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Trump befürwortet Regimewechsel: Insider: US-Militär plant längeren Iran-Einsatz

February 14
08:06 2026

Politik

Trump befürwortet RegimewechselInsider: US-Militär plant längeren Iran-Einsatz

14.02.2026, 05:04 Uhr Artikel anhören(05:24 min)00:00 / 05:24

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Bisher habe der Iran viel geredet, aber nichts getan, beklagt Trump (Foto: AP)

US-Präsident Trump dringt auf einen Deal mit dem Iran im Streit um das Atom- und Raketenprogramm. Lenkt Teheran nicht ein, könnte die US-Armee ins Spiel kommen. Die bereitet sich offenbar schon auf einen längeren Einsatz vor.

Das US-Militär bereitet sich nach Angaben von Insidern für den Fall eines Angriffsbefehls von US-Präsident Donald Trump auf einen möglichen wochenlangen Einsatz gegen den Iran vor. Dies sagten zwei US-Regierungsvertreter, die anonym bleiben wollten. Trump heizte zudem den Konflikt mit Teheran weiter an, indem er einen Regimewechsel im Iran als wünschenswert bezeichnete.

Ein Regimewechsel "scheint das Beste zu sein, was passieren könnte", sagte Trump auf eine entsprechende Frage eines Reporters nach dem Besuch eines US-Militärstützpunktes im Bundesstaat North Carolina. Wer seiner Meinung nach die Macht im Iran übernehmen sollte, wollte Trump nicht sagen. Er erklärte jedoch, es gebe gewisse "Leute". Auf die Frage, was der Iran tun könne, um einen US-Angriff zu vermeiden, sagte Trump: Wenn "sie uns den richtigen Deal geben, werden wir das nicht tun."

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Die US-Regierung hatte am Freitag die Entsendung eines weiteren Flugzeugträgers in den Nahen Osten angekündigt, zusammen mit Tausenden weiteren Soldaten, Kampfflugzeugen und Zerstörern. Auf die Frage nach den Vorbereitungen für einen längeren US-Militäreinsatz sagte die stellvertretende Sprecherin des Weißen Hauses, Anna Kelly: "Präsident Trump hat alle Optionen in Bezug auf den Iran auf dem Tisch." Das Pentagon lehnte eine Stellungnahme ab.

Die derzeitigen Planungen sind Insidern zufolge komplexer als bei früheren Einsätzen. Im Juni vergangenen Jahres hatte das US-Militär bei der Operation "Midnight Hammer" mit Tarnkappenbombern iranische Atomanlagen angegriffen. Bei einem länger anhaltenden Einsatz könnten nun auch staatliche und sicherheitsrelevante Einrichtungen des Iran getroffen werden, nicht nur die nukleare Infrastruktur, sagte einer der Insider. Die USA rechneten fest mit einer Vergeltung durch den Iran, was zu gegenseitigen Schlägen über einen längeren Zeitraum führen könne.

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Trump selbst räumte bei dem Truppenbesuch in North Carolina ein, es sei schwierig, eine Einigung mit dem Iran zu erzielen. "Manchmal muss man Furcht erzeugen", sagte der US-Präsident und fügte hinzu, dass Furcht das Einzige sei, was die Situation klären werde. Er begründete seine Ungeduld mit jahrzehntelangen, ergebnislosen Gesprächen, während derer die USA viele Leben verloren hätten. Die Entsendung eines zweiten Flugzeugträgers begründete er mit den Worten: "Falls wir keine Einigung erzielen, werden wir ihn brauchen."

USA bauen Militärpräsenz im Nahen Osten aus

Der Flugzeugträger "Gerald R. Ford" wird sich nun auf Anweisung des Pentagons dem Flugzeugträger "Abraham Lincoln", mehreren Lenkwaffenzerstörern, Kampfflugzeugen und Überwachungsflugzeugen anschließen, die in den vergangenen Wochen in den Nahen Osten verlegt wurden. Die "Gerald R. Ford", der neueste und größte Flugzeugträger der Vereinigten Staaten, war mit ihren Begleitschiffen bereits in der Karibik im Einsatz und nahm Anfang des Jahres an Einsätzen in Venezuela teil. Ein Regierungsvertreter sagte, bis zur Ankunft des Verbands im Nahen Osten werde es mindestens eine Woche dauern.

Der Flugzeugträger "Gerald R. Ford" ist im Grunde seit vergangenem Juni auf See und war vor seiner überraschenden Verlegung in die Karibik im November für einen Einsatz in Europa vorgesehen. Mit elf Flugzeugträgern im Arsenal des US-Militärs sind diese Schiffe eine knappe Ressource. Die Einsatzpläne werden eigentlich weit im Voraus festgelegt. Das Schiff wird von einem Atomreaktor angetrieben und kann mehr als 75 Militärflugzeuge aufnehmen, darunter Kampfflugzeuge vom Typ F-18 Super Hornet.

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Der Flugzeugträger "Gerald R. Ford" soll die Verbände im Nahen Osten.verstärken. (Foto: dpa)

In der vergangenen Woche hatten US-amerikanische und iranische Diplomaten bereits Gespräche im Oman geführt, um die Verhandlungen über das Atomprogramm Teherans wiederzubeleben. Beide Seiten haben zwar ihre Bereitschaft für eine Wiederaufnahme der Diplomatie im langjährigen Atomstreit signalisiert, jedoch will der Iran nur über sein Atomprogramm und eine Lockerung der Sanktionen verhandeln. Um das Programm für ballistische Raketen soll es Teheran zufolge nicht gehen.

Washington hingegen möchte, dass die Atomgespräche mit dem Iran auch die ballistischen Raketen des Landes, die Unterstützung bewaffneter Gruppen in der Region und die Behandlung des iranischen Volkes umfassen. Am kommenden Dienstag sollen die diplomatischen Verhandlungen in Genf weitergehen, berichtet das Nachrichtenportal "Axios". Einem Insider zufolge wird die US-Delegation vom Gesandten Steve Witkoff und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner angeführt. Vertreter des Oman sollen demnach zwischen beiden Seiten vermitteln.

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