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Nur noch drei Wochen Krieg?: Trump: US-Ziele im Iran stehen “kurz vor der Vollendung”

April 02
06:56 2026

Politik

Nur noch drei Wochen Krieg?Trump: US-Ziele im Iran stehen "kurz vor der Vollendung"

02.04.2026, 04:11 Uhr Artikel anhören(03:14 min)00:00 / 03:14

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President-Donald-Trump-speaks-about-the-Iran-war-from-the-Cross-Hall-of-the-White-House-on-Wednesday-April-1-2026-in-Washington
Donald Trump bei seiner Ansprache an die Nation. (Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS)

Der US-Präsident sieht das Ende des Nahost-Konflikts näher kommen. Die USA hätten ihre Hauptziele im Iran nahezu erreicht. Gleichzeitig droht Donald Trump mit neuen "extrem harten" Angriffen auf Energieanlagen.

"Der Iran ist im Grunde genommen zerstört, die harte Arbeit ist getan", sagte Donald Trump in einer Rede an die Nation. Die iranische Marine und Luftwaffe seien zerstört und die Raketen des Landes so gut wie aufgebraucht oder unbrauchbar, erklärte Trump im Weißen Haus. Die USA seien auf dem Weg, alle militärischen Ziele zu erreichen.

"Wir werden die Aufgabe beenden und wir werden sie sehr schnell beenden", sagte Trump zum Nahost-Krieg. Er werde nie erlauben, dass der Iran in den Besitz von Atomwaffen gelange. Das Land werde innerhalb der nächsten zwei bis drei Wochen hart getroffen werden, kündigte er an. "Wir werden sie in die Steinzeit zurückversetzen, wo sie hingehören", fügte er hinzu und drohte erneut mit Angriffen auf iranische Energieanlagen. In der Zwischenzeit gingen die Gespräche mit dem Iran weiter, beteuerte Trump.

Die USA haben seit Beginn der Kampfhandlungen diverse Angaben zu ihren Kriegszielen gemacht. Trump behauptete schon kurz nach Kriegsbeginn, dass diese Ziele beinahe erreicht seien. Der Iran wies dies zurück. Teheran beteuerte, mit seinem Atomprogramm angeblich nicht nach Atomwaffen zu streben.

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Der US-Präsident hatte seit Beginn des Krieges vor mehr als einem Monat auch schon mehrfach erklärt, dass der Krieg fast vorbei sei – die US-Militärpräsenz in der Region baute er dennoch weiter aus.

Den Verbündeten der USA in der Golfregion sicherte der US-Präsident weiter die Unterstützung seines Landes zu. "Wir werden nicht zulassen, dass ihnen in irgendeiner Weise Schaden zugefügt wird oder sie scheitern", sagte Trump und nannte dabei namentlich Israel, Saudi-Arabien, Katar, die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwait und Bahrain.

Länder, die Öl über die Straße von Hormus beziehen, forderte Trump zudem erneut auf, "Mut" zu zeigen und die wichtige Meerenge zu sichern. "Nehmt sie euch einfach, schützt sie, nutzt sie für euch selbst", sagte Trump mit Blick auf die Seestraße. Die USA sieht Trump nicht in der Hauptverantwortung, man werde aber helfen. "Kauft Öl von den Vereinigten Staaten. Wir haben reichlich. Wir haben so viel", sagte Trump in Washington.

Die USA und Israel hatten am 28. Februar mit Luftangriffen auf den Iran begonnen. Bereits am ersten Tag des Krieges wurden der oberste Führer Ayatollah Ali Chamenei und weitere Mitglieder der iranischen Führung getötet. Teheran reagiert seither mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel, auf mehrere Golfstaaten sowie auf US-Einrichtungen in der Region.

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