Russland verlegt wohl neue Einheiten auf die Krim

January 05
01:47 2023

Russland verstärkt nach Kiewer Geheimdienstinformationen seine Truppen auf der besetzten Halbinsel. Und: Moskau will Informationen über Pipeline-Ölexporte zurückhalten. Die News.

Dieser Artikel wird fortlaufend aktualisiert.

Kiew: Dutzende Russen in Gebiet Saporischschja getötet oder verletzt

21.30 Uhr: Das ukrainische Militär hat über einen weiteren erfolgreichen Angriff gegen Russlands Armee berichtet. In der besetzten Stadt Tokmak im südukrainischen Gebiet Saporischschja seien bei einer Offensive 80 russische Soldaten getötet oder verletzt worden, teilte der Generalstab in Kiew mit. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen. Beide Kriegsparteien sprechen häufig von hohen Verlusten der gegnerischen Seite.

Ein Sprecher der russischen Besatzungsverwaltung von Saporischschja, Wladimir Rogow, behauptete, der ukrainische Angriff habe dem Kreiskrankenhaus von Tokmak gegolten. Es seien ein Militärarzt und mehrere Patienten getötet worden. Dazu wurden Bilder von einem schwer zerstörten Gebäude gezeigt. Unabhängige Bestätigungen der Angaben lagen jedoch nicht vor.

Die Ukraine meldet seit Tagen immer wieder teils massive Schläge auf russische Truppenansammlungen. Allein bei einem Angriff auf eine russische Militärunterkunft in Makijiwka im Gebiet Donezk sollen den Kiewer Angaben zufolge 400 und bei einer weiteren Offensive in der Ortschaft Tschulakiwka in Cherson 500 feindliche Soldaten getötet worden sein. Moskau hingegen hat mit Blick auf die ukrainischen Artillerieschläge in der Neujahrsnacht bislang nur mindestens 89 Tote in den eigenen Reihen eingeräumt.

Macron sagt der Ukraine Lieferung von leichten Panzern zu

17.56 Uhr: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sagt seinem ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Selenskyj die Lieferung von leichten Panzern des Typs AMX-10 RC zu. Das teilte ein Mitarbeiter des französischen Präsidialamts mit. Er macht keine Angaben über Anzahl der vor allem zur Aufklärung eingesetzten Radpanzer oder den Liefertermin. »Es ist das erste Mal, dass Panzer westlicher Bauart an die ukrainischen Streitkräfte geliefert werden«, zitierten französische Medienberichte den Élyséepalast.

Selenskyj dankte Macron auf Twitter für die Entscheidung. Man habe auch beschlossen, weiter gemeinsam zu arbeiten, um etwa die Luftabwehr der Ukraine zu stärken. Frankreich wollte weitere Details zu den Panzerlieferungen an die Ukraine später bekannt geben.

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