Jeff Bezos: Wie der Amazon-Chef unser Leben verändert hat

Jeff Bezos, winkend, in Indien 2014
Foto: MANJUNATH KIRAN/ AFP
Zu den unterhaltsamen, wenn auch wenig bedeutsamen Dingen, die dank Jeff Bezos heute existieren, gehören:
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eine Spotify-Playlist mit dem Titel »Jazz Bezos«,
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die (inzwischen eingestellte) Dirty-Talk-Funktion von Amazons Sprachbox Alexa,
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zahllose Videocollagen von Bezos' lauter, dreckiger Lache und
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eine Rakete, die nach Meinung vieler US-Comedians und Twitter-Nutzer noch mehr wie ein Penis aussieht, als es Raketen ohnehin schon tun.
Abseits solcher popkulturellen Petitessen hat Bezos, 57, der bald den Chefsessel bei Amazon räumen will, der Welt eine Reihe Erfindungen beschert, die unser aller Leben prägen – egal ob wir bei Amazon einkaufen oder nicht.
»Wir haben noch nie ein Unternehmen gesehen, dass sich so tief ins Gewebe unserer Existenz integriert hat wie Amazon«, stellte der langjährige Tech-Experte Franklin Foer vom US-Magazin »The Atlantic« einmal fest. Der Konzern sei längst »unvermeidlich«.
Die Konsequenzen sind tiefgreifender, als wir es uns gemeinhin bewusst machen. Es geht nicht nur um Shopping, sondern auch um Arbeitnehmerrechte, um Privatsphäre, um Einflussnahme auf unsere Gedanken und um eine Neuausrichtung der Gesellschaft. Vier Beispiele, wie Jeff Bezos unser aller Leben prägt – und was daraus folgt.

