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Nach brachialer Trump-Drohung: Iran kappt offenbar direkte Kanäle mit den USA

April 07
22:06 2026

Politik

Nach brachialer Trump-DrohungIran kappt offenbar direkte Kanäle mit den USA

07.04.2026, 18:17 Uhr Artikel anhören(02:34 min)00:00 / 02:34

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Ein US-Bomber steigt in die Luft. In der Nacht könnte es zu massiven Schlägen der USA gegen den Iran kommen. (Foto: REUTERS)

Donald Trump droht, dass in der Nacht eine ganze Zivilisation untergehen könnte. Der US-Präsident unterstreicht damit sein Ultimatum an den Iran. Teheran reagiert Berichten zufolge darauf mit Abstand.

Der Iran hat mehreren Medienberichten zufolge die diplomatischen Kommunikationskanäle mit den USA stark eingeschränkt. Wie das "Wall Street Journal" berichtet, habe Teheran alle direkten Gesprächswege gekappt. Dies hätten Offizielle im Nahen Osten mitgeteilt. Demnach liefen aber Verhandlungen weiter über indirekte Kanäle. Ein Bericht der "New York Times" widerspricht jedoch: Demnach hat der Iran nun auch Pakistan informiert, nicht länger für Gespräche für eine Waffenruhe zur Verfügung zu stehen.

Auslöser des Kontaktabbruchs soll dem "Wall Street Journal" zufolge die neuerliche, harsche Drohung von US-Präsident Donald Trump sein, die er am Nachmittag über seine Plattform Truth Social verschickte. Dort schrieb er: "Eine ganze Zivilisation wird heute Nacht untergehen, um nie wieder zurückzukehren." Er wolle nicht, dass das passiere, aber es werde wahrscheinlich dazu kommen.

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In der Nacht (20 Uhr US-Ostküstenzeit und 2 Uhr MESZ) läuft ein US-Ultimatum an den Iran aus. Zuletzt hatte US-Vizepräsident JD Vance noch behauptet, es werde "zahlreiche Gespräche" geben. Medien zufolge sprachen Unterhändler der USA und des Iran unter Vermittlung Pakistans zuletzt seit Tagen über eine Waffenruhe. Demnach sind sich beide Konfliktparteien aber in zahlreichen Punkten uneins.

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Für den Fall, dass es keine Verhandlungslösung gebe, hätten die USA aber "Werkzeuge im Kasten", für deren Einsatz sie sich bislang noch nicht entschieden hätten, fügte Vance hinzu. Er sei aber "zuversichtlich", dass es dazu nicht kommen werde. Die militärischen Ziele hätten die USA "weitgehend erreicht".

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US-Präsident Trump hatte der Führung in Teheran ultimativ mit massiven Angriffen auf Brücken und Kraftwerke und dem Tod "einer gesamten Zivilisation" gedroht, sollte der Iran nicht ein Abkommen zum Ende seines Atomprogramms schließen und die Straße von Hormus wieder öffnen.

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